Energieeffizienz mit der richtigen Beleuchtung :

Energie im Haushalt sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt und den Geldbeutel tun? Das können Verbraucher ganz leicht auch im Bereich Beleuchtung erreichen. Im Durchschnitt werden acht bis zwölf Prozent der Stromkosten durch das Leuchten im Haushalt verursacht. Wer energieeffiziente Lampen benutzt, kann den Energieverbrauch um bis zu 85 Prozent senken, sagt die Deutsche Energie-Agentur (dena). Besonders Energiesparlampen mit der Energieeffizienzklasse A sowie Lampentypen mit dem EU-Energielabel A++ sind zu empfehlen. So ist beim Einsatz einer A++-Lampe im Vergleich zu einer Lampe mit der Energieeffizienzklasse D eine Energieeinsparung von 88 Prozent zu verzeichnen. LED-Lampen mit den Energieklasse A++ oder A+ sowie Energiesparlampen mit der Klasse A haben bei einem geringen Energieverbrauch nicht nur dieselbe Leuchtkraft wie gängige Lampen, sondern mit bis zu 15.000 Stunden Leuchtzeit auch eine lange Lebensdauer. Die im Haushalt oft eingesetzten Halogenlampen sind mit der Effizienzklasse C oder D gekennzeichnet. Achtet man zusätzlich darauf, nur in denjenigen Räumen Licht anzuschalten, in denen man sich befindet und verzichtet auf zusätziche Beleuchtung, wie beispielsweise eine Festbeleuchtung zu Weihnachten, lassen sich ebenfalls Kosten sparen. Außerdem sollten Lampen regelmäßig gereinigt werden, denn staub- und schmutzfrei verbrauchen sie weniger Energie. Wer zudem die Wände in seiner Wohnung oder in seinem Haus weiß streicht, steigert die Energieeffizienz. Denn helle Wände reflektieren das einfallende Licht und lassen Räume heller erscheinen.  Quelle: EnBW © photodune.net

Dossiers zu Rechtsfragen im Bereich Smart Cities:

Um Städte und Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten zu unterstützen, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fünf Dossiers veröffentlicht, die sich mit rechtlichen Fragen in der Entwicklung von Smart Cities beschäftigen. Die Dossiers sollen zum einen ein Bewusstsein für Rechtsangelegenheiten bei Digitalisierungs-Projekten schaffen. Zum anderen sollen sie Städten und Kommunen mit Lösungsempfehlungen beim Ausbau ihrer Projekte unterstützen. Das Dossier „Anforderungen und Möglichkeiten des Vergaberechts“ beschäftigt sich mit Fragen zum Vergaberechts und den rechtlichen Bestimmungen bei der Vergabe von Aufträgen an private Wirtschaftsunternehmen. Um die Entscheidung hinsichtlich der Rechtsform von privaten und öffentlich-rechtlichen Organisationsformen zu erleichtern, dient das Dossier „Welche Rechts- und Organisationsform wählen?“. Bezugnehmend auf das Vergaberecht wird in diesem Dossier erläutert, ob eine Genossenschaft, eine GmbH, ein Zweckverband oder ein Eigenbetrieb gegründet werden sollte. Das Dossier „Potentiale und Grenzen des Kommunalwirtschaftsrecht“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Bestimmungen im Bereich Wirtschaftsrecht in Ländern und Kommunen. Hier wird aufgezählt, welche Voraussetzungen Kommunen erfüllen müssen, um wirtschaftsfähig zu werden. Fragen zur Datenweitergabe werden im Dossier „Kommunale Daten nutzen und in Wert setzen“ beantwortet. Das Dossier „Daseinsvorsorge und digitale Teilhabe sichern“ gibt Auskunft zu rechtlichen Angelegenheiten, die sich aus der Weiterentwicklung der Digitalisierung entwickeln. Quelle: BBSR © fotolia.de

Heizkörper vor Rost und Schmutz retten:

Wer seine in die Jahre gekommenen, rostigen Heizkörper erneuern möchte, sollte den Anstrich vor der Heizsaison durchführen. Denn die gestrichenen Flächen dürfen beim Abtrocknen nicht heiß werden. Die herbstlichen Temperaturen eignen sich außerdem gut zum Lüften der Räume, um den Farbgeruch schnell zu verbannen. Gut zu wissen ist, dass die Heizkörper zum Lackieren nicht abmontiert werden müssen. Bevor es ans Streichen geht, sollten Anschlüsse und Ventile abgeklebt und der Boden sowie die Wände mit Folie ausgelegt und vor Lackspuren geschützt werden. Mit feinem Schleifpapier können der alte Lack, Rost und Schmutz abgetragen werden. Anschließend sollten auch die Übergänge zum alten Lack sauber abgeschliffen und die Oberfläche mit Schleifpapier angeraut werden. So bleibt die neue Farbe am Heizkörper dran und blättert im Laufe der Zeit nicht ab. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sollte der Heizkörperlack dünn auf die Oberfläche aufgetragen werden, wahlweise bietet Lack aus der Spraydose eine gute Alternative. Zu beachten ist, dass jede Farbschicht die Wärmezufuhr beeinflusst und somit Einfluss auf die Heizkosten hat. Für das Lackieren von Heizkörpern sollte Acryl- oder Alkydharzlack verwendet werden. Entscheiden Sie sich für eine Spraydose, sollten Sie den Lack sowohl horizontal als auch vertikal und diagonal auftragen. So entsteht eine gleichmäßig lackierte Fläche auf Ihren Heizkörpern. Beachten Sie diese Tipps, werden hartnäckiger Schmutz, abgeblätterter Lack, Blasen oder Roststellen bald Geschichte sein. Quelle: Hausjournal © photodune.net

Immobilien als Altersvorsorge:

