Balkonbrüstung aus Solarzellen:

Auch wenn der Frühling noch nicht Einzug gehalten hat, lohnt es sich, über einen Balkonausbau mit Solarbrüstung nachzudenken. Denn ein solcher Balkon sieht nicht nur schick aus und spart jährlich Energiekosten, sondern die Solarbrüstung speichert auch reichlich Sonnenenergie, die im Haushalt genutzt werden kann. Um einen besonders hohen Energieertrag zu generieren, empfiehlt es sich, die Balkonbrüstung von beiden Seiten mit Solarzellen auszustatten. So können die Zellen sowohl das direkte Sonnenlicht als auch das von der Hausfassade reflektierte Licht aufnehmen und für den eigenen Eigenbedarf bereitstellen. Die Solarbrüstung kann für alle Balkongrößen maßgeschneidert hergestellt werden und ist in unterschiedlichen Farben und Designs erhältlich. Die Solarzellenkonstruktion kann sowohl bei Neubauimmobilien eingesetzt, als auch gegen bestehende Glasgeländer ausgetauscht werden. Das Solargeländer wird entweder von unten oder seitlich an der Betondecke befestigt oder als Aufsatz von oben angebracht. Auch in Sachen Optik zeichnet sich der Solarbalkon durch ein zeitloses elegantes Design aus. Das Edelstahlgeländer kann in unterschiedlichen Farben pulverbeschichtet und stilistisch an die Hauskonstruktion angepasst werden. Zudem kann die Oberfläche der Solarzellen nach Wunsch bedruckt oder bearbeitet und individuell gestaltet werden. Auch als Sichtschutz ist eine aus Solarzellen bestehende Balkonbrüstung bestens geeignet. Quelle: bauen.com © fotolia.de

Urteil: Mieterhöhung bei Untervermietung von WG-Zimmern nicht rechtswirksam:

Eine aus vier Personen bestehende Wohngemeinschaft (WG) einer Altbauwohnung in Berlin stellt bei der Haupteigentümerin und Vermieterin einen Antrag zur Untervermietung von Räumlichkeiten an zwei weitere Personen. Der Untervermietung stimmt die Vermieterin grundsätzlich zu, allerdings fordert sie einen Untermietzuschlag in Höhe von 25,56 Euro monatlich. Ihre Forderung begründet sie mit einer Vereinbarung aus dem Mietvertrag (§ 553 Abs. 2 BGB). Diese besagt, dass eine Mieterhöhung bei Untervermietung dann erhoben werden darf, wenn die Untervermietung für die Vermieterin ohne Zuschlag unzumutbar wäre. Die Mieter der WG hielten die Forderung der Eigentümerin für unzulässig und erhoben Klage auf Zustimmung zur Untervermietung ohne Erhöhung der Mietkosten (AZ 64 S 104/18). Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg teilt die Ansicht der Vermieterin. Mit der Berufungsklage vor dem Landgericht Berlin hat der Kläger Erfolg. Denn laut Landgericht ist die Forderung der Eigentümerin unwirksam, da keine rechtskräftigen Gründe vorliegen, die belegen, dass die Untervermietung der Wohnung für die Eigentümerin ohne Mieterhöhung unzumutbar wäre. Dies begründet das Landgericht mit § 553 Abs. 3 BGB. Bereits zu Beginn des Vertragsverhältnisses sei vereinbart worden, dass die Wohnung von sechs Untermietern bewohnt wird. Da in der WG lediglich vier Wohnparteien leben, ist nicht davon auszugehen, dass die Wohnung mit zwei Untermietern überbelegt wäre. Auch sei dem LG nicht ersichtlich, dass die Mieter aus der Untervermietung einen wirtschaftlichen Mehrwert erzielen wollen. Auch wenn zunächst ein kleiner Überschuss aus den Mieteinnahmen der Untermieter entstünde (285,54 Euro anstatt 330 Euro pro Mieter), gibt der Kläger an, die Einkünfte mit der Erhöhung des Stromverbrauchs, einer anteiligen GEZ-Zahlung sowie Telefon- und Internetzahlung und weiteren Ausgaben, wie der Nutzung von Einrichtungsgegenständen und gemeinschaftlichen Neuanschaffungen, zu verrechnen. Quelle: LG Berlin © fotolia.de

Bewegungsmelder als Einbruchschutz:

Wer sich und seine Immobilien vor Einbrechern schützen möchte, ist gut damit beraten, sein Haus mit Bewegungsmeldern auszustatten. Denn erleuchtet das Eigentum im Licht, schreckt das die Eindringlinge ab und erhöht die Sicherheit. Ganz gleich, ob vor dem Hauseingang, an der Garageneinfahrt oder am Eingang zum Keller, bei der Installation der Bewegungsmelder sollte darauf geachtet werden, dass sie hoch genug angebracht sind und dass der Winkel des Sensorfelds weit genug ist. Je nachdem, wie groß die zu überwachende Stelle ist, gibt es Bewegungsmelder, die lediglich eine Ecke mit dem Sicherheitssensor abdecken können oder Geräte mit einer 360-Grad-Abdeckung. Auch über die Wahl der passenden Lichtquelle sollten sich Bewohner Gedanken machen. So empfiehlt es sich, im Eingangsbereich Einbaustrahler zu installieren, während sich für dunkle Gartenwege oder für die Hauseinfahrt Poller- und Wegleuchten besonders gut eignen. Mit dem Einsatz von Scheinwerfern oder Spots lässt sich der Einbruchschutz noch einmal erhöhen. Wichtig ist, dass bei der Installation von Bewegungsmeldern keine dunkle und versteckte Stelle am Haus vergessen wird. Bestenfalls sollte jeder Hauszugang mit einem Sensor ausgestattet und bei Bewegungen beleuchtet werden. Neben der Außenbeleuchtung ist es zudem wichtig, auch im Innenbereich für ausreichend Lichtquellen zu sorgen. Bei längerer Abwesenheit kann mithilfe einer Zeitschaltuhr die Beleuchtungsanlage gesteuert werden. Quelle: Wohnen Magazin © photodune.net

