Fensterschutz bei hohen Außentemperaturen:

Um das Eigenheim im Winter möglichst gut vor Kälte zu schützen, werden Neubauimmobilien mit einer guten Wärmedämmung ausgestattet. Auch Bestandsimmobilien können mit ebendieser nachträglich ausgerüstet werden. Denn ist das Haus gut gedämmt, bleibt die Wärme im Inneren. Doch wie verhält es sich mit der durch die Wärmedämmung und die großen Fensterfronten produzierten Wärme an heißen Sommertagen? Vor allen Dingen dann, wenn die hochstehende Sonne in die lichtdurchflutenden Innenräume dringt und das Haus noch zusätzlich aufheizt? Damit die Temperaturen in den Innenräumen nicht die in der Energieeinsparverordnung (EnEv) gesetzlich festgelegten Grenzwerte von 25 bis 27 Grad übersteigen, ist es wichtig für ausreichend Sonnenschutz zu sorgen und die Räume vor dem Treibhauseffekt zu schützen. Ob durch Sonnenschutzgläser, Dachüberstände auf Balkonen und Terrassen oder im Garten gepflanzte Laubbäume, die einfallende Energie und produzierte Wärme muss gefiltert minimier werden. Mithilfe von Sonnenschutzgläsern beispielsweise wird dank der Mehrfachverglasung oder der speziellen Beschichtung der Fensterscheiben nur eine kleine Menge der Infrarotstrahlung durchgelassen. Einen zusätzlichen Sonnenschutz bringen auch außen angebrachte Rollläden oder Markisen sowie innen befestigte Rollos und Plissees. Bei den im Inneren der Räume angebrachten Beschattungsmaßnahmen ist allerdings zu beachten, dass das Sonnenlicht bereits durch die Fensterscheibe durchgedrungen ist, bevor es auf die Schutzvorrichtung trifft. Hier bieten sich helle und metallische Flächen in den Innenräumen an, die das Licht gut reflektieren. Quelle: Bautipps © photodune.net

Wärmepumpe zur Trinkwassererwärmung:

Haushalte, die eine Solaranlage besitzen, generieren ihren Strom für die Trinkwassererwärmung überwiegend aus Sonnenenergie. Vor allem im Sommer, wenn keine zusätzliche Heizwärme über Heizungen benötigt wird, fließt ein Großteil der erzeugten Energie in die Erwärmung von Wasser. Doch in Zeiten, wo die Solarenergie nicht ausreicht, ist der Einsatz einer Wärmepumpe eine gute Möglichkeit Trinkwasser umweltschonend zu erhitzen und effektiv zum Klimaschutz beizutragen. Hand- oder Spülbecken haben in der Regel einen geringen Wasserverbrauch. Mit einer Wärmepumpe, die speziell für die Erwärmung von Trinkwasser entwickelt wurde, wird komplett auf fossile Energieträger wie Gas und Öl verzichtet und das Trinkwasser elektrisch mithilfe eines Untertischspeichers oder Kleindurchlauferhitzers erwärmt. So werden Energieverluste, die über Zirkulationsleitungen entstehen vermieden. Wird mehr Warmwasser benötigt, kommen Stromspeicherlösungen ins Spiel. Durch die Wärmepumpe wird der Strom effizient aus vorhandenen Energiequellen entzogen und für den Gebrauch gespeichert. So dient beispielsweise ein überhitzter oder zu feuchter Keller oder die Abluft aus Lüftungsanlagen als eine zuverlässige Wärmequelle. Auch über eine Photovoltaik-Anlage mit Wechselrichter können Warmwasser-Wärmepumpen mit Energie versorgt werden. Viele Warmwasser-Wärmepumpen sind mit dem SG Ready Label gekennzeichnet. Diese können mit dem intelligenten Stromnetz (Smart Grid) verbunden werden und über ein externes Signal die Wassertemperatur erhöhen, wenn in den lokalen Netzen mehr grüner Strom erzeugt wird, als aktuell benötigt wird. Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) © photodune.net

Abstellen von Gegenständen im Treppenhaus oder Hausflur:

Das Abstellen eines Fahrrads, eines Kinderwagens oder eines Schuhregals im Treppenhaus oder im Hausflur ist grundsächlich nicht erlaubt. Auch ist es nicht erlaubt seinen Müll vor der eigenen Haustür abzustellen. Denn die Gesetzeslage besagt, dass die Benutzung von Gemeinschaftsflächen- oder Räumen allen Mietern im gleichen Maße erlaubt ist. Zum anderen muss auch der Zweck des Gemeinschaftsraumes beachtet werden. Das Treppenhaus ist als Zugang zu den jeweiligen Wohnungen und als Fluchtweg definiert und muss aus brandschutz- und versicherungsrechtlichen Gründen freigehalten werden. Das Benutzungsrecht des Mieters bezieht sich lediglich auf die Benutzung der eigenen Mieträume. Dies bedeutet, dass Gegenstände, die zu der Wohnungseinrichtung des Mieters gehören, grundsächlich in der Wohnung untergebracht werden müssen. Somit liegt beim Abstellen eines Fahrrads im Hausflur eine Zweckentfremdung vor. Ein Fahrrad gehört in den Keller oder in den Hof. Lediglich das Abstellen eines Kinderwagens, sofern dieser zu den Mietern gehört, ist zulässig. Allerdings auch nur dann, wenn der Hausflur und das Treppenhaus seinen Zweck als Fluchtweg nicht behindert. Halten sich Mieter trotz Forderungen des Vermieters nicht an die Gesetzeslage, kann der Vermieter seine Mieter abmahnen. Sollten die Gebrauchsgegenstände auch nach Abmahnung nicht beseitigt werden, kann der Eigentümer klagen. Sind seine Rechte im erheblichen Maße verletzt, ist der Vermieter unter bestimmten Umständen auch dazu berechtigt, das Mietverhältnis zu kündigen. Quelle: Haus und Grund © photodune.net

Neuer Ratgeber: „Gute Vorbereitung = Schnelle Kaufentscheidung!“:

Der Verband privater Bauherren (VPB) hat einen Ratgeber mit dem Titel „Gute Vorbereitung = Schnelle Kaufentscheidung!“ für Bauherren und Immobilienkäufer rausgebracht. Sinn und Zweck des Ratgebers ist, an Bestandsimmobilien interessierte Käufer so gut auf den Besichtigungstermin und auf den Kaufprozess vorzubereiten, dass sie eine zügige Kaufentscheidung fällen können. Denn Bestandsimmobilien sind gerade in begehrten Lagen beliebt und werden sehr schnell verkauft. So empfiehlt der VPB vor der Immobilienrecherche und den Besichtigungsterminen, Checklisten zu erstellen, die verdeutlich, welche Art von Immobilie in welcher Lage gesucht wird. Dabei sollte nicht nur der gewünschte Orts- und Stadtteil definiert, sondern auch eine detaillierte Bedarfsanalyse durchgeführt werden. Käufer sollten sich also vorab Gedanken darüber machen, welche Wohngröße und wie viele Räume sie jetzt und in Zukunft brauchen oder welche Infrastruktur sie für ihren Alltag benötigen. Ebenso sollten Kaufinteressierte ihre finanzielle Situation beleuchten und Gespräche mit Banken führen. Je mehr Informationen und Klarheit Kaufinteressierte haben, desto gezielter kann die Suche stattfinden. Der VPB rät dazu, nur Besichtigungstermine wahrzunehmen, bei denen die Immobilie und ihre Lage mit den persönlichen Anforderungen korrespondiert. Weitere Tipps zur Vorbereitung auf den Kaufprozess und Hinweise, worauf künftige Käufer achten sollten, sind im Ratgeber verzeichnet. Dieser kann kostenlos auf der Internetseite des VPB kostenlos runter geladen werden. Quelle: VPB © fotolia.de

Studie: Anstieg im Bereich Mikroapartments :

Dass die Nachfrage und der Bau von Mikroapartments stetig wächst, zeigt die kürzlich durchgeführte Studie „Mikroapartments – ein neuer Stern am Immobilienmarkt“ des international tätigen Immobilienberatungsunternehmens Cushman & Wakefield. Zwischen den Jahren 2017 und 2018 stieg das Transaktionsvolumen von 810 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 85 Prozent entspricht. Auch in den nächsten Jahren soll sich der Trend fortsetzen, denn die modernen Apartments sind nicht nur unter Studenten und Pendlern beliebt. Auch Senioren sind zunehmend am Kauf oder an der Anmietung eines Mikroapartments interessiert. Die rapide Entwicklung des aufstrebenden Marktsegments ist in erster Linie auf den Wohnungsmangel in Großstädten zurückzuführen. Doch auch die moderne Ausstattung der 20 bis 35 Quadratmeter großen Wohnungen, sowie ihre Funktionalität und ihre meist zentrale Lage, wecken zunehmend das Interesse von Senioren. Denn die Mikroapartments zeichnen sich durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr aus, sodass zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, sowie Freizeit- und Kulturangebote gut erreichbar sind. Ebenso haben Senioren die Möglichkeit, unterschiedliche Serviceleistungen zusätzlich zu der All-In-Miete dazu zu buchen. Diese beinhaltet neben der Vollmöblierung, einen Internetanschluss, Strom, Betriebskosten und manchmal auch Bettwäsche. Dies sind nur einige Gründe, warum Experten dem Segment Mikroapartments beste Zukunftsaussichten zuschreiben. Laut Studie prognostizieren Experten bis zum Jahre 2035, dass etwa 44 Prozent der Haushalte von Singles bewohnt werden. Quelle: Cushman & Wakefield © foto

Nutzung und Ausbau des Kellers als Wohn- oder Nutzraum:

Ob als Lagerfläche, Waschküche oder als vollends ausgebaute Etage, ein Keller bietet zusätzliche Wohn- oder Nutzfläche. Je nachdem zu welchem Zweck das Souterrain benutzt wird, unterliegt der Ausbau nicht nur unterschiedlichen gesetzlichen Vorschriften, sondern auch anderen Anforderungen an die Bausubstanz und die Ausführung. Während bei einem Nutzkeller weder eine Dämmung noch Fenster zwingend erforderlich sind, müssen bei der Nutzung des Raumes als Wohn- oder Hobbykeller bauliche Vorschriften beachtet werden. So ist in der Landesbauordnung festgelegt, dass die Raumhöhe in einem als Wohnung ausgebauten Keller mindestens 2,40 Meter betragen muss. Außerdem muss die Kellerwohnung über ausreichend Fenster verfügen, sodass die Räume mit Tageslicht beleuchtet werden. Wie groß die Fenster sein müssen und wo sie angebaut werden dürfen, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und unterliegt den jeweiligen Vorschriften der Landesbauordnung. Die Anzahl der Fenster steht im Verhältnis zur Raumgröße und ist ebenfalls gesetzlich festgelegt. Während in einem Nutzkeller keine Außendämmung der erdberührten Flächen erforderlich ist, muss ein als Wohnraum ausgebauter Keller laut Bau- und Energiesparverordnung über ausreichend Dämmschutz verfügen. Ebenso muss der Wohnkeller trocken und beheizbar sein, während die sogenannten Kalträume im Nutzkeller zur Vorratshaltung und zu Lagerzwecken dienen. Dennoch muss auch ein Nutzkeller ausreichend gegen Feuchtigkeit abgedichtet und geschützt werden, damit kein Schimmel ansetzt und auch feuchteempfindliche Gegenstände gelagert werden können. Quelle: Bautipps © fotolia.de

Energieeffizienz im Bereich Elektrotechnik:

Um die Energieeffizienz auch im Bereich Elektrotechnik weiterzuentwickeln, hat die Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendungen e.V. (HEA) konventionellen Elektroinstallationen und Systeme, die mit 1, 2 oder 3 Sternen gekennzeichnet sind, um die Ausstattungswerte 1 plus, 2 plus und 3 plus erweitert. Mit der Modernisierung der Gebäudesystemtechnik haben Bauherren und Planer die Möglichkeit, über die in der DIN-Norm 18015 festgeschriebenen Mindestanforderungen hinaus zu gehen und die Stromversorgung in ihrem Haus energieeffizienter und sicherer zu machen, gleichzeitig werden Kosten gespart. Grundsächlich geht es bei der Modernisierung der Elektrotechnik und der Systeme darum, mehr Steckdosen einzubauen und gleichzeitig die Anzahl der Stromkreise zu erhöhen. Da Strom heutzutage vielfältiger genutzt wird, ist es wichtig, die Stromkreise von leistungsstarken Haushalten zu entlasten. So kann beispielsweise in der Küche gekocht und gleichzietig am Laptop gearbeitet werden. Weiterhin erhöht sich durch die Modernisierung unseres Alltags der Bedarf und die Nachfrage nach elektrischen Geräten. Die novellierte Güteempfehlung RAL RG-678 des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung ist somit eine Weiterentwicklung der DIN-Norm 18015. Die Richtlinien passen sich der technischen Entwicklung an. Bei der Projektierung und Installation der Elektrosysteme werden vorausschauend Leerrohrinstallationen eingeplant, sodass sich auch im Nachhinein gewünschte Funktionen nachrüsten lassen. Quelle: HEA © photodune.net

Untervermietung von Wohnraum an Feriengäste:

Wer seine Wohnung oder einzelne Zimmer an Feriengäste untervermieten möchte, sollte sich zunächst mit den gesetzlichen Bestimmungen vertraut machen. Denn für die temporäre Untervermietung ist nicht nur die ausdrückliche Erlaubnis des Vermieters erforderlich, sondern auch die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften und Auflagen. Ebenso sollten Mieter prüfen, ob eine Anmeldung beim Gewerbeamt notwendig ist. Denn bei rechtswidriger Untervermietung drohen Mietern nicht nur Geldstrafen, sondern berechtigen den Vermieter dazu, das Mietverhältnis zu beenden. Deshalb sollten Mieter, die ihren Wohnraum an Dritte weitervermieten möchten beachten, dass die Erlaubnis zur Untervermietung an Feriengäste (BGB § 540, Absatz 1) eine andere ist, als eine generelle Erlaubnis zur Untervermietung. Laut BGB § 543, Absatz 1 hat der Mieter in diesem Fall keinen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters. Ganz im Gegenteil, der Vermieter kann der kurzfristigen Untervermietung an Feriengäste, ohne Angabe von Gründen, jederzeit widersprechen. Sollte der Vermieter allerdings keine Einwände haben, müssen Mieter sich dennoch mit den gesetzlichen Bestimmungen und kommunalen Richtlinien auseinandersetzen. Denn die Vorschriften sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Während in einer Stadt die gewerbliche Untervermietung als Zweckentfremdung von Wohnraum definiert wird, ist diese in anderen Städten unter bestimmten Auflagen erlaubt. So dürfen beispielsweise in Berlin 49 Prozent der Wohnung ohne Genehmigung temporär vermietet werden, erst wenn mehr als die Hälfte der Wohnung vermietet wird, ist ein Antrag beim Bezirkswohnungsamt zu stellen. Die gewerbliche Untervermietung von Wohnraum ist grundsächlich steuerpflichtig und muss bei der Steuererklärung angegeben werden. Gegebenfalls ist auch eine Anmeldung beim Gewerbeamt erforderlich. Quelle: IVD © photodune.net

Smart Home - Systeme für Haus und Garten :

Der Gebrauch von Smart Home - Systemen in Häusern und Wohnungen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Per Fernsteuerung lassen sich mit einem Smart Home - System nicht nur Geräte im Haus programmieren und bedienen, sondern auch im Garten oder auf der Terrasse. So kann beispielsweise die Bewässerungsanlage so programmiert werden, dass sie sich zu bestimmten Zeiten von selbst an- und abschaltet. Mit einer programmierten Heizanlage wiederum lässt sich Energie sparen, indem Nutzer per Knopfdruck nur gewisse Räume beheizen. Das Angebot an Smart Home - Systemen ist groß. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Kauf einer Anlage Gedanken darüber zu machen, welche Bereiche im Haus und im Garten mit dem System verknüpft werden sollen. Während einige Bewohner sich einzig eine elektrische Lichtsteuerung wünschen, bedienen andere gleich alle technischen Geräte per Fernsteuerung. Ob Bodenheizung oder Heizkörper, Jalousien oder Multimedia-Systeme - den technischen Möglichkeiten der Smart Home - Systemen sind kaum Grenzen gesetzt. Sogar für den Bereich Einbruchschutz oder Wasser- bzw. Feuermeldung kann das System programmiert werden. Per App, Funkschaltung, über einen Sprachassistenten oder über IFTTT (If-This-Than-That) können Benutzer die Art der Steuerung nach Belieben ausgewählen. Grundsächlich wird zwischen einem geschlossenen, einem teil-offenen und einem offenen System unterschieden. Während bei einem geschlossenen oder einem teil-offenem Smart Home - System nur eigene Produkte oder die eines kooperierenden Herstellers benutzt werden können, kann ein offenes System um jegliche Produkte von Fremdherstellern erweitert werden. Der Nachteil eines offenen Systems ist allerdings, dass die Verbindung oftmals weniger stabil und störungsfrei läuft als bei den anderen beiden Systemen. Quelle: Das Haus online / Bau Welt © fotolia.de

Studie: Immobilien Kauf- und Mietpreise im europäischen Vergleich :

In der Studie „Property Index 2019“ untersucht das Beratungsunternehmen Deloitte in einem Ländervergleich das Verhältnis zwischen dem Durchschnittseinkommen und den Immobilienpreisen von Kauf- und Mietobjekten. Dabei vergleicht Deloitte 16 europäische Länder miteinander und berechnet beispielsweise, wie viele Jahresgehälter für den Kauf einer 70 Quadratmeter Wohnung aufgebracht werden müssen. Deutschland liegt mit einem Aufwand von fünf bis sechs Jahresgehältern im unteren Drittel des Länderrankings. Spitzenreiter ist Tschechien. Hier werden etwa elf Jahresgehälter für den Kauf einer 70 Quadratmeter Wohnung benötigt. Laut Studie sind auch die Mietpreise in Deutschland, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, eher günstig. Im Jahr 2018 lag einzig München mit durchschnittlich 10,50 Euro pro Quadratmeter auf Platz 29 der 44 analysierten Städten. Keine andere deutsche Stadt war im Ranking aufzufinden. Spitzenreiter war Paris mit einem Mietpreis von 27,80 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Oslo (25,30 Euro) und Trondheim (21,30 Euro).  Im „Property Index 2019“ wurde auch das Wachstum der Immobilienkaufpreise untersucht. Im Untersuchungszeitraum 2018 („Property Index 2019“) war im Vergleich zum Untersuchungszeitraum 2017 („Property Index 2018“) ein Kaufpreisanstieg von 5,0 Prozent zu verzeichnen. Ein Jahr zuvor belegte Deutschland den Spitzenplatz mit einem Wachstum von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Quelle: Deloitte © fotolia.de