Die Landesbausparkasse (LBS) hat das Marktforschungsunternehmen Kantar TNS damit beauftragt, 2.000 Personen ab 14 Jahren zum Thema Altersvorsorge zu befragen. Laut den Umfrageergebnissen sagen zwei Drittel der Befragten aus, dass der Besitz einer Immobilie für sie die beste Altersvorsorge darstellt. Für die Mehrheit der Befragten ist der Immobilienbesitz im Alter sogar beliebter als eine private Renten- oder Lebensversicherung. Vor allem Befragte unter 30 Jahren meinen, dass eine zusätzliche Altersvorsorge notwendig ist, um später ihr Leben im Ruhestand finanzieren zu können. Zu benennen ist allerdings, dass sich zwei Drittel der jüngeren Generation noch nicht um eine private Altersvorsorge bemüht haben. Damit mehr junge Menschen in Wohneigentum investieren, müsste die Politik tätig werden, so die LBS. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, die Wohnungsbauprämie anzuheben, sodass mehr junge Menschen möglichst früh anfangen, für ihr Eigentum zu sparen. Die Einschätzung, eine private Altersvorsorge fürs Alter sei notwendig, bestätigen auch die Umfrageergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zum Thema Wohnkostenbelastung von Menschen im Alter von über 65 Jahren. Demnach wurde im Untersuchungsjahr 2016 die Höhe des Anteils des Nettoeinkommens errechnet, der für Wohnkosten ausgegeben wird. Während Mieterhaushalte im Durchschnitt 34 Prozent ihres Nettoeinkommens aufwenden mussten, waren es bei Eigentümern lediglich 15 Prozent. Quelle: LBS/DIW © photodune.net

Barrierefreies Badezimmer:

Längst sind barrierefreie Badezimmer in zahlreichen Neubauimmobilien zu finden. Auch in die Jahre gekommene Bäder in Bestandsimmobilien werden hinsichtlich der barrierefreien Bestimmungen umgebaut. Doch wodurch zeichnet sich Barrierefreiheit aus und worauf müssen Eigentümer beim Umbau achten? Die Anforderungen eines barrierefreien Badezimmers sind in der DIN 18040-2 festgeschrieben. Diese beschreiben sowohl die Mindeststandards als auch die erweiterten Anforderungen für Rollstuhlfahrer und dienen als gute Grundlage für die Planung von Baumaßnahmen. Problematisch ist allerdings, dass sich die Anforderungen von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, weshalb ein Sanitärfachmann oder Architekt vor den Baumaßnahmen zurate gezogen werden sollte. Für den Umbau von bereits bestehenden Bädern ist die DIN 18040-2 nicht vorgeschrieben. Grundsächlich sollte ein Badezimmer so groß gebaut werden, dass im Falle einer Pflegesituation oder der Begehung von zwei Personen ausreichend Bewegungsfläche vorhanden ist. Es ist von Vorteil, eine Tür mit einer Breite von mindestens 90 Zentimetern einzubauen. Die Fenster sollten sich einfach öffnen und schließen lassen. Bedienungselemente wie Schalter, Steckdosen oder Heizkörperthermostate sollten auf einer Höhe von 85 Zentimetern über dem Fußboden befestigt werden. Die Dusche eines barrierefreien Badezimmers muss bodeneben sein und einen rutschhemmenden Bodenbelag haben. Unter dem Waschbecken sollte kein Waschschrank angebracht werden, damit die Möglichkeit zum Waschen auch im Sitzen gewährleistet wird. Quelle: Bautipps © photodune.net

Regenerativer Strom mit Power-to-Gas Anlagen:

Power-to-Gas Anlagen ermöglichen die Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom aus Wind und Sonne in großen Mengen. So kann der überschüssige Ökostrom nach Bedarf zu einem anderen Zeitpunkt verwendet werden. Power-to-Gas Anlagen bieten außerdem die Möglichkeit, den Ökostrom wieder in Wasserstoff und Methan umzuwandeln. Der gespeicherte Strom kann beispielsweise für die Erzeugung von Wärme, für den Verkehr oder im Industriesektor verwendet werden. Zurzeit werden in Deutschland in unterschiedlichen Forschungsprojekten Power-to-Gas Anlagen entwickelt und getestet. Auch Zukunft ERDGAS, eine Initiative von Unternehmen aus der Gaswirtschaft, setzt sich für die Entwicklung ein und verfolgt das Ziel, die Verfahren langfristig zu standardisieren und zu normieren. So soll aus den Power-to-Gas Anlagen künftig ein wirtschaftsfähiges Modell entstehen. Doch wie funktionieren Power-to-Gas Anlagen? Im Wesentlichen wird Wasser in die Gase Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Der Wasserstoff wird als Energieträger im Erdgassystem gespeichert. Somit wird die gewonnene grüne Energie direkt speicherfähig in das Erdgassystem eingespeist und Nutzern zur Verfügung gestellt. Die aktuelle Gesetzeslage besagt, dass der erzeugte Ökostrom dem Erdgas zu fünf Prozent beigemischt werden kann. Wahlweise kann dieser zu synthetischen Erdgas weiterverarbeitet und in dieser Form dem System unbegrenzt beigemischt werden. Quelle: Zukunft ERDGAS e. V. © photodune.net

Tipp: So machen Sie Ihr Haus winterfest:

Bevor der Winter Einzug hält, sollten Immobilienbesitzer überprüfen, ob ihr Haus oder ihre Wohnung für die kalte Jahreszeit gerüstet sind. Mit einem Schnelltest des Verbraucherschutzverbandes „Wohnen im Eigentum“ (WiE) können kleine Schäden frühzeitig entdeckt und behoben werden, bevor sie zu großen Schäden werden und teure Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen nach sich ziehen. So ist es zunächst wichtig, einen Blick auf die Außenfassade zu werfen und zu überprüfen, ob die Hauswand Risse, hohle Stellen oder Abplatzungen aufweist. Kleine Haarrisse im Putz oder Abplatzungen sollten sofort repariert werden. So verhindern Eigentümer, dass Wasser ins Mauerwerk eindringt und im Inneren Schimmel verursacht. Auch der Lack an Türen, Fenstern und Balkonen sollte inspiziert werden, damit sich das Holz nicht verzieht oder verfault. Bewohner sollten außerdem Moos und anderen Bewuchs auf Balkonen und Terrassen vor dem Wintereinbruch entfernen. Denn bildet sich Frost, haben die Wurzeln eine Sprengwirkung und verursachen Risse. Auch das Dach sollte gründlich überprüft werden. Denn lose Dachziegel stellen eine Gefahr für die Passanten dar und behindern die Verkehrssicherheit. Die Dachkonstruktion muss dicht sein, damit kein Regenwasser in die Dachdämmung eindringt. Sammelt sich in der Dämmung Feuchtigkeit an und verursacht feuchte Stellen an den Wänden oder der Decke, ist der Schaden bereits groß und eine aufwendige Sanierung notwendig. Hingegen kann die Reinigung der Dachrinne und der Rohre vom Eigentümer selbst übernommen werden. Um die Effizienz der Heizkörper zu steigern, ist das Entlüften der Heizung jedes Jahr zu empfehlen. Quelle: WiE © fotolia.de

Bodenbelag aus Kork:

Kork ist elastisch, wasserundurchlässig und besitzt eine isolierende Wirkung. So erfüllt ein Bodenbelag aus Kork nicht nur viele praktische Eigenschaften, sondern verleiht dem Raum auch eine schöne Optik. Ganz gleich ob im Holz-, Stein- oder Betondesign, Korkfliesen und Korkparkett gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Auch abstrakte Drucke lassen sich auf Korkböden ganz nach Wunsch leicht realisieren. Ähnlich einem Laminat- oder Klick-Linoleum-Boden lässt sich Korkfertigparkett mit etwas handwerklichem Geschick auch in Eigenregie verlegen. Wichtig ist ein fester, sauberer und ebener Untergrund, damit der Boden keine Ungleichmäßigkeiten aufweist. Deshalb sollten Reste von Teppich- oder PVC-Böden akkurat entsorgt werden. Anschließend werden die versiegelten Korkdielen ineinander geklickt oder miteinander verklebt. Wer sich für einen Klebekork entscheidet, muss den Korkboden mit dem Untergrund verkleben und anschließend versiegeln. Der Vorteil von Korkfertigparkett ist, dass sich dieses schnell und sauber wieder entfernen lässt. Für die Reinigung des Korkbodens sollten bestenfalls natürliche Öle verwendet werden oder der Boden sollte gewachst werden. Nach Wunsch kann ein Korkboden auch abgeschliffen und neu versiegelt werden. Um die Räumlichkeiten sauber zu halten reicht es aus, den Boden gelegentlich zu wischen oder zu saugen. Besonders für Allergiker und Asthmatiker eignet sich ein Bodenbelag aus Kork besonders gut, denn der natürliche Rohstoff nimmt weder Staub noch Milben auf und ist zusätzlich vollständig recyclebar. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de

Investitionen im Bereich Co-Living in deutschen Großstädten:

Der Trend zu Co-Living-Apartments ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Denn es ist nicht nur das steigende Bedürfnis nach sozialen Kontakten und einem Gemeinschaftsgefühl, dass das Interesse der Menschen nach Co-Living weckt. Auch zahlreiche Vorzüge, wie beispielsweise flexible Mietverträge, maßgeschneiderte und effiziente Apartments mit moderner Einrichtung, zahlreichen Gemeinschaftsflächen und Extra-Services machen den Hype um Co-Living-Apartments aus. Ganz gleich, ob für eine Woche oder langfristig für mehrere Monate oder Jahre, die Apartments können nach Wunsch und Bedürfnis gemietet werden. Meist befinden sich die Anlagen in zentralen Lagen und beherbergen ein Fitnessstudio, Waschräume und nach Bedarf auch einen Zimmerreinigungsservice. Kulturelle Veranstaltungen und Coworking-Spaces steigern das Gemeinschaftsgefühl und die sozialen Kontakte. Vorreiter in der Entwicklung und Realisierung von Co-Living-Wohnapartments sind der alternative Immobilienentwickler „The Collective“ aus Großbritannien sowie „Venn“ aus Israel. In den nächsten Jahren planen die Immobilienunternehmen mehrere Projekte in Deutschland. So sollen zunächst in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart tausende neue Projekte entwickelt werden. Auch die Revitalisierung von Bestandsgebäuden ist in Planung. Der Firmensitz soll in Berlin sein. Die Geschäftsleitung des deutschen Teams ist auch an der Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern interessiert. Quelle: The Collective © photodune.net

Gestaltungsmöglichkeiten von Hausfassaden:

Hausfassaden gibt es aus unterschiedlichen Materialien und Eigenschaften. In Deutschland sind vor allen Dingen Fassaden aus Putz und Holz besonders beliebt. Kein Wunder, denn gerade Putz ist nicht nur günstig, sondern sorgt für eine gute Wärmedämmung, ist wasserabweisend und bietet guten Schall- und Brandschutz. Je nach Belieben werden der aus Sand, Marmor-Kies oder Kunststoffpartikeln bestehenden Putzmasse weitere Bindemittel und Zusatzstoffe hinzugemischt, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist. Unterschiedliche Putzarten, wie beispielsweise Reibeputze oder Kratzputze, bestimmen die Optik der Hausfassade. Ob aus Kiefer, Fichte oder Lärche, Holzfassaden sind nicht nur schön anzusehen, sondern zeichnen sich bei guter Pflege durch eine besonders lange Lebensdauer aus. Auch Eigenheime aus Stein können mit einer unbehandelten oder lasierten Holzfassade gestaltet werden. Nach Bedarf besteht sogar die Möglichkeit, eine Wärmedämmungssystem zu integrieren. Je nach Geschmack haben unbehandelte Holzfassaden eine besondere Wirkung. Wichtig ist allerdings, dass das Regenwasser schnell abläuft und die Holzfassade schnell trocknet. Dafür ist der Einbau einer Hinterlüftung zu empfehlen. Neben den Außenwänden aus Putz und Holz, gibt es auch Keramik- und Glasfassaden sowie aus Klinker oder Metall bestehende Fassaden. Auch eine Wand aus Sandstein oder eine grüne Fassade aus Efeu oder wildem Wein bietet neben optischen Besonderheiten auch andere Eigenschaften. So schützt eine begrünte Fassade vor Schall, Kälte und Hitze und ist kostengünstig. Der Nachteil einer grünen Fassade ist die aufwendige Pflege, eine Sandsteinfassade hat in der Regel nicht ausreichend Wärmeschutz. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

