Terrassentüren und ihre Eigenschaften:

Wer im Besitz eines Gartens und einer Terrasse ist, möchte sich meist an einem schönen Ausblick ins Freie erfreuen – zum Beispiel in die Natur, in einen Wald, auf die Berge oder das Meer. Das gelingt mit der richtigen Terrassentür. Eine großzügige Glasfront mit bodentiefen Fenstern beispielsweise schafft nicht nur Weitblick und sorgt für großen Lichteinfall und helle Räume, sondern verbindet auch den Innen- mit dem Außenbereich. Außerdem sorgt sie bei geschlossenem Zustand im Idealfall für Sicherheit und eine gute Dämmung.  Grundsätzlich gibt es drei Arten von Terrassentüren. Je nachdem, wie viel Platz das Öffnen einer Tür einnehmen kann und welchen optischen Eigenschaften erfüllt werden sollen, kann eine Terrassentür geschoben, geschwenkt oder gefaltet werden. Während eine Hebe-Schiebe-Tür leicht beweglich ist und sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie sehr wenig Platz beim Öffnen benötigt, benötigt eine Schwenk- oder Anschlagtür zum Öffnen einen Winkel von bis zu 90 Grad nach innen. Diese ist zudem sehr gut gedämmt und kostengünstig in der Anschaffung. Falt-Schiebe-Türen bestehen aus unterschiedlichen Glaselementen und lassen sich wie eine Ziehharmonika auseinander- und zusammenfalten. Diese eignen sich vor allen Dingen für breite Terrassen und bieten eine interessante Optik. Allerdings besitzen sie eher schlechte Dämmeigenschaften. Auch die Auswahl des Rahmens spielt bei der Terrassentür eine wichtige Rolle. Dieser soll stabil sein, einen guten Schall- und Eibruchschutz bieten und gut gedämmt sein, damit die Wärme aus dem Haus nicht nach außen und die Hitze nicht nach innen gelangt. Terrassentür-Rahmen können aus Kunststoff, Holz oder einer Aluminiumkonstruktion mit einem Holzkern bestehen. Die kostengünstigste und pflegeleichteste Variante bietet ein Kunststoffrahmen, der zudem gute Dämmeigenschaften aufweist und besonders langlebig ist. Auch Holz hat aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit beste Dämmeigenschaften. Ein Rahmen aus Holz muss allerdings zusätzlich gegen Nässe, Frost und Sonnenlicht geschützt werden, da Holz sehr witterungsanfällig ist. Beste Materialen und Eigenschaften bieten Fensterrahmen aus einer Holz-Aluminium-Konstruktion, die Kosten fallen aber auch dementsprechend hoch aus. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

Klimaschutz und Nachhaltigkeitsaspekte beeinflussen Immobilieninvestitionen:

Nachhaltigkeitsaspekte und Umweltkriterien spielen bei Finanzierungsentscheidungen und Immobilieninvestitionen eine immer wichtigere Rolle. Dabei geht es Investoren und Geldgebern sowohl um Aspekte des Klimaschutzes und der Umweltverträglichkeit als auch um soziale Anliegen. Das geht aus dem DIFI-Report (Deutscher Immobilienfinanzierungsindex) des Immobiliendienstleisters JLL in Kooperation mit dem ZEW – Leibnitz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung aus dem ersten Quartal 2020 hervor. In dem DIFI-Report wurden Immobilienexperten und -expertinnen befragt, welche Rolle Green-Buliding-Zertifizierungen und ESG-Kriterien bei Investitions- und Finanzierungsentscheidungen spielen. Fast zwei Drittel der Befragten Experten gaben an, dass die ESG-Kriterien Environmental, Social und Governance eine mittlere bis große Rolle bei Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen spielen. Immerhin 29 Prozent sprechen sich für einen geringen Einfluss aus. JLL verweist zudem auf internationale Studien, die zeigen, dass Bürogebäude mit Green-Building-Zertifizierungen zu höheren Preisen verkauft oder vermietet werden, als Gebäude, die keine Zertifizierungen haben. Etwa 50 Prozent der Befragten denken zudem, dass ESG-Nachhaltigkeitsaspekte und Green-Building-Zertifizierungen einen Einfluss auf den Marktwert der Immobile haben und sich auf das Finanzierungsvolumen auswirken. Laut Umfrageergebnissen gaben ebenfalls die Hälfte der befragten Teilnehmer an, sich bereits mit einem Anteil von bis zu 10 Prozent an Green-Building-Immobilien in A-Lagen zu beteiligen. Spekuliert wird, dass sich dieser Anteil in den nächsten Jahren erhöhen wird. Einer der Gründe dafür wird sein, dass immer mehr Städte planen, ab dem Jahr 2030 nur noch klimaneutrale Immobilien in den Innenstädten zu akzeptieren. Quelle: JLL © fotolia.de

Welcher Boden in ebenerdigen Duschen?:

Ebenerdige Duschen im Badezimmer erfreuen sich großer Beliebtheit. Denn sie sorgen für Sicherheit, Bewegungsfreiheit und eine moderne Optik. In der Badezimmergestaltung von vielen Neubauimmobilien setzen sich ebenerdige Duschen durch und auch in älteren Bestandsimmobilien lässt sich nachträglich ein barrierefreies Badezimmer nachrüsten. Insgesamt gibt es drei Systeme von begehbaren Duschen: eine Duschwanne, ein Duschelement aus Fliesen oder ein Gefälle-Estrich mit Duschrinne. Eine Duschwanne stellt nicht nur die günstigste Variante dar, sondern ist bei der Montage mit wenig Aufwand verbunden. Zahlreiche Hersteller bieten Duschwannen in unterschiedlichen Formen und Größen an. Die Vorteile einer Duschwanne sind, dass sie sich leicht abdichten lässt. Sollte es Probleme mit dem Abfluss geben, lässt sich eine Duschwanne darüber hinaus problemlos abmontieren. Preislich liegt der Einsatz einer Duschwanne im günstigeren Bereich. Die Kosten für einen ebenerdigen Duschboden bewegen sich bei einer Größe von 120 x 120 Zentimetern in etwa bei 1.000 bis 1.500 Euro. Fertige Duschelemente sind kostengünstiger. Ein gefliester Duschboden bietet die Möglichkeit, gleich das komplette Badezimmer mit Fliesen auszustatten und den Raum optisch zu vergrößern. Duschelemente aus Fliesen sind mit einem Gefälle versehen, sodass das Wasser gut und leicht abfließen kann. Der Abfluss liegt entweder mittig oder in einer Ecke des Duschelementes. Ob rechteckige, fünfeckige oder viertelkreisförmige Böden, geflieste Elemente lassen sich in allen Größen einbauen und liegen preislich im Mittelfeld. Die kostenintensivste Variante sind begehbare Duschen aus Gefälle-Estrich mit Duschrinne. Mit einer rutschfesten Oberfläche, einer großen Auswahl an Farben und Dekoren und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten lässt sich auch der Abfluss dort einbauen, wo er gewünscht wird oder eine behindertengerechte Ausführung realisieren. In Kombination mit einer Fußbodenheizung wird das Badezimmer zu einer richtigen Ruhe- und Komfortoase. Quelle: Das Haus online © photodune.net

