Urteil: Energiesparende Maßnahmen rechtfertigen nicht immer eine Mieterhöhung:

In der Regel dürfen Immobilieneigentümer, die ihr Wohnhaus energetisch sanieren, die Sanierungskosten auf ihre Mieter umlegen. Nachdem die Eigentümerin und Vermieterin eines Wohnhauses in Berlin den Fußboden des Dachgeschosses hat dämmen lassen, veranschlagte sie eine monatliche Mieterhöhung von 25 Euro pro Haushalt. Die unter dem Dachgeschoss lebende Mieterin war mit der Forderung nicht einverstanden, denn für sie stand die energetische Maßnahme im Widerspruch zu einer anderen Modernisierungsmaßnahme, die die Vermieterin gleichzeitig durchführen ließ. Denn zeitgleich mit der Dämmung des Dachgeschossfußbodens ließ die Eigentümerin das vorhandene geschlossene Dach gegen eine belüftete Kaltdachkonstruktion umwandeln. Der Fall landete vor Gericht (AZ 202 C 374/17). Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg entschied zugunsten der Mieterin und bestätigt, dass die von der Vermieterin verlangte monatliche Mieterhöhung nicht genehmigt werden kann. Denn der Sinn und Zweck der energetischen Sanierung durch die Dämmung des Fußbodens steht im Gegensatz zu dem Umbau des Daches in eine Kaltdachkonstruktion. So bewirken diese beiden gleichzeitig durchgeführten Maßnahmen keine Energiekosteneinsparungen in der Wohnung der Klägerin und im gesamten Wohnobjekt, sodass sich die Forderung einer Mieterhöhung nicht rechtfertigen lässt und obsolet ist. Quelle: AG Berlin-Charlottenburg © fotolia.de

Modulares Wohnen: Die Flexibilität und Mobilität von Modulhäusern:

Ein Modulhaus ermöglicht Eigentümern Flexibilität und Mobilität in der Gestaltung und Zusammensetzung ihres Wohnhauses. Denn die modulare Bauweise zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Zimmer voneinander getrennt und wieder zusammengestellt werden können. So kann beispielsweise ein ehemaliges Kinderzimmer von dem Haupthaus getrennt werden und als freistehendes Gartenhaus oder Gästehaus genutzt werden. Ähnlich der technischen Bauweise von Fertighäusern werden Modulhäuser in ihren Einzelteilen in der Fabrik vorgefertigt. Der Unterschied beim modularen Bauen ist, dass jedes Zimmer bzw. jedes Modul als ein in sich geschlossener Raum mit eigenen vier Wänden konstruiert wird. Ein Modulhaus besteht somit aus einzelnen Modulen, bei denen die Raum- und Zimmeraufteilung nach Wunsch zusammengesetzt und wieder verlegt werden kann. Bei einem Fertighaus dagegen können die Zwischenwände bei aneinander liegenden Räumen entfernt und die Räume so miteinander verbunden werden.  Um ein gesundes Wohnklima zu erzeugen, ist bei einem Modulhaus eine gute Dämmung und Dichtung der einzelnen Module sowie eine gute Verbindungstechnik Voraussetzung. Ist eine „verschachtelte“ Bauweise gewünscht, kann es bei den freistehenden Außenwänden zu Wärmebrücken und zu einem höheren Wärmeverlust kommen. Da Modulbauhäuser meistens aus Holz oder Holzersatz gebaut werden, können, anders als bei einer statischen Bauweise, Risse oder Fugen entstehen. Deshalb steht bei der Bauweise eines Modulhauses die Verbindungstechnik, Dämmung und Dichtung im Mittelpunkt. Je zusammenhängender die einzelnen Wohnmodule aneinander stehen und je standardisierter das Haus gebaut ist, desto besser sind Dämmung und Wohnklima. Quelle: modulheim.de © photodune.net

Studie: „Mitarbeiterwohnen – Der „Kampf um die Köpfe“ geht übers Wohnen“:

Zukunftsweisende Wohnmodelle und die Investition in Mitarbeiterwohnungen sollen auch künftig finanzielle Entlastungen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Unternehmen bedeuten. Mit dem Bau von Mitarbeiterwohnungen soll zudem dem Wohnraummangel entgegengewirkt und der Wohnungsmarkt entlastet werden. So rückt der Bereich „Mitarbeiterwohnen“ in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft immer mehr in den Fokus. Nicht zuletzt seit der Neuregelung der steuerlichen Behandlung des „geldwerten Vorteils“ zum 01. Januar 2020 und des Wegfalls von Steuernachzahlungen beim Bezug und Bewohnen einer vergünstigten Wohnung durch den Arbeitgeber. In der Studie „Mitarbeiterwohnen – Der ‚Kampf um die Köpfe‘ geht übers Wohnen“ stellen Forscher des Berliner Forschungs- und Beratungsinstituts Regio Kontext unterschiedliche Modelle für Wirtschafts- und Wohnungsunternehmen vor und schildern, wie sie in den Bereich „Mitarbeiterwohnen“ erfolgreich investieren und von Zusammenschlüssen und Kooperationen profitieren können. Ob mit der Bildung von Baugemeinschaften kleiner und mittelständischer Unternehmen oder durch Zusammenschlüsse von Wirtschafts- und Wohnungsunternehmen sowie der Kooperation mit Genossenschaften, die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Anhand konkreter Fallbeispiele aus Deutschland werden in der Studie zum einen Ideen vorgestellt, wie sich Wohnungsunternehmen stärker im Bereich „Mitarbeiterwohnen“ einbringen und wie nachhaltige Wohnmodelle aussehen können, die die Bereiche Wohnen und Arbeiten auch außerhalb der Ballungszentren und Großstädte miteinander verbinden. Ebenso werden die Voraussetzungen für die unterschiedlichen Modelle und Kooperationen aufgeschlüsselt und ihre möglichen Folgen, beispielsweise im Steuer- und Mietrecht, benannt. Quelle: GdW © photodune.net

Tipp: Baugrunduntersuchung vor Beginn der Baumaßnahmen erspart Folgekosten:

Wer auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist, braucht zunächst ein Grundstück, das den Wünschen und Erfordernissen entspricht. Ist ein passendes Grundstück einmal gefunden, möchten zukünftige Hausbesitzer meist direkt mit den Bauarbeiten beginnen. Doch nur, weil ein Grundstück als Bauland freigegeben ist, sagt es noch lange nichts über seine Bodenbeschaffenheit, seine Tragfähigkeit oder die Grundwasserverhältnisse aus. Um spätere Folgeschäden zu vermeiden, ist es deshalb ratsam, in eine Baugrunduntersuchung zu investieren. Hierbei erstellt ein Geologe oder ein anerkanntes Ingenieurbüro ein fundiertes Bodenprofil, welches detailliert über die Bodenverhältnisse informiert und auf Schwachstellen oder Schäden hinweist. Mit einem professionell erstellten Bodengutachten können Bauherren und Eigentümer bereits vor Beginn der Baumaßnahmen die Bodenverhältnisse analysieren und Schäden beheben. Vor allem bei Grundstücken, die zuvor als Gewerbegebiet genutzt worden sind, ist eine Baugrunduntersuchung besonders ratsam. Bereits vorhandene Schäden im Boden können Komplikationen bei der Grundstücksarbeit mit sich bringen. Ist der Boden stark beschädigt, kann in einigen Fällen sogar eine Bodensanierung erforderlich sein. Wird dies zu spät erkannt und die Immobilie ist bereits gebaut, kann dies sehr kostspielig werden. Auch wenn für eine Baugrunduntersuchung etwa 0,5 bis 1,5 Prozent der Rohbaukosten investiert werden müssen, sollten Bauherren beachten, dass nur mit einem aussagekräftigen Gutachten später auftretenden Bauschäden und damit entstehende Folgekosten verhindert werden können. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

Umfrage: Erdgas zur Energiegewinnung immer beliebter:

Die Initiative „Zukunft ERDGAS“ der deutschen Erdgas-Wirtschaft untersuchte in einer Forsa-Umfrage im Dezember 2019, wie hoch der Erdgas Bedarf zur Energiegewinnung in den nächsten Jahren in Deutschland ausfallen wird. Für die Umfrage wurden mehr als 1.007 Bürgerinnen und Bürger befragt. Der größte Teil der Befragten sieht Erdgas als einen elementaren Erzeuger von Energie. Rund 74 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Erdgas auch in Zukunft eine elementare Rolle bei der Gewinnung von Energie spielt. Mehr als die Hälfte der Befragten ist sogar der Annahme, dass die Erzeugung von Energie ansteigen wird, so die Ergebnisse des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa. Ebenso zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass Erdgas zusammen mit Sonnen- und Windenergie der beste Erzeuger von grüner Energie ist. Dieser Meinung sind rund 45 der Befragten. Aus der Forsa-Umfrage geht ebenfalls hervor, dass für mehr als drei Viertel der Befragten die Finanzierbarkeit die wichtigste Rolle bei der Wahl des Energieerzeugers spielt. Ebenso wichtig sind die Punkte Sicherheit und Zuverlässigkeit bei der Energieversorgung. Für 42 Prozent der Befragten spielen die Punkte Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Quelle: Zukunft Erdgas © photodune.net

Urteil: Steuererlass bei Erbimmobilien setzt Selbstnutzung zu Wohnzwecken voraus:

Ehegatten oder Lebenspartner, die eine Immobilie erben, werden vom Gesetzgeber mit Vergünstigungen bei der Erbschaftssteuer unterstützt. Ziel ist, dass sie ihr Wohneigentum im Familienbesitz behalten und somit den familiären Lebensraum schützen können. Die finanzielle Unterstützung erfolgt in Form einer Erbschaftssteuerbefreiung bei geerbten Immobilien. Diese Vergünstigungen setzen jedoch voraus, dass die geerbte Immobilie von dem Erben über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren weder verkauft noch verschenkt wird. In einem Gerichtsurteil (AZ II R 38/16) des Bundesfinanzhofs (BFH) München muss die Alleinerbin und Ehefrau ihres verstorbenen Mannes die Steuervergünstigungen nun rückwirkend, nach § 13 Abs. 1 Nr. 4b ErbStG, zurückzahlen. Der Grund dafür ist, dass sie das geerbte Einfamilienhaus bereits nach kurzer Zeit an ihre Tochter verschenkte und sich lediglich das lebenslange Wohnrecht vorbehielt. Dies ist nicht im Sinne des Gesetzgebers, denn die steuerlichen Vergünstigungen gelten nur bei Selbstnutzung zu Wohnzwecken. Wird die Immobilie vererbt oder verschenkt, so steht das laut Urteil im Widerspruch zum eigentlichen Förderziel des Gesetzgebers, welches er mit den Steuervergünstigungen bei Erbimmobilien erreichen möchte. Ebenso ist es nicht Sinn und Zweck, die Immobilie steuerfrei zu erben und dann weiterzuverkaufen. Quelle: BFH © fotolia.de

Vorgaben beim Bau eines Treppengeländers:

Bei der Wahl des richtigen Treppengeländers geht es nicht nur um ästhetische Aspekte, die passenden Baumaterialien und einen ansprechenden Look, sondern es müssen vor allen Dingen auch gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden. Als Grundlage für den Bau eines Treppengeländers gelten in Deutschland die Vorschriften der DIN-Norm 18065. Die hier festgehaltenen Vorschriften gelten der Absturzsicherung und der allgemeinen Sicherheit. So spielen nicht nur die Höhe des Geländers und der Handlauf eine wichtige Rolle, sondern es müssen auch die Vorschriften zur Verankerung und Ausführung eingehalten werden. Wenn die Treppe im Haus mindestens über drei Treppenstufen verfügt und eine Absturzhöhe von 15 Zentimetern aufweist muss, laut Gesetz, ein Treppengeländer angebracht werden. Beträgt die Absturzhöhe weniger als 12 Meter, muss laut der DIN-Norm 18065, eine Geländerhöhe von 90 Zentimetern garantiert werden. Ist die Absturzhöhe größer, muss das Geländer 110 Zentimeter hoch sein. Ebenso sollte bei der Konstruktion darauf geachtet werden, dass der Abstand der Gitterstäbe so berechnet ist, dass niemand durchrutschen kann. Um für die Sicherheit von Kindern zu garantieren, dürfen die Geländer nicht mehr als 12 Zentimeter voneinander entfernt sein. Auch für den Handlauf des Treppengeländers gelten gesetzliche Vorschriften. So muss dieser rutschfest und griffsicher sein und sich von dem Hintergrund bzw. der Wand farblich absetzen, sodass er auf den ersten Blick als Treppengeländer wahrgenommen werden kann. Besonders geeignet ist ein Handlauf mit einer ovalen oder runden Form. Der Abstand zwischen der Wand und dem Handlauf muss mindestens fünf Zentimeter betragen. Für barrierefreies Bauen gelten die Bestimmungen aus der DIN-Norm 18040-2. Die Bestimmungen sind in der Landesverordnung festgehalten und geben ein Mindestmaß vor. Quelle: bauemotion.de © photodune.net