Klimapaket der Bundesregierung und die geplanten Klimamaßnahmen:

Mit dem von der Bundesregierung verabschiedeten Beschluss zum Klimapaket will der Bund etwa 54 Milliarden Euro für Klimamaßnahmen bereitstellen. Das Eckpunktepapier für das Klimaschutzprogramm 2030 beinhaltet 66 Vorgaben, die bis 2032 umgesetzt werden sollen. Sollte auch der Bundesrat dem Klimapaket zustimmen, müssen für die Umsetzung vieler Vorgaben Gesetze, Normen und Verordnungen geändert werden. Im Immobilienbereich soll demnach beispielsweise der Gebrauch von Ölheizungen ab 2026 verboten werden, dafür sollen Maßnahmen des energetischen Sanierens erhebliche Steuervorteile genießen. Um den hohen CO2-Austoß zu minimieren, muss der Wärmebedarf in Gebäuden so heruntergefahren werden, dass möglichst ein klimaneutraler Gebäudebestand realisiert wird. Demnach sollen mehr Gelder für den Austausch oder die Aufrüstung von ineffizienten Heizungen, alten Fenster und schlechter Dämmung bereitgestellt werden. Das Eckpunktepapier der Bundesregierung beinhaltet neben der Bezuschussung von seriellen energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden und der Möglichkeit zur steuerlichen Abschreibung auch die Erhöhung der Förderung von KfW-Effizienzhäusern. Wichtig sei ebenfalls die Überprüfung der aktuellen energetischen Standards, welche für 2023 geplant ist. Auch im Bereich Mieterstrom sollen die Rahmenbedingungen verbessert werden und die Förderung soll bis 2023 verlängert werden. Quelle: Bundesregierung © photodune.net

Urteil: Abfällen von Birken auf dem Nachbargrundstück nicht erforderlich:

In einem Nachbarschaftsstreit (AZ V ZR 218/18) fordert ein Eigentümer eines Wohnhauses in Baden-Württemberg seinen Nachbarn dazu auf, drei sich auf dem Nachbargrundstück befindliche Birken zu beseitigen. Sollten die etwa 18 Meter hohen Bäume nicht entfernt werden, verlangt er eine monatliche Entschädigungszahlung von 230 Euro in den Monaten Juni bis November eines jeden Jahres. Grund seien der Pollenflug und die aus den Zapfen herausfallenden Samen und Früchte sowie das Abfallen der Blätter, Zapfen und Birkenreiser, die das Grundstück des Klägers beeinträchtigen. Durch die „natürlichen Immissionen“ hätte er einen erheblichen Reinigungsaufwand. Nachdem die Klage zunächst vom Amtsgericht Maulbronn abgewiesen wurde, ging der Kläger in Berufung. Das Amtsgericht begründete das Urteil damit, dass der Grundstückseigentümer für die natürliche Einwirkung auf das Nachbargrundstück nicht verantwortlich sei, denn die Birken halten den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von zwei Metern zum Nachbargrundstück ein und stehen damit mit den landesrechtlichen Vorschriften im Einklang. Mit der Berufungsklage vor dem Landesgericht Karlsruhe hatte der Kläger zunächst Erfolg. Denn nach § 906 Abs. 2 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches sei der Kläger zwar zur Duldung verpflichtet, die Birken seien allerdings nicht ortsüblich und müssten deshalb entfernt werden. Diesem Urteil widerspricht der Bundesgerichtshof. Denn solange der gesetzlich festgeschriebene Mindestabstand zum Nachbargrundstück eingehalten wird, kann der Beklagte nicht als „Störer“ benannt werden. Da die Bäume gesund sind und den Mindestabstand einhalten, ist der Beklagte letztlich nicht für die „natürlichen Immissionen“ verantwortlich. Quelle: BGH © photodune.net

Trend: Hausboote und Floating Homes:

Hausboote und Floating Homes liegen nicht nur bei Urlaubern hoch im Trend, sondern können auch gut als Wohnraum genutzt werden. Während ein Hausboot flexibel ist und an verschiedenen Orten anlegen kann, ist ein Floating Home auf einem Ponton gebaut und fest mit dem Boden verankert. Auch die Verbindung zu Leitungen für Strom-, Wasser- und Abwasser sind fest installiert. Oftmals brauchen Floating Homes eine Baugenehmigung, denn vor den Ämtern gelten Floating Homes, im Gegensatz zu Bootshäusern, nicht als Fahrzeug. Hausboote hingegen können sowohl einen festen Liegeplatz haben als auch von Ort zu Ort bewegt werden. Auch wenn die Liegeplätze vieler Häfen oftmals nicht breiter als vier Meter sind, gibt es bereits zahlreiche, die ihre Anliegerflächen den Hausboot-Maßen angepasst haben. Liegt das Hausboot an einem privaten Liegeplatz, ist ein Anschluss für Wasser und Strom sowie ein Landzugang notwendig. Oftmals benötigen private Liegeplätze auch eine Baugenehmigung. Dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Viele Hausboot Besitzer geben ihr schwimmendes Zuhause an einen Charter und zur Vermietung frei. So können sie nicht nur Steuern sparen, sondern auch lukrative Mieteinnahmen erzielen. Eigentümer können auf diese Weise die Betriebskosten steuerlich geltend machen. Voraussetzung dafür ist, dass sie nicht mehr als zehn Prozent des Jahres in dem Hausboot wohnen. Aufgrund der großen Beliebtheit bewegen sich die Mietpreise, je nach Ausstattung des Bootes, zwischen 800 und 2.000 Euro pro Woche. Quelle: nauting LIVING © fotolia.de