Schlechte Energiebilanz bei Nachkriegsimmobilien :

Laut des Infodienstes Bauen und Finanzieren der LBS Landesbausparkassen wurden rund 40 Prozent des gesamten deutschen Wohnungsbestandes vor der Einführung der ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahre 1977 errichtet. Ein Großteil der Immobilien, die in den Jahrzehnten nach dem Krieg, zwischen 1949 und 1978 gebaut wurden, weisen große Mängel und Schwachstellen im Bereich der Energieeffizienz auf und bedürfen umfassender Modernisierungsmaßnahmen. Aus Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums geht hervor, dass der durchschnittliche Energieverbrauch der Bestandsimmobilien aus dieser Zeit bei etwa 208 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/qm) liegt. Immobilien, die nach den Richtlinien aus der Energiesparverordnung von 2009 erbaut wurden, verbrauchen dagegen in etwa 50 kWh/qm. Vor allem Wohnhäuser aus den 50er- und 60er-Jahren, die sogenannten Nachkriegsimmobilien, weisen einen hohen energetischen Sanierungsbedarf auf. Aufgrund von Materialknappheit und Sparsamkeit in der Nachkriegszeit verfügen diese Häuser über keinen ausreichenden Schall- und Wärmeschutz. Auch wenn viele der damals eingesetzten Einzelöfen mit der Zeit durch Zentralheizungen ersetzt wurden, entsprechen diese oft nicht den heutigen Energiestandards. In den 70er-Jahren gewann das industrielle Bauen und das Bauen mit Beton große Bedeutung. Käufer von Wohnimmobilien aus den 70er-Jahren sollten deshalb den Bauzustand dieser Immobilien auf Wärmebrücken, Feuchtigkeitsschäden sowie auf Schadstoffe hin überprüfen lassen, die durch die Verwendung von gesundheitsschädlichen Werkstoffen wie Asbest oder Formaldehyd entstanden sein könnten. Quelle: LBS © photodune.net

Urteil: Verlängerung der Räumungsfrist während der Corona-Krise:

Die im Rahmen der Corona-Krise verordneten Beschränkungen des öffentlichen Lebens wirken sich auch auf die Immobilienwirtschaft aus. Im Miet- und Immobilienrecht wurden bereits einige Urteile gefällt, wie beispielsweise im Zusammenhang mit der Räumungsfrist in Wohnraummietsachen (AZ 67 S 16/20). Ein zur Räumung verurteilter Mieter beantragte beim Gericht einer Fristverlängerung um drei Monate bis zum 30. Juni 2020. In einem vorherigen Urteil vom 11. Dezember 2019 (AZ 123 C 61/19) wurde er vom Amtsgericht Berlin zur Räumung der Mietsache bis zum 31. März 2020 verurteilt. Da es ihm, aufgrund der Corona-Krise ausgerufenen Beschränkungen nicht möglich ist, neuen Wohnraum anzumieten, bat er um eine Fristverlängerung in der Räumungssache. Die Zivilkammer 67 des Amtsgericht Berlin hat dem Antrag des Mieters mit dem Beschluss vom 26. März 2020 stattgegeben. Zusätzlich zu den Beschränkungen im öffentlichen Leben und den damit zusammenhängenden Erschwerungen bei der Suche nach Ersatzwohnraum, wurde nach Prüfung des Sachverhalts die Räumungsfrist zum 31. März 2020 gemäß § 721 Absatz 3 Satz 1 Alt. 1 der Zivilprozessordnung (ZPO) ohnehin nicht lang genug bemessen. Zudem sind laut einem Gerichtsbeschluss aufgrund der aktuellen Situation gerichtlich verordnete Räumungsfristen gemäß § 721 ZPO grundsätzlich bis zum 30. Juni zu erstrecken oder zu verlängern. Besteht jedoch Gefahr für Leib oder Leben oder gibt es gleichstehende Interessen des Vermieters oder Dritter, die eine umgehende Räumung der Mietsache verlangen, müsste die Wohnungsräumung des Räumungsschuldners ohne eine Fristverlängerung erfolgen. Diese Voraussetzungen sind hier nicht gegeben. Quelle: LG Berlin © photodune.net

Gestaltung des Vorgartens:

Bei der Gestaltung des Vorgartens spielt der Weg zum Haus nicht nur eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Optik, sondern auch in puncto Sicherheit. Ganz gleich, ob der Gehweg gerade oder geschwungen verläuft, er sollte in jedem Fall gut begehbar und rutschfest sein. Auch eine entsprechende und ausreichende Beleuchtung vermindert die Sturz- und Verletzungsgefahr. Um dem Vorgarten eine Struktur zu verleihen, eignen sich Gehölze besonders gut. Welche Sträucher und Bäume im Vorgarten gepflanzt werden sollen, will gut überlegt sein. Denn diese wachsen zehn Jahre lang, bis sie ihre endgültige Höhe erreicht haben und sind nicht immer gut zu beschneiden. Um ein stimmiges Bild abzugeben, sollte auch die Auswahl der Pflanzen gut durchdacht werden. Ein Bauerngarten mit zahlreichen farbigen Blumen passt beispielsweise gut zu einem Fachwerkhaus, während ein schlicht gehaltener Vorgarten mit geradem Plattenweg und einheitlichen Sträuchern gut zu einem modernen Flachdachhaus passt. Für den Briefkasten und die vor der Haustür stehenden Mülltonnen sollte ebenfalls eine optisch ansprechende Lösung gefunden werden. Eine Mülltonnenverkleidung aus Holz oder Metall lässt die Tonnen verschwinden und kann beispielsweise mit Kletterpflanzen verschönert werden. Eine gute Alternative zum Verstecken von Gegenständen bilden auch Bambusmatten oder Stellwände. Kleine Springbrunnen oder andere Wasserspiele verschönern den Vorgarten und verleihen ihm mehr Lebendigkeit. Quelle: Schöner Wohnen © photodune.net