Studie zur Investitionstätigkeit von Family Offices im Immobiliensektor :

Der Immobilien-Berater Catella hat im vergangenen Jahr die Investitionstätigkeit von etwa 80 Family Offices untersucht und analysiert, also von Unternehmen, die sich mit der bankenunabhängigen Verwaltung großer privater Vermögen befassen. Die Auswertungen basieren sowohl auf Gesprächen mit Experten als auch auf zahlreichen Datenbankanalysen. Grund für die Untersuchungen ist die weltweit stetig steigende Investitionstätigkeit von Family Offices mit einem Investitionsanteil von zurzeit etwa 34 Prozent. Die Experten von Catella rechnen in den nächsten fünf Jahren mit einem Investitionsanteil von Familiy Offices im Immobilienbereich von bis zu 42 Prozent. Aufgrund dessen hat sich Catella Research zu eigen gemacht, die undurchsichtige Käufergruppe der Family Offices näher zu beleuchten. Vor allen Dingen auch, weil diese die zweitstärkste Käufergruppe im Immobilienbereich ausmachen, direkt nach den institutionellen Anlegern. Sowohl in Deutschland als auch international ist allerdings noch relativ wenig über die zweitwichtigste Investorengruppe im Immobiliensektor bekannt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen unterschiedliche Investitionstätigkeiten zwischen Single-Family-Offices und Multi-Family-Offices. Während Single-Family-Offices einen hohen Real-Estate-Anteil aufweisen, sind Multi-Family-Offices eher an alternativen Investments interessiert. Aus den Auswertungen von Catella Research geht hervor, dass etwa 46 Prozent der Befragten in der Risikoklasse Core + investieren. Das größte Investitionsinteresse haben Family Offices im Bereich Büroimmobilien, dicht gefolgt von Wohnimmobilien. Der langfristige Vermögensaufbau sowie die Diversifikation stehen bei den vermögenden Privatinvestoren im Zentrum ihrer Investitionstätigkeiten. Quelle: Catella © fotolia.de

Mit dem Einbau eines Fertigkellers mehr Platz im Wohnraum schaffen:

Für Hauseigentümer, die sich beim Hauskauf oder beim Hausbau aus unterschiedlichen Gründen gegen einen Keller entschieden haben und diesen nun zwingend brauchen, gibt es eine Lösung. Fertigkeller können problemlos im Nachhinein eingebaut werden und sind in allen Größen erhältlich. So kann mit einer Teilunterkellerung wieder mehr Wohnraum geschaffen werden, indem Heizungs-, Lüftungs- oder Warmwasseraufbereitungsanlagen oder Winterreifen, Gartenmöbel und andere Gegenstände aus dem Haus ausgelagert im neu eingebauten Fertigkeller verstaut werden können. Mit einer modernen Dämmung kann der Fertigkeller nach Wunsch auch als Hobbyraum oder Partykeller oder zu anderen Zwecken, wie beispielsweise als Spa-Bereich oder Heimkino, genutzt werden. Ähnlich wie bei Fertighäusern zeichnen sich Fertigkeller durch eine kurze Bauzeit aus, da die Elemente bereits im Vorfeld in der Fabrikhalle vorgefertigt wurden. Aufgrund der kurzen Bauzeit lassen sich somit Baukosten verringern, oftmals werden Fertigkeller zu einem Festpreis angeboten. Wichtig bei der Planung eines Fertigkellers ist, dass ein Fachmann vorab den Baugrund untersucht. Wer Wert auf Qualität legt, sollte darauf achten, dass der Fertigkeller mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet ist. Das von der Gütegemeinschaft Fertigkeller e. V. (GÜF) vergebene RAL-Gütezeichen bescheinigt zusätzlich zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen auch die Qualitätssicherung des Fertigkellers sowie die regelmäßige Kontrolle in der Planungs- sowie in der Bauphase. Quelle: bauen.com © photodune.net

Tipps: So senken Sie Ihren Energieverbrauch im Alltag:

Zusätzlich zu energieeffizienten Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, wie beispielsweise einer guten Außendämmung der Gebäusehülle oder dem Einbau von neuen Fenstern, können Bewohner mit zahlreichen Alltagsmaßnahmen ihren Energieverbrauch senken, Kosten reduzieren und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) stellt auf seiner Internetseite hilfreiche Tipps zusammen, wie Verbraucher ihren Energieverbrauch schnell und nachhaltig senken können. So weist der BDEW beispielsweise darauf hin, dass die Energielabels A+++ bis D oder A bis G, mit denen alle Haushaltsgeräte gekennzeichnet sind, genauer unter die Lupe genommen werden müssen. Denn die Technik und die Anforderungen an energieeffiziente Geräte entwickeln sich schnell, sodass die Energieeffizienzklassen A bis D nicht mehr den europäischen Ökodesign-Verordnungen entsprechen. Dies bedeutet, dass die im Handel erhältlichen Haushaltsgeräte, die mit dem Label A+ gekennzeichnet sind, die schlechteste Energiebilanz liefern. Um den Stromverbrauch im Haushalt zu analysieren und zu prüfen, verweist der BDEW auf den „Stromspiegel für Deutschland“. Die HEA-Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung, eine Partnerorganisation des BDEW, stellt einen HEA-Onlinerechner zur Verfügung, mit welchem Verbraucher in Privathaushalten ihren Stromverbrauch sowie die Effizienz ihrer Haushaltsgeräte überprüfen können. In der kostenlosen HEA-Fachwissen-Datenbank finden Verbraucher unter anderem spezifische Informationen zu den Effizienzklassen sowie zum Stromverbrauch ihrer Haushaltsgeräte. Die Online-Plattform „Ganz einfach Energiesparen“ stellt Service-Tools zum Thema Energiesparen zur Verfügung und bietet eine Auflistung von Experten, die sich mit dem Thema Energieeffizienz beschäftigen. Quelle: BDEW © fotolia.de