Erhöhung des Zuschusses für barrierefreien Umbau:

Wer seine Wohnung altersgerecht umbauen möchte, wird vom Staat finanziell unterstützt. In diesem Jahr hat das Bundesinnenministerium die Zuschüsse für Umbaumaßnahmen von 75 Millionen auf 100 Millionen Euro erhöht. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst mit bis zu 6.250 Euro barrierefreie Umbaumaßnahmen sowie altersgerechte Modernisierungsmaßnahmen. Ab dem 3. Januar können Eigentümer und Mieter die staatlichen Zuschüsse beantragen oder einen Kredit in Anspruch nehmen. Der Investitionszuschuss für den Abbau von Barrieren kann beispielsweise für die Errichtung eines altersgerechten Badezimmers beantragt werden oder für die Entfernung von unterschiedlichen Schwellen in der Wohnung oder vor dem Haus. Für die Maßnahmen können bis zu 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten gewährt werden. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen müssen bei der Antragstellung mindestens 2.000 Euro beantragen und der Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahmen eingereicht werden. Die Höhe des Zuschusses beträgt zwischen 200 und 6.250 Euro. Alternativ können beispielsweise Wohnungseigentümer und Privatpersonen, aber auch Bauträger, Wohnungseigentümergemeinschaften oder Wohnungsunternehmen einen zinsgünstigen Kredit der KfW in Anspruch nehmen. Dieser beläuft sich auf eine Höhe von bis zu 50.000 Euro bei einem effektiven Jahreszins von 0,78 Prozent. Mit dem Kredit werden Maßnahmen zur Barriere-Reduzierung in bestehenden Gebäuden sowie zum Einbruchschutz gefördert. Informationen zu den vier Kreditlaufzeitvarianten oder zum Zinssatz erhalten Interessenten bei der KfW. Quelle: KfW © fotolia.de

Planung der Elektroinstallationen beim Hausbau:

Wer bald im Besitz einer Neubauimmobilie ist, sollte sich auch mit den Themen Elektrik und Elektroinstallationen auseinandersetzen. Denn in der heutigen Zeit sind die Anforderungen an die Elektrotechnik sowie der Bedarf an Steckdosen stark gestiegen. Ob durch den Einsatz von Elektrogeräten im Bereich Smart-Home-Technologien, bei der Ausstattung eines Heimarbeitsplatzes oder in multifunktional genutzten Räumen, eine durchdachte Planung der Elektrotechnik ist essenziell. So sollte bei der Planung der Elektroinstallationen ein Fachmann hinzugezogen werden, der den Bedarf an Steckdosen individuell analysiert und ein durchdachtes Elektrokonzept erstellt. Vor allem im Wohnzimmer und in der Küche liegt die Herausforderung darin, die Steckdosen so anzubringen, dass die vielzähligen Elektrogeräte gleichzeitig eingesetzt werden können, ohne dass der Stromkreislauf überlastet wird. In der Küche empfiehlt es sich beispielsweise, Steckdosen oberhalb der Arbeitsplatte anzubringen, sodass Küchengeräte, wie beispielsweise ein Mixer oder eine Kaffeemaschine, leicht angeschlossen werden können. Im Wohnzimmer hingegen ist es üblich, die Steckdosen in einer Sockelleiste zu verstecken. In der Leiste lassen sich zahlreiche Anschlüsse installieren, die zusätzlich für eine schöne Optik sorgen und sich den Raumgegebenheiten anpassen. Diverse Hersteller bieten moderne Sockelleistensysteme in unterschiedlichen Ausführungen und Designs an. Quelle: bauen.com © photodune.net

Austausch von Stromzählerkästen gegen intelligente Messsysteme:

Um den Energieverbrauch in Haushalten transparenter zu machen und künftig den Stromverbrauch sowie die Stromkosten senken zu können, hat die Regierung beschlossen, alte Ferraris-Stromzählerkästen bis zum Jahr 2032 gegen neue und intelligente elektronische Stromzähler auszutauschen. Mit der Digitalisierung und der intelligenten Entwicklung der Systeme sollen Verbraucher eine detaillierte Aufschlüsselung ihres Verbrauchs erhalten und somit effizienter zur Energiewende beitragen. Während die Ferraris-Zähler mit einem mechanischen Laufwerk ausgestattet sind und lediglich den gesamten Stromverbrauch anzeigen können, sollen die neuen Energiezähler Verbrauchern detaillierte Daten über ihren Stromverbrauch des letzten Jahres, Monats oder der letzten Woche geben können. Mittels eines eingebauten Kommunikationsmoduls in den modernen Energiezählern, erhalten Mieter aktuelle Zahlen und Grafiken direkt auf ihr Smartphone, auf ihr Tablet oder den Computer. Die intelligenten Messsysteme können diejenigen Geräte im Haushalt kennzeichnen, die den meisten Strom beziehen. Zudem erhalten Verbraucher nützliche Tipps, wie sie gezielt ihren Stromverbrauch minimieren können. Die Kosten für den Betrieb des Zählers richten sich nach dem persönlichen Verbrauch. Wer durchschnittlich 3000 bis 4000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht, bezahlt etwa 40 Euro. Haushalte, die mehr als 6.000 Kilowattstunden Strom benötigen, sind seit diesem Jahr dazu verpflichtet, ihren Haushalt mit einem intelligenten Messsystem auszustatten. Quelle: heizung.de © photodune.net

Urteil: WEG klagt gegen Zweckentfremdung von Sondereigentum :