Gemauerte Garage oder Fertiggarage?:

Vor- und Nachteile eines Passivhauses:

Ein Passivhaus zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass es eigenständig Wärme produziert, speichert und verwendet. Dank einer dicken Dämmhülle dringt so gut wie keine Warmluft unkontrolliert aus dem Haus nach Außen, sondern wird effizient im Inneren gespeichert. Zusätzlich wird den Räumlichkeiten mit einer Lüftungsanlage regelmäßig ausreichend frische Luft zugeführt. Sollte die vorhandene Wärme im Winter nicht die gewünschte Temperatur erreichen, kann über eine Solarthermie oder eine Wärmepumpe zusätzlich Energie generiert werden. Auch wenn die Bau- und Investitionskosten eines Passivhauses höher sind, als bei einem gängigen Haus, haben Energiesparhäuser viele Vorteile. Somit betreiben Besitzer eines Passivhauses nicht nur aktiven Umweltschutz, sondern sparen nachhaltig auch Kosten. Da keine Heizungsanlage notwendig ist, entfallen die Bau-, und auch die Nebenkosten, denn der Energieverbrauch ist unabhängig von den Energiepreisen. Zusätzlich garantieren die qualitativ hochwertigen Bauteile eine lange Haltbarkeit, sowie einen hohen Luft-, Schall- und Feuchtigkeitsschutz und sorgen für ein gesundes Raumklima. Neben den höheren Investitionskosten, die sich vor allen Dingen auf die Dämmung der Außenwände und auf den Einbau von dreifach verglasten Fenstern beziehen, haben Passivhäuser allerdings den Mehraufwand, dass die Luftzufuhr in den einzelnen Räumen intensiv reguliert werden muss. Wer sich für den Bau eines Passivhauses entscheidet, sollte damit rechnen, dass regelmäßige Kontrollen der Lüftungstechnik und des Energieverbrauchs anfallen. Quelle: Energiesparen im Haushalt © fotolia.de

Gesetzesentwurf: Steuererlass bei Mitarbeiterwohnungen:

Mitarbeiterwohnen soll attraktiver werden. Dafür müssen der Bundestag und der Bundesrat einem Gesetzesentwurf zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften zustimmen. Demnach sollen Mieter einer verbilligten Mitarbeiterwohnung den geldwerten Vorteil künftig nicht mehr versteuern müssen. Voraussetzung für den Steuererlass ist, dass die Miete mindestens zwei Drittel der ortsüblichen Vergleichsmiete beträgt. Auch soll der Steuererlass Unternehmen als Anreiz dienen, stärker in den Bereich des Mitarbeiterwohnens zu investieren. Werden Wohnungen für Angestellte attraktiver, steigt die Nachfrage und die Unternehmen können wiederum die Mieten zu einem günstigeren Preis anbieten. Mit dem Umzug in eine Mitarbeiterwohnung stellen Arbeitnehmer gleichzeitig ihren Wohnraum anderen Wohnungssuchenden zur Verfügung. Laut GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen ist die Förderung des Mitarbeiterwohnens ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Wohnen in Deutschland wieder bezahlbar zu machen. Bereits jetzt ist zu sehen, dass große Unternehmen die Idee der ehemaligen Werkswohnungen auch für die Akquise von Mitarbeitern anwenden. Große Konzerne oder Institutionen, wie zum Beispiel die Deutsche Bahn, das Deutsche Rote Kreuz oder die Stadtwerke München erbauen und mieten zusätzlich Wohnungen für Mitarbeiter oder Auszubildende, um sie bei der Suche nach bezahlbaren Wohnungen zu unterstützen. Auch auf bereits existierenden Eigentumsgrundstücken der Unternehmen sollen künftig Mitarbeiterwohnungen entstehen. Dafür muss allerdings das Land erst einmal baureif gemacht werden. Quelle: GdW © photodune.net

Leben wie in einer Loftwohnung:

Längst erfreuen sich Loftwohnungen großer Beliebtheit. Doch wer in einem umfunktionierten und modernisierten Industriegebäude oder in einer Lagerhalle mit einer großzügigen Fensterfront, unverputzten Backsteinwänden und großer Wohnfläche leben möchte, muss hohe Kosten für aufwendige Umbau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen aufwenden. Damit Loftfreunde dennoch in den Genuss von einem lichtdurchfluteten Atelierambiente kommen, können Mieter mit einigen Tricks, den eigenen vier Wänden zu mehr Loft-Atmosphäre verhelfen. Um einen Loft-Look herzustellen, eignet sich großformatige Fliesen oder Industrieparkett besonders gut. Je nach Oberfläche, wie zum Beispiel Parkett in Betonoptik, können Mieter dem Boden einen einzigartigen Industriehallen-Charme verleihen. Bei der Gestaltung von Wandflächen simulieren Steinimitate oder gespachtelte Wände ein offenes Mauerwerk. Für mehr optische Weite in den Räumlichkeiten sorgen gegenüber der Fensterfront angebrachte Spiegel, sowie eine indirekte Beleuchtung. Decken- und Bodeneinbaustrahler öffnen den Raum optisch nach oben und geben ihm gleichzeitig mehr Raumtiefe. Bei der Inneneinrichtung ist darauf zu achten, dass Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände niedrig sind. Mit der richtigen Auswahl des Möbeldesigns, wie zum Beispiel aus Aluminium bestehende Regale, bekommt der Raum die notwenige Lagerhallen-Optik. Jalousien an den Fenstern, anstatt Gardinen und Vorhängen, sowie eine minimalistische Dekoration, wie zum Beispiel eine auf dem Boden aufgestellte Vase oder an die Wand gelehnte Bilderrahmen sorgen für ein durchdachtes Konzept und vermitteln ein stimmiges Gesamtbild einer modernen Loftwohnung. Quelle: zuhause wohnen © fotolia.de