Beschlüsse in einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG):

Wer im Besitz einer Eigentumswohnung ist, ist gleichzeitig Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Deshalb ist es wichtig, dass sich zukünftige Wohnungseigentümer über ihre Rechte und Pflichten informieren und sich erkundigen, was sich beispielsweise hinter den Begriffen Teilungserklärung, Sonder- und Gemeinschaftseigentum oder Gemeinschaftsordnung verbirgt. Ebenso sollten zukünftige Wohnungseigentümer wissen, nach welchem Prinzip Gemeinschaftsbeschlüsse gefällt werden, welche Mehrheit für die Durchsetzung von Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen und Bauvorhaben entscheidet oder welche Möglichkeiten es gibt, gegen gemeinschaftliche Beschlüsse Einspruch einzulegen. Während beispielsweise Reparaturen am Sondereigentum keiner Zustimmung der anderen WEG-Mitglieder bedürfen, müssen Baumaßnahmen am Gemeinschaftseigentum sowie Entscheidungen über die Instandhaltung und Verwaltung des Objekts gemeinschaftlich abgestimmt werden. Abstimmungen, die das Gemeinschaftseigentum betreffen, finden mindestens einmal pro Jahr in einer Eigentümerversammlung statt. Oftmals findet diese zum Ende oder zu Beginn des Kalenderjahres statt, damit Eigentümer ebenfalls zeitnah über das für das Kalenderjahr zur Verfügung stehende Hausgeld diskutieren können. Während beispielsweise für Entscheidungen über die Hausordnung eine einfache Mehrheit ausreicht, brauchen Modernisierungsmaßnahmen, wie beispielsweise ein Einbau oder Austausch eines Aufzugs, bereits eine Dreiviertelmehrheit. Sind bauliche Maßnahmen geplant, die das Wesen der Wohnanlage grundsätzlich und dauerhaft verändern, wie zum Beispiel der Anbau von Balkonen, müssen diesen alle Eigentümer zustimmen. Quelle: Stiftung Warentest © fotolia.de

Video-Türsprechanlage erhöht die Sicherheit :

Intelligente Türsprechanlagen sorgen für Komfort und Sicherheit. Vor allem mit der Erweiterung einer modernen Sprachanlage durch eine zusätzliche Video-Türsprechanlage, können Bewohner ganz sicher gehen, wer tatsächlich vor der Tür steht. Um eine gute Audio- und Bildqualität der Video-Türsprechanlage zu gewährleisten, sollten sich Kaufinteressenten von einem Fachmann beraten lassen. Denn die Qualitätsunterschiede in modernen und vernetzten Videosprechanlagen sind beispielsweise im Bereich Datenübertragung sowie Systemstabilität groß. Die meisten Türkommunikationsanlagen bestehen aus je einer fest installierten Innen- und Außenstation, die mit einem Kabel verbunden sind. Moderne und hochwertige Geräte können über das Internet in das System eingebettet und bequem vom Smartphone, Tablet oder vom PC aus von unterschiedlichen Standorten abgerufen und gesteuert werden. Voraussetzung für eine kabellose Variante ist lediglich ein IP-Gateway. Allerdings ist zu beachten, dass aufgrund der intensiven Internetnutzung in der Umgebung sowie der Vernetzung von zahlreichen technischen Geräten im Haushalt über das WLAN, die Sicherheit und Funktionalität der Anwendungen eingeschränkt ist. Klingelt jemand an der Haustür, wird die an der Hauseingangstür installierte Videokamera aktiviert und überträgt das Bild auf ein Display in der Innenstation. Sollte niemand im Haus auf das Klingeln reagieren, nimmt die Kamera in der Regel ein bis drei Bilder vom Hauseingang auf, damit Bewohner sich zu einem späteren Zeitpunkt ansehen können, wer zu Besuch war. Zusätzliche technische Funktionen, wie beispielsweise eine farbliche Signalübertragung beim Klingeln, können nach Belieben programmiert werden. Quelle: bauemotion.de © photodune.net

Die Erhöhung der Grunderwerbsteuer führt zu Rekordeinnahmen:

Wer ein Haus kauft, muss für den Kauf des Grundstücks und des Gebäudes Grunderwerbsteuer entrichten. Jedes Jahr heben die Bundesländer die Grunderwerbsteuer an, was in Deutschland im Jahre 2019 zu Rekordeinnahmen von 15,8 Millionen Euro führte. Dies bedeutet eine Erhöhng der Grunderwerbsteuer im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Prozent. Diese Entwicklung sorgt in der Immobilienbranche und in der Wohnungsbranche für Unmut. Auch bedeutet die Erhöhung der Grunderwerbsteuer einen Anstieg der Nebenkostenzahlungen, was das Wohnen immer kostspieliger macht. Auch der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) kritisiert die Erhöhung der Grunderwerbsteuer und fordert, dass die Bundesländer die fortlaufende Erhöhung stoppen. Denn seit 2010 haben sich, laut BFW, die Einnahmen der Grunderwerbsteuer in Deutschland verdreifacht. Der größte Anstieg ist in Berlin zu verzeichnen. Hier ist die Grunderwerbsteuer seit 2018 um 37 Prozent gestiegen. Dies steht nach Aussagen des BFW in Diskrepanz mit der Einführung eines Mietendeckels in Berlin. Auch das Baukindergeld macht für den BFW wenig Sinn, wenn die Grunderwerbsteuer weiterhin so hoch bleibt oder womöglich noch weiterhin steigen wird. Betroffen von der hohen Grunderwerbsteuer ist vor allen Dingen die Mittelschicht, die den Kauf sowie den Bau eines Eigenheims kaum noch finanzieren kann. Denn zusätzlich zu dem Kaufpreis und der hohen Grunderwerbsteuer kommen noch Notarkosten und Maklergebühren dazu, doch die Kaufnebenkosten können nicht über einen Kredit finanziert werden. Deshalb fordert auch der BFW die Einführung eines Freibetrags der Grundsteuer für Ersterwerber. Dieser wurde um Koalitionsvertrag zwar angekündigt, aber von der Bundesregierung noch nicht geprüft. Quelle: BFW © fotolia.de