Stimmungseinbruch am Immobiliensektor:

Aus dem RICS Global Commercial Property Monitor des ersten Quartals 2020 ist unter Investoren und Mietern ein deutlicher Stimmungseinbruch aufgrund der Veränderungen und Folgen der Corona-Krise im Immobiliensektor zu ersehen. Dies geht aus einer Messung von unterschiedlichen Indikatoren hervor, die Aussagen über die Marktdynamik und das Stimmungsbild von Investoren und Mietern liefern. In insgesamt 34 untersuchten Ländern verzeichnen 33 Länder eine Verschlechterung des Vertrauens der Mieter. Auch unter Investoren macht sich in 30 Ländern ein Rückgang im Stimmungsbild deutlich. Laut Umfragewerten ist im internationalen Vergleich besonders im Bereich Gewerbeimmobilien und des Bürosektors ein hoher Negativtrend unter Investoren und Mietern zu verzeichnen. Experten gehen davon aus, dass die durch die Krise und die Ausgangssperren entstandenen neuen Arbeitsstrukturen und die Zunahme an flexiblen Arbeitskonzepten einen Rückgang in der Nachfrage nach Büroflächen mit sich ziehen wird. In Deutschland wird im Vergleich zu den anderen untersuchten Ländern und Industrienationen der Immobilienmarkt als relativ robust und stabil angesehen, auch wenn die Prognosen insgesamt nach unten korrigiert wurden. So ist in Deutschland bisher noch kein Einbruch im Büroimmobiliensektor zu verzeichnen. Anders sieht es im Bereich von Einzelhandelsimmobilien aus. Bereits seit sechs Quartalen ist laut RICS eine Abnahme der Nachfrage in dem Sektor zu verzeichnen, im ersten Quartal 2020 sogar ein deutlich höhere. Quelle: RICS © photodune.net

Ratgeber: Bauen in der Gemeinschaft:

Das Bauen in einer Baugemeinschaft bringt viele Vorteile mit sich. Vor allem Kosteneinsparungen durch die gemeinsamen Baukosten sind bis zu einer Höhe von zehn bis zwanzig Prozent möglich. Doch das gemeinschaftliche Bauen ist nicht für jedermann geeignet. Mit dem Ratgeber „Bauen in der Gemeinschaft“ des Verbands privater Bauherren e. V. (VPB) erhalten Bauinteressenten einen Überblick darüber, was unter einer Baugemeinschaft zu verstehen ist und worauf sie beim Eintritt in eine Baugemeinschaft achten sollten. Mit gezielten Fragen in einer Checkliste können Bauinteressierte zudem überprüfen, ob sie fürs gemeinschaftliche Bauen überhaupt geeignet sind. Denn schließen sich mehrere Bauherren für ein gemeinsames Bauprojekt zusammen, gilt es nicht nur, die eigenen Interessen, Wünsche und Vorstellungen zu beachten und umzusetzen, sondern auch Einigkeit über zahlreiche Fragen und Aspekte des gemeinsamen Wohnprojekts zu finden. Dazu gehören beispielsweise Fragen nach der Rechtsform, Architektur, rechtliche Fragen oder Fragen zur Vertragsgestaltung oder Bauqualität. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Typen von Baugemeinschaften: die freie private und die betreute private Baugemeinschaft. Entscheidet sich die Baugruppe für eine betreute private Baugemeinschaft, übernimmt ein sogenannter Projektsteuerer, oft ein Architekt, die Federführung für das Projekt. Von der Planung des Bauprojekts über die Erstellung von Verträgen mit den einzelnen Baupartnern bis hin zur finanziellen Koordination und zur Betreuung in der Bauphase – der Projektsteuerer übernimmt die Leitung des gesamten Bauprojekts. Vor allem bei Kommunen ist das Bauen in einer betreuten privaten Baugemeinschaft sehr beliebt. Nicht selten vergeben Kommunen gezielt Grundstücke an ausgewählte Projektsteuerer, da es nur einen Ansprechpartner für alle Belange des gemeinsamen Bauprojekt gibt. Ebenso hat ein Projektsteuerer klare Vorstellungen für die Entwicklung des Grundstücks, sodass sich Kommunen das Projekt aussuchen können, was ihnen konzeptuell am meisten zusagt. Bei einer freien privaten Baugemeinschaft übernimmt die Baugruppe alle organisatorischen Bauherrenaufgaben selbst und rechnet gemeinsam ausgeschriebene Bauleistungen individuell ab. Quelle: VPB © photodune.net

Tipps: Hitze im Haushalt vermeiden und Energie sparen:

Bevor der Sommer in Deutschland Einzug hält, ist es ratsam, sich darüber Gedanken zu machen, wie man das Zuhause und sich selbst vor Hitze schützen kann und dabei klimafreundlich bleibt. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH stellt auf ihrer Internetseite acht Energiespartipps vor, die sowohl den Stromverbrauch als auch die Temperaturen im Haushalt senken. So können in Haushalten, die keinen außenliegenden Sonnenschutz haben, Rollos und Jalousien an den Fenstern angebracht werden. Diese sollten den ganzen Tag über geschlossen gehalten werden. Auch das richtige Lüften spielt eine wesentliche Rolle, wenn die heißen Außentemperaturen nicht ins Innere gelangen sollen. Deshalb sollte vor allen Dingen nachts und am frühen Morgen gelüftet werden, wenn die Außentemperaturen am niedrigsten sind. Stetig geöffnete Fenster sollte demnach vermieden werden. Wer im Besitz einer Lüftungsanlage ist, sollte überprüfen, ob diese mit einem Erdwärmetauscher nachgerüstet werden kann. Kaltes Wasser sorgt im Sommer nicht nur für eine willkommene Abkühlung, sondern führt auch zu Stromeinsparungen. Wer kalt duscht, verzichtet auf die Erwärmung des Duschwassers. Auch beim Wäschewaschen kann dank moderner Kaltwaschmittel auf heißes Wasser in der Waschmaschine verzichtet werden. Mit einem Öko-Waschgang und Sparprogramm wird Energie gespart. Dasselbe gilt auch für die Geschirrspülmaschine. Energieeffiziente Kühlschränke mit der Energieeffizienzklasse A+++ verbrauchen nicht nur weniger Kilowattstunden als alte Geräte, sondern geben auch weniger Wärme in die Küche ab. Alle anderen technischen Geräte im Haushalt sollten nicht im Standby-Modus unnötig Energie verbrauchen und Hitze erzeugen, sondern mithilfe von modernen Steckerleisten abgeschaltet werden, wenn sie nicht im Einsatz sind. Quelle: co2online © fotolia.de

Urteil: Wahl eines neuen Verwalters in einer WEG ungültig:

In einer Eigentümerversammlung einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) stand die Bestellung eines neuen Verwalters auf der Tagesordnung. In der zuvor versandten Einladung zur Eigentümerversammlung wurde die Firma T. GmbH als einziger möglicher neuer Verwalter angekündigt. Weitere Vergleichsangebote von anderen Interessenten wurden in der Einladung nicht genannt. Während der Eigentümerversammlung verkündete der Verwaltungsbeirat das Vorliegen von zwei weiteren Angeboten von Interessenten und sprach sich für die Firma T. GmbH als neuen Verwalter aus. Laut Protokoll würden die monatlichen Verwalterkosten pro Wohnung bei der Firma T. GmbH 19,64 Euro betragen, während die Angebote der beiden anderen Interessenten bei 23,20 Euro bzw. 25,00 Euro pro Wohnung und Monat lägen. Per Mehrheitsbeschluss wurde die Firma T. GmbH zum neuen Verwalter gewählt. Zu diesem Bestellungsbeschluss erheben mehrere Eigentümer eine Anfechtungsklage vor dem Amtsgericht Nürnberg (AZ V ZR 110/19) und beklagen eine nicht ordnungsgemäße Verwaltung. Denn bereits in der Einladung zur Eigentümerversammlung hätten auch die Mitbewerber für die Wahl eines neuen Verwalters angekündigt werden müssen. Sowohl die Namen der Bewerber als auch die Eckdaten ihrer Angebote, wie beispielsweise die Vertragslaufzeit und die Vergütung, hätten ebenfalls Bestandteil der Einladung und der Tagesordnung sein müssen. Dies war hier nicht der Fall. Erst mit der vom Landgericht zugelassenen Revision hatte die Klage der Eigentümer Erfolg. Sowohl die Wahl der neuen Verwalterin als auch der geschlossene Verwaltervertrag haben somit keine Gültigkeit. Quelle: BGH © fotolia.de

Test Einbruchschutz: Sicherheitssysteme im Vergleich :

Heutzutage gibt es im Bereich Einbruchschutz eine Vielzahl von modernen und smarten, miteinander vernetzten und manipulationssicheren Sicherheitssystemen. Um bei dem großen Angebot an Bewegungsmeldern, Überwachungskameras, Sicherheitssirenen und smarten Lösungen im Bereich Sensortechnik für den Smart-Home-Bereich den Überblick zu behalten, vergleicht die Onlinezeitschrift „Das Haus“ fünf Lösungen von Sicherheitssystemen, die das Eigentum vor Einbruch bestens schützen sollen. Für den Test werden Sicherheitssysteme zwischen 200 und 350 Euro miteinander verglichen, ein mittelhoher Betrag im Bereich Sicherheitstechnik. Viele moderne Systeme bieten zusätzlich zu ihrer Einbruchschutzfunktion, welche Bewegungen und Erschütterungen erkennt und auf Wunsch mithilfe einer Überwachungskamera Videos aufzeichnet, auch zahlreiche Zusatzfunktionen. Diese können im Smart-Home-Bereich beispielsweise die Nutzung von App- oder Clouddiensten sein, die Warnhinweise auf dem Smartphone anzeigen, wann sich die Waschmaschine ausschaltet oder ob Wasser im Keller ausläuft. „Das Haus Online“ rät dazu, sich bereits vor dem Kauf Gedanken darüber zu machen, welche Funktionen tatsächlich gewünscht sind und gebraucht werden, um bei dem enormen Angebot an Zusatzfunktionen nicht den Einbruchschutz und somit den hauptsächlichen Zweck des Sicherheitssystems aus den Augen zu verlieren. Welche Komponenten die getesteten Lösungen beinhalten, ob Kameras und Sirenen, Erschütterungs- oder Rauchmelder in den Systemen vorhanden sind und viele weitere Informationen, erfahren Sie in dem Test „Sicherheitssysteme im Vergleich 2020: 5 Lösungen für den Einbruchschutz“. Quelle: Das Haus Online © fotolia.de

Studie: „Moderne Stadtquartiere – Integrative Konzepte mit Zukunft“:

Die Studie „Moderne Stadtquartiere – Integrative Konzepte mit Zukunft“ der Deutschen Hypothekenbank (Deutsche Hypo) beschäftigt sich mit dem Trend der Quartiersentwicklung und der weiterhin wachsenden Nachfrage nach modernen Stadtentwicklungskonzepten. Denn aufgrund der hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, vor allen in Ballungsräumen und Großstädten, erfreut sich die Assetklasse Immobilien auch während der Corona-Krise großer Beliebtheit und Wichtigkeit. Aufgrund der Vermischung der Wohn- und Arbeitswelt, der steigenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen und des Alltags sowie den wachsenden Anforderungen an den Klimaschutz, erwecken moderne und nachhaltige Stadtentwicklungskonzepte und die Quartiersentwicklung das Interesse von Investoren. Zudem sorgen, laut der Deutschen Hypo, niedrige Zinsen und ein Anlagennotstand für eine hohe Attraktivität der Assetklasse Immobilien am Investmentmarkt. In der Studie werden wichtige Begriffe der Quartiersentwicklung definiert und die begrifflichen Abgrenzungen erklärt. Ein Diskurs auf die historische Entwicklung von Stadtquartieren soll erläutern, wie sich moderne Quartierskonzepte als Element der modernen Stadtentwicklung etabliert haben. Ebenso zeigt die Studie auf, wie sich die Veränderungen im urbanen Raum auf die Quartiersentwicklung auswirken und stellt mehrere ausgewählte Quartiere in Deutschland vor. Quelle: Deutsche Hypo © fotolia.de

