Trend: Saunahaus im Garten:

Pünktlich zum Herbstbeginn stellt sich für viele Hauseigentümer die Frage, wie sie ihre freie Zeit draußen im Garten möglichst lang nutzen können, bevor der Winter Einzug hält. Mit einem privaten Saunahaus lässt sich auch ganzjährig der Aufenthalt im Garten genießen. So haben Bewohner nicht nur die Möglichkeit, sich in ihrer privaten Wohlfühloase zu wärmen und zu entspannen, sondern auch den Blick in die Natur genießen zu können. Für die Gestaltung des Saunahauses gibt es zahlreiche Optionen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Verglasung, denn schließlich soll die Privatsphäre gewahrt und neugierige Blicke von außen sollen vermieden werden. Wer von seiner Sauna aus den weiten Blick in den Garten genießen möchte, für den bieten sich Saunahäuser mit Schiebe- oder Flügeltüren besonders gut an. Mit einer Sonnenschutzverglasung oder dem Einsatz von sogenanntem Spionglas halten Saunagänger neugierige Blicke der Nachbarn fern und genießen dabei den Ausblick in ihren Garten. Den höchsten Ansprüchen in puncto Technik und Qualität bietet der Einsatz von Smart-Glas. Per Knopfdruck lässt sich die Fensteroberfläche im Nu matt schalten und gleicht sich den Lichtverhältnissen an. Auch im Bereich Innenausstattung sind modernen Saunahäusern keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt sind multifunktionale Objekte, die neben ihre Funktion als Sauna auch als Ruheraum dienen. So können Bewohner nach Belieben in dem Sauna-Vorraum eine Leseecke einrichten lassen oder die Räumlichkeiten als Yoga- oder Fitnessraum sowie als kleinen Meditationstempel nutzen. Für Familien eignet sich die Kombination aus Saunalandschaft und Freizeitbereich besonders gut. Denn während die Eltern ihren Saunagang genießen, können die Kinder im Nebenraum spielen. Saunahäuser für den Garten können individuell gestaltet und perfekt in die Gegebenheiten vor Ort eingebettet werden. Unterschiedliche Hersteller entwerfen Saunahäuser nach Maß und erfüllen Eigentümern den Traum, sich auch im Winter eine Auszeit in ihrem Garten gönnen zu können. Quelle: bauen.com © photodune.net

Kodex für eine ganzheitliche und vielfältige Baukultur :

Um in Städten Vielfalt zu schaffen und unterschiedliche Baustile zu fördern, hat die Bundesstiftung Baukultur gemeinsam mit dem Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft e. V. (ICG) einen Kodex entworfen, welcher sich an die Immobilienbranche richtet. Dieser soll Unternehmen aus der Immobilienbranche, Bauherren, Projektentwickler und Planer sowie Eigentümer und alle Beteiligten aus dem Bereich Städtebau dazu animieren, Diversität in der Gestaltung von Lebensräumen zu schaffen. Ob in der Gestaltung von Gebäuden, in der Infrastruktur und in Stadtquartieren sowie in Siedlungen, Landschaften und im öffentlichem Raum, der entworfene Kodex dient als Leitlinie und Bekenntnis zur Gewährleistung einer regen Baukultur. Zugleich sollen unterschiedliche baukulturelle Werte und die gegenseitige Akzeptanz in der Gesellschaft eingehalten werden, um langfristig auch wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Der Kodex enthält insgesamt neun Grundsätze, die in die Bereich „Haltung und Werte“, Visionen und Ziele“ und „Kompetenz und Umsetzung“ gegliedert sind. Der Hauptgrundsatz des Kodex bildet die Verpflichtung zu einer ganzheitlichen Baukultur. So sollen alle Bauvorhaben ökologisch verträglich und wirtschaftlich realisierbar sein sowie eine hohe Qualität in der Gestaltung der Bauwerke und des Umfeldes aufweisen. Auch die soziale Verankerung und Ausgewogenheit der gestalterischen und baulichen Tätigkeiten muss gewährleistet werden. Zu der Haltung und den Werten gehören ebenfalls eine umsichtige Projektplanung sowie die Wertschätzung des baulichen und kulturellen Erbes. Die gemeinsamen Ziele und Visionen enthalten beispielweise Vorhaben wie eine ressourcenschonende Bauweise oder die Förderung von Stabilität im Bereich Städtebau und Gesellschaft. Gestaltungswettbewerbe und Kooperationen sowie eine lösungsorientierte Zusammenarbeit sind einige Punkte aus dem Bereich „Kompetenz und Umsetzung“. Quelle: Bundesstiftung Baukultur/ICG © photodune.net

Tipps: Wissenswertes zum Flachdachhaus:

Wer im Begriff ist, ein Haus zu bauen, muss jede Menge Entscheidungen treffen. Eine davon betrifft die Dachbauart. Grundsätzlich stehen zwei unterschiedliche Dachformen zur Auswahl: ein Steildach oder ein Flachdach. Häuser mit Flachdächern haben viele Vorteile. Die kompakte Form des Flachdachhauses gleicht einem Würfel und zeichnet sich durch eine klare, einfache Bauform aus. Ein Flachdach hat keine Dachschrägen wie es ein Steildachhaus hat und bietet deshalb auch im Obergeschoss eine große Wohn- und Stellfläche. Wer von einem lichtdurchfluteten Haus träumt und sich große Fensterfronten auch in der obersten Etage wünscht, kann diesen Wunsch in einem Flachdachhaus realisieren. Problemlos lassen sich große Fensterflächen einbauen und verleihen dem Haus eine architektonisch moderne und klare Optik. Wer es etwas kreativer mag, kann in einem Flachdachhaus Gebäudeteile versetzen und somit Platz für eine Terrasse oder einen Balkon schaffen. Auch eine Dachterrasse ist bei einem Flachdachhaus nur eine Frage der Hausbauplanung. Doch Vorsicht ist geboten: Vor der Bauplanung sollten sich Eigentümer erkundigen, welche Gebäude- und Dachbauweisen auf dem jeweiligen Grundstück gelten, da jede Kommune andere Vorschriften hat. Ein Blick in den Bebauungsplan klärt darüber auf, ob ein mehrgeschossiges Haus mit einem Flachdach auf dem Grundstück gebaut werden darf. Ein weiterer wichtiger Punkt bei einem Flachdachhaus ist eine fachgerechte Konstruktion; vor allem das Dach muss hundertprozentig wasserdicht sein. Ein Dachgefälle von zwei Prozent ist die Mindestanforderung bei der Konstruktion. Empfehlenswert sind sogar drei bis fünf Prozent, sodass das Regenwasser effektiv abfließen kann. Dachabläufe auf der Dachfläche sowie eine gute Dachabdichtung gehören zu einem Flachdachhaus genauso dazu wie eine gute Wärmedämmung und eine tragende Konstruktion. Quelle: bautipps © photodune.net

Umweltschutz: Die unterschiedlichen Arten der Energiespeicherung:

Wer sich für den Klimaschutz einsetzt, wird sich nicht nur mit dem Thema „Produktion von umweltfreundlichem Strom“ beschäftigen, sondern auch mit der Speicherung von Energie. So wird in den sogenannten Energiespeichern überschüssiger Solarstrom eingelagert, um dann zu einem anderen Zeitpunkt und nach Bedarf entnommen und genutzt zu werden. Energiespeicher für aus Wind oder Sonne produziertem Strom sind essenziell, denn Elektrizität wird aufgrund der wechselnden Wetterverhältnisse unregelmäßig und in unterschiedlichen Mengen produziert. So weht der Wind an einigen Tagen stärker als an anderen und die Sonne scheint zu den Jahreszeiten unterschiedlich stark.Energiespeicher sind Zwischenspeicher für die produzierte Energie. Viele Hausbesitzer kennen bereits Solarstromspeicher. Diese speichern den überschüssigen, aus der Fotovoltaikanlage gewonnenen Solarstrom. So kann er von den Hausbesitzern zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Heutzutage werden in Privathaushalten anstelle von Solarstromspeichern oftmals Batteriespeicher genutzt. Diese sind technisch weiterentwickelt und auch vom Kostenfaktor recht erschwinglich. Nutzt man für den Privatgebrauch einen Batteriespeicher, sind vor allem Lithium-Ionen-Akkus besonders gut geeignet. Denn sie erzielen eine größere Wirkung als die handelsüblichen Blei-Säure-Akkus. Handelt es sich um durch Windenergie erzeugten und in großen Mengen produzierten Ökostrom, gibt es auch hier die Möglichkeit der Einspeisung in Batteriespeicher. Für diesen Speichervorgang werden Akkus aus alten und aussortierten Elektroautos entnommen. Schließt man diese zu einem Großspeicher zusammen, speisen sie große Energiemengen ein. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Akkus mit ihren wertvollen Rohstoffen wiederverwendet werden, wenn das Elektroauto nicht mehr fährt. Auch Pumpspeicherkraftwerke sowie Druckluftspeicher leisten einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Für das Einspeisen von großen Mengen Strom bietet sich ebenfalls das etwas aufwendigere Erdgasspeicherverfahren „Power-to-Gas“ an. In diesem wird überschüssig produzierter Strom ins Erdgasnetz eingespeist und kann beispielsweise auch für die Stromproduktion von Kraftwerken genutzt werden. Quelle: EnBW © photodune.net

Urteil: Haltevorrichtung für Elektrofahrräder auf Tiefgaragenstellplatz nicht erlaubt:

In einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) kam es zu Streitigkeiten vor dem Landgericht Hamburg-Wandsbek. In einer Eigentümerversammlung wurde einem Eigentümer per Mehrheitsbeschluss gestattet, an seinem Tiefgaragenstellplatz einen Metallfahrradständer für zwei Elektroräder anzubauen. Einer der Eigentümer war jedoch mit dem Beschluss nicht einverstanden und klagte auf Verletzung der Zweckbestimmung eines „Tiefgaragenstellplatzes“ (AZ 318 S 167/14). Da die Teilungserklärung keine Öffnungsklausel beinhalte, entspräche das Anbringen des Metallständers sowie die Nutzung des Tiefgaragenstellplatzes für Elektrofahrräder nicht einer ordnungsgemäßen Verwaltung. Vielmehr müsste die Nutzung den Grundsätzen der Garagenverordnung (GarVo) sowie der Hamburgischen Bauordnung (HBauO) entsprechen. Hiernach wird ein Tiefgaragenstellplatz als „Abstellplatz für Kraftfahrzeuge“ definiert. Durch den angebrachten Metallbügel sei zudem das Befahren des Parkplatzes nicht ohne Hinderung möglich. Auch das Argument der Beklagten, der Tiefgaragenstellplatz sei Sondereigentum, hat keinen Einfluss auf das Urteil des Landgerichts Hamburg. Denn die Haltevorrichtung für die Elektrofahrräder müsste durch bauliche Maßnahmen in den Boden des Stellplatzes eingebaut werden. Dies ist ein baulicher Eingriff in das Gemeinschaftseigentum der WEG, sodass diese Maßnahme ohnehin nicht in einer Eigentümerversammlung beschlossen und genehmigt werden durfte. Quelle: LG Hamburg © fotolia.de

Gestalten Sie Ihr Zuhause mit einem Online-Raumplaner:

Wer seine Möbel austauschen oder den Wänden eine neue Farbe geben möchte, kann mit einem digitalen Raumplaner sehen, welche Farbe sich besonders gut in der Küche macht oder ob die Kommode in der Raumecke oder eher mittig im Raum geschmackvoller aussieht. So dient ein Raumplaner zur Orientierung im Bereich Einrichtung und Gestaltung; ein innovativer 3-D Raumplaner ermöglicht es sogar, sich in und durch die neu gestalteten Räume zu bewegen. Viele Anbieter, wie beispielsweise große Einrichtungshäuser oder Baumärkte, stellen auf ihrer Internetseite kostenlose Raumplanungshilfen und Raumplaner zur Verfügung. Ebenso haben Interessenten die Möglichkeit, sich eine Software herunterzuladen und mit ihr ihr neues Zuhause zu gestalten. Ein weiterer Unterschied bei der Auswahl eines Online-Raumplaners ist der Preis. Neben den kostenlosen Online-Einrichtungsplanern können auch technisch aufwendige 3D-Wohnraumplaner käuflich erworben werden. Diese kosten durchschnittlich zwischen 40 und 80 Euro, die günstigsten Varianten gibt es bereits ab 10 Euro, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Für Privatleute, die sich einen Überblick darüber verschaffen möchten, wie das eigene Zuhause noch aussehen könnte, reicht meistens die kostenlose Variante. Diese beinhaltet in der Regel die Auswahl von Möbeln, der Wandfarbe und des Bodenbelags sowie das Setzen von Fenstern und Türen. Dabei werden ebenso Besonderheiten im Grundriss berücksichtigt. Wer auf eine sehr große Auswahl an Einrichtungsgegenständen und auf technische Spielerein Wert legt, kommt bei den zahlungspflichtigen Varianten mit Sicherheit auf seine Kosten. Mit einem Online-Badplaner findet die Badewanne oder die Dusche ihren Platz im Badezimmer, auch Fliesen sowie die Bad-Keramik können ausgewählt und gestaltet werden. Für die Online-Gestaltung der Küche ist es notwendig, die Küchenmaße einzugeben, sodass der Raumplaner den Raum realitätsgetreu nachbilden kann. Diese Berechnung ermöglicht, dass unterschiedliche Möbelstücke digital platziert werden können und einen guten Eindruck geben, wie die Küche später aussehen könnte. Trotz der vielfältigen digitalen Möglichkeiten ist es dennoch empfehlenswert, sich vor dem Kauf die Materialien oder Einrichtungsgegenstände anzusehen. Denn Farben oder Oberflächen können in Realität in Nuancen abweichen. Auch wenn es beispielsweise darum geht, Wände oder Geschossdecken zu durchbrechen, sollte das Gespräch mit einem Statiker oder Architekten gesucht werden. Quelle: wohnen.de © wavepoint.de

Umfrage: Wie beliebt sind Immobilien als Kapitalanlage?:

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag der Commerz Real AG eine Umfrage zum Stellenwert von Immobilien als Kapitalanlage durchgeführt. Während bei derselben Umfrage im Februar 2020, zeitlich noch vor den durch die Corona-Pandemie ausgerufenen Ausgangsbeschränkungen und Maßnahmen, 51 Prozent der Befragten eine Immobilieninvestition als eine sinnvolle und stabile Kapitalanlage sahen, sind es nur vier Monate später bereits 56 Prozent. Insgesamt wurden in der Studie 2.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland befragt. Für rund die Hälfte der Befragten steht bei einem Immobilienkauf vor allem der Aspekt einer sicheren Wertanlage im Vordergrund. Ebenso gilt die Investition in Immobilien als eine besonders krisenfeste Anlage, vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wie beispielsweise bei der Corona-Krise. Weitere Kriterien für eine Immobilieninvestition sind laut Studienteilnehmern ein sicherer Vermögensaufbau (30 Prozent) oder ein guter Schutz vor einer Inflation (24 Prozent). Für 21 Prozent spielt eine hohe Rendite eine wichtige Rolle. Doch welche Aspekte sprechen gegen einen Immobilienkauf bzw. welche Hindernisse sehen Kaufinteressenten in dieser Form der Kapitalanlage? Während vor allem der hohe Eigenkapitalanteil bei einem Direktkauf viele Befragten verunsichert, lassen auch Ängste vor Schulden oder die jahrelange finanzielle Verpflichtung viele potentielle Käufer zweifeln. Deshalb sehen viele Investoren in indirekten Immobilienanlagen eine gute Möglichkeit, eine sichere Wertanlage zu schaffen, ohne sich der Gefahr der Verschuldung auszusetzen. Dazu gehören beispielsweise der Kauf von Aktien oder Real Estate Investment Trusts sowie offene Immobilienfonds oder die Möglichkeit zum Crowdinvesting. Rund 41 Prozent der Befragten sehen darin eine gute und sichere Alternative. Quelle: Commerz Real © fotolia.de

Hausbau und Inneneinrichtung für Allergiker :

Wer unter einer oder mehreren Allergien leidet, muss beim Hausbau und bei der Inneneinrichtung ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass die verwendeten Baumaterialien keine Schadstoffe erhalten, die die Allergien verstärken oder weitere auslösen können. Auch beim Innenausbau empfiehlt es sich, schonende Materialien zu verwenden, ganz gleich, ob es sich um den Bodenbelag oder die Möbel handelt. Ebenso sind eine allergenfreie Raumluft sowie eine schonende Raumlüftung wichtige Themen für Allergiker, wenn es darum geht, gesund zu wohnen. Die unabhängige Bauherrenberatung „Hausberater“ stellt auf ihrer Internetseite wichtige Informationen für Allergiker zusammen, wie sie trotz ihrer Allergien einen hohen und gesunden Lebenskomfort genießen können. So weisen die Experten darauf hin, dass ein Massivhaus die geeignetste Bauweise für Allergiker ist. Denn ein Rohbau aus Porenbeton oder aus Kalksandstein ist schadstofffrei und zudem besonders langlebig. Auch wenn sich der Trend eines Öko-Hauses aus Holz zunehmend durchsetzt, muss beachtet werden, dass gerade die verwendeten Holzschutzmittel sowie Insektizide zu allergischen Reaktionen führen können, vor allem, weil sie starke Auswirkungen auf die Raumluft haben. Renommierte Gütesiegel, insbesondere das ECARF-Siegel oder das Siegel des Blauen Engels, stehen für eine gesunde Bauweise. Mit einer bereits bei der Hausplanung bedachten installierten Lüftung gehen Allergiker auf Nummer sicher, dass die Raumluft professionell von Schadstoffen sowie Rauch gereinigt wird. Wurde das Thema „Raumlüftung“ nicht bereits in der Bauplanung berücksichtigt, kann auch im Nachhinein ein stationärer Raumlüfter installiert werden, der für ein gesundes Raumklima sorgt. Bei der Auswahl von Möbeln ist es ratsam, auf Qualität zu achten. Kostengünstige Einrichtungsgegenstände enthalten oftmals Schadstoffe und Chemikalien, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Auch hier empfiehlt es sich, auf die Gütesiegel zu achten, ganz gleich, ob bei der Auswahl einer Holzkommode oder einem passenden Ledersofa. Quelle: hausberater.de © photodune.net

Ratgeber: Energiesparen im Haushalt :

Handbücher zum Thema „Energiesparen im Haushalt“ gibt es zahlreiche. Der umfangreiche Ratgeber des Umweltbundesamtes (UBA) zum Thema ist eine Anleitung mit vielen hilfreichen Tipps, wie Strom bereits durch die Auswahl der richtigen Haushaltsgeräten gespart werden kann. Denn ganz gleich, ob es die Waschmaschine oder der Wäschetrockner ist oder der Kühlschrank mit Gefrierfach, der Herd oder die Spülmaschine, viele der genannten Geräte werden immer noch mit Strom betrieben, der aus fossilen Energieträgern hergestellt wird. Aus diesem Grund wird das Thema „Energiesparen im Haushalt“ zu einer noch wichtigeren Aufgabe im Alltag, die nicht nur die Kosteneinsparung zum Ziel hat. Nach einer Einführung in die Themen „Klimaschutz“ und „Stromverbrauch im Haushalt“ beschreibt der Ratgeber, worauf bei der Neuanschaffung von Haushaltsgeräten zu achten ist. So sollten sich Verbraucher nicht nur mit den Energieeffizienzklassen auseinandersetzen, sondern auch einen Blick auf ihren persönlichen Bedarf legen und die Geräte so auswählen, dass sie zu ihren Bedürfnissen passen. Vielleicht muss nicht jeder Fernseher im Haushalt eine hohe Bildschirmdiagonale haben, auch das Kühlvolumen im Kühlschrank sollte für die im Haushalt lebenden Personen ausgerechnet werden. Daher der Tipp: Achten Sie bei der Auswahl von neuen Haushaltsgeräten stets auf den „absoluten Verbrauch“ der Geräte, der als „Jahresenergieverbrauch“ angegeben wird. Ein weiteres Kapitel der Broschüre des Umweltbundesamtes beschäftigt sich mit dem Thema „Beleuchtung“. Von der Beschreibung der Leuchtmittel „Birne“, „Lampe“ und „Leuchte“, über Begriffsdefinitionen zu „Kelvin“, „Lumen“, „Lux“ und andere, erhalten Verbraucher Tipps zur richtigen Entsorgung von defekten Leuchtmitteln oder darüber, wie eine Lampenverpackung korrekt zu lesen ist. In dem Kapitel „Stromfressern auf der Spur“ erfahren Leser, wo und wieviel Strom unnötig im Leerlauf produziert wird und was sie dagegen tun können, ohne auf Komfort im Alltag verzichten zu müssen. Ebenso erläutert der Ratgeber, wie Verbraucher mithilfe eines Energiekostenmessgeräts Stromdieben auf die Schliche kommen und mit kleinen Veränderungen in den alltäglichen Gewohnheiten viel Strom und Geld sparen können. Quelle: UBA © fotolia.de

Tipp: Dies ist bei einer Untervermietung von Wohnraum zu beachten:

Wer seine Mietwohnung untervermieten möchte, muss den Vermieter in seine Pläne miteinbeziehen. Denn ganz gleich, ob ein Auslandsaufenthalt ansteht oder der Partner ausgezogen und die Wohnung für einen allein zu teuer geworden ist, gemäß §§ 540, 553 BGB brauchen Mieter die Genehmigung des Vermieters, wenn sie ihren Wohnraum über einen festgelegten Zeitraum an eine andere Person abgeben möchten. Grundsätzlich sind zwei Arten von Untervermietung zu unterscheiden. Möchten Mieter lediglich einen Teil ihrer Wohnung an eine andere Person untervermieten und auch selbst in der Wohnung wohnen bleiben, haben sie einen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters. Dieser darf die Anfrage zur Untervermietung nur dann ablehnen, wenn ein triftiger Grund gegen die Person des Untermieters vorliegt. Dabei ist allerdings zu beachten, dass beispielsweise die Zahlungsunfähigkeit des Untermieters kein wichtiger Ablehnungsgrund ist. Denn die Mietzahlung an den Vermieter der Wohnung erfolgt durch den Hauptmieter und nicht durch den Untermieter. Anders sieht es aus, wenn die gesamte Wohnung an einen Untermieter für einen bestimmten Zeitraum übergeben werden soll. In solch einem Fall kann der Vermieter die Untervermietung an einen Dritten verweigern, ohne dabei einen Grund angeben zu müssen. Denn der Mieter hat keinen gesetzlichen Anspruch auf die Genehmigung zur Untervermietung der gesamten Wohnung. Ebenso hat ein Vermieter grundsätzlich ein Recht darauf, zu erfahren, wer in seiner Mietwohnung lebt, ganz gleich, ob es sich leidglich um ein Zimmer oder die ganze Wohnung handelt. Mieter, die ihre Vermieter über die Untervermietung nicht in Kenntnis setzen, riskieren unter Umständen eine Kündigung des Mietverhältnisses. Allerdings erfolgt in den meisten Fällen zunächst eine Abmahnung, das vertragswidrige Verhalten einzustellen. Wird die Wohnung als Ferienwohnung untervermietet, ist seit 2018 zudem eine Erlaubnis der Stadt erforderlich. Quelle: Haus und Grund © fotolia.de