Die Erhöhung der Grunderwerbsteuer führt zu Mehreinnahmen:

Wer ein Haus kauft, muss für den Kauf des Grundstücks und des Gebäudes Grunderwerbsteuer entrichten. Jedes Jahr heben die Bundesländer die Grunderwerbsteuer an, was in Deutschland im Jahre 2019 zu Mehreinnahmen von 15,8 Milliarden Euro führte. Dies bedeutet eine Erhöhng der Grunderwerbsteuer im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Prozent. Diese Entwicklung sorgt in der Immobilienbranche und in der Wohnungsbranche für Unmut. Auch bedeutet die Erhöhung der Grunderwerbsteuer einen Anstieg der Nebenkostenzahlungen, was das Wohnen immer kostspieliger macht. Auch der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) kritisiert die Erhöhung der Grunderwerbsteuer und fordert, dass die Bundesländer die fortlaufende Erhöhung stoppen. Denn seit 2010 haben sich, laut BFW, die Einnahmen der Grunderwerbsteuer in Deutschland verdreifacht. Der größte Anstieg ist in Berlin zu verzeichnen. Hier ist die Grunderwerbsteuer seit 2018 um 37 Prozent gestiegen. Dies steht nach Aussagen des BFW in Diskrepanz mit der Einführung eines Mietendeckels in Berlin. Auch das Baukindergeld macht für den BFW wenig Sinn, wenn die Grunderwerbsteuer weiterhin so hoch bleibt oder womöglich noch weiterhin steigen wird. Betroffen von der hohen Grunderwerbsteuer ist vor allen Dingen die Mittelschicht, die den Kauf sowie den Bau eines Eigenheims kaum noch finanzieren kann. Denn zusätzlich zu dem Kaufpreis und der hohen Grunderwerbsteuer kommen noch Notarkosten und Maklergebühren dazu, doch die Kaufnebenkosten können nicht über einen Kredit finanziert werden. Deshalb fordert auch der BFW die Einführung eines Freibetrags der Grundsteuer für Ersterwerber. Dieser wurde um Koalitionsvertrag zwar angekündigt, aber von der Bundesregierung noch nicht geprüft. Quelle: BFW © fotolia.de

Tipps: So beugen Sie Schimmelbildung vor:

Eine hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen sowie ausgekühlte Außenwände können schnell zur Schimmelbildung führen. Wer dann noch falsch lüftet und die Räumlichkeiten nicht ausreichend beheizt, bietet Innenraumpilzen die Möglichkeit, sich auszubreiten. Beträgt die Luftfeuchtigkeit mehr als 65 Prozent, ist Schimmelbildung vorprogrammiert. Um Schimmelbildung und die Folgen, wie beispielsweise Atemwegsinfektionen und Allergien, Wandschäden und Schäden am Putz sowie schlechte Gerüche zu vermeiden, stellt der Bauratgeber Deutschland einige Tipps zusammen. Um Schimmel zu umgehen, sollten Bewohner mehrmals täglich Stoßlüften. Denn beim Stoßlüften wird die feuchte Luft aus den Innenräumen gegen neue unverbrauchte Luft ausgetauscht. Vor allem bei Alltagstätigkeiten, wie nach dem Duschen oder Kochen, sollten die Räume ausreichend gelüftet werden. Werden die Fenster dauerhalft offengelassen, kühlen die Wände ab und der Energieverbrauch steigt. Grundsätzlich sollte die Raumtemperatur nicht unter 19 Grad liegen. Vor allen Dingen in großen Räumen sorgt ein Bautrockner für ein angenehmes Raumklima und eine regelmäßige Luftentfeuchtung. Warme Heizungsluft nimmt Feuchtigkeit auf. Deshalb sollten Bewohner darauf achten, alle Räumlichkeiten gleichmäßig zu beheizen. Da große Temperaturunterschiede ebenfalls Nässe und Feuchtigkeit erzeugen, sollten Zwischentüren stets geschlossen werden. Mit kleinen Maßnahmen im Alltag, wie beispielsweise, die Wäsche draußen aufzuhängen, Abzug-Anlagen zu benutzen oder die Dusche gut abzutrocknen, kann ebenfalls Schimmelbildung vermieden werden. Für die Förderung einer guten Luftzirkulation empfiehlt der Bauratgeber, Möbel und Bilder mit einem Abstand zur Wand anzubringen. Eine gute Dämmung der Gebäudehülle ist Voraussetzung für gesundes und energieeffizientes Wohnen. Quelle: Bauratgeber Deutschland © photodune.net

Was gehört zum energieeffizienten Bauen?:

Heutzutage sollte sich jeder Bauherr mit dem Thema energieeffizientes Bauen auseinandersetzen. Was genau zu einem energieautarken Haus gehört, verraten unabhängige Energie- und Bauherrenberater. Um energiesparend zu bauen, wird Bauherren empfohlen, sich für eine kompakte Gebäudeform mit einer möglichst geringen Gebäudeoberfläche zu entscheiden. Vor allem Massivhäuser bieten einen guten Wärmeschutz. Denn ein Massivhaus erreicht bereits ohne eine zusätzliche Dämmung die vorgeschriebenen Standards der Energiesparverordnung (EnEv). Hat das Haus Erker, Gauben oder andere vorspringende Gebäudeteile, müssen diese zusätzlich gedämmt werden. Auch beim Anbringen von Balkonen, Heizungen oder anderen Elementen im Mauerwerk, muss darauf geachtet werden, dass das Haus luftdicht ist und über keine Wärmebrücken oder Fugen verfügt. Mit einer Nord-Süd-Ausrichtung des Hauses kann beim Anbringen einer Photovoltaikanlage ein maximaler Ertrag an Sonnenenergie erzielt werden. Wohn- und Aufenthaltsräume sollten sich in südlicher Lage befinden und Räume, die nicht regelmäßig genutzt werden, in nördlicher Lage. So können Bewohner zum einen Energie sparen, zum anderen erhalten die Aufenthaltsräume ausreichend Sonnenlicht und sorgen für ein angenehmes Wohnklima. Welche Heizungsart die richtige ist, hängt von den Eigenschaften der Immobilie ab und muss individuell bewertet werden. Ebenso sollten beispielsweise veraltete technische Geräte ausgetauscht, Lampen auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt oder programmierbare Thermostate genutzt werden. Quelle: Hauberater.de © photodune.net

Urteil: Mieterhöhung trotz falscher Berechnung der Grundfläche zulässig :

Der Mieter einer Wohnung in Dresden hat in den Jahren 2007, 2009, 2011 und 2013 der von der Vermieterin verlangten Mieterhöhung schriftlich zugestimmt. Im Jahre 2013 fordert er in einem Rechtsstreit die Vermieterin dazu auf, einen Teil der bereits entrichteten Miete zurückzuzahlen (AZ VIII ZR 234/18). Diese Forderung begründet er damit, dass die Grundfläche seiner Wohnung falsch berechnet wurde. Denn die Vermieterin ist bei der Berechnung der Miete von 113 Quadratmetern ausgegangen. Im Mietvertrag wurde keine Wohnfläche angegeben. Späteren Berechnungen zufolge betrug die Grundfläche tatsächlich lediglich nur 102 Quadratmeter. Der Bundesgerichtshof (BGH) lehnt die Klage der Mieter dennoch ab. Denn obwohl die Berechnungen der Mieterhöhung tatsächlich anhand einer falsch berechneten Wohnungsfläche durchgeführt wurden, lagen die Forderungen in allen Jahren unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Zudem ist das Mieterhöhungsverlangen wirksam, denn beide Mietparteien haben sich zuvor auf eine Erhöhung der Miete geeinigt. Zwar könnte ein beidseitiger Kalkulationsirrtum grundsätzlich zu einer Anpassung führen, allerdings ist nach § 313 BGB die Voraussetzung hierfür, dass sich wesentliche Punkte des Vertrags, die die Grundlage der Vertragsschließung bildeten, als falsch erwiesen haben und ein Vertragsverhältnis unter diesen Umständen nicht zustande gekommen wäre. Auch wenn eine falsche Berechnung der Grundmiete ein solches Argument darstellen könnte, ist die Erhöhung der Miete für den Mieter zumutbar, denn diese liegt in allen Jahren unter der ortsüblichen Vergleichsmiete.  Quelle: BGH © fotolia.de

Verbesserte Mietverwaltung mit digitalen Vermietungsplattformen :

Um den Kundenservice im Bereich Mietverwaltung zu verbessern und die Prozessfähigkeit zu steigern, gleichen und strukturieren neue digitale Tools in Vermietungsplattformen, die Profile der Interessenten mit den Wunschprofilen der Eigentümer ab. So kann ein Vermieter bereits zu Beginn des Vermietungsprozesses auf einen Blick erkennen, wie gut der Interessent zu ihm passt. Digitale Vermietungsplattformen vereinfachen zudem zahlreiche Aufgaben in der Immobilienvermietung. So können über einen interaktiven Besichtigungsplaner Termine vergeben und koordiniert werden. Nach dem Besichtigungstermin erhalten Interessenten automatisch eine E-Mail, über welche sie kommunizieren können, ob sie an dem Mietobjekt interessiert sind. Bei Interesse wird ihnen ein digitaler Mieterfragebogen zugeschickt. Nach dem Ausfüllen der Pflichtangaben und der Bestätigung der Kenntnisnahme zur Schufa-Auskunft kann die Bonitätsprüfung bei der Auskunft erfolgen. Mit der Mietverwaltung über digitale Vermietungsplattformen sparen Vermieter und Mieter nicht nur viel Zeit, sondern erhalten gleichzeitig einen besseren Überblick über alle laufenden Prozesse. Dabei werden stets die angegebenen Mieterinformationen und personenbezogenen Daten nach den neuesten Richtlinien der EU-DSGVO und des BDSG geschützt und SSL-verschlüsselt in einem Hochsicherheitszentrum gespeichert. Quelle: Immomio © photodune.net

Test: Pflegeimmobilien als Kapitalanlage?:

Zahlreiche Bauträger und Anlagevermittler sehen in Pflegeimmobilien eine lukrative Kapitalanlage für Investoren. Sie prognostizieren hohe Renditen mit vier und mehr Prozent und das bis zu 25 Jahre lang. Dieser Prognose geht die Stiftung Warentest nach und beleuchtet, ob die Investition in ein Pflegeapartment tatsächlich so lukrativ und rentabel ist, wie versprochen. Welche Gewinne lassen sich mit Pflegeimmobilien tatsächlich erzielen? Worauf sollten Investoren und Anleger vor dem Kauf einer Pflegeimmobilie außerdem achten? So weist die Stiftung Warentest zunächst darauf hin, dass die von den Bauträgern und Anlagevermittlern versprochene Rendite eine Bruttorendite ist. Anleger müssen beachten, dass von den beispielsweise vier versprochenen Prozent für die Rendite etwa 0,5 Prozent für die Nebenkosten abgezogen werden müssen. Auch wenn die Mieten stetig steigen, müssen Käufer sich darüber im Klaren sein, dass gerade eine Pflegeimmobilie schnell an Wert verliert. Denn die Gemeinschaftsräume werden von den Bewohnern stark genutzt und altern schnell. Zudem legen neue Gesetze stets neue Anforderungen an die Ausstattung auf. Meistens muss die Immobilie nach einigen Jahren aufwendig modernisiert werden. Ein weiterer Risikofaktor ist der wirtschaftliche Erfolg des Betreibers. Droht ihm eine Insolvenz, kann dies bedeuten, dass die Miete nicht gezahlt wird. Wann und ob ein neuer Betreiber gefunden wird und ob die Immobilie für den Weitervertrieb noch lukrativ ist, ist nicht abzusehen. Vor allem dann nicht, wenn ambulante Pflegedienste und moderne Pflegeheime in der Region zunehmend gefragt sind. Quelle: Stiftung Warentest © fotolia.de