Optimale Bau- und Raumakustik:

Die Themen Bau- und Raumakustik spielen vor allem bei Wohngebäuden eine wichtige Rolle. Um einem Gebäude eine hohe Qualität zuzuschreiben und das Wohlbefinden der Bewohner und Bewohnerinnen zu steigern, müssen die Bestimmungen in der Neufassung der Norm für Schallschutz aus dem Jahre 2018 eingehalten werden. In der „DIN 4109-1: Schallschutz im Hochbau“ sind technische Baubestimmungen an die Bau- und Raumakustik verzeichnet. Während mit der Bauakustik der Schallschutz von Gebäuden gemeint ist, bezeichnet die Raumakustik die Qualität der Akustik innerhalb der Räume. Mit einer entsprechenden Bauakustik soll gewährleistet werden, dass Aufenthaltsräume von eindringenden, sich außerhalb der Räume befindenden Geräuschen, geschützt sind. Neben Außengeräuschen sind zudem Laute aus anderen Räumen sowie Geräusche aus gebäudetechnischen Anlagen gemeint. Um den Gesundheitsschutz einzuhalten, müssen die in den Landesbauverordnungen festgeschriebenen Mindestanforderungen an den Schallschutz eingehalten werden. Eine optimale Raumakustik ist dann gegeben, wenn die Sprachkommunikation einwandfrei und die Nachhallzeit begrenzt ist. Durch den Einsatz von schallabsorbierenden Systemen kann die Raumakustik optimal gemäß den individuellen Anforderungen an Räume und für unterschiedliche Zwecke gestaltet werden. So kann auch der Wirkung von schallreflektierenden Oberflächen in Gebäuden, wie beispielsweise durch Beton, Bodenbeläge oder Verglasungen, entgegengewirkt und die Raumakustik verbessert werden. Quelle: BauNetz © photodune.net

Ausbau des Übertragungsnetzes für erneuerbaren Strom:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verkündet gute Neuigkeiten beim Ausbau des Stromversorgungsnetzes für erneuerbaren Strom. Bei einem Treffen der Energieminister von Bund und Ländern Anfang Mai 2020, wurden die Entwicklungen und der aktuelle Stand beim Ausbau des Übertragungsnetzes vorgestellt. Laut BMWi waren Ende 2019 bereits mehr als die Hälfte der insgesamt 65 seit dem Jahre 2009 geplanten Netzausbauvorhaben in Betrieb genommen worden. Ein weiteres Drittel ist ebenfalls fertiggestellt und steht kurz vor der Inbetriebnahme. Zudem ist geplant, bis Ende 2020 rund 90 Prozent der Bauvorhaben fertigzustellen und zum größten Teil in Betrieb zu nehmen. Der Hintergrund der Unternehmungen ist, dass im Rahmen der Energiewende ausreichend funktionsfähige Stromtrassen zur Verfügung gestellt werden müssen, um die Energieversorgung mit dem wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien von den Stromproduzenten zu den Verbrauchern und Verbraucherinnen zu transportieren. So ist beispielsweise im Bereich der Windenergie der Ausbau des „SuedOstLinks“, einer großen Nord-Süd-Stromautobahn, von hoher Wichtigkeit. Denn in Deutschland wird der größte Teil der Windenergie im Norden, in Schleswig-Holstein und Niedersachsen produziert. Die größten Stromabnehmer und Verbraucher sind aber vor allem große Industriebetriebe, die sich im Süden und im Westen Deutschlands befinden. Jedes der 65 Projekte besteht aus drei Phasen: dem Raumordnungs- und Bundesfachplanungsverfahren, dem Planfeststellungsverfahren und der Bauphase. Die rechtlichen Grundlagen für den Bau beruhen auf dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sowie dem Gesetz über den Bundesbedarfsplan (BBPIG). Auch nach Vollendung der Netzausbauvorhaben muss, laut BMWi, weiterhin und kontinuierlich an dem Ausbau der Netztrassen für den Transport von erneuerbarem Strom gearbeitet werden. Quelle: BMWi © photodune.net

Urteil: Bauarbeiten am Mehrfamilienhaus auch ohne Bebauungsplan zulässig:

Während der Bauarbeiten an einem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus mit Garage und PKW-Stellplätzen im Stadtteil Frankenforst in Bergisch Gladbach, wird der Bauherr des Projekts von einem Nachbarn mit einem Eilantrag beklagt (AZ 2 L 2613/19). Dieser fordert die Beendigung der Bauarbeiten. Als Grund für seine Klage gibt er an, das geplante Objekt würde etwa fünf Meter höher sein, als sein Haus und hätte durch seine Höhe eine „erdrückende Wirkung“. Anzumerken ist, dass für das Gebiet kein Bebauungsplan vorhanden ist. Das Verwaltungsgericht (VG) Köln lehnt den Eilantrag ab und ist der Ansicht, dass bei dem vorliegenden Bauvorhaben eine „erdrückende Wirkung“ ausgeschlossen ist. Dies wäre dann der Fall, wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsflächen nicht eingehalten würden oder das sogenannte Gebot der Rücksichtnahme verletzt würde. In Gebieten ohne Bebauungsplan darf nur dann gebaut werden, wenn sich das Bauvorhaben in die vorhandene Bebauung einfügt, was hier, laut VG Köln, der Fall ist. Die angrenzenden Grundstücke sind ebenfalls mit Ein- und Mehrfamilienhäusern mit einem und mehreren Geschossen bebaut. Somit fügt sich das Bauprojekt adäquat in die vorhandene Bebauung ein. Um Bewohner vor baurechtlichen Maßnahmen wie diesen schützen zu können, müsste die Stadtverwaltung konkrete Bauvorschriften in einem Bebauungsplan regeln. Quelle: VG Köln © fotolia.de