Ein Mieter einer Teileigentumseinheit betreibt im Erdgeschoss einer Wohneigentumsanlage eine Eisdiele. In der Teilungserklärung ist die gemietete Einheit als „Laden“ bezeichnet. Sowohl in den Räumlichkeiten als auch vor der Eisdiele herrscht reger Publikumsverkehr, Tische und Stühle laden Besucher zum Verweilen ein. Die Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) fühlen sich durch die Geräuschkulisse des gastronomischen Betriebs gestört und veranlassen eine Unterlassungsklage (AZ V ZR 271/18) gegen den Mieter. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt gemäß § 1004 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) den Unterlassungsanspruch der WEG-Mitglieder und gibt der Klage statt. Denn laut BGH stehe bei einem „Laden“ der Verkaufsaspekt im Vordergrund, bei einer „Eisdiele“ wird der Kunde eines „Ladens“ zum Gast. Zudem ist das entstandene Geräuschaufkommen in der Eisdiele deutlich höher als in einem „Laden“. Im Betrieb einer Eisdiele sieht das Gericht demnach eine Zweckentfremdung des Sondereigentums. Dass die WEG-Gemeinschaft die Klage direkt gegen den Mieter richten durfte und nicht gegen den Eigentümer klagen muss, begründet der BGH damit, dass der Eigentümer nur die Rechte an den Mieter übergeben darf, die er selbst hat. Wird der Beschluss, das Sondereigentum als „Laden“ zu nutzen ins Grundbuch eingetragen, so wird die Vereinbarung zwischen den Wohnungseigentümern zum Inhalt des Sondereigentums und beschränkt die Nutzungsmöglichkeiten des Eigentümers. So darf der Gebrauch des Sondereigentums weder von dem Eigentümer noch von dem Mieter zweckwidrig genutzt werden. Quelle: BGH © photodune.net

Singlehäuser: Raumwunder auf kleiner Wohnfläche:

Wer gerne allein lebt und sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, für den eignet sich ein Singlehaus besonders gut. Auch Paare, die auf kleinem Raum gut miteinander leben können und bei denen keine Kinderplanung ansteht, können mit der durchschnittlichen Grundfläche von 40 bis 45 Quadratmetern gut auskommen. Wer etwas mehr Wohnfläche braucht, kauft ein zweistöckiges Singlehaus und verdoppelt die Fläche auf 80 bis 90 Quadratmeter. Singlehäuser zeichnen sich durch ein offenes Wohnkonzept aus. Meistens besteht die komplette Etage aus einem Wohn- und Essbereich mit integrierter Küche. Viele Möbelhersteller bieten eine spezielle Inneneinrichtung für Singlehäuser an. So lässt sich der Platz im Wohn- und Lebensraum durch moderne Schrankbetten, hochwertige ausziehbare Schlafsofas oder einem Sekretär, der sich zu einem großen Arbeitsplatz umbauen lässt, bestens ausnutzen. Mit Raumteilern und Schiebegardinen können Bewohner bei Bedarf für Privatsphäre sorgen. Singlehäuser werden oftmals von Fertighausherstellern in großen Stückzahlen produziert und haben eine kurze Fertigstellungszeit. Als Neubauimmobilien sind sie nach den neusten Energiestandards hergestellt und lassen sich aus unterschiedlichen Materialien errichten. Allerdings sollten sich Kaufinteressenten vorab über das Thema Barrierefreiheit Gedanken machen. Zu beachten ist, dass zweistöckige Singlehäuser meist über enge Treppen verfügen und nicht alle Aspekte der Barrierefreiheit erfüllen. Allerdings bieten einige Hersteller auch spezielle barrierefreie Modelle ihrer Singlehäuser an. Quelle: Fertighauswelt © fotolia.de

Studie: Studentisches Wohnen Deutschland – Der Markt im Überblick:

Der Immobilienmarkt im Bereich Studentisches Wohnen wächst kontinuierlich. So ist zwischen den Jahren 2010 und 2019 das Angebot von privaten Investoren an Wohnplätzen in Studentenwohnanlagen, gemessen an den Studierendenzahlen in den dreißig größten Städten in Deutschland, um mehr als 25 Prozent gestiegen. Dies geht aus der Dezemberanalyse 2019 „Studentisches Wohnen Deutschland – Der Markt im Überblick“ des Immobiliendienstleisters savillis hervor. Vor allem Einzelapartments sind unter Studenten sehr beliebt. Aufgrund der hohen Bau- und Grundstückskosten sowie des regen Wettbewerbs um attraktive Grundstücke werden laut Analysen von savillis, in Neubauprojekten etwa zwei Drittel der Betten zu einer All-In-Miete von über 500 Euro angeboten. In Bestandsimmobilien verteilen sich die Mieten etwa zu gleichen Teilen auf All-In-Mieten für über und unter 500 Euro. Insgesamt 26 Prozent des Bestandes an Betten von Privatanbietern kosten mehr als 600 Euro Miete im Monat. Die Neubautätigkeit von privaten Investoren im Bereich Studentisches Wohnen wird auch in diesem Jahr weiterhin ansteigen. Für das Jahr 2020 planen Privatanbieter weitere 8.700 Wohnplätze für Studenten und würden demnach einen Marktanteil von einem Drittel erreichen. Der Bau von weiteren 11.000 Wohnplätzen ist von öffentlichen und gemeinnützigen Trägern vorgesehen. Ebenso ist bei der Planung und Umsetzung von Wohnbauprojekten zu verzeichnen, dass eine Großzahl von Studentenwohnheimen in Städten außerhalb der Metropolen, wie beispielsweise Dortmund und Hannover, entstehen. Quelle: savillis © fotolia.de

Ratgeber: Wohnen im Baudenkmal:

Der Verband privater Bauherren e. V. (VPB) hat für Bauherren und Immobilienkäufer einen Ratgeber zum Thema „Wohnen im Baudenkmal“ herausgegeben. Ob zu Lofts umgebaute Hallen, Fachwerk- oder Arbeiterhäuser sowie Landhäuser im Jugendstil, Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, haben einen besonderen Charme und sind sehr beliebt. Doch die Sanierung von Baudenkmälern ist aufwendiger und kostspieliger als von anderen Immobilien. Um die historischen Gebäude zu erhalten, unterstützt der Staat Eigentümer bei der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen. So können Besitzer bei der Einkommensteuer zahlreiche Sanierungsmaßnahmen an der Immobilie sowie Arbeiten, die für die Bewohnbarkeit und Benutzbarkeit des Baudenkmals notwendig sind, steuerlich abschreiben. Der Ratgeber führt aus, zu welchem Prozentsatz die Steuervorteile greifen und über welchen Zeitraum sie sich erstrecken können. Ebenso erläutert der VPB-Ratgeber, welchen Herausforderungen sich Eigentümer stellen müssen, wenn sie ihre unter Denkmalschutz stehende Immobilie energetisch sanieren möchten. Denn Maßnahmen, wie beispielsweise eine Dämmung der Außenwände, stehen in einem Interessenskonflikt mit den Anforderungen des Denkmalschutzes und den Auflagen der Behörden. Deshalb ist sowohl im Bereich Steuererleichterungen als auch bei der energetischen Sanierung die Kommunikation mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde sowie einem Sachverständigen unumgänglich. Der Ratgeber kann auf der Internetseite des VPB kostenlos heruntergeladen werden. Quelle: VPB © photodune.net

Deutsche Energie-Agentur: Gebäudereport Kompakt 2019:

In Deutschland gibt es 21,7 Millionen Wohn- und Nichtwohngebäude, die eine wichtige Rolle in der Energiepolitik und der Energiewende spielen. In dem „dena-Gebäudereport Kompakt 2019“ publiziert die Deutsche Energie-Agentur Zahlen und Statistiken zum Thema Energieeffizienz im Gebäudebestand in Deutschland und beleuchtet die Themenbereiche Gebäudebestand, Energieverbrauch, Gebäudeeffizienz und Klimapolitik. Auch wenn das Klimaschutzprogramm 2030 eine gute Grundlage für die Energiewende in Gebäuden schafft, müssen auch in Zukunft weitere Maßnahmen verfolgt werden, um die Energie- und Klimaziele zu erreichen. Dabei spielt vor allem die Sanierung von älteren Gebäuden eine wichtige Rolle. So kann die Dämmung von Außenwänden und Dächern, der Einbau von neuen Fenstern sowie der Austausch von alten Heizungen, für den es auch staatliche Förderungen gibt, die Energiebilanz in Gebäuden auch weiterhin steigern. Wünschenswert ist, laut Analysen des dena-Gebäudereports, ein Anstieg der Sanierungsrate von einem auf anderthalb Prozent. Ebenso beleuchtet der Gebäudereport in den Themenfeldern Gebäudeeffizienz und Klimapolitik, welche innovativen Technologien und Geschäftsmodelle genutzt werden müssen und welche politischen Maßnahmen notwendig sind, um die gesetzten Klimaziele bis 2030 auch tatsächlich zu erreichen. Der „dena-Gebäudereport Kompakt 2019“ kann auf der Internetseite von der Deutschen Energie-Agentur heruntergeladen oder kostenlos als Print-Format bestellt werden. Quelle: dena © photodune.net

Urteil: Reparaturkosten an Erbschaftsimmobilie:

Der Miterbe eines Zweifamilienhauses möchte die Reparaturkosten, die durch das Auslaufen von Heizöl aus dem Öltank der Heizung in der geerbten Immobilie entstanden sind, vor dem Finanzamt in der Erbschaftssteuer geltend machen. Demnach sollen sie als Nachlassverbindlichkeiten abgezogen werden. Das Finanzamt lehnt die Forderung nach § 10 Abs. 5 Nr. 1 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) ab, denn Reparaturkosten gelten laut Behörde nicht als abzugsfähige Schulden. Der Erbe klagt gegen die Entscheidung der Finanzbehörden, bleibt jedoch mit seiner Klage, auch nach der Revision, erfolglos (AZ II R 33/15). Der Bundesfinanzhof (BFH) erläutert, dass die Beseitigung von Schäden an einer vererbten Immobilie, die erst nach dem Tod des Eigentümers entstehen, die Schulden des Erblassers sind und nicht als Nachlassverbindlichkeiten abgezogen werden können. Eine Ausnahme ist, wenn der Erblasser bereits zu Lebzeiten von öffentlicher oder privatrechtlicher Seite dazu aufgefordert wurde, diese zu beseitigen. Quelle: BFH © fotolia.de

Technologische Sicherheit in der Entwicklung von Smart Cities:

Der Begriff „Smart City“ ist in aller Munde. Demnach sollen Städte von morgen intelligent, energieeffizient, technologisch fortschrittlich und sozial inklusiv sein. Eine nachhaltige Stadtplanung und -entwicklung soll die Bedürfnisse und Anforderungen der Bürger und Bürgerinnen an ihren Lebensalltag verbessern und die Lebensqualität steigern. Zudem versprechen Smart Cities ihren Bewohnern Kosteneinsparungen sowie optimalen Service. Doch wie sieht es mit der digitalen Sicherheit in den Smart Cities der Zukunft aus? Wie sind die unterschiedlichen Bereiche, wie beispielsweise die Energie- und Gesundheitsversorgung oder die Infrastrukturen, miteinander vernetzt und vor äußeren Gefahren oder Angriffen geschützt? Die Redaktion und Zeitung für moderne Wirtschaft „Trend Report“ beleuchtet, welche Sicherheitsvorkehrungen für Smart Cities getroffen werden müssen und wo die Schwierigkeiten und Schwachstellen in der digitalen Vernetzung liegen. So spielt das Thema Cybersicherheit eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, die technologischen Infrastrukturen in Smart Cities auszubauen. Dabei geht es, laut Trend Report, nicht nur um den potenziellen Datenverlust, sondern auch darum, die allgemeine öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Je mehr Bereiche digitalisiert werden, desto dringender müssen die Schwachstellen im Sicherheitssystem behoben und regelmäßige Sicherheitsupdates ermöglicht werden. Auf seiner Internetseite stellt „Trend Report“ Maßnahmen vor, die bei der Errichtung von Smart Cities durchgeführt werden sollten, um die Sicherheit der Bürger zu garantieren. Quelle: Trend Report © photodune.net

Studie: „Diversity is good for growth“:

In der Studie „Diversity is good for growth“ befragt das Beratungshaus PricewaterhouseCoopers (PwC) 138 Unternehmen aus der Immobilienbranche zu den Themen „Diversity & Inclusion“ (D&I) und untersucht, welche Auswirkungen diese auf die Bereiche Mitarbeiterengagement, Kundenzufriedenheit sowie Innovationskraft haben. Die PWC-Studie wurde vom Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA in Auftrag gegeben. Auch wenn die Immobilienbranche in den letzten Jahren ein fortwährend steigendes Wachstum zu verzeichnet hat, leidet sie unter einem Fachkräftemangel. Deshalb gilt es, künftig die Diversität in der Immobilienbranche insgesamt und vor allen Dingen im Bereich Recruiting zu fördern sowie Mitarbeitern und Talenten eine höhere Bedeutung beizumessen. So berichten Immobilienunternehmen, die bereits einen hohen Reifegrad in den Bereichen D&I erreicht haben, von einer größeren Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, einer geringen Fluktuation und hohen Kundenzufriedenheit sowie von einem überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum. Laut Studie liegt die Immobilienwirtschaft im Vergleich zu anderen Branchen sowie im internationalen Vergleich im Bereich Diversity weit zurück. Wer künftig im Wettbewerb bestehen möchte, sollte sich, nach Aussagen von bereits erfolgreichen Immobiliendienstleistern wie JLL, nicht nur auf seine Erfahrungen und Fähigkeiten konzentrieren, sondern Vielfalt unter den Mitarbeitern schaffen, das Miteinander und das Verständnis füreinander sowie die Innovationskraft von herausragenden Talenten fördern. Die PwC-Studie verdeutlicht mit der Auswertung der Umfrageergebnisse, wie wichtig ein Werte- und Kulturwandel in der Immobilienwirtschaft ist und gibt gleichzeitig Handlungsempfehlungen, wie Immobilienunternehmen die Bereiche D&I in ihre Unternehmensstruktur einbinden können. Quelle: ZIA © fotolia.de

Rolle des Bauträgers während des Hausbaus:

Wer ein Haus bauen, sich jedoch nicht mit der Planung und der Durchführung auseinandersetzen möchte, kann die Verantwortung an einen Bauträger übergeben. Dieser beschafft im Auftrag des Bauherrn das Grundstück, plant den Hausbau und koordiniert die Bauarbeiten bis zur finalen Schlüsselübergabe. In der Zusammenarbeit mit einem Bauträger können Bauherrn aus dem umfangreichen Dienstleistungsangebot des Bauträgers wählen. Aufgrund der standardisierten Bauausführung können Bauträger meistens einen Festpreis garantieren und die Kosten transparent halten. Wird ein Bauträger mit dem Hausbau beauftragt, ist er während der gesamten Bauzeit Eigentümer des Grundstücks und trägt die volle Verantwortung für den Hausbau. Als Grundlage dafür gilt ein Bauträgervertrag, der von einem Notar beglaubigt werden muss. Dieser beinhaltet in der Regel einen Grundstückskauf- oder Erbbauvertrag für das Grundstück sowie einen Werkvertrag für den Hausbau. Mit diesem „Doppelvertrag“ werden beide Vertragsparteien geschützt und rechtliche Komplikationen minimiert. Während der Bauplanung und -ausführung beauftragt und bezahlt der Bauträger alle Subunternehmer und Handwerker und ist für die Finanzierung verantwortlich. Der Vorteil für den ursprünglichen Bauherren ist dabei, dass er nur die bereits erbrachten Leistungen des Bauträgers bezahlt. Diese sind in einem vom Bauträger erstellten Zahlungsplan festgelegt. Wie ein Zahlungsplan auszusehen hat, regelt die Makler- und Bauträgerverordnung. Einzig für Immobilienbesitzer, die gerne kreativ an der Bauplanung mitwirken möchten, ist die Zusammenarbeit mit einem Bauträger nicht zu empfehlen. Denn grundsätzlich steht der Bauplan fest und wird standardisiert durchgeführt. Besondere Bauwünsche sind nur in Einzelfällen möglich und müssen gesondert bezahlt werden. Quelle: Immowelt AG © fotolia.de

Förderung des Energie-Beratungsangebots der Verbraucherzentralen:

In Deutschland gibt es derzeit etwa 500 unabhängige Energieberater, die Privatpersonen dabei unterstützen, ihren Energieverbrauch zu analysieren und ihnen Wege aufzeigen, wie sie künftig energieeffizienter leben und wohnen können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Beratungsangebot der Verbraucherzentralen. Ein Großteil des Beratungsangebots ist kostenlos, zu einigen Themen wird eine Gebühr von 30 Euro erhoben. Für einkommensschwache Haushalte ist das gesamte Beratungsangebot kostenfrei. Mieter und Eigentümer haben die Möglichkeit, bei einem persönlichen Termin in einer der zahlreichen Beratungsstellen, telefonisch oder online grundsätzliche Energiesparfragen zu stellen. Hier werden Interessenten kostenlos über Möglichkeiten zum Stromsparen, über unterschiedliche Heizsysteme oder Kriterien bei der Auswahl von Elektrogeräten informiert. Ebenso bekommen sie Informationen über die zahlreichen Fördermöglichkeiten. Der Basis-Check ist ebenfalls kostenlos und gibt einen Überblick über den persönlichen Strom- und Wasserverbrauch, klassifiziert die Geräte im Haushalt und informiert über Einsparmöglichkeiten. Mit einer Selbstbeteiligung von 30 Euro können sich Mieter sowie private Haus- und Wohnungseigentümer zu weiteren, spezifischen Themen informieren lassen. Der Gebäude-Check gibt eine Einschätzung über die Heizungsanlage sowie die Gebäudehülle; im Solarwärme-Check werden die Einstellungen der solarthermischen Anlagen überprüft und optimal eingestellt und im Heiz-Check prüft ein Experte das Heizungssystem. Fragen zum Thema Solarenergie und Solaranlagen können im Eignungs-Check Solar geklärt werden. Weitere Informationen zur Energieberatung sind auf der Internetseite des BMWi zu finden. Quelle: BMWi © fotolia.de