Tipp: Vergrößern Sie ein kleines Badezimmer mit diesen Tricks:

Wer ein kleines Badezimmer hat, kann mit einfachen Tricks für mehr Offenheit und Platz sorgen. Eine offene Dusche beispielsweise ist besonders bei einem kleinen Grundriss zu empfehlen. Auch Fliesen an den Wänden und auf dem Boden vergrößern den Raum optisch. Beim Einsatz vom Möbeln im Badezimmer gilt zudem, diese mit dem Grundriss in Einklang zu bringen. Klare Linien und eine einfache Struktur bringen Ordnung ins Bad und wirken deshalb nicht so überladen wie querstehende Kommoden oder Regale. Zu empfehlen sind ebenfalls Installationswände, in denen sich das Waschbecken befindet und die Wasserleitungen nur minimal zum Vorschein kommen. Dies schafft mehr Raum im Badezimmer und der gewonnene Platz lässt sich anderweitig gut nutzen. In kleinen, scheinbar unzweckmäßigen Nischen lassen sich schnell und einfach Regalböden anbringen, die als Ablage für Handtücher oder als weiterer Stauraum dienen können. Bei der Auswahl der Materialien bieten sich natürliche Baustoffe gut an, um das Badezimmer ruhig und behaglich wirken zu lassen. So eignet sich Holz besonders gut dafür, um das Badezimmer weiter wirken zu lassen. Steinelemente im Badezimmer haben den Vorteil, dass sie besonders wasserabweisend sind. Mit einer Schutzschicht auf den Oberflächen sind auch Wasserflecken nicht sichtbar und lassen den Raum sauber und ruhig erscheinen. Mit einer guten Beleuchtung bringt man nicht nur ein wohnliches Gefühl ins Badezimmer, sondern man kann mit der richtigen Ausrichtung auch Akzente setzen und den Raum optisch vergrößern. Wer zudem etwas mehr tricksen will, sollte mit Spiegeln das Badezimmer vergrößern. Auch diese verstärken das Gefühl, sich in einem großen Raum zu befinden. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de

Studie: „Airbnb and Rents: Evidence from Berlin“:

In Anbetracht der Zweckentfremdung von Wohneigentum durch Ferienwohnungs-Plattformen wie Airbnb und anderen, hat das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V. (DIW) eine Studie herausgegeben, welche untersucht, wie sich die Vermietungen von privatem Wohnraum als Ferienunterkünfte auf die Mietpreise in der Nachbarschaft auswirken. Die Studie „Airbnb and Rents: Evidence from Berlin“ beleuchtet exemplarisch den Berliner Wohnungsmarkt und die Auswirkungen von Airbnb & Co. auf die Mietpreise. Die Studie ist zudem ein Beitrag zum Thema auf dem europäischen Markt. Bereits zuvor veranschaulichten andere Marktberichte aus Europa, dass sich Kurzzeitvermietungen auf die Mieten in der Nachbarschaft auswirken. Die Ergebnisse der Analysen zeigen, dass sich die Preise für die monatliche Miete um mindestens sieben Prozent pro Quadratmeter erhöhen, wenn in einem Umkreis von 250 Metern Wohnraum als Ferienwohnung durch Onlineanbieter angeboten bzw. vermietet wird. Wird diese Wohnung ein halbes Jahr oder länger als Ferienwohnung vermietet, erhöhen sich die Mietpreise sogar auf dreizehn Prozent pro Quadratmeter. Die Studie zeigt zudem auf, welche Regulierungen es in den unterschiedlichen Bundesländern gibt und wie sich diese und das Zweckentfremdungsverbot auf das Angebot von Vermietungsplattformen ausgewirkt haben. Die Untersuchungen in Berlin haben ergeben, dass das seit 2014 geltende Zweckentfremdungsverbot bereits seine Wirkung gezeigt hat. Das Verbot besagt, dass privater Wohnraum nur mit einer Genehmigung an Touristen als Ferienwohnung vermietet werden darf. Die Übergangsfrist des Verbots endete im Frühjahr 2016; seitdem ist das Angebot an Ferienwohnungen in den einschlägigen Onlinedatenbanken um acht bis zehn Einträge pro Quadratmeter zurückgegangen. Zusätzlich wurden die Regulierungen 2018 verschärft. Für Eigentümer und Mieter, die ihre Wohnungen als Ferienwohnungen vermieten, gilt eine Registrierungspflicht. Bei Verstößen werden seitdem Bußgelder verhängt. Gemeinsam mit anderen europäischen Städten haben die Stadtverwaltungen Berlin, München und Frankfurt ein Positionspapier mit der Forderung nach strengeren Regulierungen durch europäische Institutionen aufgesetzt. Quelle: DIW © photodune.net

Vor- und Nachteile: Gartenzaun oder Metallzaun?:

Eigentümer, die ihr Grundstück einzäunen möchten, haben zahlreiche Möglichkeiten dazu. Das Onlineportal bauen.com stellt auf seiner Internetseite die Vor- und Nachteile von Holz- und Metallzäunen gegenüber. Während ein Zaun aus Holz eine natürliche Optik bietet und sich hervorragend in die Umgebung eingliedert, bietet ein Metallzaun Stabilität und ist so gut wie unverwüstlich. Beachtet man den Kostenfaktor, stellt ein Holzzaun die günstigste Variante dar. Die Latten sollten etwa alle drei Jahre mit einem Holzschutz überzogen und gestrichen werden, um vor Schädlingsbefall und Witterungseinflüssen zu schützen. Ebenso kann der Holzzaun nach Belieben mit unterschiedlichen Farben versehen werden, sollte die naturbelassene Farbe nicht mehr gefallen. Ein Metallzaun ist in der Regel pulver- oder kunststoffbeschichtet und bietet dadurch einen hohen Schutz vor Eindringlingen sowie vor wetterbedingten Beschädigungen. Entscheiden sich Eigentümer für einen feuerverzinkten Zaun, verhindern sie, dass sich Rost bildet. Ebenso bietet ein feuerverzinkter Zaun höchste Qualität im Bereich Feuchtigkeitsschutz und Wetterbeständigkeit. Eine weitere Eigenschaft von Metallzäunen ist ihre lange Lebensdauer. Ob einfache Maschendrahtzäune oder hochqualitative und ästhetisch ansprechende schmiedeeiserne Zäune, Eigentümer erhalten im Handel eine große Auswahl und unzählige Möglichkeiten, für ihr Haus den passenden Zaun zu finden. Die kostspieligste Variante stellt sicherlich der schmiedeeiserne Gartenzaun dar. Dieser überzeugt nicht nur durch seine optischen Verzierungen, Schnörkel und Spitzen, sondern auch durch seine hervorragende Qualität. Denn auch jeder schmiedeeiserne Zaun ist metallbeschichtet und feuerverzinkt und hält deshalb über eine sehr lange Dauer allen Wettereinflüssen stand. Wer neben den optischen und qualitativen Eigenschaften eines Gartenzaunes auch einen Sichtschutz haben möchte, muss noch zu weiteren Maßnahmen greifen. Eine neben dem Zaun angebrachte Hecke oder Sträucher beispielsweise erhöhen den Schutz vor fremden Blicken und bieten eine individuelle Optik. Quelle: bauen.com © photodune.net