Einrichtungsstil: Feng Shui für mehr Wohnkomfort:

Heutzutage gibt es zahlreiche Wohnstile, nach denen Bewohner ihre Inneneinrichtung gestalten können. Nicht nur für Liebhaber der ostasiatischen Lehre des Feng Shui, sondern auch für diejenigen, denen Wohnkomfort, Harmonie und Ordnung wichtig sind, ist es von Vorteil, bei der Einrichtung die Grundgedanken des Feng Shui zu kennen und umzusetzen. Auch wenn es meistens nicht möglich ist, das gesamte Wohnkonzept nach der Yin-und-Yang-Lehre auszurichten, gibt es zahlreiche Einrichtungsmöglichkeiten, die für eine gute Wohnqualität und viel Wohnkomfort sorgen. Dazu gehört beispielsweise, sich von überflüssigen Gegenständen zu trennen und Accessoires nur gezielt einzusetzen. Der Grundriss spielt bei der Einrichtung nach Feng Shui eine sehr wichtige Rolle. Während rechteckige Räume für einen guten Energiefluss sorgen, blockieren verwinkelte und ungenutzte Ecken und Nischen die Energie. Es empfiehlt sich, dunkle Ecken in warmes Licht auszuleuchten. Große Fenster, viel Tageslicht sowie ein weiter Ausblick aus den Fenstern sorgen ebenfalls für einen guten Fluss des sogenannten „Qi“, der kosmischen Energie. Das Innere der Räume sollte in allen Fällen frei bleiben. Im Feng Shui gibt es fünf Elemente, die auch im Bereich der Inneneinrichtung den einzelnen Lebensbereichen zugeordnet werden sollten. Während der Einsatz von Holz im Osten und Südosten der Wohnung unter anderem für Wachstum, Kreativität und Wohlstand steht, steht der Einsatz des Elements Wasser im Norden für Kommunikation und Ideenreichtum. Die anderen Elemente sind Erde, Feuer und Metall. Wer tiefer in die Welt des Feng Shui eintauchen möchte, findet mithilfe des chinesischen Geburtshoroskops heraus, welche Himmelsrichtungen für ihn selbst förderlicher sind als andere. Quelle: Immonet © fotolia.de

Studie: „Urban Block 4.0: Das intelligente Quartier“:

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) Deutschland fordert in ihrem Positionspapier „Urban Block 4.0: Das intelligente Quartier“ gesetzliche Reformen im Bereich der klassischen Blockrandbebauung. Um künftig innovative Wohnquartiere bauen zu können, die den heutigen Anforderungen und Lebensweisen der Menschen entsprechen, sind laut RICS unter anderem Reformen hinsichtlich der Baudichte notwendig. So sollte die Begrenzung der Grundflächenzahl (GRZ) und der Geschossflächenzahl (GFZ) der Baunutzungsverordnung (BauNVO) aufgehoben werden, um mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können. Laut RICS müssen auch die aktuellen Beschränkungen des Bauplanungsrechts und der Bauordnung reformiert werden. Vorgaben hinsichtlich des Immissions- und Brandschutzes, Stellplatzanforderungen und andere technische Vorgaben müssen angepasst werden. Laut RICS-Experten wird der Trend der Urbanisierung in den nächsten Jahren weiterhin zunehmen und immer mehr Menschen werden nach Wohnraum in Stadtzentren suchen – vor allen in Metropolen. Die Blockrandbebauung und Schaffung von innovativen Quartieren würde, laut RICS, dem Wohnraumproblem entgegenwirken. Moderne Quartiere zeichnen sich neben einer höheren Wohndichte durch Digitalisierung und Pluralismus aus. Demnach soll der „Urban Block 4.0“ die Bereiche „Life, Work, Shop, Play“ in den Wohnquartieren miteinander verbinden und zu einer sogenannten funktionalen Nutzungsdurchmischung und sozialen Durchmischung führen. Neue Technologien und Immobilienformen sowie digitale Vernetzung prägen den „Urban Block 4.0“ genauso wie öffentliche Gemeinschaftsräume, multifunktionale Hallen, die als Manufaktur oder für handwerkliche Zwecke genutzt werden oder smarte Mobilitätslösungen, wie beispielsweise das Carsharing-Prinzip. Quelle: RICS © fotolia.de

Bodenbeläge für die Terrasse:

Im Frühling und im Sommer ist die Terrasse für viele Menschen der Lieblingsort im Haus. Bei der Renovierung oder Modernisierung der Terrasse sollten Bewohner vor allem darauf achten, dass die gewählten Materialien für Bodenbeläge sowie die Möbel unterschiedlichen Witterungsverhältnissen standhalten und gut gegen Feuchtigkeit, Hitze und Kälte geschützt sind. Wer einen Garten hat und eine Terrasse bauen möchte, sollte nicht nur viel Wert auf einen optisch passenden, sondern auch witterungs- und rutschfesten Bodenbelag legen. Ein Terrassenboden aus Naturstein sieht nicht nur elegant aus, sondern ist aufgrund seiner aufgerauten Oberfläche besonders rutsch- und abriebfest, strapazierfähig und witterungsbeständig. Allerdings ist ein Boden aus Naturstein, wie beispielsweise Marmor, Granit, Quarzit, Kalk- oder Sandstein, auch sehr kostspielig. Eine günstigere, aber dennoch trittsichere und wetterbeständige Variante bietet ein Terrassenboden aus Beton. Ein Terrassenboden aus Holz kreiert ein besonders gemütliches und wohnliches Ambiente. Hölzer, wie beispielsweise Douglasie oder Bankirai, sind für den Außenbereich besonders gut geeignet. Zu beachten ist allerdings, dass ein Holzboden besonders viel Pflege braucht, um gegen durch Feuchtigkeit entstandene Fäulnis und Pilze sowie gegen das Ausbleichen durch Sonneneinwirkung geschützt zu sein. Aus diesem Grund muss ein Holzboden in regelmäßigen Abständen mit einer wetterfesten Lasur versehen werden. Eine Alternative bietet ein Terrassenboden aus einem Holz-Kunststoffgemisch (WPC). Der Vorteil gegenüber Holzplatten ist, dass der Plastikanteil in den WPC-Platten Wasser abweist und sich nicht verzieht oder splittert. Quelle: Immowelt © photodune.net