Zweckentfremdung von Wohnraum:

Auch wenn die Themen illegale Ferienwohnungen und Zweckentfremdung von Wohnraum in einigen Städten und Bundesländern strenger behandelt werden als in anderen, fordern Mieterverbände und Verbände aus dem Hotel- und Gaststättenbereich Regelungen im Gesetz, sowie eine Verschärfung des Wohnaufsichtsgesetzes. Gesetzliche Melde-, Registrierungs- und Auskunftspflichten sollen dafür sorgen, dass Vermittlungsportale, Vermieter und Mieter strenger kontrolliert werden. Mit einem Offenen Brief an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) wagen Verbände einen neuen Vorstoß für die Regelung bzw. das Verbot von privaten Kurzzeitvermietungen an Touristen. Bisher sieht die Landesregierung in NRW keine Notwendigkeit für eine Änderung des Landesgesetzes. Wie ein verschärftes Wohnraumschutzgesetzt funktionieren kann, ist zum Beisoiel seit April 2019 in Hamburg zu sehen. Wer seinen Wohnraum als Ferienunterkunft anbieten möchte, muss die Anzeige in Portalen, sowie im Printbereich mit einer Wohnraumschutznummer versehen. Diese ist über einen Onlinedienst bei der Stadt zu beantragen. Anzeigen für Ferienwohnungen ohne Wohnraumschutznummer werden mit einer Bußgeldstrafe von bis zu 500.000 Euro geahndet. Auch eine Verkürzung der jährlichen erlaubten Vermietungsdauer von sechs Monaten auf acht Wochen und die Regelung, dass nur weniger als die Hälfte des Wohnraumes vermietet werden darf, soll dem Problem entgegenwirken. Damit Regelungen und Vorschriften auch eingehlaten werden, müsste das Kontrollpersonal aufgestockt und Durchgriffsrechte gegen die Onlineplattformen erteilt werden. Obwohl in Berlin bereits seit 2014 ein Zweckentfremdungsverbot gilt, konnte gegen die illegale Vermietung von Ferienunterkünften noch nicht so vorgegangen werden, wie ursprünglich angedacht. Obwohl auch in Berlin für die Vermietung eine Registrierungsnummer notwendig ist, werden nach Schätzungen des Senats mindestens 20.000 Zimmer oder ganze Wohnungen zu Ferienzwecken privat vermietet. Quelle: Mieterverbände © photodune.net

Vorteile eines Fertighauses :

Wer beim Hausbau Planungssicherheit und Transparenz braucht, aber sich nicht eigenständig um den Bau eines Hauses kümmern kann oder möchte, sollte über den Kauf eines Fertighauses nachdenken. Eine Fertighausfirma übernimmt vor und während der Bauphase alle notwendigen Schritte zum Eigenheim, kümmert sich sowohl um die Grundstückssuche als auch um die Fertigstellung der Traumimmobilie und informiert seinen Auftraggeber regelmäßig über den Bauvorgang. Damit es auch in puncto Kosten zu keinen bösen Überraschungen kommt, wird beim Bau von Fertighäusern bereits in der Planungsphase ein Festpreis vereinbart. Je nachdem, ob sich zukünftige Eigentümer für ein Ausbauhaus entscheiden, indem sie zum Beispiel den Innenausbau selbst übernehmen oder für ein schlüsselfertiges Haus, bei welchem die Fertighausfirma sowohl den Rohbau als auch den Innenausbau verantwortet, setzen sich die Kosten modular zusammen. Da ein Fertighaus in der Regel eine sehr hohe Qualität aufweist und der Rohbau unter guten Bedingungen und strenger Beobachtung industriell vorgefertigt wird, scheinen die Kosten auf den ersten Blick höher, als wenn die Bautätigkeiten in Eigenregie ausgeführt werden. Doch langfristig und nach einer genauen Kostenanalyse bewegt sich eine Fertighaus in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Fertighaus orientiert sich an den neusten Energieeffizienzrichtlinien, spart langfristig Energie und somit auch Kosten ein. Wer möchte, kann sich sogar für den Bau eines Holz-Fertighauses entscheiden und zusätzlich den CO2-Gehalt in der Atmosphäre verringern. Bei der Planungsphase sollten sich künftige Hausbesitzer nicht nur genau überlegen, wie das Haus aussehen soll, die Anzahl und Größe der Zimmer bestimmen und über den Innenausbau nachdenken, sondern sich auch über energetische Themen und über das Wohnen im Alter Gedanken machen. So können von vornherein Kosten für spätere Modernisierungs- oder Umbaumaßnahmen eingespart werden. Quelle: Hausjournal / BDF © photodune.net

Ladestationen für Elektroautos ist Sache der WEG:

Die Energiewende im Bereich E-Mobilität ist auf dem Vormarsch. 83.000 Elektroautos gibt es in Deutschland, bis 2022 sollen es eine Million werden. Doch der Einbau von privaten Ladestationen steht noch vor einigen Hürden. Da bei den Umbaumaßnahmen das Gemeinschaftseigentum betroffen ist, ist nach der aktuellen Gesetzeslage die Erlassung der WEG unumgänglich. Damit auch einzelne Eigentümer in Zukunft auch ohne die Erlaubnis der WEG ihr Elektroauto auf ihrem privaten Stellplatz laden dürfen, müssen laut Verbraucherschutzbund Wohnen im Eigentum (WiE) Änderungen am Gesetz vorgenommen werden. Deshalb unterstützt WiE den vom Bundesministerium der Justiz- und für Verbraucherschutz (BMJV) entwickelten Diskussionsentwurf für die Einführung eines Gesetzes zur Förderung von Barrierefreiheit und Elektromobilität im Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Dieses würde bedeuten, dass der Einbau einer Ladestation in einer Eigentümerversammlung per Mehrheitsbeschluss festgelegt werden könne. Sollte also per Stimmenmehrheit ein Beschluss für den Einbau gefasst werden, würde künftig jeder Eigentümer einen Teil der Kosten tragen, außer die WEG beschließt einheitlich eine andere Regelung zur Kostentragung. Entscheidet sich die Mehrheit der WEG Mitglieder gegen den Einbau von E-Ladestationen, sollte es einzelnen Mietern dennoch erlaubt werden, diese zu errichten. In diesem Fall müssten die Kosten vom jeweiligen Eigentümer selbst getragen werden. Damit auch Mieter dieselben Rechte haben, sieht der BMJV vor, eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) vorzunehmen und das Miet- und Wohnungseigentumsrecht so anzupassen, dass Vermieter dem Vorhaben der Mieter eigenhändig zustimmen dürfen. Quelle: WiE © photodune.net