Anleitung: Bau- und Sanierungsmaßnahmen auf dem Weg zum Energieeffizienzhaus:

Auf Grundlage einer engen Zusammenarbeit mit einem großen Expertennetzwerk aus ganz Deutschland, stellt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) auf ihrer Internetseite eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammen, die Bauende auf ihrem Weg zu einem Energieeffizienzhaus begleitet. In fünf Schritten erhalten Interessenten einen Überblick zu möglichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen und wichtige Informationen darüber, wie die Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden sollen, um einen möglichst niedrigen Energieverbrauch zu erreichen. Mit einem Energieeffizienzhaus können demnach nicht nur Energiekosten dauerhaft eingespart werden, sondern auch der Wert des Hauses kann gesteigert werden. Im ersten Schritt „Diagnose und Beratung“ erfolgt eine Zusammenstellung darüber, wie sich die Bauenden ihr neues, energieeinsparendes Haus vorstellen. In einer Prioritätenliste wird verdeutlicht, was den neuen Eigentümern besonders wichtig ist. Zudem erfahren sie, wie und wo sie einen Energieexperten oder Bauberater finden, der sie durch den gesamten Bau- und Sanierungsprozess begleitet. Der Schritt zwei beschäftigt sich mit Fragen nach der „Finanzierung“ des Energieeffizienzhauses. Durch die Erstellung eines detaillierten Finanzplans wird das Budget individuell bestimmt. Zudem erhalten Bauende hilfreiche Informationen zu den unterschiedlichen Finanzierungsmethoden und Fördermöglichkeiten. In Schritt drei steht die „Planung“ des Bauvorhabens im Vordergrund. Hier werden die Arbeitsschritte unter Berücksichtigung des Budgets gegliedert und ein Zeitplan wird erstellt. Auch die Zuständigkeiten der Baupartner werden benannt. Fragen nach den Abläufen und der Koordination auf der Baustelle werden in Schritt vier, der „Umsetzungsphase“, besprochen. In dieser Phase stehen Themen wie Baubesprechungen oder die Aufgaben eines Bauleiters an der Tagesordnung. Der letzte Schritt auf dem Weg zum Energieeffizienzhaus ist der „Abschluss“. Hier erfahren die Bauenden, worauf sie bei der Schlussabnahme achten müssen, was sie tun können, wenn sie mit einer Leistung nicht zufrieden sind und was sie am Ende des Bau- und Sanierungsprozesses beachten müssen. Zudem stellt die dena für jeden der fünf Schritte eine Checkliste zum Download bereit. Quelle: dena © fotolia.de

Urteil: Keine Mietausfallzahlung bei nicht unterschriebenem Mietvertrag:

In München plant ein Paar zusammenzuziehen und bewirbt sich am 13. August 2019 auf ein Inserat für eine Dreizimmerwohnung. Unter 60 Bewerbern, die zu einem Besichtigungstermin eingeladen wurden, entschieden sich die Vermieter, die Wohnung an das Paar zu vermieten, und zwar zum 01. Oktober 2019. Der beauftragte Makler erteilte am 05.09.2019 telefonisch die Zusage der Vermieter an das Paar. Zu diesem Zeitpunkt war das Paar im Urlaub und sollte am 16.09.2019 aus diesem zurückkommen. Danach sollte der Mietvertrag unterschrieben werden. In dieser Zeit hat der Makler einen Mietvertrag aufgesetzt, den die Eigentümer bereits unterschrieben haben. Den anderen Bewerbern sagte der Makler ab. In einem weiteren Anruf an das Paar am 17.09.2019 erfuhr der Makler, dass sich die Interessenten entschieden haben, die Wohnung nicht zu beziehen und kein Mietverhältnis einzugehen. Sie begründen die Entscheidung damit, dass sie während des Urlaubs festgestellt haben, dass sie doch nicht zusammenziehen möchten. Trotz einer unmittelbar nach der Mitteilung des Paares neuen Inserierung der Wohnung durch den Makler sowie eines offenen Besichtigungstermins am 20.09.2019 kam kein Mietvertrag mit einem Interessenten zum 01.10.2019 zustande. Daraufhin klagten die Eigentümer und verlangen von dem Paar die Kosten für den Mietausfall für Oktober 2019 in Höhe von 1.450 Euro sowie die außergerichtlichen Anwaltskosten in Höhe von 201,71 Euro bis zum 30.09.2019 zu begleichen (AZ 473 C 21303/19). Aus Sicht der Eigentümer sei zwischen den beiden Parteien auch durch die mündliche Zusage und die Bereitschaft zur Vertragsunterzeichnung ein gesetzliches Schuldverhältnis mit beiderseitigen Pflichten zustande gekommen. Anders sieht es das Amtsgericht München und lehnt die Forderung der Vermieter nach Schadenersatzzahlung für den Mietausfall ab. Die Mietinteressenten haben bis zur Verkündung ihrer Entscheidung keinen Mietvertragsentwurf erhalten und seien demnach nicht zur Zahlung des Mietausfalls verpflichtet. Auch wenn ein Mietvertragsschluss grundsätzlich gemäß § 550 BGB formfrei möglich ist, gilt dies hier nicht. Denn die Mietparteien haben sich darauf geeinigt, dass das Vertragsverhältnis schriftlich mit einem Mietvertrag geschlossen werden muss. Dies erfolgte nicht. Somit scheidet eine Haftung nach § 311 Abs. 2 BGB aus. Quelle: AG München © photodune.net

Tipps: Minimalismus und die Kunst des Aufräumens:

Heutzutage folgen immer mehr Menschen dem Trend zum Minimalismus und sortieren ihr Leben. So geht es zunächst in den eigenen vier Wänden ans Ausmisten von Gegenständen, die man nicht wirklich benötigt sowie ans Aufräumen und Ordnen vom dem, was einem wichtig ist. Mit unterschiedlichen Methoden beginnen sie mit dem Schritt 1: dem Aussortieren. Ob mit der Ein-Jahres-Regel, in der alle Gegenstände, die innerhalb eines Jahres nicht genutzt werden, aus dem Haushalt eliminiert werden oder nach Grundlage der KonMari-Methode nach Marie Kondō, die mit ihrem Erfolgsbuch „Magic Cleaning“ zu mehr Ordnung im Leben verhilft – es gibt viele Ansätze, um Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Hat man sich einmal von überflüssigen Besitztümern getrennt, geht es an Schritt 2: Das Aufräumen. Hier ist die Regel zu beachten, dass jeder Gegenstand einen festen Platz im Haushalt bekommt. So ist dieser nicht nur schnell wieder auffindbar, sondern die Regel hat auch den angenehmen Nebeneffekt, dass Ordnung auch langfristig bestehen bleibt. Zudem sollte man sich jeden Tag zehn Minuten Zeit nehmen, um die Wohnung aufzuräumen und alles, was sich am Tag angesammelt hat, wegzuschmeißen. Auch das Ausmisten und Ordnung halten von Dokumenten auf dem Computer oder dem Smartphone gehört zum Aufräumen dazu. Ganz im Zeichen des Minimalismus sollte die Inneneinrichtung in der Wohnung ein geordnetes und ruhiges Ambiente schaffen. Mit klaren Linien und hellen Farben wirken Räume größer; Möbelstücke sollten genauso gut ausgewählt werden, wie die übrig gebliebenen Alltagsgegenstände. Die wenigen Dinge, die man besitzt, sollten aus hochwertigen Materialien bestehen und eine gute Qualität haben. Sowohl Holz als auch Beton oder Metall eignen sich hervorragend für eine minimalistische Einrichtung. Auf Dekoartikel und Accessoires sowie auf Teppichböden, Läufer und Bilder an den Wänden sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. So behalten Sie den Überblick und das Putzen und Abstauben geht leichter und schneller von der Hand. Quelle: Das Haus Online © fotolia.de