Langzeitstudie: Ist Infraschall von Windenergierädern gesundheitsgefährdend?:

In einer Langzeitstudie des technischen Forschungsinstituts Finnland (VTT) wurde untersucht, ob der durch Windenergieanlagen produzierte Infraschall für die Anwohner gesundheitsgefährdend ist. Die Studie wurde im August 2018 begonnen und endet mit dem finalen Abschlussbericht im Juni 2020. Der Grund für die Durchführung der Studie liegt darin, dass Anwohner über körperliche Symptome klagten, die sie in Verbindung mit den Windenergierädern und einer möglichen Infraschallbelastung brachten. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) ist erfreut darüber, dass es nun einen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Windenergieanlagen keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und den Gesundheitszustand der Bürger und Bürgerinnen haben. In den durchgeführten Untersuchungen konnten keine Reaktionen auf das autonome Nervensystem durch Infraschalleinwirkung gemessen werden. Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass die Symptome bei Menschen, die in der Nähe einer Windenergieanlage leben, auf einen sogenannten Nocebo-Effekt zurückzuführen sind, eine negative gesundheitliche Scheinwirkung auf die Gesundheit (analog zum „Placebo-Effekt“). Die finnische Langzeitstudie bestand aus drei Teilen. Zum einen wurde durch eine Langzeitmessung der Schall in Wohngebäuden gemessen, die sich in der Nähe von Windenergieanlagen befinden. Zum anderen wurden Bewohner zu der Situation und ihren Symptomen befragt. Ebenso wurden zahlreiche Hörtests durchgeführt. Weitere Teilnehmer der Studie sind das finnische Institut für Gesundheit und Soziales (THL), die finnische Arbeitsschutzbehörde (FIOH) sowie die Universität Helsinki. Die Langzeitstudie wurde vom Finnish Government’s Analysis, Assessment and Research Activities in Auftrag gegeben. Quelle: BWE © photodune.net

Urteil: Betriebskostenabrechnung formell ordnungsgemäß:

Immobilien-Eigentümer sind dazu verpflichtet, ihren Mietern eine ordnungsgemäße Betriebskostenabrechnung vorzulegen. In dem folgenden Fall (AZ VIII ZR 244/18) verlangt die Eigentümerin einer aus mehreren, unterschiedlich großen Wohn- und Gewerbeeinheiten bestehenden Wohnanlage, von ihren Mietern eine Nachzahlung der Betriebskosten. Amts- und Landgericht lehnen ihre Klage von vornherein mit der Begründung ab, die vorliegende Betriebskostenabrechnung sei formell unwirksam. Demnach seien aus Sicht der Vorinstanzen die Angaben zum Umlageschlüssel sowie eine genaue Übersicht darüber, welche Flächen, Gebäudeteile oder Hausnummern zu einer Wirtschaftseinheit gehören, unzureichend. Denn die Eigentümerin hat in der erstellten Abrechnung die Betriebskosten schlicht nach „Fläche“ umgelegt, ohne Angaben zu der tatsächlichen Flächengröße zu machen oder zu erläutern, aus welchen Teilen sich die Fläche genau zusammensetzt. Die Vermieterin ging gegen den Entscheid des Amts- und Landgerichts in Revision. Der Bundesgerichtshof (BGH) hingegen bestätigt die formelle Ordnungsmäßigkeit der vorliegenden Betriebskostenabrechnung und hebt das Urteil der Vorinstanzen auf. Demnach seien detaillierte Angaben zum Verteilerschlüssel nur dann notwendig, wenn diese zum Verständnis der Abrechnung zwingend notwendig sind. Eine Betriebskostenabrechnung ist dann formell ordnungsgemäß, wenn die Gesamtkosten zusammengestellt sind und Angaben und Erläuterungen zum Verteilerschlüssel beinhalten. Dabei ist die Benennung „Fläche“ im Verteilungsmaßstab als Angabe ausreichend und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Ebenso gehört die Berechnung des Anteils der Kosten auf die jeweiligen Mieter sowie der Abzug von bereits geleisteten Vorauszahlungen in jede Betriebskostenabrechnung, wie dies in der vorliegenden Abrechnung der Fall war. Quelle: BGH © photodune.net

Der Traum von einem privaten Hallenbad:

Ein privates Schwimmbad im eigenen Haus muss kein Traum bleiben. Wer über ausreichend Platz und die finanziellen Mittel verfügt, kann sich im Keller oder im Erdgeschoss seines Hauses ein Hallenbad einbauen lassen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Durchführung der Bauarbeiten ist eine Baugenehmigung der örtlichen Bauaufsichtsbehörde. Da diese nach drei Jahren erlischt, sollte der Einbau des Hallenbades nicht zu lange auf sich warten lassen. Empfehlenswert ist eine Raumgröße von mindestens 6 x 12 Metern. Das Schwimmbecken sollte mindestens 7 x 3 Meter groß sein und eine Tiefe von 1,20 Meter nicht unterschreiten. Damit sich kein Schimmel bildet, sollten die Räumlichkeiten über ein gutes Belüftungs-System verfügen und die Fenster, Decken und Fußböden entsprechenden technischen und bauphysikalischen Bestimmungen entsprechen. Das Schwimmwasser wird mit einem Skimmer-System oder einem Überlaufrinnen sauber gehalten. Auch eine Fußbodenheizung, eine Pool-Heizung oder eine liegende Wärmedämmung sowie eine automatische Regulierungslösung des Chlors und PH-Werts sind wichtige Komponenten bei der Planung und Errichtung eines privaten Hallenbads. Auch über Extras wie Ruhezonen mit Liegen, einer Dusche und Halterungen für das Rein- und Rausgehen aus dem Becken, müssen sich Eigentümer vorab Gedanken machen. Empfehlenswert ist es, sich an einen Schwimmhallen-Komplettanbieter zu wenden, damit alle notwenigen Vorkehrungen getroffen werden können. Quelle: Zuhause Wohnen © photodune.net

Studie: „Energetische Sanierungen in Wohnungseigentümergemeinschaften“:

Auch wenn es im Bereich der energetischen Sanierung zahlreiche staatliche Hilfen und Zuschüsse für Wohnungseigentümer gibt, tun sich Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit der Umsetzung von wichtigen Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen oft schwer. Im Vergleich zu der Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen von privaten Eigentümern oder Wohnungsunternehmen, dauert die Umsetzung von Maßnahmen in Bestandsgebäuden, die von einer WEG verwaltet werden, häufig länger. Ein elementarer Grund dafür ist, dass die Entscheidungsprozesse aufgrund der Notwendigkeit von gemeinschaftlichen Beschlüssen länger dauern. Da die Umsetzung der Maßnahmen nicht in Eigenregie erfolgt, sondern durch die Hausverwaltung, kommt es ebenfalls zu erheblichen Zeitverzögerungen. In der Studie „Energetische Sanierungen in Wohnungseigentümergemeinschaften“ des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) für die vom Bundesministerium geförderte Kampagne „WEG der Zukunft“ werden Analysen und Auswertungen von Sanierungsmaßnahmen in WEG-Anlagen sowie Umfrageergebnisse von Eigentümern und Verwaltern publiziert. So werden in der Studie beispielsweise wichtige Akteure aus dem Bereich der energetischen Sanierung in WEGs vorgestellt sowie die Motive und Hemmnisse bei der Durchführung von Maßnahmen in WEG-Immobilien erläutert. Ebenso wird aufgelistet, welche Gebäude großen Sanierungsbedarf aufweisen und nach welchen Kriterien dieser bewertet wird. Auch wird in der Studie benannt, welche Unterstützung sich Eigentümer und WEG wünschen, um den Energieverbrauch in Gebäuden mit weiteren Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen zu reduzieren und langfristig mehr erneuerbare Energien in Bestandsgebäuden einzusetzen. Quelle: IÖW © photodune.net

Duale Funktionsweise von Hybridkollektoren:

Das unabhängige Expertenportal energie-experten.org untersucht in einem Beitrag, ob und wann sich der Einsatz von Hybridkollektoren im Gegensatz zu Kombinationslösungen von Solarthermiekollektoren und PV-Modulen lohnt und welche elektrischen und thermischen Voraussetzungen für die Installation erbracht werden müssen. Doch was sind Hybridkollektoren überhaupt? Und wie funktionieren sie? Hybridkollektoren holen dank ihrer dualen Funktionsweise das Maximum aus der gewonnenen Sonnenenergie heraus, indem sie die Energie sowohl in Strom als auch in Wärme umwandeln. So besteht das Solarmodul zusätzlich zu der eigentlichen Solarzelle aus Absorberblechen, die von der Sonne erwärmt werden, die Wärme an einen Verbraucher weitergeben und der Wärmeerzeugung dienen. Dieses kann beispielsweise eine Wärmepumpe, eine Lüftungsanlage oder ein Pufferspeicher sein. Doch laut den Experten von energie-experten.org lohnt sich der Einbau und Einsatz von Hybridkollektoren nur dann, wenn die produzierte Wärme auch tatsächlich genutzt wird. Dies ist vor allem bei großen Objekten, wie beispielsweise einem Schwimmbad, einem Hotel oder in Kliniken sowie im Industrie- und Gewerbesektor der Fall. Hier ist der Einsatz von Hybridkollektoren durchaus effizient und erfolgreich. Denn die anfallende Wärme kann sowohl als Heizwärme als auch mithilfe eines Luftabsorbers auch für Lüftungsanlagen und zur Klimatisierung genutzt werden. Beim Einsatz von Pufferspeichern in Privathaushalten allerdings kann es vor allem durch den großen Energieertrag im Sommer dazu kommen, dass die durch die Hybridkollektoren gewonnene Energie nicht vollständig genutzt und abgeführt werden kann. Dies hat zur Folge, dass sich der Wirkungsgrad der Solarzellen minimiert. Um dies zu verhindern empfiehlt es sich, die Hybridkollektoren mit Sole- sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen zu koppeln. Quelle: energie-experten © fotolia.de

WEG: Garten in einer Wohnanlage gehört zum Gemeinschaftseigentum:

Befindet sich in einer Wohnanlage einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ein Garten, gehört dieser grundsätzlich zum Gemeinschaftseigentum. Wenn die Nutzung des Gartens oder bestimmter Teile der Gartenfläche, wie dies beispielsweise oft bei einer Erdgeschosswohnung der Fall ist, einem einzelnen Eigentümer übertragen werden, handelt es sich um Sondernutzungsrechte. Diese müssen in der Teilungserklärung aufgeführt werden. Doch welche Rechte und Pflichten hat der Eigentümer der ihm übertragenen Gartenfläche und wer kommt für die Kosten bei Instandsetzungsmaßnahmen auf? Der Verbraucherschutzverband „Wohnen im Eigentum e. V.“ rät WEGs stets dazu, detaillierte Angaben zu den Zuständigkeiten der Instandhaltung und -setzung des Sondereigentums zu vereinbaren und diese detailliert in der Teilungserklärung zu verschriftlichen. Beispielsweise sollte geklärt werden, wer zuständig für die Reparaturen des Gartenzauns ist und wer für die Kosten aufkommen muss. Denn oft haben Miteigentümer kein Verständnis dafür, warum sie sich an den Kosten für Reparaturmaßnahmen des Sondereigentums eines anderen Eigentümers beteiligen sollten. Im Umkehrschluss versteht ein Eigentümer, dem Sondernutzungsrechte zugeschrieben wurden, auch nicht, warum er sich an die Auflagen der anderen Wohnungseigentümer halten muss. Doch rechtlich gesehen gehört der Garten oder die Gartenfläche, die als Sondereigentum definiert wurde, zum Gemeinschaftseigentum. Deshalb entscheiden immer die Eigentümer einer WEG, welche Maßnahmen der Instandhaltung und -setzung übernommen werden dürfen und sollen, wer diese ausführt und wer für die Kosten aufkommt. Oft wird in einer Eigentumserklärung auch verzeichnet, mit welchen Pflanzen der Garten oder die Gartenfläche bepflanzt werden darf. Bauliche Veränderungen sind nur mit Zustimmung der anderen Eigentümer erlaubt. Auch die Zuständigkeit für die Kostenübernehme sollte Teil der Teilungserklärung sein. Quelle: WiE © fotolia.de