Rauchwarnmelder und Brandschutz:

In Deutschland ist der Einbau von Rauchwarnmeldern in Neubauimmobilien Pflicht. Denn sie alarmieren Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung bereits bei einem entstehenden Brand. Auch in Altbauimmobilien müssen Feuermelder nachträglich installiert werden. Die Landesbauordnung in den jeweiligen Bundesländern gibt Auskunft darüber, ob Eigentümer oder Mieter für den Einbau der Rauchwarnmelder zuständig sind. Ebenso sind in der Landesbauordnung Richtlinien und Pflichten zur Montage von Rauchwarnmeldern festgeschrieben. Auch wenn sich diese in den jeweiligen Bundesländern zum Teil leicht unterschieden, nehmen alle Verordnungen Bezug auf die DIN 14676. Somit sollten Rauchbrandmelder in Fluren, die als Rettungswege dienen, sowie in Schlaf- und Kinderzimmern angebracht werden. Laut dem Verband privater Bauherren (VPB) raten Experten sogar dazu, alle Räumlichkeiten, ausgenommen der Küche, mit Warnmeldern auszustatten. Das Qualitätszeichen Q und die Angabe EN 14604 besagt, dass sich die Rauchbrandmelder für einen langfristigen Einsatz eignen. Doch um vor Feuer zu schützen sollten bereits in der Planungsphase eines Hauses Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. So sollte jede Neubauimmobile einen zweiten Fluchtweg haben, auch Zufahrtswege für den Rettungswagen sind inzwischen Vorschrift. Wer im Besitz einer Altbauimmobilie ist, dem rät der VPB dazu, die vorhandenen Rettungswege regelmäßig auszuprobieren. Mit der Checkliste „Verhalten im Brandfall“ gibt der VPB hilfreiche Tipps, wie Sie sich vor einem Brand schützen können. Quelle: VPB © photodune.net

Thermografie in Neu- und Altbauimmobilien :

Die Thermografie ist ein bewährtes Verfahren, mit welchem Energielecks in Neu- und Altbaugebäuden aufgespürt werden können. Eine spezielle Wärmebildkamera lichtet unterschiedliche Oberflächentemperaturen farblich ab und kann somit Auskunft über die Luftdichtigkeit in Altbauimmobilien geben sowie Wärmebrücken und Schäden aufspüren. Auch für Neubauimmobilien eignet sich das Thermografieverfahren gut, um die tatsächlichen Dämmeigenschaften des Hauses zu überprüfen. Laut dem Verband Privater Bauherren (VPB) weisen nämlich etwa 70 Prozent aller Neubauimmobilien energetische Mängel auf. Deshalb rät der VPB Immobilienkäufern und Bauherren dazu, eine Qualitätskontrolle von einem unabhängigen Sachverständigen durchführen zu lassen. Bestenfalls wird die Thermografie in Kombination mit einem Blower-Door-Test, einer Luftdichtheitsprüfung, durchgeführt. Wichtig bei der Überprüfung von Energielecks ist laut VPB die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Experten. Denn ein unabhängiger Sachverständiger ist tatsächlich an einer Aufspürung von Energielecks interessiert und kann den Eigentümern eine detaillierte Bestandsaufnahme geben. Wer ein schlüsselfertiges Haus kauft, sollte laut VPB darauf achten, dass eine unabhängige Qualitätskontrolle mit Thermografieverfahren und dem Blower-Door-Test in den Vertrag mitaufgenommen wird. Nur so können Eigentümer und Bauherren herausfinden, ob die Immobilie bereits zu Beginn energetische Schäden aufweist. Eine seriöse Thermografie-Untersuchung zeichnet sich durch eine fundierte Beratung aus. Denn jedes Gebäude bringt individuelle Anforderungen an die Thermografie-Untersuchung mit sich und muss somit an unterschiedlichen Stellen fotografiert werden. Die Kosten für eine seriöse Thermografie-Untersuchung betragen etwa 500 bis 600 Euro. Der VPB stellt auf seiner Internetseite einen kostenlosen Ratgeber zum Herunterladen bereit. Quelle: VPB © photodune.net

Urteil: "Notdienstpauschale" für Hausmeister zählt zu den Verwaltungskosten:

Die Hausmeisterkosten gehören zu jeder Betriebskostenabrechnung und werden von den Mietern jährlich anteilig bezahlt. Ein Hausmeister übernimmt vor allen Dingen allgemeine Kontroll- und Überwachungstätigkeiten an dem Objekt. Dazu gehören beispielsweise die Überprüfung der Flucht- und Rettungswege, die ordnungsgemäße Funktion der Technik und Beleuchtung von Gemeinschaftsflächen oder die Kontrolle von Außentüren. Die Kosten für die Hausmeistertätigkeiten werden auf die Mieter in der Betriebskostenabrechnung umgelegt. Klar davon abzugrenzen sind Tätigkeiten, die in den Bereich der Instandsetzung und Instandhaltung fallen oder zu den Verwaltungstätigkeiten gehören. Denn die Kosten, die zu der Verwaltung eines Gebäudes zählen, werden vom Vermieter getragen. In einem Rechtsstreit (AT VIII ZR 62/19) hat ein Vermieter aus Berlin die Kosten einer zusätzlichen „Notdienstpauschale“ für den Hausmeister ebenfalls auf die Mieter umgelegt und in der Betriebskostenabrechnung aufgeführt. Eine Mietpartei weigert sich, die Kosten zu tragen, denn die Mieter sind der Auffassung, dass diese nicht zu den Betriebskosten gehören. Der Bundesgerichtshof (BGH) gibt dem Kläger recht und entscheidet, dass die Kosten für den Hausmeister-Notdienst von dem Vermieter selbst getragen werden müssen (AT VIII ZR 62/19). Denn anders als bei den allgemeinen Hausmeistertätigkeiten, die vor allen Dingen darauf abzielen, die Hausordnung einzuhalten und routinemäßig erledigt werden, muss der Hausmeister bei Störungsmeldungen außerhalb der gängigen Geschäftszeiten agieren und eine Fachfirma zur Behebung des Störfalls alarmieren. Diese Aufgaben würden normalerweise tagsüber vom Vermieter oder von der Hausverwaltung erledigt werden, gehören zu den Verwaltungstätigkeiten und können nicht auf die Betriebskosten umgelegt werden. Quelle: BGH © photodune.net