Marktbericht: Gewerbe-Immobilienmarkt – Deutsche Top-7-Standorte:

Der Marktbericht von German Property Partners (GPP) zum Thema „Gewerbe-Immobilienmarkt – Deutsche Top-7-Standorte“ untersucht die Entwicklungen im Bereich der Büroimmobilien. Zu den sieben analysierten Städten gehören Hamburg, München, Berlin, Köln, sowie Frankfurt am Main, Düsseldorf und Stuttgart. Die Datenerhebung und -auswertung bezieht sich auf das erste und zweite Quartal 2020. Insgesamt zeichnet sich laut Studie durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ein Rückgang auf dem Büroimmobilienmarkt ab. Auch wenn das Transaktionsvolumen auf dem Investmentmarkt von 12,5 Mrd. Euro im ersten Quartal 2020 nur um zwei Prozent unter dem Umsatz vom Vorjahr lag, brach vor allem der Büroflächenumsatz deutlich ein. So wurden zwischen Januar und Juni 2020 in den untersuchten Städten rund 35 Prozent weniger Büroflächen belegt als im Vorjahr. Konkret handelt es sich dabei um 1,2 Mio. Quadratmeter Fläche, die unbesetzt geblieben sind. Zwischen Januar und März sank der Markt für Bürovermietung in den Top-7-Städten um 25 Prozent und zwischen April bis Juni um 44 Prozent ein. Einer der Gründe für den Rückgang ist, dass viele Unternehmen neue Anmietungen zunächst gestoppt bzw. aufgeschoben haben. Am stärksten betroffen war Frankfurt am Main mit einem Einbruch von 55 Prozent (125.800 Quadratmeter) im Bereich der Nachfrage nach Büroflächen und der Belegung. Berlin hatte, aufgrund der Vermietung des Bürokomplexes „Cule“ durch die Deutsche Rentenversicherung, den geringsten Rückgang im Vergleich zu den anderen untersuchten Städten im Quartal 2020 aufgewiesen. Dennoch ist auch hier ein Minus von 19 Prozent und 310.000 Quadratmeter Fläche im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet worden. Analysen und weitere Informationen zum Leerstand, zu den Mietpreisen sowie ein Ausblick können im Marktbericht von GPP nachgelesen werden. Quelle: GPP © photodune.net

Bestimmungen für den Anbau einer Terrasse:

Wer auf seinem Grundstück eine Terrasse anbauen möchte, ist in den meisten Fällen baurechtlichen Bestimmungen ausgesetzt. Sobald Veränderungen am Gebäude durchgeführt werden oder das Vorhaben eine Wirkung auf die Nachbarn und das Nachbargrundstück hat, ist eine Genehmigung vom Bauamt erforderlich. Die Grundlage für die Erlaubnis eines Bauvorhabens ist somit vom öffentlichen und privaten Baurecht abhängig. So müssen beim Anbau einer Terrasse sowohl die Nachbarrechte des privaten Baurechts als auch das Bauordnungsrecht der einzelnen Bundesländer sowie das bundesweite Bauplanungsrecht geachtet werden. Grundsätzlich gibt es vier unterschiedliche Arten eines Terrassen-Anbaus. Eine Terrasse, ganz gleich, ob diese überdacht oder ohne Dacht ist, ist eine bauliche Nebenanlage. Da von der gebauten Terrasse – wie von einem Gebäude – eine Wirkung auf das Nachbargrundstück ausgeht, ist die Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsflächen zum Nachbargrundstück erforderlich. Laut Bauordnung wird diese Wirkung erreicht, wenn die Terrasse höher als einen Meter über der Geländeoberfläche aufgeschüttet wird. Soll der Abstand der Terrasse weniger als 2,5 Meter vom Nachbargrundstück betragen, ist laut Nachbarrechtgesetz die Erlaubnis der Nachbarn erforderlich. Handelt es sich um eine unterkellerte Terrasse, wird diese als Gebäudeteil angesehen. Das bedeutet, dass alle Bestimmungen in Hinsicht auf die Grundflächenbebauung, die Abstände sowie Geschossflächen eingehalten werden müssen. Eine Baugenehmigung oder eine Bauanzeige ist hierbei erforderlich. Der Anbau einer Dachterrasse ist in der Regel erlaubt, insofern die überbaubaren Flächen eines Gebäudes betroffen sind, die im Bebauungsplan gekennzeichnet sind. Da eine Dachterrasse als „bauliche Anlage“ gilt, bedarf sie ebenfalls einer Baugenehmigung. Quelle: Hausbautipps 24 © photodune.net

Vor- und Nachteile von Schaumglas als Dämmmaterial:

Ob für die Außendämmung der Fassade oder des Dachs unter der Dachdeckung sowie als Dämmmaterial im Innenbereich von Decken oder Wänden, Schaumglas verfügt über hervorragende Dämmeigenschaften. Es besteht zu 66 Prozent aus recyceltem Altglas, zum größten Teil aus Fenster- oder Autoglasscheiben. Dieses wird zunächst unter Einsatz von Zusatzstoffen, wie beispielsweise Feldspat oder Natriumkarbonat, in energiesparenden Niedrigtemperaturöfen geschmolzen. Das erkaltete Gemisch wird zusammen mit Kohlenstoff in Kugelmühlen zermahlen und anschließend bei über 1.000 Grad erhitzt und dadurch zu einer Zellstruktur mit Zellwänden aufgeschäumt. Schaumglas hat viele Vorteile. Aufgrund seiner niedrigen Wärmeleitfähigkeit hält die Schaumglas-Dämmung die Wärme im Haus. Zudem ist Schaumglas wasser- und dampfdicht, solange die Schaumglasplatten unbeschädigt sind. Unter diesen Voraussetzungen lässt sich der Baustoff deshalb auch hervorragend in Bereichen einsetzen, in denen mit einer hohen Feuchtigkeitsbildung zu rechnen ist, da die Platten kein Wasser aufnehmen. Befinden sich allerdings kleine Bläschen auf der Oberfläche der Platten, könnte Wasser eindringen und gefrieren. Vergrößert sich das Volumen der gefroren Bläschen, kann die Zellstruktur zerspringen und es können sich Risse in den Schaumglaswänden bilden. Dies hat zur Folge, dass sich mit der Zeit die Dämmwirkung verringern kann, da die Wärmeleitfähigkeit zunimmt. Dafür erfüllt Schaumglas als Baumaterial höchste Anforderungen im Bereich Brandschutz. Nach DIN 4102-1 sowie EN 13501-1 gehören Schaumglas-Dämmungen der Klasse A1 an, der höchsten Baustoffklasse im Bereich Brandschutz, da sie keine brennbaren Stoffe beinhalten. Wer allerdings viel Wert auf einen guten Schallschutz legt, sollte auf andere schalldämpfende Lösungen zurückgreifen, da Schaumglas über keine guten Schallschutzeigenschaften verfügt. Weitere Vorteile sind eine hohe Belastbarkeit sowie eine sehr gute Ökobilanz im Vergleich zu synthetischen Baustoffen. Im Handel erhältliche Platten kosten zwischen 40 und 60 Euro pro Quadratmeter. Quelle: Wohnglück © photodune.net