Urteil: Hundehaltung in Mietwohnung :

Dass Eigentümer ihren Mietern die Haltung eines Hundes in der Mietwohnung nicht ohne triftige Gründe verwehren dürfen, zeigt ein Rechtsstreit vor dem Amtsgericht in München (AZ 411 C 976/18). Die Mieter einer Viereinhalb-Zimmer-Wohnung in München wollten ihren beiden Kindern (13 und 15 Jahre) einen Hund der Rasse Magyar Vizsla schenken. Die Familie hat sich für eine Hündin aus dem Tierheim entschieden und sich von einer Tiertrainerin und von dem Tierheim jeweils eine Empfehlung ausstellen lassen. Bereits vor der Antragstellung zur Einwilligung der Hundehaltung nahm die Familie telefonisch Kontakt zu den Nachbarn auf und bat diese um Zustimmung. Alle Mieter akzeptierten das Vorhaben. Trotz der Vorkehrungen lehnten die Eigentümer den Antrag ab. Als Grund gaben sie an, sie hätten bisher noch keiner Mietpartei die Hundehaltung erlaubt. Mit weiteren Begründungen, wie zum Beispiel, dass die schulpflichtigen Kinder sich erst nach 16 Uhr um den Hund kümmern können und auch die Eltern aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeiten die Versorgung des Tieres tagsüber nicht gewährleisten können, bekräftigten Sie ihren Entscheid.  Die Familie widersprach allen von den Eigentümern genannten Ablehnungsgründen, versicherte die Versorgung des Hundes und klagte vor dem Amtsgericht in München. Das Gericht befand die Klage als rechtsgültig, denn die vom Vermieter angebrachten Ablehnungsgründe wären nicht ausreichend, um die Hundehaltung zu verbieten. Denn sowohl die Größe der Wohnung als auch die Rasse des Hundes geben keinen Anlass, eine artgerechte Haltung des Tieres in Frage zu stellen. Ebenso betonte das Amtsgericht, die Familie hätte nicht erst nach dem Erwerb des Hundes um die Genehmigung gebeten, sondern sich bereits im Vorfeld um die Zustimmung der Nachbarn gekümmert. Quelle: AG München © photodune.net

Neue Konzepte: Altersgerechtes Wohnen:

Damit das Wohnen und Leben im Alter weiterhin selbstbestimmt bleiben kann, entstehen zunehmend Wohnquartiere mit Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften, Wohn-Pflege-Gemeinschaften, Mehrgenerationshäusern oder Seniorenwohnungen. Eine barrierefreie Ausstattung bewirkt, dass alle Räume, die Balkone oder Terrassen sowie alle für den Alltag benötigten Gegenstände einfach und bequem zu begehen und zu benutzen sind. Staatliche Förderungen, wie zum Beispiel die Förderung „Altersgerecht Umbauen“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst das barrierefreie Wohnen. Wohn-Pflege-Gemeinschaften verfolgen zusätzlich den Gedanken, Wohnen und pflegerische Dienste miteinander zu verknüpfen. Menschen mit Behinderung oder beispielsweise einer Demenzerkrankung haben in der Einrichtung die Möglichkeit, gemeinschaftlich ihren Lebensalltag zu bestreiten und sich anfallende Aufgaben im Haushalt zu teilen. Auch die Pflege der Bewohner kann auf einer Etage durchgeführt werden. Viele Kommunen und Institutionen, sowie Bund und Länder vergeben Förderungen für den Bau von Wohnungen für pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung. „Junge Senioren“ interessieren sich zunehmend für das Leben in einer Senioren-WG. Im Gegensatz zu Studentenwohnungen hat jede Partei eine eigene Wohnung innerhalb der Wohneinheit und die Bewohner teilen sich zusätzlich Gemeinschaftsräume und die Küche. Auch unterschiedliche Dienstleistungen, wie eine Einkaufs- oder Haushaltshilfe kann gemeinschaftlich organisiert und finanziert werden. Um der Vereinsamung von älteren Menschen entgegen zu wirken und sie vollständig in die Gemeinschaft einzubeziehen, bietet sich das Konzept von Mehrgenerationshäusern besonders gut an. Hier leben Jung und Alt zusammen, helfen einander generationsübergreifend, tauschen sich aus und profitieren voneinander. So übernehmen Senioren die Kinderbetreuung und die jüngere Generation zum Beispiel den Einkauf. Quelle: KfW / BMFSF / pflege.de © fotolia.de

Rückgang Baugenehmigungen :

Nach den neusten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sind die erteilten Baugenehmigungen für Neubauimmobilien zwischen dem Monaten Januar bis Mai 2019, im Vergleich zum Vorjahr, um 2,4 Prozent gesunken. Die Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser sind sogar um 4,1 Prozent gefallen. Insgesamt wurden 136.257 Baugenehmigungen erteilt. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) kritisiert dabei die ständigen Neuüberlegungen zur Veränderung des Mietrechts und des Mietendeckels. Investoren brauchen, laut IVD, Planungssicherheit und keine unzuverlässigen Regulierungen und Verunsicherungen. Auch der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) weist auf den Wohnungsmissstand hin und fordert, dass das Planungs- und Beschleunigungsgesetz so schnell wie möglich umgesetzt wird. Damit auch weiterhin in den Wohnungsbau investiert wird, ist eine vorausschauende Liegenschafts- und Bodenpolitik zwingend notwendig. Ebenso fordert der GdW steuerliche Verbesserungen im Bereich Wohnungsbau und die zügige Umsetzung der Ergebnisse der Bauland- und Baukostensenkungskommission. Trotz der hohen Nachfrage nach Wohnraum wird insgesamt weniger gebaut. Auch die Zahlen der Jahresstatistik des GdW zeigen, dass die Investitionen deutlich hinter den Erwartungen liegen. Der Rückgang im Wohnungsbau ist laut GdW zu einem großen Teil auf die Verunsicherungen auf dem Immobilienmarkt zurückzuführen. Doch auch der Mangel an bebaubarem Land und die überhöhten Grundstückspreise sowie hohe Baukosten und der Fachkräftemangel im Bausektor und in Handwerksbetrieben sorgen ebenfalls für rückgängige Investitionen. Quelle: IVD / GdW © photodune.net