Fliesen, Stein oder Holz: Welcher Küchenboden ist der richtige?:

Ein Küchenboden muss nicht nur vielen Strapazen standhalten, sondern auch gut aussehen. Denn oft sind moderne Küchen mit dem Wohn- und Essbereich verbunden, weshalb die Optik zusätzlich zur Funktion eine immer wichtigere Rolle spielt. Wenn Spülwasser überläuft oder das Bratenfett spritzt, sollten die Flecken auf dem Küchenboden gut abwischbar sein. Auch herunterfallende Messer oder Küchenwerkzeuge sollten bestmöglich keine Dellen oder Kratzer hinterlassen. Küchenfliesen oder ein Natursteinboden zeichnen sich vor allen Dingen dadurch aus, dass auch hartnäckige Flecken oder Klebriges schnell verschwinden. Fliesen sind robust und wasserfest und halten durchschnittlich bis zu 30 Jahren. Im Vergleich zu einem Natursteinboden, der sich durch seine Einzigartigkeit auszeichnet, sind Fliesen relativ kostengünstig. Während ein Quadratmeter Fliesen etwa 5 bis 20 Euro kostet, belaufen sich die Kosten eines Natursteinbodens, ohne Handwerkerkosten, auf etwa 30 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Ein Boden aus Holz oder ein Laminatboden mit Holzoptik verleiht der Küche ein ganz besonders wohnliches und gemütliches Ambiente. Um Kratzer und Dellen zu vermeiden und wasserabweisend zu sein, sollten Böden aus Holz gut versiegelt und verarbeitet werden. Eine Alternative bieten Korkböden oder sogenannte Designböden aus Linoleum oder PVC. Durchschnittlich halten auch diese 10 bis 15 Jahre und sind besonders pflegeleicht. Ein Nachteil ist, dass durch schwere Möbel Druckstellen entstehen können. Quelle: Wohnglück.de © fotolia.de

Wachsender Leerstand auf dem Wohnungsmarkt in ländlichen Gebieten:

Die Januarausgabe 2020 des Fachmagazins „DW Die Wohnungswirtschaft“ beschäftigt sich mit dem Wohnungsmarkt und seinen Entwicklungen in ländlichen Gebieten in Deutschland. Auch wenn sich die Bevölkerungszahl in Deutschland insgesamt erhöht hat, sinken die Bevölkerungszahlen im ländlichen Raum rapide ab. Zum einen ist die sich immer weiter entwickelnde Urbanisierung und Migration von jungen Menschen in den städtischen Raum für den Bevölkerungsschwund verantwortlich. Zum anderen trägt dazu auch die negative Bevölkerungsentwicklung bei, welche sich in geringen Geburtenzahlen und vielen Sterbefällen spiegelt. Laut Angaben des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen verzeichnet ein Drittel der organisierten Unternehmen einen Anstieg von Leerständen in ländlichen Gebieten in den letzten fünf Jahren in Ost- und Westdeutschland. Viele dort ansässige Wohnungsunternehmen sind in ihrer Existenz bedroht, denn zum Teil weisen sie zweistellige Leerstandquoten auf. Und Wohnungseigentümer finden zum einen keine Nachmieter für die leerstehenden Wohnungen, zum anderen fehlen ihnen die finanziellen Mittel für notwendige Modernisierungsmaßnahmen. Ein weiteres Problem für den immer größer werdenden Wohnungsleerstand ist, dass junge Menschen, die auf dem Land wohnen bleiben, oft ein neues Haus bauen. So entstehen neue Wohnimmobilien und das Elternhaus bleibt letztlich leer. Dadurch entsteht ein noch größeres Überangebot auf dem Immobilienmarkt und auch künftig noch mehr Leerstand. Um dem Bevölkerungsschwund auf dem Land entgegenzuwirken, bedarf es eines gesamtdeutschen Stadtumbauprogramms sowie Maßnahmen, um den ländlichen Raum wieder attraktiv zu machen. Quelle: DW © fotolia.de

VPB erstellt individuellen Sanierungsfahrplan für Eigentümer:

Um Immobilienbesitzer bei der Planung von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen, stellt der Verband privater Bauherren (VPB) einen individuellen Sanierungsfahrplan zusammen, mit dem Eigentümer den Werterhalt ihrer Immobilie sichern. Der individuelle Sanierungsfahrplan beinhaltet eine Liste von Baumaßnahmen, die an die jeweilige Lebenssituation der Eigentümer angepasst werden. Um einen durchdachten Sanierungsfahrplan erstellen zu können, besichtigen die Sachverständigen des VPB zunächst die Immobilie und untersuchen ihren bautechnischen Zustand. Ganz gleich, ob Eigentümer lediglich kleine und preisgünstige Modernisierungsmaßnahmen, wie beispielsweise den Austausch einer Heizung vornehmen oder gleich eine komplette energetische Sanierung durchführen möchten, die Experten des VPB beachten stets die finanziellen Möglichkeiten der Eigentümer. Mit einem maßgeschneiderten Zeitplan gehen Eigentümer sicher, dass die notwendigen Maßnahmen in der technisch richtigen Reihenfolge durchgeführt werden. Ebenso klärt der VPB über staatliche Fördermöglichkeiten und Programme zu Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen auf und hilft bei der Antragstellung. Auch die Unterstützung durch einen Sachverständigen des VPB wird mit Fördermitteln bezuschusst. Das „VPB-Einstiegspaket individueller Sanierungsplan“ kostet 280 Euro und kann online gebucht werden. Quelle: VPB © fotolia.de