Urteil: Sonderregelungen für Kinderlärm in WEGs:

In München fordert eine Eigentümerin einer Wohnungs- und Teileigentümergemeinschaft die Schließung eines Eltern-Kind-Zentrums in der gemischt genutzten Einheit. Die sich im Untergeschoss befindlichen Räumlichkeiten seien in der Teilungserklärung als „Laden mit Lager“ gekennzeichnet und sollten nach Meinung der Eigentümerin auch zu diesem Zwecke genutzt werden. Die Wohnung der Klägerin befindet sich direkt über dem Eltern-Kind-Zentrum im ersten Obergeschoss. Die Eigentümerin fühlt sich durch das dort entstehende Personen- und Lärmaufkommen gestört.  Das Eltern-Kind-Zentrum ist ein eingetragener Verein und Mieter der Räumlichkeiten. Das Zentrum ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Vormittags findet ein „Mini-Kindergarten“ für Kinder im Alter zwischen 18 und 36 Monaten statt, am Nachmittag diverse Kurse für Kinder sowie Deutschkurse für Eltern. Zudem finden gelegentlich an Wochenenden und zu besonderen Anlässen beispielsweise Flohmärkte oder Vorträge statt. Die vom Landgericht und Oberlandesgericht (OLG) in München stattgegebene Klage (AZ V ZR 203/18) lehnt der BGH ab. Zwar ist der vom Eltern-Kind-Zentrum ausgehende Lärm größer, als wenn die Nutzung der Räumlichkeiten als „Laden mit Lager“ stattfinden würde. Allerdings seien die Geräuscheinwirkungen, die von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen und ähnlichen Einrichtungen ausgehen, grundsätzlich hinzunehmen. Dies besagt eine Regelung im Bundesimmissionsschutzgesetz (§ 22 Abs. 1a Satz 1 BImSchG). Auch wenn in der Einrichtung Kurse an Eltern vergeben werden, dürfte der Begriff der „Kindertageseinrichtung“ in diesem Fall nicht zu eng gefasst werden. Der BGH hat die Klage an das OLG zurückverwiesen. Dieses muss nun prüfen, inwieweit abgestellte Kinderwagen und Fahrräder stören. Quelle: BGH © photodune.net

Inneneinrichtung aus Beton:

Längst wird der Naturbaustoff Beton aufgrund seines Tragvermögens, seiner Widerstandsfähigkeit und seiner Formbarkeit nicht nur im Baugewerbe eingesetzt, sondern gilt auch in der Innenarchitektur als besonders schick. Ob für die Gestaltung von Räumen, wie beispielsweise des Badezimmers oder der Küche oder als eleganter Baustoff im Bereich Möbeldesign, Beton ist vielfältig einsetzbar und kann gut mit Holz, Farben und Stoffen kombiniert werden. Wer seine Küche mit Beton ausstattet, muss diese gut pflegen. Vor allem die Arbeitsplatte und stark beanspruchte Bereiche, wie das Spülbecken oder eine Tischplatte, können schnell verschmutzen. Um eine gründliche und einfache Reinigung zu ermöglichen, wird der verwendete Beton mit einer synthetischen Beschichtung dauerhaft versiegelt und widersteht dadurch sogar grobem Schmutz und Fett. Zudem werden dabei sensible Bereiche wie ein Spülbecken geschliffen und fein poliert, sodass keine Schmutzpartikel in die Betonfläche eindringen können. Der Baustoff Beton bringt außerdem viele Vorteile mit sich. So weist das Gemisch aus Zement aus Kalkstein, Ton, Kies oder Sand und Wasser eine gute Ökobilanz auf und ist relativ kostengünstig. Beton ist zudem wärmeisolierend und hält Feuchtigkeit, Lärm und Feuer ab. Polierter und versiegelter Beton erinnert an Marmor oder Speckstein und fühlt sich angenehm an. Möbel und Accessoires aus Beton, wie beispielsweise Lampen, Tische oder Kleinmöbel, verleihen den Räumlichkeiten Eleganz. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de

Deutschland-Studie: Wo leben Familien am besten?:

In der vom ZDF in Auftrag gegebenen „Deutschland-Studie“ untersucht das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos die Wohn- und Lebenssituation von Familien in 401 Kreisen und kreisfreien Städte in Deutschland. Dabei werden neben den Bereichen Geld & Wohnen auch die Bereiche Bildung & Soziales, Gesundheit & Sicherheit sowie Freizeit & Kultur ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie besagen, dass vor allen Dingen in Großstädten immer mehr Familien ihren Lebensmittelpunkt in die Außenbezirke oder benachbarte Städte verlagern müssen. Denn gemessen am Haushaltseinkommen ist Wohnraum in der Stadt für viele Familien nicht mehr finanzierbar. So verzeichneten die Städte München, Frankfurt am Main und Stuttgart einen stärkeren Weg- als Zuzug von Familien. Denn durchschnittlich gibt eine Familie in München 43 Prozent ihres Gesamteinkommens für die Wohnungsmiete aus, in Frankfurt und Stuttgart sind es rund 39 Prozent. Zwar gab es diesen Trend bereits in der Vergangenheit. Allerdings lassen sich, aufgrund der rapide steigenden Mieten, immer mehr Familien im Umland nieder. Die Arbeitsmarktsituation spielt bei der Wohnortwahl eine wichtige Rolle. Die oberfränkische Kreisstadt Marktredwitz beispielsweise schafft für junge Familien Anreize, sich dort niederzulassen. Denn durch die Ansiedelung von Start-up-Unternehmen werden Arbeitsplätze geschaffen und somit wird die Region als Arbeitgeber attraktiv gemacht. Gleichzeitig betragen die Ausgaben für die Wohnmiete in Marktredwitz im Durchschnitt nur 16 Prozent. Weitere Aspekte, auf die junge Familie bei der Wohnortwahl Wert legen, sind neben günstigem Wohnraum eine gute Anbindung an den öffentlichen Personenverkehr sowie das Vorhandensein von Kitas und Schulen. Quelle: Prognos/ZDF © photodune.net