Lärmschutz im Haus und Garten:

Lärm in der Wohnung oder im Haus senkt die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden. Wird dann noch die Nachtruhe gestört, ist es an der Zeit, sich um einen effektiven Lärmschutz zu kümmern. Manchmal findet Lärmbelästigung nur temporär statt, wenn zum Beispiel Umbaumaßnahmen am Haus durchgeführt werden. Sind die Nachbarn zu laut, kann man sie darum bitten, sich ruhiger zu verhalten oder Rat bei der Hausverwaltung suchen. Doch was tut man, wenn sich in der Nähe des Hauses oder der Wohnung eine Autobahn, eine Bahnstrecke oder ein Flughafen befindet? Gabionen, Schallschutzfenster oder Schallschutzplatten können Abhilfe verschaffen. Gabionen sind mit Steinen gefüllte Metallkörbe, die sich gut zwischen der Lärmquelle und dem zu schützenden Gebäude positionieren lassen. Die Steine bieten einen guten Schutz vor unwillkommenen Geräuschen. Füllt man diese mit porösem Lavastein oder richtet im Inneren der Steinmauer eine mit Sand gefüllte Kammer ein, erhöht das den Lärmschutz. Auch bei größeren Bauprojekten, projektieren Bauherren ganze Gabionenwände, sollte sich eine Lärmquelle in der Nähe befinden. Denn diese schützen nicht nur vor Lärm, sondern sehen optisch auch noch schick aus. Um sich im Inneren des Hauses vor Lärm zu schützen, ist der Einbau von Schallschutzfenstern oder die Verwendung von Schallschutzplatten zu empfehlen. Gut gedämmte Fenster mit Schallschutzglas vermindern nicht nur die Lärmbelästigung, sondern verbessern gleichzeitig die Energiebilanz des Hauses und senken die Energiekosten. Zudem bieten neue Fenster einen besseren Schutz vor Einbruch. Bei Neubauimmobilien bietet sich der Anbau von Schallschutzplatten an Wänden oder Decken gut an. Diese dämmen nicht nur unerwünschte Geräusche, sondern sind so gut entwickelt, dass sie beim Einsatz im Badezimmer auch der Feuchtigkeit standhalten. Quelle: bauen.com © fotolia.de

Verbrauchszahlen Ökostrom :

Nach neusten Berechnungen des Vergleichsportals Verivox ist die Nachfrage nach Ökostrom in Deutschland seit Anfang 2019 wieder angestiegen. Ein Grund dafür könnte die mediale Verbreitung der Klimaproblematik sein. Verivox vermutet, dass aktuelle Ereignisse, wie zurzeit die Unternehmungen der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg oder die Naturkatastrophe von Fukushima im Jahre 2011 ein Auslöser dafür sind, dass die Themen Klimawandel, Erderwärmung und damit auch regenerative Energieträger, mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken. Gerade in der Zeit nach einer Umweltkatastrophe oder bei nachhaltigen gesellschaftlichen Diskursen ist deutlich zu sehen, dass das Interesse an Ökostrom ansteigt. Doch so schnell Verbraucher vom Normalstrom auf Ökostrom umsteigen, so kontinuierlich fallen auch laut Verivox die Verbrauchszahlen, je länger das Umweltereignis oder der Diskurs zurück liegt. Somit ist zu beobachten, dass im Jahr 2012, nach der Umweltkatastrophe von Fukushima, viele Verbraucher auf Ökostrom umgestiegen sind und etwa drei von vier Verbrauchern Ökostrom verwendet haben. Dies macht einen Anteil von 78 % aus. In den nachfolgenden Jahren war allerdings ein kontinuierlicher Rückgang der Verbraucherzahlen um mehrere Prozent zu verzeichnen. Ende 2018 erreichten diese ein Tief von 32 %. Nur noch ein Drittel der Verbraucher bezog Strom aus regenerativen Quellen. Zum Jahreswechsel 2019 stiegen die Zahlen wieder an. Im Januar nutzten 47 % der Verbraucher Ökostrom, der Aufwärtstrend setzte sich bis Juni 2019 weiter durch und betrug zur Jahresmitte bereits 58 %. Menschen, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen wollen, sollten bei ihrem Ökostromanbieter auf ein Gütesiegel, wie zum Beispiel das ok-Power-Gütesiegel, das Grüner-Strom-Label oder ein TÜV Siegel achten. Dieser belegt, dass die Einnahmen des Ökostroms anteilig in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert werden. Doch auch ohne Siegel garantiert Ökostrom 100 %-igen Strom aus regenerativen Quellen. Informationen über die Art und Herkunft, sowie über die Preise und Vertragskonditionen bekommen Interessierte bei den jeweiligen Anbietern. Grundsächlich ist Ökostrom nicht teurer als Naturstrom. Oftmals können im Jahresvergleich sogar Kosten gespart werden. Quelle: Verivox © photodune.net

Hausordnung: Grillen auf dem Balkon:

Damit unter Wohnungseigentümern und Mietern so wenig Streit wie möglich entsteht, informiert der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) darüber, wie sich Eigentümer und Mieter verhalten sollen, um ein nettes Miteinander zu schaffen und nicht am Ende vor Gericht zu landen. Denn oft lassen sich mit ein paar Tipps und einer Hausordnung kleine Streitigkeiten beseitigen, bevor sie zu großen werden. Vorausgesetzt, die Eigentümer und Mieter halten sich an die dort festgeschriebenen Regeln. Ein gutes Beispiel für Streitpotential zwischen Nachbarn bietet die Grillsaison. Während die einen Mieter oder Eigentümer bei Grillwürstchen und kühlen Getränken gemeinsam mit Freunden den Sommer auf der Terrasse feiern, fühlen sich die Nachbarn von den Gerüchen und dem Lärm gestört. Jeder Mieter hat das Recht dazu, von der Mietgemeinschaft zu verlangen, sich an die vereinbarten Regeln und die Hausordnung zu halten. Sollte in der aktuellen Hausordnung noch keine Regelung zum Grillen auf dem Balkon vorhanden sein oder es vielleicht sogar gar keine geben, kann sich dies schnell ändern. Denn jeder Eigentümer hat laut WiE das Recht, eine Hausordnung zu verlangen, sollte er sich gestört oder belästigt fühlen. Nach § 21 des Wohnungseigentumsgesetz gehört eine Hausordnung zu einer ordnungsgemäßen Verwaltung einer WEG und sollte deshalb zwingend aufgesetzt werden. In einer Eigentümerversammlung wird über Regeln und Gesetze diskutiert, über welche dann per Mehrheitsbeschluss abgestimmt wird. Doch WiE rät dazu, die Hausordnung nicht strenger zu gestalten, als die gesetzlichen Vorgaben. Denn diese können im Streitfall vor Gericht durchaus nichtig sein. Um das Grillen allen WEG-Mitgliedern und Mietern zu ermöglichen und dabei an das Gemeinschaftswohl zu denken, schlägt die WiE vor, einen Gemeinschaftsgrill im Außenbereich der Wohnanlage anzubringen. Quelle: WiE © fotolia.de

Einbruchschutz: Fenster und Türen:

Gerade in der Urlaubssaison versuchen sich Diebe vermehrt daran, in Häuser einzubrechen. Um die Immobilie und die Wertgegenstände im Haus zu schützen, empfehlen Experten, Türen und Fenster mit neuer Sicherheitstechnik auszurüsten. In der Regel brauchen Einbrecher 15 Sekunden, um ein Fenster oder eine Tür auszuhebeln. Ist diese allerdings mit einbruchhemmenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet, gelangen Diebe nicht so schnell in das Innere des Hauses und brechen den Einbruchsversuch oftmals ab. Nicht immer ist ein kompletter Austausch von Türen und Fenstern notwendig, oft lassen sich die bereits vorhandenen mit spezieller Sicherheitstechnik nachrüsten. Mit angebrachten Querriegelschlössern an den Türen oder Scharnieren an Fenstern lassen sich viele Einbrüche verhindern. Auch eine helle Außenbeleuchtung, angebrachte Aufkleber mit dem Hinweis auf Alarmanlagen oder installierte Bewegungsmelder erhöhen den Sicherheitsschutz. Damit Unbefugte nicht in das Innere des Hauses gelangen, sollten Fenster und Rahmen mit Filzkopfzapfen an den Fensterflügeln oder abschließbaren Fenstergriffen ausgestattet werden. Sollten Einbrecher eine Scheibe einschlagen, hält eine robuste Folie zwischen den Fensterscheiben die Glassplitter zusammen. Um Eigentümer zu unterstützen und Immobilien vor Einbruch zu schützen, bezuschusst die Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Einbau von einbruchhemmenden Fenstern und Türen. Hausbesitzer sollten außerdem darauf achten, dass sie ihre Wertsachen und Wertpapiere in einem Safe aufbewahren, dass Leitern und Stühle, sowie Werkzeug im Garten stets abgeschlossen sind und das kein Ersatzschlüssel im Außenbereich versteckt wird. Alle weiteren Hinweise darauf, dass die Eigentümer im Urlaub sind, sollten verhindert werden. Dabei empfiehlt sich zum Beispiel, die Tageszeitung für die Urlaubszeit abzubestellen, den Briefkasten von den Nachbarn leeren zu lassen und Türen und Fenster fest zu verschließen. Quelle: trurnit © photodune.net

Studie: Investitionspotential Studentenwohnheime:

Laut einer Studie der Investmentgesellschaft Union Investment und dem Analyseunternehmen bulwiengesa bietet der Immobilienmarkt im Bereich Studentisches Wohnen hohes Entwicklungs- und Investitionspotential. In einem Ranking untersucht die Studie 61 deutsche und 4 europäische Städte anhand von 18 unterschiedlichen Indikatoren. Zu den europäischen Städten gehören Dublin, Amsterdam, Paris und Wien. Bei der Untersuchung der Angebots- und Nachfragequalität bewegen sich diese vier europäischen Städte zwischen den Plätzen 12 und 19 und somit im oberen Drittel der Tabelle. Spitzenführer ist die Stadt Münster, gefolgt von Köln, Stuttgart, Karlsruhe und Hannover. Zu den sogenannten A-Städten gehören laut Bulwiengesa Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart. A-Städte beschreiben Städte, die schon seit einiger Zeit im Fokus internationaler Investoren stehen. In diesen Städten ist die Immobiliennachfrage für Wohn- und Gewerbeimmobilien sehr hoch und der jährliche Umsatz macht den Großteil des Gesamtumsatzes auf dem Immobilienmarkt aus. Sowohl für nationale und internationale Anleger und Investoren stellen die A-Städte gute Investitionsmöglichkeiten und eine hohe Rendite in Aussicht. In dem Städteranking für Studentisches Wohnen befinden sich alle A-Städte im oberen Drittel der Tabelle.  Nach der Einschätzung und Interpretation der Studienautoren sind vor allen Studentenwohnungen mit einer Monatsmiete ab 500 Euro rentabel. Unter Berücksichtigung der aktuellen Baukosten und Grundstückspreise bietet die Investition in diesem Preissegment ein hohes Marktpotential. Insgesamt werden laut Studie in den 61 Städten 67.500 Studentenappartements benötigt, davon allein 29.500 Einheiten in den A-Städten. Dies macht einen Marktanteil von 44 % aus. Das Marktpotential von Studentenwohnungen mit einer Monatsmiete von über 600 Euro bezieht sich auf 18.600 benötigte Wohneinheiten, zusätzlich würden sich 12.700 Wohnungen in einem höheren Preissegment bewegen und Studenten 700 Euro oder mehr für ein Apartment bezahlen. Quelle: Union Investment / bulwiengesa © photodune.net