Studie: „Demand and Disruption in Global Cities“:

Laut der Studie „Demand and Disruption in Global Cities“ des Immobiliendienstleisters JLL in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen „The Business of Cities“ gehören Berlin und München zu den Top 20 der globalen Zukunftsmetropolen und ziehen das Interesse von Immobilieninvestoren stark auf sich. Anhand von mehr als 500 Kennzahlen wurde in der Studie untersucht, welche Faktoren eine Stadt attraktiv für Investoren und Bewohner machen. Nachhaltigkeit und eine hohe Lebensqualität, sowie eine gute Infrastruktur und Arbeitsmärkte spielen dabei eine wichtige Rolle. Auch Wirtschaftswachstum und Innovation machen Städte der Zukunft aus. Die Großstadt Berlin liegt in dem Gesamtranking der Studie auf Platz 14. Im europäischen Vergleich ist Berlin sogar Spitzenreiter im Bereich Technologie und Innovationskraft. Die Entwicklungen und der Arbeitsmarkt im Finanztechnologie-Sektor und E-Commerce sowie im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain ziehen viele Studenten und junge Talente nach München. Die Nachfrage nach Büroflächen steigt von Jahr zu Jahr. Die bayerische Landeshauptstadt München rankt in der JLL Studie auf Platz 17 und zeichnet sich als Zentrum für innovative Technologie- und Versicherungsdienstleistungen aus. Eine Vielzahl von renommierten Unternehmen, wie beispielsweise Microsoft, die ihren Sitz in München haben, lassen die Nachfrage auf dem Büromarkt stetig ansteigen. Während die Anzahl der leerstehenden Büros auf einem Tiefstand ist, sind die Mietpreise in den letzten fünf Jahren um ein Viertel gestiegen. Ebenso ziehen neue Geschäfts- und Wohnungsmärkte sowie der Ausbau der Infrastruktur und urbanen Mobilität internationale Investoren nach München. Quelle: JLL © photodune.net

Bestandsimmobilien: Abriss und Neubau oder energetische Sanierung?:

Wer in den Besitz eines alten Hauses kommt oder bereits Eigentümer ist, muss in der Regel viel Aufwand in den Umbau und die Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen stecken. Deshalb rät der Verband der privaten Bauherren (VPB) Eigentümern eines Altbaus oftmals eher zu einem Abriss und Neubau der Immobilie als zu einer aufwändigen Sanierung. Vor allem Häuser aus den 60er und 70er Jahren, die zurzeit vermehrt zum Verkauf angeboten oder geerbt werden, haben eine schlechte Energiebilanz. Nach Einschätzung des VPB ist es nur dann lohnenswert über eine Sanierung nachzudenken, wenn die Immobilie Eigentümern ausreichend Platz bietet und ihren Wohnvorstellungen entspricht. Ein Sanierungsgutachten gibt Auskunft darüber, ob sich die energetische Sanierung finanziell lohnt. Oftmals ist das allerdings nicht der Fall. Denn ob Ketten- oder Reihenhäuser, kleine Bungalows oder Atriumhäuser, viele der Altbauten weisen zahlreiche bauliche Mängel auf. So bestehenden die dünnen Außenwände aus nicht dämmenden Hohlblock- oder Bimssteinen und auch die Flachdächer sind nicht gedämmt. Große einfach verglaste Fenster und Elektrospeicherheizungen sorgen auch für eine schlechte Energiebilanz. Bungalowdächer beispielsweise bestehen aus einer Kalkdachkonstruktion und sind schlecht abgedichtet. Diese müssen demnach komplett entfernt und neu aufgebaut werden. Erst mit der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahre 1977 wurden energiesparende Baustoffe eingesetzt und Häuser energieeffizienter gebaut. Da die Sanierung eines Altbaus oftmals sehr aufwendig und kostspielig ist, sind Abriss und Neubau laut VPB die bessere Alternative. Quelle: VPB © fotolia.de

Heizkostensysteme im Vergleich:

Um Verbrauchern einen Überblick über die verschiedenen Heizkostensysteme zu geben und ihnen die Entscheidung zwischen einer Gas- oder Ölheizung, einer Wärmepumpe, Solarthermie oder Pelletheizung zu erleichtern, vergleicht der Onlinedienst energiesparen-im-haushalt.de den Verbrauch von Heizkosten inklusive der Investition und Inbetriebnahme der unterschiedlichen Systeme in einem Zeitraum von 20 Jahren. Dabei erfreuen sich vor allem die Pelletheizung und die Wärmepumpe in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Holzpellets verbrauchen beim Verbrennen nicht nur wenig CO2, sondern sind auch günstig im Erwerb. In der Bedienung unterscheidet sich die energiefreundliche und moderne Pelletheizung kaum von der Bedienung einer Öl- oder Gasheizung. Heutzutage gibt es Pelletheizungen in unterschiedlichen Modellen für alle Raumgegebenheiten. Einige von ihnen haben sogar einen Anschluss für eine Solarthermie-Anlage. Auch die Wärmepumpe zeichnet sich durch ihre Umweltfreundlichkeit aus. Denn sie sammelt Luft aus dem Erdreich, Wasser und der Luft, transportiert sie durch ihr System in das Haus und verteilt die hergestellte Wärme in alle Räume. Wenn das Haus zusätzlich gut wärmeisoliert ist, bleibt es auch an kalten Tagen warm. Auch wenn die energieschonenden Wärmesysteme in der Anschaffung und Installation preislich über dem Preis der Öl- oder Gasheizung liegen, zahlt sich ihr Einsatz langfristig aus. Sowohl für die Umwelt als auch im Preis. Quelle: Energiesparen-im-Haushalt © photodune.net

Gesetzesentwurf: Verlängerung des Betrachtungszeitraums für ortsübliche Vergleichsmiete:

Um den Anstieg der Mieten zu verlangsamen, hat das Bundeskabinett einen „Entwurf eines Gesetzes zur Verlängerung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete“ verabschiedet. Demnach soll der Betrachtungszeitraum von vier auf sechs Jahre verlängert werden. Das Ziel ist, dass sich Schwankungen auf dem Mietwohnungsmarkt nur langsam auf den Mietpreis auswirken. Über den Entwurf muss nun der Bundestag beraten. Auch neu abgeschlossene Mietverträge sind an die ortsübliche Vergleichsmiete gebunden. In Gebieten, in denen die Mietpreisbremse gilt, dürften die Mieten nur maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) ist der Meinung, dass der Gesetzesentwurf der eigentlichen gesetzlichen Grundintention widerspricht. Demnach sollten Vermieter die Mietpreise an die Entwicklungen und die Dynamik des aktuellen Marktes anpassen dürfen. In der Stellungnahme zum Gesetzesentwurf kritisiert der BFW außerdem, dass durch staatliche Eingriffe, wie die Mietpreisbremse, die Mieten bereits gedeckelt seien und weitere Maßnahmen, wie beispielsweise die Verlängerung des Betrachtungszeitraums, verwirrend und nicht mehr notwendig sind. Ebenso stellt der BFW die Frage, ob der Gesetzesentwurf zur Verlängerung des Betrachtungszeitraums mit dem Artikel 14 des Grundgesetzbuchs zum Schutz des Eigentums vereinbar sei. Laut BFW ist es eher zielführend, den vorhandenen qualifizierten Mietspiegel qualitativ zu stärken und seine Rechtssicherheit zu akzeptieren. Quelle: BFW © fotolia.de

Versicherung: Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für Eigentümer:

In der Septemberausgabe der Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest werden unterschiedliche Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen miteinander verglichen. Demnach empfiehlt die Stiftung Warentest Eigentümern, die ihre Immobilie vermieten, sich ausreichend zu versichern. Denn für Schäden, die durch das vermietete Eigentum entstehen, haftet der Eigentümer selbst. Ratsam ist, vor Vertragsabschluss die Preise der jeweiligen Versicherungen miteinander zu vergleichen. Denn teure Tarife unterschieden sich um das drei- oder vierfache von günstigen Tarifen. Im Preisvergleich untersucht Stiftung Warentest 50 Angebote von 36 Versicherern für die Versicherung von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern, Eigentümergemeinschaften und unbebauten Grundstücken. Doch nicht immer ist eine Grundbesitzerhaftpflicht notwendig. Denn manche Leistungen sind bereits in der Privathaftpflichtversicherung abgedeckt, vor allem dann, wenn der Eigentümer das Haus selbst bewohnt. Durch einen Vertragswechsel kann außerdem oftmals viel Geld eingespart werden. Doch welche Schäden sollten mit einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abgedeckt sein? Neben den typischen Schäden, wie abgefallene Dachziegel auf parkenden Autos, umgestürzte Bäume auf Häuser oder Dachlawinen oder Personenschäden, die durch mangelnde Außenbeleuchtung oder nicht gestreute Hauszugänge entstanden sind, raten die Experten von der Stiftung Warentest dazu, auch kleinere Bauvorhaben oder Schäden, die aus einer Photovoltaikanlage entstehen können, zusätzlich zu versichern. Insgesamt sollte sich die Versicherungssumme auf mindestens 10 Millionen Euro belaufen. Quelle: Stiftung Warentest © fotolia.de

Studie: „Urbane Quartiere und Mixed-Use-Immobilien“:

Die Studie „Urbane Quartiere und Mixed-Use-Immobilien – Neue Elemente und Strategien der Immobilienentwicklung“ des international tätigen Immobilienberaterunternehmens Catella beschäftigt sich mit den Re-Urbanisierungstendenzen in Deutschland. In der Studie definiert Catella unterschiedliche Modelle von „Urbanen Quartieren“ und benennt ihre Charakteristika. Außerdem benennt die Studie Themenfelder, die Investoren bei der Planung und Umsetzung von Projekten beachten sollen. Dazu werden Beispiele von renommierten Quartieren aus Deutschland, Frankreich, Niederlanden und Schweden herangezogen. Während Catella im Jahre 2010 nur sechs Projekte als „Urbane Quartiere“ in Deutschland identifiziert hat, sind es bis Mitte 2019 bereits 54 Projekte. Die Nachfrage nach Wohn- und Lebenskonzepten, welche die Bereiche Wohnen, Freizeit- und Kulturangebote, Arbeit und Handel miteinander verbinden und sich durch eine gute Infrastruktur sowie „kurze Wege“ auszeichnen, steigt zunehmend. Um sowohl die Funktionalität des Gebäudes und des Quartiers als auch die äußere Akzeptanz innerhalb der Stadt und Kommune zu gewährleisten, empfiehlt Catella die Bereiche „Verdichtung und Urbanität“, „Mobilität“, „Konnektivität“ und „Identität“ bei der Planung und Konstruktion der Quartiere zu beachten. Ziel ist, eine gute Atmosphäre innerhalb des Wohnkomplexes und in der Wirkung auf Außenstehende zu schaffen. Fühlen sich die Menschen in Ihrer Umgebung wohl, setzen Sie sich mehr für Ihren Lebensraum ein. Auch die Bereiche seniorengerechtes, barrierefreies, energieeffizientes und bezahlbares Wohnen sollen weiterentwickelt werden. Insgesamt sehen die Autoren der Studie mehr Chancen als Risiken in der Entwicklung von „Urbanen Quartieren“. Quelle: Catella  © photodune.net

Bautipp: So schützen Sie Ihr Haus vor Brandgefahren:

Um beim Bau, bei der Sanierung oder der Einrichtung eines Hauses Brandgefahren zu minimieren und den Ausbruch eines Feuers zu vermeiden, stellt der Bauratgeber Deutschland hilfreiche Tipps zusammen, wie sich Eigentümer und Mieter vor Brand schützen können. Wichtig ist, das Thema Brandschutz von Anfang an in die Hausbauplanung zu integrieren. Ob bei der Installation elektronischer Geräte, bei der Auswahl der Photovoltaikanlage oder der Dämmstoffe – halten sich Bewohner an die Vorschriften, ist das Haus vor Feuer geschützt. Viele Menschen vermuten vor allem in der Küche zahlreiche Brandgefahren. Ob Backofen, Kühlschrank oder Dunstabzugshaube – sind die Geräte vorschriftsmäßig platziert und installiert, kann Nichts passieren. So sollten vorgeschrieben Mindestabstände zwischen Kochfeld und Abzugshaube genauso eingehalten werden, wie der Abstand zwischen dem Kühlschrank und der Wand. Demnach sollte die angebrachte Leiste an der Rückwand des Kühlschranks nicht abmontiert, der Backofen über drei Schalter gesichert werden und der Zugang zum Sicherungskasten und dem Hauptwasserhahn frei sein. Eine Photovoltaikanlage oder das Material für die Dämmung des Hauses stellen an sich keine Brandgefahr dar. Dennoch sollten Bewohner an ihrem Haus einen Blitzableiter anbringen. Dieser schützt nicht nur vor einem Blitzeinschlag, sondern ist auch die Voraussetzung für den Versicherungsschutz. Ein an die Photovoltaikanlage angebrachter Abschaltmechanismus schützt zusätzlich im Ernstfall. Bei der Auswahl des Dämmmaterials ist die Beratung eines Experten ratsam. Quelle: Bauratgeber Deutschland © photodune.net

Gebäudesanierung: Welche Maßnahmen sind Pflicht?:

Wer ein Haus kauft oder erbt, muss sich mit dem Thema Gebäudesanierung auseinandersetzen. Viele Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind freiwillig und müssen nicht zwingend umgesetzt werden. Einige Maßnahmen sind jedoch gesetzliche Vorschriften und eine Pflicht für jeden Hauskäufer oder Hausbesitzer. Zu beachten ist, dass sich der Staat an den Kosten für die Sanierung des Gebäudes mit rentablen Förderleistungen beteiligt. Die gesetzlichen Vorschriften für die Gebäudesanierung gelten für die Dämmung des Daches und der Außenwände sowie für den Austausch eines alten Heizkessels. Wer seine Immobilie nach dem 01.02.2002 gekauft oder geerbt hat, ist dazu verpflichtet, sein Dach oder die oberste Geschossdecke mit einem Dämmwert von nicht weniger als 0,24 W/(m2K) zu dämmen. Fand seitdem kein Eigentümerwechsel statt, muss das Dach nicht gedämmt werden. Das Dämmen der Außenwände ist freiwillig. Entscheiden sich Eigentümer für eine Dämmung der Außenwände, muss die Umsetzung den Vorschriften der Energieeinsparverordnung EnEV-2009 für Gebäude entsprechen. Der Austausch eines alten Heizkessels und die Sanierung der Heizrohre ist für alle Besitzer eines Ein- oder Mehrfamilienhauses Pflicht. Wurde der Heizkessel vor dem 01.10.1978 eingebaut, muss er alsbald ausgetauscht werden. Dieser verschmutz nicht nur die Umwelt mit CO2 sondern verursacht auch hohe Energiekosten. Ein Schornsteinfeger überprüft das Alter des Heizkessels. Wechseln Eigentümer ihre alten Heizkessel nicht aus, drohen Strafen von bis zu 50.000 Euro. Auch müssen die Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller und in anderen nicht beheizten Räumen gedämmt sein. Quelle: Energiesparen im Haushalt © photodune.net

Urteil: Erhöhung der Monatsmiete gemäß ortsüblicher Vergleichsmiete:

In Berlin streiten sich eine Vermieterin und die Mieter einer Erdgeschosswohnung in Berlin über die Erhöhung der Monatsmiete vor dem Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg (AZ 66 S 153/18). Die Vermieterin möchte die Nettokaltmiete von bislang monatlich 647,19 Euro auf monatlich 717,65Euro, mit Wirkung zum 01. Dezember 2017, anheben. Bezug nimmt Sie auf den zu der Zeit aktuellen Mietspiegel für die ortsübliche Vergleichsmiete in Berlin. Diese Erhöhung beklagt der Mieter und beabsichtigt, die Erhöhung der Nettokaltmiete auf 650,89 Euro zu begrenzen. Mit seiner Klage har er teilweise Erfolg. Zwar ist die Vermieterin mit der Forderung nach einer Erhöhung der Miete im Recht, allerdings nicht in der angestrebten Höhe. Der Mittelwert des Feldes K5 im Mietspiegel 2017 weist eine Nettokaltmiete von 7,48 Euro pro Quadratmeter auf, somit darf die monatliche Nettokaltmiete auf 693,55 Euro angehoben werden. In diesem Zusammenhang überprüft das Amtsgericht ebenfalls die Einstufung der Wohnungsmerkmalgruppen. Die gegenteiligen Einschätzungen der Parteien bezüglich des Erhaltungszustands des Gebäudes sowie des vom Mieter genutzten PKW-Parkplatzes werden vom Berufungsgericht geprüft. Laut Bewertung der Aktenlage und des vorliegenden Fotomaterials widerlegt das Amtsgericht die Behauptung der Mieter, es läge ein schlechter Erhaltungszustand des Gebäudes vor. Ein weiterer Streitpunkt bezieht sich auf den vom Mieter genutzten Tiefgaragenstellplatz im Wohnanwesen. Laut Einschätzung des Vermieters stelle dieser ein „wohnwerterhöhendes Merkmal“ dar und wurde als „zur Verfügung gestelltes Pkw-Parkplatzangebot in der Nähe“ bezeichnet. Dem widerspricht das Amtsgericht und gibt dem Mieter Recht, denn für den Zugang und die Nutzung des Stellplatzes wurde ein eigenständig abgeschlossener entgeltlicher Vertrag abgeschlossen. Quelle: LG Berlin © fotolia.de