Unterschied zwischen Bauerwartungsland und Bauland:

Wer plant, ein Haus zu bauen, braucht zunächst ein passendes Grundstück. Dieses sollte den persönlichen Wünschen entsprechen, eine bestimmte Größe und eine gute Lage haben. Doch damit auf dem Traumgrundstück überhaupt ein Haus gebaut werden darf, muss das Land vollständig erschlossen sein und ein rechtsgültiger Bebauungsplan vorliegen. Deshalb rät der Verband Privater Bauherren (VPB) zukünftigen Hauseigentümern dazu, sich bei den zuständigen Behörden gut über den Stand der Bebaubarkeit des Grundstücks zu informieren. Vor allen Dingen sollten Grundstückskäufer wissen, was unter dem Begriff Bauland und Bauerwartungsland zu verstehen ist. Grundstücke, die als Bauerwartungsland gekennzeichnet sind, sind zwar im Flächennutzungsplan der Kommunen für die Nutzung als Bauland vorgesehen, allerdings liegt hier noch kein Bebauungsplan vor. Dieser gibt Auskunft darüber, auf welche Weise das Grundstück bebaut werden darf. In einem Bebauungsplan ist u. a. festgeschrieben, welche Größe und Höhe die zu bauende Immobilie haben darf, wie viel Fläche maximal bebaut werden darf und welche Abstände zu dem Nachbarsgrundstück eingehalten werden müssen. Haben sich Grundstückskäufer für eine Fläche entschieden, die bereits als Bauland definiert ist, steht einer Bebauung grundsächlich nichts im Wege. Anders bei Bauerwartungsland liegt hier bereits ein rechtsgültiger Bebauungsplan vor, jedoch ist das Grundstück noch nicht von der zuständigen Kommune erschlossen worden. Somit hat der Grundstückskäufer zwar einen Rechtsanspruch darauf, ein Haus auf dem Grundstück zu errichten, allerdings muss er noch auf die Erschließung durch die Kommune warten. Quelle: VPB © photodune.net

Mit Mikro-Blockheizkraftwerk Energie im Haushalt produzieren:

Ein Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW) produziert Strom und Wärme, mit welcher ein Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus mit Energie versorgt werden kann. Angetrieben von Erdgas oder anderen Brennstoffen, wie beispielsweise Flüssiggas oder Pflanzen- und Heizöl, werden etwa 90 Prozent der Brennstoffe in erneuerbare Energie umgewandelt. Ein Mikro-BHKW deckt eine elektrische Leistung von 2,5 kW bis 15 kW ab und eignet sich hervorragend für die Strom- und Wärmeversorgung von Häusern oder Kleingewerben. Nicht größer als ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine kann ein Mikro-BHKW hervorragend im Keller platziert und installiert werden. Dank einer Geräusch- und Vibrationsdämmung ist das Mikro-BHKW kaum zu hören, auch wenn es volle Arbeit leistet. Auch wenn ein Mikro-BHKW durchschnittlich 15.000 Euro und mehr kostet, zahlt sich die Investition bereits nach etwa zehn Jahren aus. Je mehr Leistung benötigt wird, desto teurer ist die Anschaffung. Doch auf lange Sicht werden Strom- und Heizkosten eingespart. Zusätzlich wird der Wert der Immobilie gesteigert. Produziert das Mikro-BHKW überschüssigen Strom, kann dieser in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die umweltfreundlichen BHKWs werden durch Bund und Länder in Form von zahlreichen Förderprogrammen bezuschusst. Dazu gehören unter anderem ein Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), einer Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder anderen Zuschüssen. Wer sich für den Kauf eines BHKW entscheidet, sollte sich zunächst über die zahlreichen Fördermöglichkeiten informieren. Quelle: Ihr-BHKW © fotolia.de

Urteil: Haustierhaltung in Mietwohnung erlaubt:

Vor dem Amtsgericht Bremen fordert die Eigentümerin eines Mehrfamilienhauses eine ihrer Mieterinnen dazu auf, ihre Tierhaltung auf zwei Hunde oder einen Hund und eine Katze zu beschränken (AZ 6 C 32/15). Hintergrund ist, dass die Mieterin seit ihrem Einzug im Jahre 1979 mehrere Tiere in ihrer 77,25 Quadratmeter großen 3,5 Zimmer aufgenommen hat. Darunter zählen Klein- und Großtiere, u. a. eine Katze, sechs Hunde sowie mehrere in Käfigen gehaltene Nagetiere. Eine Genehmigung für die Tierhaltung beantragte die Mieterin erst im Jahre 2014, nachdem ihr eine Beschwerde bzgl. der Lärmbelästigung der Tiere zugetragen wurde. Auf den Antrag der Mieterin reagierte die Eigentümerin mit einem Schreiben vom 28.08.2014, in dem sie die Mieterin dazu aufforderte, die Großtierhaltung, wie oben genannt, einzuschränken. Die Mieterin reagierte nicht auf das Schreiben, sodass die Eigentümerin einen Monat später ihre Aufforderung wiederholte. Die Mieterin wies die Klage mit einem Anwaltsschreiben vom 14.11.2014 ab, die Vermieterin reagierte ebenfalls mit einem Anwaltsschreiben und setzte der Mieterin eine Frist auf Reduzierung des Tierbestandes bis zum 31.12.2014, welcher die Mieterin wiederholt nicht nachging. In dem Prozess wies das Amtsgericht Bremen die Klage der Eigentümerin ab und entschied zugunsten der Mieterin. Denn die Forderung der Eigentümerin verstößt gegen §§ 535 Abs. 1, 538, 541 BGB, indem sie die zustimmungsfreie Katzen- und Hundehaltung auf zwei Großtiere beschränkt. Nach dieser Regelung seien andere Großtiere von der Haltung ausgeschlossen, wenn keine Genehmigung der Vermieterin vorliegt. Gemäß § 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB ist diese Regelung unwirksam, denn sie ist als unangemessene Benachteiligung der Mieterin anzusehen. Quelle: AG Bremen © fotolia.de