Urteil: Räumung der Wohnung trotz Widerspruchsrecht :

Die Vermieterin einer Zweieinhalbzimmerwohnung in Berlin hat aufgrund von sich angesammelten Mietschulden gegenüber einer ihrer Mieterinnen eine fristlose Kündigung erlassen. Die monatliche Miete betrug 564 Euro zzgl. Nebenkosten. Im Februar 2016 bestand ein Zahlungsrückstand von 1.630 Euro, sodass die Vermieterin den Mietvertrag fristlos, hilfsweise ordentlich kündigte. Im Juli 2016 betrug der Mietrückstand 2.750 Euro, das Jobcenter beglich diesen Betrag innerhalb der Schonfrist. Doch die Vermieterin verlangt auch weiterhin die Räumung und Herausgabe der Wohnung. Das Mietverhältnis besteht seit etwa 30 Jahren. Die Mieterin beruft sich auf das Widerspruchsrecht aus § 574 BGB und gibt an, dass die Räumung der Wohnung für sie eine unzumutbare Härte darstellt. In der Wohnung leben zudem ihr Partner sowie die gemeinsamen Kinder, auf die ebenfalls Rücksicht genommen werden muss. Ebenso begründet sie ihren Einwand mit der langen Mietdauer, ihrer Verwurzelung sowie dem Mangel an Wohnraum in Berlin. Das Landgericht (LG) Berlin weist die Räumungsklage der Vermieterin ab und bestätigt die Verlängerung des Mietverhältnisses auf unbestimmte Zeit nach §§ 574, 574a BGB. Nach Urteil des LG stelle ein Umzug für die Mieterin eine unzumutbare Härte dar. Anders sieht es der Bundesgerichtshof (BGH). Das Widerspruchsrecht der Mieterin nach § 574 BGB habe trotz der Schonfristzahlung keinen Bestand. Entscheidend ist, dass bereits bei dem Ausspruch der fristlosen Kündigung seitens der Mieterin triftige Gründe für eine Vertragsauflösung bestanden haben. Da die Mieterin mit den Zahlungen von mehr als zwei Monatsmieten in Verzug war, ist die Voraussetzung für eine fristlose Kündigung gemäß § 543 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. b BGB sowie für eine ordentliche Kündigung (§ 573 Abs. 2 Nr. 1 BGB) gegeben. Die Zahlungen des Sozialhilfeempfängers innerhalb der Schonfrist lassen das Widerspruchsrecht des Mieters nach § 574 BGB nicht wiederaufleben. Quelle: BGH © fotolia.de

Der Traum vom begehbaren Kleiderschrank:

Der Traum vom begehbaren Kleiderschrank kann so gut wie in jedem Haus oder jeder Wohnung realisiert werden. Was man dafür braucht, ist bestenfalls ein freier Raum, der im Handumdrehen zu einem großzügigen Kleiderschrank umfunktioniert werden kann. Ob in einem ungenutzten ehemaligen Kinderzimmer, auf dem Dachboden oder vielleicht an einer Abseite in einem Zimmer, mit etwas Planung und handwerklichem Geschick kann schon bald ein individuell gestaltetes Ankleidezimmer entstehen. Grundsätzlich gibt es bei der Innenausstattung eines begehbaren Kleiderschranks zwei Gestaltungsmöglichkeiten. So kann der neue Kleiderschrank mit einem klassischen Schrankkorpus ausgestattet werden oder mit an der Wand oder der Decke angebrachten Trägerprofilen, beispielsweise aus Aluminium. Bei der zweiten Variante ist es ratsam, die Tragfähigkeit der Wände zu überprüfen. Voraussetzung für eine professionelle Raumplanung ist in jedem Fall, die Räumlichkeiten auszumessen und die Regale oder Stangen auf einer passende Höhe anzubringen. Regale, in denen beispielsweise Pullover verstaut werden, sollten bestenfalls eine Tiefe von 45 cm haben, Hemden sollten auf einer Höhe von 120 cm aufgehangen werden. Auch die Anzahl der Schubladen und ihr Standort sollte bei der Planung des begehbaren Kleiderschranks berücksichtigt werden. Ebenso wie die Ausstattung mit Schuhablagen, Handtaschenhaltern, Hosenhaltern oder Kleiderliften. Auch für Extras, wie rollbare Kommoden oder eine gepolsterte Schuhbank, findet sich meistens noch ein freier Platz. Mit einer durchdachten LED-Lichttechnik wird nicht nur für ausreichend Helligkeit und eine angenehme Atmosphäre gesorgt, sondern auch keine Hitze erzeugt. Wenn sich der begehbare Kleiderschrank in einem multifunktional genutzten Raum befindet, helfen Raumteiler und Schiebetüren dabei, die Räume voneinander abzutrennen. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de

Analyse: Mehrfamilienhäuser sind eine attraktive Anlage für europäische Investoren:

Laut einer Analyse des Immobiliendienstleisters Savillis sind Investments in Mehrfamilienhäuser in Deutschland unter europäischen Kapitalanlegern sehr beliebt. Im ersten Quartal diesen Jahres sind etwa 70 Prozent des europäischen Transaktionsvolumens in Investitionen in Mehrfamilienhäuser in Deutschland gefallen. In der Studie von Savillis wurden 12 Märkte untersucht. Somit führt Deutschland die Rangliste der Investitionstätigkeit bei Mehrfamilienhäusern an, auf dem zweiten Platz befindet sich Großbritannien mit 8 Prozent Marktanteil, gefolgt von Schweden mit 6 Prozent. Laut Prognosen von Savillis ist von einer stabilen bis höheren Investitionsnachfrage auszugehen. Trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bleibt der Wohnungsmarkt in Deutschland weiterhin stabil. Gründe dafür liegen in der recht hohen Ertragsstabilität und der Aussicht auf konstante bis steigende Renditen. Der Mietwohnungsmarkt in Deutschland erfüllt viele Anforderungen von internationalen Investoren hinsichtlich der Veränderungen auf dem Immobilienmarkt. Von der Nachfrage nach kleineren Haushalten über den Trend zur Urbanisierung bis hin zur steigenden Nachfrage nach mehr Flexibilität und maßgeschneiderten Dienstleistungen, Mietwohnungen besitzen gute Fundamentaldaten auf dem europäischen Mietwohnungsmarkt. Auch für Kreditgeber stellen Wohnimmobilien aufgrund von sicheren Mieteinnahmen eine gute Anlageform dar. Laut den Experten von Savillis ist davon auszugehen, dass künftig auch weniger besiedelte Standorte mit einer guten Infrastruktur zunehmend in den Fokus rücken werden. So ist davon auszugehen, dass der Mietwohnungsmarkt in Deutschland auch künftig den größten Investitionsmarkt in Europa darstellen wird. Quelle: Savillis © fotolia.de

Tipp: Was tun bei nassen Kellern?:

Wenn das Tiefgeschoss unter Wasser steht, muss schnell Abhilfe geschaffen werden. Denn wird der Keller nicht ordentlich getrocknet oder bleibt sogar feucht, kann Schimmel entstehen und sich zügig ausbreiten. Deshalb rät der Verband privater Bauherren (VPB) privaten Hausbesitzern, sich bei feuchten und nassen Kellern an einen Bauchsachverständigen zu wenden. Dieser kann untersuchen, wie groß der Wasserschaden ist und eine passende Trocknungs- und Sanierungsmethode empfehlen. Muss eine Schimmelsanierung durchgeführt werden, empfiehlt es sich, eine Fachfirma mit den Sanierungsarbeiten zu beauftragen. Ist ein Keller von Schimmel befallen, sind meistens Boden und Wände betroffen. In diesem Fall hilft nur eine komplette Sanierung. Es reicht nicht, die Wände lediglich zu überzustreichen. Um den Schimmel loszuwerden, muss der Putz komplett von den Wänden abgeschlagen und die Wandoberfläche neu aufgebaut werden. Stand der Keller unter Wasser, ist nicht auszuschließen, dass die Feuchtigkeit bis unter den Estrich oder die Dämmebene des Bodens gezogen ist und sich der Schimmel großflächig ausgebreitet hat. Wer den Fußboden nicht komplett ausbauen und erneuern möchte, kann den Estrich professionell trocknen und ein diffusionsoffenes Estrichfugensystem einbauen lassen. Zudem rät der VPB bei durch Unwetterkatastrophen nasse Keller auf die Dienstleistungen von ortsansässigen Fachfirmen zurückzugreifen. Von Handwerkertruppen, die bei Katastrophenmeldungen Hilfe anbieten, sollten Hausbesitzer Abstand nehmen. Nicht immer werden die Arbeiten gewissenhaft ausgeführt. Auch wenn es später darum geht, Gewährleistungsansprüche geltend machen zu wollen, ist es oftmals schwer, die reisenden Billigfirmen ausfindig zu machen. Qualifizierte regionale Handwerksbetriebe sind stets darum bemüht, ihrem guten Ruf gerecht zu werden und auch nach den abgeschlossenen Renovierungsarbeiten die Zufriedenheit der Kunden zu bewahren. Quelle: VPB © photodune.net

Ideen und Tipps für ein energieeffizientes Haus:

Das Online-Portal energiesparen-im-haushalt.de beschäftigt sich mit dem Angebot und dem Einsatz von umweltfreundlichen Techniken im Bereich Wohnen, Bauen und Sanieren. Mit zahlreichen Praxisbeispielen und Tipps berichtet das Online-Portal regelmäßig darüber, wie Energie im Haushalt gespart und das Wohnklima verbessert werden kann. Dabei arbeitet die Redaktion eng mit Fachexperten und Energieberatern zusammen. Auch zu den Themen „Haus sanieren und modernisieren“ finden Interessenten umfangreiche Praxisbeispiele dazu, wie Eigenheimbesitzer ihre Wohnhäuser saniert und gleichzeitig den Immobilienwert gesteigert haben. Ob Modernisierung eines Einfamilien-Reihenhauses mit Klinkerfassade aus den 70er Jahren oder Kompletterneuerung eines Altbauhauses aus den 50er Jahren in ein modernes skandinavisches Holzhaus, die Möglichkeiten für Eigenheimbesitzer sind vielfältig. Erfahrene Energieberater unterstützen Eigentümer bei der Erstellung eines Sanierungs- und Modernisierungskonzepts und informieren über zahlreiche staatliche Förderprogramme. Von der Außendämmung über den Austausch der Fenster bis hin zum Einbau einer Solaranlage oder der Installation eines Holzpelletofens, mit den richtigen Maßnahmen lassen sich die Energiekosten im Haushalt um ein Vielfaches reduzieren. Die Praxisbeispiele liefern nicht nur Informationen darüber, mit welche Maßnahmen das Eigenheim modernisiert werden kann, sondern auch Ideen hinsichtlich des Designs des Hauses oder des Innenausbaus. So sorgt beispielsweise ein alter gemauerter Kaminofen mit einer eingebauten Wassertasche für wohlig warme Raumluft und ein gemütliches Ambiente. Dabei wird der Kamin auf effiziente Weise an einen Heizwasser-Pufferspeicher angeschlossen, der die aus den Solarkollektoren gewonnene Wärme in das Wohnzimmer leitet. Auch in einem unter Denkmalschutz stehenden Haus müssen die Bewohner nach einer Modernisierung nicht mehr frieren. Da die Fassade eines Denkmalhauses nicht von außen gedämmt werden kann, sorgen 6 cm dicke Naturfaser-Hanfplatten, die im Wohnrauminneren unter der Tapete angebracht werden, für ausreichend Wärme an kalten Tagen. Quelle: energiesparen-im-haushalt.de © photodune.net

Urteil: Zuständigkeiten für Instandhaltung von getrennten Gebäuden in einer Wohnanlage:

In der Teilungserklärung einer aus vier Häusern und einer Tiefgarage bestehenden Wohnanlage sind unter § 3 „Trennung der Mehrfamilienhäuser und der Tiefgarage“ die Zuständigkeiten für die Verwaltung und Instandhaltung der Wohngebäude festgeschrieben. Die Anlage besteht aus den Häusern A bis D, von denen das Haus C ein Altbau ist, wohingegen die Häuser A, B, D sowie die Tiefgarage neu errichtet wurden. In der Teilungserklärung ist festgeschrieben, dass die einzelnen Häuser verwaltungsmäßig und instandhaltungsmäßig so voneinander getrennt sind, dass sie als real geteilte Grundstücke zu behandeln sind. Lediglich die nicht überbauten Grundstücksflächen, die nicht als Sondernutzungsfläche zugeordnet sind, werden von allen Eigentümern und Teileigentümern verwaltet. Aufgrund eines Feuchtigkeitsschadens im Haus C, der nach Sanierungsarbeiten aufgetreten ist, wurde in der Eigentümerversammlung des Hauses C beschlossen, einen Experten mit der Diagnostik des Mauerwerks sowie der Erstellung eines Sanierungskonzepts zu beauftragen. Die Kosten von höchstens 18.000 Euro sollen von den Instandhaltungsrücklagen der Eigentümer des Hauses C getragen werden. Eine der Eigentümerinnen des betroffenen Hauses C erhebt gegen den gefassten Beschluss eine Anfechtungsklage (AZ V ZR 199/19). Sie vertritt die Meinung, dass alle Eigentümer der Wohnanlage (Haus A-D) für die Kosten aufkommen müssen, da sich diese auf die Behebung von anfänglichen Baumängeln beziehen. Somit nimmt die Klägerin Bezug auf den in der Teilungserklärung festgeschriebenen Paragrafen, wonach die Kosten für spätere Instandsetzungsmaßnahmen allen fünf Verwaltungseinheiten zur Last gelegt werden. Das Amts- und Landgericht gibt der Klage statt und begründet die Entscheidung damit, dass die Kosten für die erstmalige mangelfreie Herstellung gemäß § 16 Abs. 2 WEG gemeinschaftlich getragen werden müssen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hebt die Urteile auf und lehnt die Klage der Eigentümerin ab. Denn Wohnhäuser in einer Wohneigentumsanlage, die wirtschaftlich voneinander getrennt werden und als realgeteilte Grundstücke gelten, unterliegen baurechtlichen Bestimmungen. Die rechtlichen Angelegenheiten und die Trennung der Zuständigkeiten in einzelne Parteien ist nur dann wirksam, wenn jede Untergemeinschaft wirtschaftlich für sich selbst zuständig ist. Dies betrifft auch „spätere Instandhaltungsmaßnahmen“, die auf anfängliche Fehler zurückzuführen sind. Quelle: BGH © fotolia.de