Anforderungen an Material und Konstruktion von Haus- und Zimmertüren:

Türen spielen im Haus und in einer Wohnung eine zentrale Rolle. Doch eine Haustür, die den Innenbereich vom Außen trennt, muss andere Anforderungen erfüllen als eine Zimmertür. Damit eine Tür eine gute Wärmedämmung, Sicherheit und Langlebigkeit garantiert, sollte bei der Auswahl das Augenmerk auf das Material und die Verarbeitung sowie auf die Konstruktion und Qualität gelegt werden. Natürlich spielen auch Optik und Design eine wichtige Rolle, auch wenn aufgrund der langen Lebensdauer von Türen von etwa 50 Jahren eher zu einem zeitlosen Design geraten wird. Haustüren werden in der Regel aus Aluminium, Kunststoff und Holz gefertigt. Eine gute Wärmedämmung besitzen vor allen Dingen Haustüren aus Holz. Wärmedämmende Türen aus Kunststoff gibt es in unterschiedlichen Widerstandsklassen, so kann die Auswahl auf das jeweilige Budget angepasst werden. Während Holz eine intensive Oberflächenpflege benötigt, sind Kunststofftüren sehr pflegeleicht. Auch robuste Haustüren aus Aluminium sehen nicht nur schick aus, sondern sind auch besonders leicht zu pflegen. Bei der Auswahl einer Zimmertür oder einer Tür im Innenbereich wird oftmals zunächst auf die Funktionalität und Optik geachtet. Neben Kunststoff- und Holztüren sind auch Glastüren im Hausinneren sehr beliebt. Denn Glastüren sind sehr lichtdurchlässig und kreieren Helligkeit, Weite und ein offenes Raumgefühl. Klassische Türkonstruktionen lassen sich außerdem durch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten erweitern. Ob mit Flügeltüren, Schiebe- oder Falttüren, es gibt vielzählige Varianten, um Räume voneinander abzugrenzen. Quelle: Immowelt AG © fotolia.de

Studie: Mietkostenbelastung und Wohnflächenkonsum:

Die Studie „Mangelware Wohnraum – Ökonomische Folgen des Mietpreisbooms in deutschen Großstädten“ des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) untersucht den Stand und die Entwicklungen der Mietkostenbelastung anhand der Einkommensklassen in West- und Ostdeutschland und legt ein besonderes Augenmerk auf die zunehmend wachsenden Großstädte. In diesem Zusammenhang porträtiert die Studie ebenfalls die Entwicklungen des Wohnflächenkonsums sowie allgemeine Entwicklungen des Wohnungsbaus- und Angebots in deutschen Großstädten. Zunächst sei zu erwähnen, dass die meisten Haushalte in Deutschland zur Miete wohnen. Trotz des Mietpreisbooms und der steigenden Mieten, vor allen in Großstädten wie Berlin, München oder Stuttgart, wo die Mieten in den letzten Jahren um 80 bis 100 Prozent gestiegen sind, ist zu verzeichnen, dass die Mietkostenbelastung der Haushalte seit 2010 auf einem relativ konstanten Niveau geblieben ist. Somit bleibt, gemessen am monatlichen Nettoeinkommen, der Anteil der Bruttokaltmiete in den letzten Jahren in allen Einkommensklassen relativ gleich hoch. Allerdings ist ein großer Rückgang des Wohnflächenkonsums und ein Anstieg des „Crowdingphänomens“ zu beobachten. Somit leben durchschnittlich mehr Personen auf weniger Wohnraum als noch vor ein paar Jahren. Ein Grund dafür sind die hohen Mietaufschläge, die bei einer Neuvermietung bezahlt werden müssen. Somit bleiben Mieter, auch bei einem wachsenden Haushalt lieber in derselben, oftmals zu kleinen, Wohnung wohnen. Andersherum ziehen Mieter aus zu großen Haushalten seltener aus, weil es auf dem Wohnmarkt kaum vergleichbare Preis-Leistungs-Angebote gibt. Quelle: FGW © photodune.net

Vorteile eines Reihenhauses :

Wer von einem Eigenheim träumt, sollte über den Bau oder Bezug eines Reihenhauses nachdenken. Denn Reihenhäuser bringen im Vergleich zu freistehenden Einfamilienhäusern viele Vorteile mit sich. Wichtige und entscheidende Aspekte sind die niedrigeren Grundstückspreise und die geringeren Baukosten. Durch die aneinander liegenden Häuserwände sorgen Reihenhäuser außerdem per se für eine gute Dämmung und Heizenergiebilanz. Wer glaubt, das Leben in einem Reihenhaus sei aufgrund der Nähe zu den Nachbarn mit einem hohen Lärm- und Geräuschpegel verbunden, irrt sich. Denn heutzutage ist der Baustandard auch bei Reihenhäusern sehr hoch, zusätzlich sorgt eine moderne Schallisolierung für ausreichend Lärmschutz. Durch eine moderne Architektur vieler Neubauten bieten Reihenhäuser trotz der verdichteten Bauform ausreichend Platz für geschützte Freibereiche und Grünflächen. Vor allem für junge Familien, für die der Kostenfaktor eine entscheidende Rolle auf dem Weg zum Eigenheim spielt, eignet sich ein Reihenhaus besonders gut. Auch wenn im Vergleich zu einem freistehenden Einfamilienhaus der Grundriss meist vorgegeben ist und wenig Gestaltungsspielraum bietet, besitzen Reihenhäuser einen Garten und Grünflächen. Zu beachten ist außerdem, dass Reihenhäuser meistens in zentralen Lagen gebaut werden und eine gute Anbindung in das Stadtzentrum haben. Gerade in Zeiten der Bauland- und Wohnungsknappheit in Großstädten und Ballungsgebieten bringt neben den wirtschaftlichen Aspekten die Lage von Reihenhäusern große Vorteile. Quelle: Bautipps / Hausjournal © photodune.net