Die Vorteile von Parkettböden :

Parkettböden in Wohnräumen sind bereits seit dem 19. Jahrhundert sehr beliebt. Auch heute noch wünschen sich viele Wohnungs- und Hausbewohner einen echten Parkettboden. Kein Wunder, denn ein Boden aus Holz verwandelt jeden Raum in ein gemütliches Zuhause und bringt zudem noch viele weitere Vorteile mit sich. So gelten Parkettböden als äußerst strapazierfähig und langlebig, zudem sind sie dämmhemmend und fußwarm. Ein Parkettfußboden eignet sich demnach auch gut als Bodenbelag im Badezimmer oder für eine Fußbodenheizung. Ein Parkettboden bietet unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Ob als Fischgrätparkett, Parkett mit Flechtstruktur oder Ein-Stab-Parkett, die verschiedenen Holzsorten und Oberflächen sind in unterschiedlichen Varianten zu erwerben. Auch die Farbe des Parketts kann individuell ausgewählt und gestaltet werden. So eignen sich Esche, Eiche und Birkenholz besonders gut, wenn sich Bewohner einen hellen Boden wünschen. Das Holz der Wenge hingegen hat einen dunkleren Farbton und Merbau geht ins Rötliche. Ein Parkettfußboden ist pflegeleicht. Eine Trockenreinigung und eine gelegentliche Reinigung mit einem feuchten Lappen reichen in der Regel aus. An den Möbeln angebrachte Filzgleiter schützen vor Kratzern und Schleifspuren. Sollte der Boden jedoch stark beansprucht sein, bieten sich Polyurethan-Versiegelungen an. Die aus Polyesterharzen bestehende Versiegelung ist sehr widerstandsfähig und wasserfest. Weist der Parkettboden nur kleine Beschädigungen auf, reichen in der Regel Wachse und Öle, um dem Holzboden seinen besonderen Glanz zu verleihen. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de

Neues Webtool soll durch Extremwetter entstandene Schäden an Immobilien verringern:

Aufgrund des Klimawandels wird es auch in Zukunft zu immer mehr Extremwettersituationen, wie beispielsweise Hagel, Starkregen, Wintersturm und sogar Erdbeben, Hochwasser und Waldbränden, kommen. Um das Risiko für Schäden an Immobilien einschätzen und vermindern zu können, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) das Webtool „GIS ImmoRisk Naturgefahren“ entwickelt. Dieses soll nicht nur Risiken erkennen, sondern auch dabei helfen, durch bauliche Maßnahmen Schäden im Vorhinein zu verhindern. Das Tool des BBSR wurde für öffentliche und private Bauherren sowie für Privateigentümer entwickelt. Der Deutsche Wetterdienst, das Karlsruher Institut für Technologie und weitere Partner aus der Wissenschaft sind an der Entwicklung des Webtools beteiligt. Durch die Eingabe von objektbezogenen Daten können zu erwartende Risiken und Schäden unter Betrachtung der Klimarisiken eingeschätzt werden. Allerdings fehlt es bisher noch an flächendeckenden Daten, weshalb nicht zu allen Wettersituationen Prognosen gestellt werden können. Das Webtool kann bereits detaillierte Aussagen und Prognosen zu Risiken und Schäden an Immobilien stellen, die durch Hagel, Wintersturm, Hitze und Starkregen entstehen. An einer flächendeckenden Risikoeinschätzung der zu erwartenden Immobilienschäden, die durch Hochwasser, Schneesturm, Erdbeben und Blitzschlag entstehen, wird zurzeit noch gearbeitet. Aus diesem Grund wird das Webtool „GIS ImmoRisk Naturgefahren“ immerwährend weiterentwickelt, denn bereits jetzt schon betragen die Schäden an Immobilien, die allein durch Starkregen, Sturm und Hagel in Deutschland entstehen, mehrere Milliarden Euro. Quelle: BBSR © fotolia.de

Tipp: Dächer aus Aluminium, Kupfer und Edelstahl :

Ein Dach aus Blech ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Ob aus Aluminium, Kupfer oder Edelstahl, jedes Material bringt andere Vorteile mit sich. So weist ein Aluminiumdach beispielsweise ein sehr geringes Gewicht auf und ist gut formbar. Auch Kupfer kann gut verformt werden, vor allen Dingen auch bei niedrigen Außentemperaturen. Zusätzlich eignet sich Kupfer gut für komplizierte Bauanschlüsse und weist eine hohe Beständigkeit gegen andere Materialien, wie beispielsweise Zement oder Gips, auf. Sucht man nach einer Dachkonstruktion, die eine sehr hohe Lebensdauer garantiert, ist ein Dach aus Edelstahl besonders zu empfehlen. Auch die hohe Korrosionsbeständigkeit von Edelstahl gehört zu seinen großen Vorteilen. Allerdings ist ein Edelstahldach in der Herstellung und Montage aufgrund der intensiven Verarbeitung bei der Verfalzung und den Schneidearbeiten recht preisintensiv. Eine gute Alternative dazu bietet ein Dach aus verzinktem Stahlblech. Im Vergleich zum Edelstahlblech lässt sich ein verzinktes Stahlblechdach gut löten, ist ebenfalls sehr stabil und weist eine gute Tragfähigkeit auf. Wer bei der Dachauswahl den Schwerpunkt auf eine besondere Optik legt, bekommt mit einem Blechdach aus Titanzink bei Bewitterung eine schöne Patinaschicht. Diese schützt zudem gut vor Korrosion, lässt sich gut löten und kann im Nachhinein fast vollständig wiederverwertet werden. Allerdings sollte ein Dach aus Titanzink lediglich von einem Spengler montiert werden. Denn Titanzink ist anfällig für Konstruktions- und Verlegefehler. Quelle: Hausbaumagazin © photodune.net