Trends: Büroimmobilien und Homeoffice:

Mit dem Projekt und Debattenforum „JLL Connections“ bietet der Immobiliendienstleister JLL ausgewählten Immobilienexperten und Entscheidern die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Immobilienthemen und Trends auszutauschen. So ging es in der letzten Debattenrunde „The Future of Real Estate“ unter anderem um die Entwicklungen in der Assetklasse der Büroimmobilien sowie der Stellung und den Anforderungen des Homeoffices. Auch wenn durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Social Distancing das Homeoffice einen Aufwärtstrend erlebt hat, gehen die Experten davon aus, dass sich dieser künftig wieder etwas abschwächen wird. Denn gerade durch die Arbeit von Zuhause erfahren viele Menschen eine Sehnsucht nach dem Büro, welches zunehmend als sozialer Ort gesehen wird und das Sozialgefühl stärkt. Während einige standardisierte Arbeitsprozesse jedoch gut aus dem Homeoffice ausgeführt werden können, bedarf Kreativität und Innovation mehr Raum und Teamarbeit. So stellen sich sowohl Anforderungen daran, Wohnen und Arbeiten zu optimieren, als auch das Büro und Büroimmobilien zukunftsfähiger und nachhaltiger zu gestalten. Die Trends im Bereich Homeoffice orientieren sich beispielsweise an den klassischen Grundrissen der 1950 Jahre, in denen es mehrere, jedoch kleinere Räume in einer Wohnung gab, die den Bewohnern und Arbeitern mehr Flexibilität bieten. Wer gerne in größeren Räumen lebt, muss die Möglichkeit zu mehr Flexibilität und Funktionalität erhalten. So muss beispielsweise ein Esszimmer leicht zu einem Arbeitszimmer umfunktioniert werden können, auch der Balkon wird zunehmend in die Planung von Wohnen und Arbeit miteinbezogen. Im Bereich der Büroimmobilien ist die Herausforderung, den Büroarbeitsplatz attraktiver zu gestalten, sowohl von der Lage als auch von dem Angebot für die Arbeitnehmer. Ein Mitarbeiter muss gerne ins Büro kommen und hier dieselbe Qualität erhalten, die die digitale Arbeitswelt bietet. Quelle: JLL © photodune.net

Vorteile einer Schornsteinabdeckung:

Hat ein Haus einen Schornstein, besteht die Möglichkeit, eine Schornsteinabdeckung anzubringen. Eine Schornsteinabdeckung hat viele Vorteile. Sie bietet dem Schornstein eine Schutzfunktion, beispielsweise vor Versottung und vor Regen. Zudem schützt sie davor, dass sich Vögel und Vogelneste im Schacht einnisten und verhindert, dass das Dach durch Funkenflug beschädigt wird. Befindet sich das Haus in der Nähe vom Gebirge, verhindert eine Schornsteinabdeckung, dass Fallwinde in den Schornstein fahren und die Strömung im Schornstein stören. Zudem reguliert und optimiert sie den Zug im Schornstein und wertet das Haus optisch auf. Ein Schornsteinfeger gibt Auskunft darüber, wann es sich lohnt, eine Abdeckung anzubringen und welche Materialien sich besonders dafür eignen. Während Schornsteinabdeckungen aus Kupfer und Edelstahl sich vor allem durch ihre Korrosionsbeständigkeit gut für eine Abdeckung eignen, kommt eine Abdeckung aus Kunststoff oder Holz nicht in Frage, da die Materialien nicht feuerfest sind. Auch wenn eine Schornsteinabdeckung meistens genehmigungsfrei ist, muss sich die Abdeckung abnehmen oder aufklappen lassen, damit der Schornstein vom Schornsteinfeger gereinigt und gewartet werden kann. Es gibt drei unterschiedliche Modelle einer Schornsteinabdeckung: Eine Regenhaube, eine Meidinger Scheibe und eine Napoleonhaube schützen vor allem gegen Niederschlag. Eine Regenhaube aus Stahlblech ist die günstigste Variante und hat die Form eines Kegels. Während eine Regenhaus schon ab 15 Euro zu erwerben ist, kostet eine Meidinger Scheibe 30 Euro und mehr. Die flache Abdeckungsscheibe wird waagerecht über den Kamin angebracht und sieht klassisch und zweckmäßig aus. Die teuerste Variante bildet die Napoleonhaube. Sie zeichnet sich durch ihre geschwungene Form aus, oftmals wird sie mit aufwendig gearbeiteten Metallstücken befestigt und kostet ab 70 Euro. Quelle: Das Haus Online © photodune.net

Beim Hausbau Schadstoffe vermeiden:

Wer heutzutage ein Haus baut, geht davon aus, dass die Baumaterialien frei von Schadstoffen sind. Doch bei genauerem Hinsehen kann man manchmal beobachten, dass einige Bodenbeläge, Wandbekleidungen oder Möbel gesundheitsbelastende Stoffe enthalten. So verstecken sich Schadstoffe beispielsweise in Holzschutzmittel oder Lösemitteln, in Estrichen, Dichtmassen oder Dämmstoffen. Nicht immer sind die Stoffe giftig, allerdings können die Emissionen und Gerüche für Allergiker oder empfindliche Menschen gesundheitsbelastend sein. Um ein hohes Maß an Wohngesundheit zu erreichen, sollten Bauherren beispielsweise darauf achten, dass das Holz unbehandelt und frei von Holz- oder Flammschutzmitteln ist. Denn oftmals sind gerade Holzfußböden mit Lacken oder Ölen versehen. Wer den Boden, den Teppich oder das Linoleum verklebt, benutzt bestenfalls einen emissionsarmen Kleber. Am besten kommt außerdem nur Holz zum Einsatz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Erfreulicherweise verwenden heutzutage viele Hersteller wohngesunde Baumaterialien. So sind beispielsweise Trockenbauplatten für den Innenbereich mit natürlichen Inhaltsstoffen versehen, die die Schadstoffe aus der Luft aufnehmen und binden. Wände aus Kalk oder Lehm sind diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend und deshalb eine gute Alternative zu Tapeten. Bei der Wahl von Baumaterialien ist auf das Gütezeichen und Umweltabzeichen zu achten, denn diese sind der Garant für eine hohe Wohngesundheit und die Einhaltung von strenger Umweltkriterien. Wer kann, benutzt am besten nur Naturmaterialien. Quelle: Eurobaustoff © photodune.net

Urteil: Mieter zur Zahlung nach Räumung verpflichtet:

Der Mieter einer Einzimmerwohnung in einem Studentenwohnheim in Köln sollte sein Apartment bis zum 30. April 2017 räumen und herausgeben. Mit einem Schreiben vom 27. April 2017 bat er den Vermieter um Aufschub der Räumungsfrist und darum, das Mietverhältnis zu verlängern. Der Vermieter verlängerte das Mietverhältnis bis Ende Juni 2017 unter der Voraussetzung, dass der Mieter eine monatliche Nutzungsentschädigung sowie die ausstehenden Strom- und Wasserrechnungen zahlt. Der Mieter akzeptierte das Angebot und bestätigte dieses schriftlich. Nach Auszug aus der Wohnung im Juli 2017 weigerte sich der Mieter jedoch, den ausstehenden Betrag zu begleichen. Zudem beklagte er den Vermieter, die geleistete Kautionszahlung in Höhe von 378,91 Euro einschließlich der Verzugszinsen zurückzuzahlen. Aus Sicht des Vermieters schuldetet der Student ihm jedoch 1.885,82 Euro. Dieser Betrag setze sich aus der Zahlung der Nutzungsentschädigung sowie der ausstehenden Strom- und Wasserrechnungen von insgesamt 1.588,46 Euro sowie 365,44 Euro aus der Schlussrechnung über die Strom-, Wasser- und Zählermietkosten vom 4. Juli 2017 und 310,83 Euro aus den entstandenen Räumungskosten zusammen. Den ausstehenden Betrag verrechnete der Vermieter mit der Kaution. Sowohl die Klage als auch die Revision hatten keinen Erfolg (AZ VIII ZR 230/19). Der Mieter beklagte, dass die Betriebskostenabrechnung den formellen Anforderungen gemäß § 556 Abs. 3 BGB nicht entsprach und somit unwirksam sei. Laut Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) ist allerdings die vorab geschlossene schriftliche Vereinbarung der beiden Vertragsparteien über die noch ausstehenden Betriebskosten ausschlaggebend und wirksam. Nach Abzug eines Teilbetrags auf die Schlussrechnung sowie auf einen Teil der Räumungskosten ist der Kläger zur Zahlung eines Betrags von 1.274,55 Euro nebst Zinsen verpflichtet. Quelle: BGH © fotolia.de

Wellness-Bad in den eigenen vier Wänden:

Gerade zur kalten Jahreszeit sehnen sich viele Menschen nach Entspannung zu Hause. Ein heißes Schaumbad in einer bequemen Badewanne ist dabei genauso beliebt wie eine Dusche nach der Sporteinheit. Ein Badezimmer lässt sich schon mit wenigen Accessoires und Lichtquellen zu einem Wellness-Bad umfunktionieren. Eine weitere Voraussetzung für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre ist aber auch, dass die Fliesen, das Waschbecken oder die Toilette gepflegt und in einem guten Zustand sind und keine Risse oder Beschädigungen aufweisen. Je nach Vorstellung und Badezimmergröße bieten unterschiedliche Badhersteller sowohl Standardlösungen als auch luxuriöse Innenausstattungen für jedes Badezimmer an. Dabei kann eine der Körperform angepasste Badewanne mit zahlreichen Ablageflächen und smarter Technik in Form von angenehmen Lichtquellen und entspannender Musik genauso geeignet sein, wie eine Massagedusche oder Duschpaneele mit einer Kopf- und Seitenbrause. Wer es noch erholsamer mag, entscheidet sich für eine Dampfdusche mit zahlreichen Massageprogrammen und integrierten Aroma-, Farb- oder Klangtherapien. Eine moderne Walk-In-Dusche sorgt nicht nur für mehr Platz im Badezimmer, sondern garantiert auch einen barrierefreien Zugang. Hängende Möbel, faltbare Duschwände und ein durchgehender Bodenbelag sorgen ebenfalls für mehr Platz. Mit hellen Decken- und Wandfarben, dem Einsatz von großen Spiegeln und gezielten Lichtinstallationen entsteht ein noch besseres Wohlfühlgefühl. Auch Vorwandinstallationen im Badezimmer sind stilvoll und sorgen zudem für eine optimale Raumaufteilung. Wer es angenehm warm mag, entscheidet sich am besten auch für eine Fußbodenheizung. Quelle: bau-welt © photodune.net

Analyse: Kalte und warme Wohnnebenkosten:

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IWD) untersucht in der Analyse „Wohnnebenkosten in Deutschland“ die Entwicklung sowie die regionalen Unterschiede hinsichtlich der kalten und warmen Wohnnebenkosten in deutschen Städten und Regionen. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes betrugen die Wohnnebenkosten in Deutschland pro Monat im Durchschnitt 2,70 Euro je Quadratmeter. Davon fielen 1,30 Euro auf die kalten und 1,40 Euro auf die warmen Nebenkosten. Aus der Analyse geht ebenfalls hervor, dass die gesamten warmen Nebenkosten in den Jahren zwischen 2010 und 2019 um 10,54 Prozent gestiegen sind. Dabei ist anzumerken, dass die Preisentwicklung in den letzten Jahren jedoch rückläufig war. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Winter milder geworden und die Brennstoffpreise gefallen sind. Während der durchschnittliche Nebenkostenpreis 2013 1,15 Euro pro Quadratmeter betrug, lag er fünf Jahre später nur noch bei 1,08 Euro. Bei gleichbleibenden Brennstoffpreisen ist davon auszugehen, dass die warmen Nebenkosten, dank der Modernisierung der Gebäude, auch in Zukunft nicht ansteigen werden. Betrachtet man die Entwicklungen bei den kalten Nebenkosten, ist zu beobachten, dass sich die einzelnen Kostenpunkte unterschiedlich entwickeln. Während einige Bereiche der kalten Nebenkosten, wie beispielsweise die Grundsteuer oder die Gebühren für Müll- und Abwasser, relativ stabil geblieben sind, sind die betriebswirtschaftlichen Nebenkosten seit dem Jahre 2011 in einigen Kommunen stark angestiegen. Der stärkste Anstieg ist mit 35,71 Prozent bei den Versicherungskosten zu beobachten. Auch die Kosten im Bereich der Gebäudereinigung sind um 20 Prozent angestiegen. Der durchschnittliche Preis für die kalten Nebenkosten pro Quadratmeter und Monat lag 2010 bei 79 Cent und 2018 bei 98 Cent. Quelle: IWD © photodune.net

Abstandsflächen zum Nachbargrundstück:

Wer ein Haus baut, muss darauf achten, dass bestimmte Abstandsflächen zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Doch nicht nur für den Standort des Hauses gibt es Regeln. Sondern die Abstandsbestimmungen gelten auch für die Garage, ein Gartenhäuschen oder die Überdachung der Terrasse. Grundsätzlich gilt in Deutschland ein Mindestabstand von 2,5 bis 3 Metern zum Nachbargrundstück. Durch die Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstands soll Bewohnern ausreichend Lichteinfall sowie genügend Sichtweite garantiert werden. Auch die Bestimmungen des Brandschutzes werden durch den Mindestabstand gewährleistet. Werden die Abstandsflächen nicht eingehalten, spricht man von Grenzbebauung. Nur in bestimmten Fällen ist es gestattet, den Mindestabstand zu unterschreiten. Dies bedarf zum einen der Zustimmung der Nachbarn und zum anderen der Einhaltung der Vorschriften aus dem Nachbarschaftsrecht. Auch die Regelungen aus den Landesbauordnung und die Vorgaben aus den Bebauungsplänen müssen eingehalten werden. Einige Vorgaben in den Bauordnungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Die meisten Bestimmungen sind jedoch sehr ähnlich. Ausschlaggebend für die genaue Berechnung der Abstandsfläche ist die Gebäudehöhe. Diese setzt sich aus der Höhe des Gebäudes bis zum Dach und der Höhe des Daches zusammen. Je nach Dachneigung wird die Höhe des Daches nur zum Teil berechnet. Die in den Bauordnungen festgeschriebenen Faktoren F und FD spielen für die Berechnung der Abstandsfläche eine wesentliche Rolle. Die Abstandsflächen beziehen sich stets auf die gesamte Weite der Fassade. Im Nachbarschaftsrecht sind weitere Angaben, wie beispielsweise das Fensterrecht, Regelungen zur Nachbarwand und zur Grenzwand oder Angaben zur Grundstückseinfriedung, festgeschrieben. Quelle: Immowelt AG/bauen.de © fotolia.de

Energiesparlampen und LED-Lampen:

Wenn es um das Thema Beleuchtung geht, kann viel Energie und Geld gespart werden. Energiesparlampen und LED-Lampen haben viele Vorteile, unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen voneinander. So sind LED-Lampen zwar etwas kostspieliger als Energiesparlampen, dafür zeichnen sie sich durch eine Brenndauer von 20.000 Stunden aus. Zudem minimieren sie, im Vergleich zu gewöhnlichen Glühbirnen, den Stromverbrauch um 80 Prozent. Die Brenndauer von Energiesparlampen beträgt 10.000 Stunden und verringert den Stromverbrauch um 70 Prozent. Energiesparlampen haben eine bessere Ökobilanz als gewöhnliche Glühbirnen und Halogenlampen. Spitzenreiter in puncto Ökobilanz sind jedoch LED-Lampen. Zudem erhellen LED-Lampen beim Anschalten schnell die Räumlichkeiten und sind selbst bei Temperaturunterschieden beständig und effizient. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie in unterschiedlichen Farbnuancen erhältlich sind. So können Verbraucher zwischen einer warmweißen und tageslichtweißen Beleuchtung wählen. Einige Modelle sind sogar dimmbar oder können in einem Smart-Home-System eingebaut werden. In der Checkliste „Energiesparlampe oder LED“ der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online finden Verbraucher Informationen zu unterschiedlichen Formen und Eigenschaften von LED-Lampen sowie eine ausführliche Kaufberatung. Verbraucher erhalten zudem einen Überblick über die unterschiedlichen Sockel der Lampen, die Helligkeitsstufen und die Farbtemperatur sowie Empfehlungen dazu, welche Birnen sich in welchen Räumlichkeiten am besten einsetzen lassen. Die Checkliste und die Informationsübersicht sind Teil der Kampagne „Klima sucht Schutz“ von co2online. Die Kampagne richtet sich an Einzelpersonen und informiert über individuelle Klimaschutzmöglichkeiten, die zum Mitmachen motivieren sollen. Quelle: co2online © photodune.net

Urteil: Eigenbedarfskündigung bedarf konkreter Gründe:

Vermieter, die gegenüber ihren Mietern eine Kündigung wegen Eigenbedarf aussprechen, müssen konkrete Gründe dafür vorlegen. In dem vorliegenden Fall (AZ 67 S 249/19) sollten die Mieter einer Wohnung in Berlin ausziehen, da die außerhalb von Berlin lebende Mieterin diese zeitweise selbst beziehen wollte. Da es sich bei dem Objekt um eine Zweitwohnung handelt, gab die Vermieterin lediglich an, sie wolle diese für "notwendige Aufenthalte" selbst nutzen. Da die Mieter sich weigerten, die Eigenbedarfskündigung zu akzeptieren, erhob die Vermieterin Klage. Sie forderte die Mieter auf, die Wohnung zu räumen und auszuziehen. Konkrete Gründe über die Dauer und präzise Formulierungen für die Eigenbedarfskündigung gab sie nicht an. Das Urteil des Amtsgericht Berlin-Mitte fiel daher zugunsten der Mieter aus. Nach Prüfung des Sachlage entschied das Gericht, dass die Eigenbedarfsklage unwirksam sei. Auch die Berufungsklage der Vermieterin vor dem Landgericht Berlin blieb erfolglos. Denn um eine Eigenbedarfskündigung durchzusetzen, sind gemäß § 573 Abs. 3 BGB bestimmte Formvoraussetzungen notwendig. So hätte die Vermieterin begründen müssen, dass sie ein berechtigtes Interesse hat, die Wohnung selbst zu beziehen. Aus der Formulierung des Nutzungsinteresses muss hervorgehen, aus welchem Grund und in welchem Umfang die Wohnung genutzt werden soll. Angaben zur Nutzdauer und Intensität sind daher, laut Gerichturteil, erforderlich und müssen logisch und nachvollziehbar sein. Unzureichende Angeben seitens der Vermieterin, wie es hier der Fall war, begründen gemäß § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB kein Anrecht auf eine Eigenbedarfskündigung. Quelle: LG Berlin © photodune.net

Tipp: Ausreichend Licht im Dachgeschoss:

Viele Hausbesitzer bauen früher oder später das Dachgeschoss aus. Während sich Eigentümer eines Neubaus bereits in der Planung Gedanken darüber machen können, welchen Zweck das Dachgeschoss erfüllen und wie es ausgestattet werden soll, müssen Eigentümer einer Bestandsimmobilie mit dem Vorlieb nehmen, was da ist. Oftmals ist ein Ausbau des Dachgeschosses in einem alten Haus eine bauliche Herausforderung. So muss das Dach nicht nur gedämmt und der künftige Wohnbereich gut ausgebaut sein, sondern auch Leitungen für Wasser und Strom müssen gelegt und ausreichend Licht muss vorhanden sein. Gerade das Thema Lichteinfall stellt beim Ausbau des Dachgeschosses eine Herausforderung dar. Die vorhanden Dachgauben sind meistens zu klein, um den Raum mit genügend Licht auszufüllen. Sollten Giebelfenster eingebaut sein, haben sie vielleicht nicht die richtige Ausrichtung oder ein Baum verdeckt die Sicht. Im schlimmsten Fall steht das Haus unter Denkmalschutz und die kleinen vorhanden Fenster dürfen gar nicht ausgetauscht werden. Wenn im Dachgeschoss nicht ausreichend Tageslicht einfällt, kann dem Lichteinfall mit technischen Mitteln Abhilfe geschaffen werden. Dafür sollte ein erfahrener Elektriker zunächst neue Kabel verlegen und die Steckdosen und die Beleuchtung an einen eigenen Stromkreis anschließen. Grundsätzlich sind zwei Lichtkonzepte für die Beleuchtung im Dachgeschoss zu empfehlen. Wenn das Obergeschoss komplett ausgeleuchtet sein soll, empfiehlt es sich, unter dem First Leuchtbalken oder Stromschienen anzubringen. Alternativ können diese auch entlang der Wandschräge verlaufen. Im Handel gibt es unterschiedliche Komplettsysteme. Mit einem Leuchtdioden-System (LED) kann zusätzliche Energie gespart werden. Setzt man Strahler ein, lassen sich diese drehen und ausrichten, sodass auch dunkle Ecken ausgeleuchtet werden. Soll nicht das komplette Dachgeschoss gleichmäßig ausgeleuchtet werden, sondern nur einzelne Bereiche, bieten sich Strahler und Pendelleuchten gut an. Hier besteht jedoch die Schwierigkeit, diese an den schrägen Wänden zu befestigen. Eine Alternative bieten Stehlampen oder in den Boden eingebaute Leuchten. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

Analyse: Industrieimmobilien in Ostdeutschland immer beliebter:

Laut Analysen des Marktexperten Realogis erfahren Industrieimmobilien in Ostdeutschland einen großen Aufschwung und werden auch künftig das Augenmerk von Investoren auf sich lenken. Ostdeutsche Logistikmärkte sind deshalb so interessant, weil nicht nur die Grundstückspreise erschwinglich sind, sondern viele Grundstücke auch über eine sehr gute Infrastruktur verfügen. Ebenso gibt es in Ostdeutschland an vielen Orten noch ausreichend Arbeitskräfte. Das Lohnniveau auf dem Arbeitsmarkt ist im Vergleich zum Westen recht gering. Dies sind nur einige Gründe, warum einige ostdeutsche Städte gute Expansionsmöglichkeiten für Unternehmen und Chancen für neue Geschäftsmodelle bieten. Vor allem im Logistik- und Industriesektor sowie in der Produktion, dem Handel und im Bereich E-Commerce zeigen Investoren Interesse an ostdeutschen Standorten. Laut Analysen von Realogis stehen vor allen Dingen die Städte Magdeburg, Leipzig/Halle und Erfurt im Fokus. Berechnungen zeigen, dass an diesen Standorten etwa 800.000 Quadratmeter Fläche neu bebaut und genutzt werden könnte. Während in Dresden die Mietpreise auf dem Logistik- und Industrieimmobilienmarkt mit sechs Euro pro Quadratmeter den höchsten Preis aufweisen, kostet der Quadratmeterpreis in Magdeburg für Bestandsimmobilien etwa 3 bis 3,90 Euro bzw. 3 bis 4 Euro für Neubauimmobilien. Durch die gute Anbindung an die Autobahn und die Binnenschifffahrt, ist Magdeburg zudem ein interessanter Standort für Industrieimmobilien. Weitere Informationen zu den Entwicklungen auf dem Industrieimmobilien-Sektor, Marktberichte sowie die Prognosen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie können auf der Internetseite von Realogis nachgelesen werden. Quelle: Realogis © photodune.net

Bautipp: Holzgarage:

Eine Holzgarage ist eine perfekte Lösung, wenn es darum geht, den eigenen PKW vor Witterungseinflüssen zu schützen. Denn mit einer Holzgarage haben Hausbesitzer die Möglichkeit, das Auto im Winter frei von Schneebefall zu halten und das lästige Scheibenkratzen Vergangenheit werden zu lassen. Im Sommer hingegen heizt das Auto bei Hitze nicht auf, sodass die Autofahrt auch ohne Klimaanlage angenehm ist. Eine Holzgarage bietet vor allen Dingen Eigenheimbesitzern ohne eigene Garage eine gute Alternative. Ebenso zeichnet sich diese dadurch aus, dass sie schnell und einfach aufzubauen und relativ kostengünstig ist. Auch die individuelle Gestaltung und das Design stehen bei einer Holzgarage im Fokus. So können Interessenten zwischen unterschiedlichen Garagentypen und Ausführungen wählen. Während beispielsweise ein Flachdach sich optisch gut in das Gesamtbild des Eigenheims einfügt und das Auto optimal vor Schnee, Regen und Sonneneinstrahlung schützt, wirkt ein Stufendach sehr modern. Bei der Auswahl der Fenster ist auf eine gute Lichtdurchflutung zu achten. Denn natürliches Licht wirkt nicht nur sehr harmonisch, sondern macht auch das Einparken leichter. Eine Holzgarage kann zudem als Doppelgarage oder als zusätzlicher Stauraum ausgebaut werden. Ganz gleich, wie die Anordnung der Garage ist, welcher Garagentyp oder welches Tor gewählt wird, eine gute Planung ist beim Garagenbau das A und O. So muss vor dem Bau bereits der Platzbedarf auf dem Grundstück ermittelt und ein Bodenfundament gelegt werden. Je nach Lage, Beschaffenheit und Gewicht eignet sich ein Punktfundament oder ein Streifenfundament. Quelle: bautipps © photodune.net

Förderung: Ladestationen für E-Autos für Wohngebäude:

Mit dem neuen Förderprogramm „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird der Bereich Elektromobilität weiter ausgebaut. So gibt es nicht nur attraktive Kaufprämien für den Erwerb eines Elektroautos, sondern auch finanzielle Unterstützung bei der Installation von privaten Ladestationen an Wohngebäuden für das Elektroauto. Der Zuschuss von 900 Euro pro Ladestation kann sowohl von Privatpersonen als auch von Eigentümern und Wohnungseigentümergemeinschaften, von Wohnungsunternehmen und -genossenschaften sowie von Bauträgern beantragt werden. Dabei gilt der Zuschuss von 900 Euro für einen Ladepunkt. Das heißt, wenn an der Ladestation mehrere Ladepunkte installiert werden, damit mehrere Elektroautos gleichzeitig aufgeladen werden können, kann der Zuschuss für jeden einzelnen Ladepunkt beantragt werden. Die KfW-Förderung für Ladestationen für Elektroautos kann nur beantragt werden, wenn es sich um Wohngebäude mit einem privaten Zugang handelt. Diese können sich entweder an einem Stellplatz oder einer Garage befinden. Handelt es sich bei dem Wohngebäude um ein neues Haus, kann die Förderung erst nach Einzug beantragt werden. Eine weitere Voraussetzung für die Gewährleistung des Zuschusses ist, dass die Gesamtkosten mindestens 900 Euro beantragen. Der Gesamtpreis kann sich aus den folgenden Leistungen zusammensetzen: Kaufpreis der Ladestation mit einer Ladeleistung von mindestens 11 Kilowatt, Einbau und Anschluss der Ladestation sowie alle Installationsarbeiten und die Kosten für ein Energie­Management-System, mit welchem die Ladestation gesteuert werden kann. Weitere Informationen zur Beantragung des Zuschusses finden Interessenten auf der Internetseite der KfW. Quelle: KfW/BDEW © photodune.net

Urteil: Keine Grunderwerbsteuer auf bewegliche Gegenstände bei Hausübernahme:

Die neuen Eigentümer eines Einfamilienhauses erhoben Klage gegen das Finanzamt (AZ 5 K 2938/16). Beim Kauf einer Immobilie im Wert von insgesamt 392.500 Euro haben sie in dem notariellen Kaufvertrag die Summe von 9.500 Euro für die Übernahme der Einbauküche und der Markisen gesondert auflisten lassen. Denn wenn beim Kauf einer Immobilie gebrauchte, bewegliche Gegenstände mitverkauft werden, ist auf den Kaufwert keine Grunderwerbsteuer zu berechnen. Eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Gegenstände werthaltig und die Bestimmung des Kaufpreises realistisch sind. In dem vorliegenden Fall stufte das Finanzamt den Kaufpreis von 9.500 Euro als zu hoch ein und erhob auf diesen Teilbetrag ebenfalls Grunderwerbsteuer. Die Eigentümer waren anderer Einsicht und bekamen mit ihrer Klage vom 5. Senat des Finanzgerichts Köln Recht. Denn gemäß § 8 Abs. 1 und § 9 Abs. 1 Nr. 1 Grunderwerbsteuergesetz können nur Leistungen als Gegenleistungen berechnet werden, welche im Zusammenhang mit der Verpflichtung, dem Besitz und dem Eigentum des Grundstücks stehen. Laut dem Urteil des Finanzgerichts Köln müsste das Finanzamt nachweisen, dass der Kaufwert in Höhe von 9.500 Euro tatsächlich zu hoch angesetzt worden sei. Denn hier trägt das Finanzamt die Feststellungslast, da es sich um steuerbegründende Umstände handelt. Dabei ist zu beachten, dass weder die amtlichen Abschreibungstabellen noch die Vergleichspreise in Verkaufsportalen für gebrauchte Gegenstände als Quelle und Vergleichswerte dienen. Quelle: FG Köln © fotolia.de

Vorteile von elastischen Bodenbelägen:

Elastische Bodenbeläge, beispielsweise aus Vinyl, Linoleum, Naturkautschuk oder Kork, bringen viele Vorteile mit sich. Sie sind pflegeleicht, besitzen eine gute Trittschall- und Wärmedämmung und sind aufgrund ihrer federnden und weichen Oberfläche sehr gelenkschonend und fußwarm. Durch die unterschiedlichen Materialien werden elastische Bodenbeläge sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich eingesetzt. Zahlreiche Optiken und Designs verleihen dem Fußboden zudem eine ganz persönliche Note und sorgen für ein angenehmes Wohngefühl. Ein weiterer Vorteil der elastischen Bodenbeläge ist, dass sie sich durch ein integriertes Klicksystem schnell und einfach verlegen lassen. Bei Bodenbelägen, die als Bahnenware angeboten werden, ist das Verlegen und Verkleben etwas aufwendiger. An der sogenannten Nutzungsklasse der Bodenbeläge können Käufer erkennen, für welche Räumlichkeiten und für welchen Gebrauch sich diese besonders gut eignen. Die Nutzungsklassen geben Auskunft über die Belastbarkeit des Bodenbelags und darüber, ob dieser sich für den privaten, gewerblichen oder industriellen Gebrauch eignet. Zudem unterscheiden sich die elastischen Bodenbeläge in vielen Eigenschaften, wie beispielsweise Abriebfestigkeit, Hitzebeständigkeit oder Robustheit voneinander. Für Räume, die eine große Feuchtigkeit aufweisen, wie es zum Beispiel im Badezimmer der Fall ist, ist zudem darauf zu achten, dass der Bodenbelag über eine gute Rutschhemmklasse verfügt und vor Feuchtigkeit schützt. Zudem ist hierbei wichtig, dass der verlegte Bodenbelag kein Wasser durchlässt und nicht aufquillt. Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass Beschädigungen in den Ecken des Raumes mit wasserabweisendem Kleber abgedichtet werden und unbeschädigt bleiben. Wer beim Kauf des elastischen Bodenbelags nach einer umweltfreundlichen Variante sucht, sollte darauf achten, dass dieser über ein Umweltabzeichen verfügt und besonders emissionsarm ist. Quelle: BauNetz/zuhause wohnen © photodune.net

Evaluations-Studie: Es fehlt an barrierefreiem Wohnraum:

Die Auswertungen der Evaluations-Studie „Barrierearmer Wohnraum: Bedarf steigt durch Alterungsteil – Förderung wirkt“ geben einen aktuellen Überblick über die Anzahl von barrierefreien Immobilien in Deutschland. Ebenso stellen Experten Prognosen auf, wie sich der Bedarf nach „altersgerechtem Wohnen“ bis ins Jahr 2035 verändern wird. Nach ersten Berechnungen werden in den kommenden zehn Jahren etwa 22 Millionen Menschen in Deutschland älter als 65 Jahre sein, dies macht insgesamt 26 Prozent der deutschen Bevölkerung aus. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind zum jetzigen Zeitpunkt 18,3 Millionen Menschen über 65 Jahre alt (22 Prozent). Beachtet man die Entwicklungen bei der Schaffung von barrierefreiem Wohnraum, ist davon auszugehen, dass bis 2035 etwa zwei Millionen Wohnungen mit barrierefreier Ausstattung fehlen werden. Unter „barrierefrei“ zählen Wohnungen und Häuser, die über ausreichend Platz und Bewegungsfreiheit für Bewohner und Bewohnerinnen verfügen. So haben sie beispielsweise keine Stufen, Schwellen oder Treppen sowie eine ebenerdige Dusche. Deutlich werden die Entwicklungen durch die hohe Nachfrage nach finanziellen Zuschüssen für den altersgerechten Umbau, wie dem Zuschussprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Während im Jahre 2018 rund 6.300 Wohnungen in Deutschland finanziell gefördert waren, waren es ein Jahr später bereits 13.600 Wohnungen. Dass sich die steigende Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum weiter fortsetzt, zeigen die Zahlen aus diesem Jahr. So wurden bis Ende September bereits 16.700 Wohnungen gefördert. Doch prozentual gesehen, zeigen die Zahlen aus dem Jahr 2018 deutlich, dass das Angebot an barrierefreiem Wohnraum noch lange nicht ausreicht: Von insgesamt 37 Millionen vorhandenen Wohnungen und Einfamilienhäusern verfügten lediglich 560.000 über eine barrierefreie Ausstattung. Das entspricht nur etwa 1,5 Prozent aller Wohnungen und Einfamilienhäuser. Mehr Informationen zu den Entwicklungen im Bereich altersgerechter Neu- und Umbau sowie zu den Investitionsanreizen durch Förderprogramme und zu vielen andere Themen sind in der Evaluations-Studie von KfW-Research und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) nachzulesen. Quelle: KfW-Research/BMI ©

Tipp: Budgetplanung beim Bau eines Eigenheims:

Wer ein Haus baut, braucht eine genaue Kalkulation. Denn die Kosten für das Traumhaus setzen sich nicht nur durch den Kauf des Grundstücks und der Bauarbeiten zusammen, sondern es kommen auch noch weitere Kostenpunkte auf zukünftige Eigenheimbesitzer zu. Das Fertighaus-Portal bautipps.de stellt auf seiner Website fünf Tipps zusammen, welche Finanzierungsposten auf dem Weg zum Eigenheim beachtet werden sollten, um nicht während der Bauphase einen weiteren Kredit aufnehmen zu müssen oder sich zusätzlich zu verschulden. So sollten Kaufinteressenten bereits beim Erwerb des Baugrundstücks die Nebenkosten in die Kalkulation einrechnen. Da ein Hauskauf notariell bewilligt werden muss, kommen beispielsweise Kosten für den Notar sowie der Eintrag ins Grundbuch hinzu. Eine weitere wichtige Kostenstelle ist die Grunderwerbsteuer. Diese wird auf den Kaufpreis des Hauses und des Grundstücks, der im notariellen Kaufvertrag bestimmt wurde, erhoben. Die Kosten für die Grunderwerbsteuer unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Bei der Beantragung des Kredits sollten zukünftige Hausbesitzer darauf achten, dass neben den voraussichtlichen Baukosten auch Kosten für Baugenehmigungen oder für einen Architekten berechnet werden müssen. Die Experten von bautipps.de weisen ebenfalls darauf hin, dass es auch zu Bauverzögerungen in den einzelnen Gewerken kommen kann und die Kosten dadurch in die Höhe getrieben werden können. Ein weiterer Kostenpunkt ist die Anschaffung neuer Möbel und die gesamte Inneneinrichtung des Hauses. Denn wer bald in einer Neubauimmobilie lebt, möchte oftmals auch neue Möbel haben. Im Außenbereich ist die Pflasterung der Terrasse meistens in den Grundstückskosten inbegriffen. Allerdings muss das Legen eines Rasens oder das Anordnen von Beeten, genauso wie der Kauf von Gartenmöbeln oder die Außenbeleuchtung, in der Kalkulation beachtet werden. Quelle: bautipps.de © photodune.net

Strom sparen mit Hocheffizienzpumpe:

Wer Stromkosten sparen möchte, sollte seine alte Heizungspumpe, die sogenannte Umwälzpumpe, gegen eine Hocheffizienzpumpe austauschen lassen. Denn diese zeichnet sich durch eine elektronisch gesteuerte Pumptechnik aus, die sich automatisch dem tatsächlichen Wärmebedarf anpasst. Dadurch können jährlich etwa 300 bis 400 Kilowattstunden Strom eingespart werden. Dies bedeutet, dass Hausbesitzer zwischen 60 und 100 Euro pro Jahr weniger zahlen müssen. Eine Heizpumpe ist dafür verantwortlich, das Heizungswasser vom Heizkessel in den Heizkörper zu transportieren. Dabei verbrauchen die veralteten Modelle im Altbau unnötig Strom, da sie auch in Betrieb sind, wenn das Haus gar keine Wärme benötigt. Bei einer Leistung von etwa 140 Kilowattstunden und einer Betriebsdauer von 6.500 Stunden pro Jahr, zahlen Verbraucher, laut Aussagen des Redaktionsteams von „Energiesparen im Haushalt“, etwa 170 Euro. Eine Hocheffizienzpumpe arbeitet hingegen lediglich mit 3 bis 20 Watt. Berechnet man den Stromverbrauch mit derselben Betriebsdauer und einer Leistung von 7 Watt, betragen die Kosten etwa 9 Euro. Auch wenn Hausbesitzer nicht direkt die gesamte Heizungsanlage erneuern möchten, sollten sie zumindest die Heizpumpe austauschen. Die Kosten für eine moderne Heizpumpe in einem Einfamilienhaus betragen, inklusive Einbau, etwa 400 Euro. Hausbesitzer, die ihre Heizung von einem Fachbetrieb optimieren lassen, können einen Zuschuss bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Dieser gilt für den Kauf der neuen Heizpumpe sowie die Durchführung des hydraulischen Abgleichs. Es empfiehlt sich, den hydraulischen Abgleich beim Einbau einer neuen Heizpumpe durchzuführen, um zu garantieren, dass alle Heizkörper mit der benötigten Menge Wasser versorgt sind. Dadurch kann eine optimale und bedarfsgerechte Heizleistung erreicht werden. Quelle: energiesparen-im-haushalt/energie-fachberater © photodune.net

Urteil: Keine Schadenersatzzahlung für Sachmängel:

Ein Ehepaar aus Oberfranken erwarb im Jahre 2016 ein Haus, welches in den frühen 70er Jahren erbaut wurde. Kurze Zeit nach dem Kauf entfernten sie die Holzverkleidungen und Tapeten an den Wänden im Inneren des Hauses. Unerfreulicherweise wurden nach den Arbeiten zahlreiche Risse in den Wänden sichtbar. Einen weiteren Mangel stellten sie zudem fest, als sie nach dem Entfernen der Tapete im Dachgeschoss einen Schimmelfleck entdeckten. Das Ehepaar verlangte von den Verkäufern eine Schadenersatzzahlung für die Behebung der Risse an den Wänden und für die Reparaturen am Dach. Ebenso sollten sie die Kosten für den beauftragten Gutachter übernehmen. Die ehemaligen Eigentümer lehnten die Forderungen mit der Begründung ab, die Risse in den Wänden seien auf das Alter des Hauses zurückzuführen. Zudem seien ihnen die Schimmelflecken im Dachgeschoss nicht bekannt gewesen. Im Kaufvertrag wurde ein Haftungsausschluss für Sachmängel vereinbart. Die Verkäufer des Hauses haben versichert, dass ihnen keine verborgenen Mängel bekannt seien. Das Landgericht Coburg (AZ 14 O 271/17) beauftragte einen Sachverständigen, der die Beschaffenheit des Hauses untersuchte. Laut Aussagen des Sachverständigen seien die Risse am Innenwandputz üblich, da es sich um ein 45 Jahre altes Haus mit einer einfachen Konstruktion handelt. Anders verhält es sich mit den Mängeln am Dach. Der Schimmelfleck ist laut Sachverständigem auf fehlerhafte und nicht fachmännisch durchgeführte Reparaturarbeiten am Dach zurückzuführen. Da die Kläger allerdings nicht nachweisen konnten, dass die Beklagten von den Mängeln am Dach wussten, konnte ihnen auch keine arglistiges Verhalten vorgehalten werden. Ebenso scheiterten, aufgrund des im Kaufvertrag vereinbarten Haftungsausschlusses, die Ansprüche der Kläger an diesem Sachmangel. Quelle: LG Coburg © fotolia.de

Wohnstil & Inneneinrichtung: Landhausstil:

Es gibt viele unterschiedliche Wohnstile: Einer von ihnen ist der Landhausstil, der durch die Wahl der Möbel und die Inneneinrichtung an ein Leben auf dem Land oder einen Urlaub in einem alten Landhaus erinnert. Nostalgie, Rustikalität und Gemütlichkeit sind nur einige Attribute, die Landhaus-Liebhaber mit diesem Wohnstil verbinden. Stilistisch gibt es allerdings große Unterschiede, je nachdem welches Land als Vorbild für die Inneneinrichtung dienen soll. So strahlt beispielsweise ein englisches Landhaus durch den Einsatz von dunklen Hölzern und Wandvertäfelungen eine gewisse Schwere und Beständigkeit aus, wirkt langlebig und gesetzt. Charakteristisch in der Einrichtung sind dunkelbraune Ledersessel und Sofas im Landhaus- oder Kolonialstil. Karierte oder geblümte Stoffbezüge verleihen dem Landhaus nach englischem Stil eine ganz persönliche Note. Orientiert man sich hingegen an den skandinavischen Landhäusern, stehen helle Farben und Hölzer im Vordergrund. Häufig sind die Holzmöbel weiß lackiert, ein heller Holzfußboden verleiht den Räumen noch mehr Leichtigkeit und Natürlichkeit. Die dominierende Farbe in den Textilien ist blau, die verwendeten Stoffe sind kariert, in Streifen- sowie in Blumenmustern. Wer sich an einem mediterranen Landhausstil orientiert, denkt in erster Linie an eine Finca. Bodenfliesen, Mosaikverzierungen, Keramik und warme Erdtöne sind nur einige Attribute dieses Wohn- und Einrichtungsstils. Typisch sind ebenfalls pure Betonwände aus grobem Putz, die sich durch Unebenheiten auszeichnen und gerne auch etwas verschmutzt wirken dürfen. Beige- und Terrakottafarbende Wände strahlen Gemütlichkeit und Wärme aus. Der Landhausstil nach französischem Vorbild wirkt romantisch und verspielt: geschwungene Formen, Pastellfarben und natürlichen Materialien wie Holz und Stein sowie Baumwolle und Leinen unterstreichen den verspielten Stil genauso wie der Einsatz von Korbgeflechten oder schmiedeeisernem Mobiliar. Quelle: livingathome © photodune.net

Studie: Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft:

Auch in der Immobilienbranche ist die Digitalisierung auf dem Vormarsch. Die Jubiläumsausgabe der Studie „Fünf Jahre Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft – Was bisher geschah …“, herausgegeben vom Zentralen Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA) und von der EY Real Estate (Ernst & Young Real Estate GmbH) gibt einen Rückblick über den Digitalisierungsprozess in den letzten fünf Jahren sowie eine Auflistung der Trends und künftige Einschätzung der Entwicklungen. Für die jährlich erscheinende und fünfte Ausgabe der Digitalisierungsstudie wurden rund 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befragt. Inhaltlich geht es in der Studie um eine Zusammenstellung von Meinungen zum Thema Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft. An der Befragung nahmen sowohl Mitarbeiter aus privatwirtschaftlichen Unternehmen als auch aus der öffentlichen Hand teil. Zusätzlich zu der Auswertung der Umfrageergebnisse finden Leser in der Studie Interviews von Akteuren aus der deutschen und internationalen Immobilienwirtschaft, die im digitalen Arbeitsbereich tätig sind. So geht es unter anderem um digitale Trends und eine Einschätzung, in welchen Bereichen der Immobilienwirtschaft der Einsatz von digitalen Technologien das größte Potential hat, Unternehmensprozesse zu optimieren. Rund 26 Prozent der Befragten sehen großes Potential im Bereich Property Management, dicht gefolgt vom Asset Management (19 Prozent) und Facility Management (15 Prozent). Hier sehen die Befragten Chancen, durch die Digitalisierung Kosten zu senken und Prozesse zu verbessern. Weitere Bereiche, in denen die Befragten großes Potential sehen, sind Energiedienstleistungen beispielsweise in Zusammenhang mit Smart Homes, im Bauwesen sowie im Bereich Portfoliomanagement. Detaillierte Ergebnisse zu unterschiedlichen Themen, wie beispielsweise in welcher Digitalisierungsphase sich die befragten Unternehmen befinden oder welche Rolle die Digitalisierung in der Reduktion von Energien spielt, können in der Studie ebenfalls nachgelesen werden. Quelle: ZIA © photodune.net

Tiny House als Anbau am Einfamilienhaus:

Ein Tiny House zeichnet sich durch Minimalismus und Mobilität aus, doch es kann auch ganz anders genutzt werden. Denn benötigen Hauseigentümer in ihrem Eigenheim mehr Platz, eignet sich ein Tiny House hervorragend als Anbau. So kann der Wohnraum schnell vergrößert werden, indem einige Räume in das Tiny House auslagert werden. Ein großer Vorteil ist: Hausbesitzer müssen bei Platzmangel nicht umziehen und halten die Kosten für die Wohnraumerweiterung überschaubar. Doch auch ein Tiny House benötigt Platz und so ist die Voraussetzung für diese Form des Hausanbaus ein geeignetes Grundstück. Dieses sollte nicht nur groß genug sein, sondern auch im Bebauungsplan für die Nutzung ausgewiesen werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass die vorgeschriebenen Mindestabstände zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Bevor es an die Bauplanung geht, sollte eine Baugenehmigung vorliegen und ein Bodengutachten ausgestellt werden. Dieses entscheidet über die Lage des Tiny Houses. Ein Streifen- oder Punktfundament sind die geeignetsten Fundamentarten für ein Tiny House. Hierbei halten einbetonierte Stahlstützen das Gewicht des neuen Anbaus. Wer möchte, kann sogar einen Keller aus Beton bauen lassen, dieser dient als Erweiterung zu einer Bodenplatte aus Beton. Ist das Fundament einmal gelegt, kann es mit dem Anbau des Tiny Houses losgehen. Da die Innengestaltung bereits vorab festgelegt wurde, wird der Tiny-House-Anbau schlüsselfertig auf einem Kran angeliefert. Das Bauunternehmen muss sich nur noch um die Wasser- und Abwasseranschlüsse kümmern und die Telefon- und Stromleitungen verlegen. Quelle: Das Haus online © photodune.net

Energieersparnis durch moderne Hauseingangstüren:

Auch mit einer neuen Hauseingangstür können Bewohner Energie im Haushalt sparen. Denn neue Modelle verfügen über eine hervorragende Wärmeisolierung und lassen den Wind an kalten Tagen draußen. Zudem schützt eine neuwertige Haustür im Sommer vor Hitze und bietet somit das ganze Jahr über hervorragenden Wohnkomfort. Dabei spielt der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) bei der Auswahl einer neuen Hauseingangstür eine elementare Rolle.  Hauseingangstüren gibt es in zahlreichen Modellen und aus unterschiedlichen Materialien. Wer viel Wert auf eine kostengünstige Variante legt, dabei aber Abstriche in puncto Design machen kann, für den kommt eine Kunststofftür infrage. Dank der integrierten Mehrkammerprofile sind diese Türen sehr energiesparend und pflegeleicht. Auch Aluminiumtüren sind bei Hausbesitzern beliebt, denn sie zeichnen sich durch eine hohe Witterungsbeständigkeit aus. Diese besitzen, genauso wie Edelstahltüren, voneinander getrennte Profile mit Füllungen aus Polyurethan-Schaum. Wem es auf eine natürliche Optik ankommt und wer ausreichend Zeit für die Pflege und Wartung hat, für den kommt eine Haustür aus Holz infrage. Holz bietet zudem einen hohen Schallschutz. Haustüren aus Glas oder Glaselementen wirken elegant und erzielen mit einem Dreischeiben-Isolierglas gute Ergebnisse. Besonders beliebt sind Hauseingangstüren mit einer geschlossenen Türfüllung. Diese können gut mit Seitenteilen aus Glas kombiniert werden und durch den Einsatz von Holz, Stein oder Aluminium individuelle Akzente setzen. Quelle: effizienzhaus-online © photodune.net

Urteil: Vermieter muss Defekt an Telefonleitung beseitigen:

In dem vorliegenden Fall verlangte die Mieterin einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus von ihrem Vermieter, die Mängel an der Telefonleitung zu beseitigen und für die Reparaturarbeiten aufzukommen. Das sich im Erdgeschoss befindende Wohnobjekt ist mit einem Telefonanschluss ausgestattet, dessen Leitung durch einen Kriechkeller mit dem Hausanschluss verbunden ist. Das Mietverhältnis besteht seit dem Jahre 2011. Im Jahre 2015 stellte die Mieterin einen Defekt an der Telefonleitung fest. Laut Aussagen des Telefonanbieters handele es sich hierbei um Beschädigungen am Kabel, welches durch ein intaktes ersetzt werden müsse. Um telefonieren und das Internet nutzen zu können, verlegte die Mieterin selbständig und provisorisch ein Telefonkabel, welches durch ein gekipptes Fenster aus der Wohnung zum Hausanschluss im Keller führte. Der Vermieter weigerte sich jedoch weiterhin, die Reparaturarbeiten in Auftrag zu geben und das Telefonkabel erneuern zu lassen. In dem Urteil entschied der Bundesgerichtshof (BGH, AZ VIII ZR 17/18), dass der Vermieter die defekte Telefonleitung instand setzen muss. Denn gemäß § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB ist ein Vermieter nicht nur dazu verpflichtet, die Mietwohnung in einem für den vertragsgemäßen geeigneten Zustand zu übergeben, sondern diese auch während der Mietzeit in ebendiesem Zustand zu erhalten. Da die Wohnung mit einer Telefondose ausgestattet ist, ist davon auszugehen, dass ein intakter Telefonanschluss zum vertragsmäßigen Zustand zählt und die Mieterin diesen nutzen kann. Quelle: BGH © photodune.net

Ebenerdige Bauweise: Bungalow:

Wer von einem eingeschossigen Haus träumt, welches sich durch eine besondere Nähe zur Natur und zum eigenen Garten auszeichnet, könnte sich für ein Bungalow interessieren. Vor allen Dingen dann, wenn dieser über großflächigen Fensterfronten verfügt. Durch die ebenerdige Bauweise befinden sich alle Wohnräume und Nutzflächen auf nur einer Etage. Dies ist auch einer der Gründe, warum Bungalows auch für Menschen, die auf der Suche nach einem barrierefreiem Zuhause sind, von großem Interesse sind. Ob für Familien mit Kindern, für ältere Menschen oder Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, die einfachen Grundrisse ohne Stufen und Treppen sorgen für einen hohen Wohnkomfort. So gibt es in einem Bungalow noch nicht einmal am Eingang Eintrittsstufen, die den Zugang erschweren könnten. Doch die ebenerdige Bauweise kann auch zum Nachteil werden: Da sich alle Räume auf einer Fläche befinden, steigt der Grundflächenbedarf und somit steigen auch die Mehrkosten. Je nach Größe kosten Bungalows bei einem Fertighaushersteller zwischen 100.000 und 400.000 Euro. Die Grundfläche kann bei einem Mini-Bungalow etwa 80 Quadratmeter betragen. Wer es lieber größer und geräumiger mag, findet in einem Winkelbungalow etwa 200 Quadratmeter Nutzfläche. Da Bungalows in der Regel keinen Keller haben, muss berücksichtigt werden, dass Stauraum fehlt und auch die Haustechnik einen Bereich im Haus benötigt. Es besteht allerdings die Möglichkeit, durch einen Aushub eine Teilunterkellerung zu errichten. Diese bietet für die Haustechnik Platz oder kann als Brennstofflager genutzt werden. Quelle: modulheim.de © fotolia.de