Test: Die richtige Hausratversicherung:

Eine Hausratversicherung bietet Versicherungsschutz für Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände und Mobiliar im Privathaushalt sowie eine Versicherung des Hausrates gegen Wasser- und Feuerschäden und Einbruch. Das Verbrauchermagazin Finanztest der Stiftung Warentest untersucht in der Juli-Ausgabe unterschiedliche Hausratversicherungen hinsichtlich ihrer Leistungen und Prämien. Dabei werden insgesamt 61 Anbieter sowie 157 Tarife unter die Lupe genommen. Die meisten Versicherungen bieten drei Modelle als Versicherungsschutz an: Einen günstigen Basistarif, einen gehobeneren Tarif, welcher zusätzliche Leistungen beinhaltet sowie eine preisintensivere Premiumpolice. Laut den Versicherungsexperten von Finanztest reicht ein Basistarif für die meisten Privathaushalte oftmals aus. Die Kosten für die teureren Tarife sind meistens dreimal so hoch wie der Basistarif. Die Untersuchungen von Finanztest zeigen beispielsweise, dass Versicherte in einem Modellhaushalt in Frankfurt im günstigsten Tarif einen Jahresbeitrag von 91 Euro zahlen, der teuerste Tarif hingegen 436 Euro kostet. Die Experten raten, den eigenen Vertrag prüfen zu lassen, denn die Preise richten sich nach dem Wohnort und sind somit starken Preisschwankungen ausgesetzt. Hintergrund ist, dass die Versicherer Städte in sogenannte Risikozonen einteilen. In Städten, wo es zum Beispiel eine hohe Einbruchsquote gibt, ist die Hausratversicherung teurer als in Städten mit wenig Einbrüchen. Während beispielsweise der günstigste Tarif in einem Modellhaushalt in München, wo es wenig Einbrüche gibt, 56 Euro kostet, kostet dieser in Frankfurt am Main 198 Euro. Damit Verbraucher den für sich passenden Versicherer und Tarif finden, stellt die Stiftung Warentest ein kostenpflichtiges Analysetool auf der Internetseite zur Verfügung. Die Auswertung kostet 7,50 Euro. Quelle: Stiftung Warentest © photodune.net

Studie: Die Welt nach Corona:

Die im Mai 2020 erschienene Studie „Die Welt nach Corona. Business, Märkte, Lebenswelten – was sich ändern wird“ ist ein Leitfaden von Experten und Expertinnen des Zukunftsinstituts aus Berlin, in dem sie sich mit möglichen Lebenswelten und Szenarien in der Post-Corona-Realität auseinandersetzen. In der Studie werden die Themenbereiche Gesundheit, Bildung, Freizeit, Mobilität, Konsum und Wohnen sowie Ernährung, Reisen, Politik und Arbeit beleuchtet und in unterschiedlichen Zukunftsthesen und Szenarien aufgearbeitet. Der Leitfaden soll Unternehmen als eine Orientierungshilfe dienen, wie sie ihre Strategien in Zukunft ausrichten könnten. Die Zukunftsexperten gehen davon aus, dass sich der Trend der Hyperlokalität im Bereich Wohnen durch die wochenlang anhaltende räumliche Trennung von Menschen während der Beschränkungen in der Corona-Krise weiterhin verstärken wird. So wird das Stadtviertel, in dem Menschen leben und wohnen, immer mehr in den Fokus rücken. Die Suche nach guten Beziehungen in der Nachbarschaft, Kommunikation und Wertschätzung von dem, was sich im unmittelbaren Umfeld befindet, wird zunehmend wachsen. Ein Ausdruck dessen wird sein, dass sich im Bereich Wohnen zunehmend Co-Living-Lebensformen durchsetzen und das Leben und Wirtschaften in einer Gemeinschaft in den Mittelpunkt rücken. Städte, wie beispielsweise Paris, Barcelona, London oder Portland in Oregon setzen den Trend der Hyperlokalität bereits in neue Wohn- und Lebensmodelle um. In Paris zum Beispiel sollen unter dem Motto der „15-Minuten-Stadt“ die Bereiche Wohnen, Arbeit, Freizeit und Bildung innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden. Auch die Veränderungen im Arbeitsbereich, die in kurzer Zeit eine Vielzahl von Menschen aus den Büroräumen ins Homeoffice versetzt haben, haben langfristige Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitswelten in den Post-Corona-Lebenswelten. So wird sich die räumliche Trennung zwischen den Bereichen Arbeit und Freizeit verringern, Menschen werden neue Lebensformen und Anstöße brauchen, wie sie effizienter und konzentrierter von zu Hause aus arbeiten können und mit den neuen Anforderung an die Vermischung der Bereiche Wohnen, Arbeiten und Freizeit sowie der Fähigkeit zu mehr Flexibilität umgehen können. Quelle: Zukunftsinstitut © fotolia.de

Tipp: Darauf ist beim Kauf einer Eigentumswohnung zu achten:

Ganz gleich, ob eine Neubauwohnung in einem Stadtquartier oder ein sanierter Altbau, ein modernisiertes Loft in einem Gewerbegebiet oder ein modernes Penthouse, die Investition in eine Eigentumswohnung ist heutzutage sehr beliebt. Nicht nur wegen der großen Nachfrage nach neuem Wohnraum, sondern vor allem aus finanziellen Gründen, entschließen sich immer mehr Menschen zum Kauf von Eigentum. Auch für werdende Senioren, die sogenannten „Silver Ager“, werden barrierefreie Seniorenwohnungen oder Wohngemeinschaften mit jüngeren Mitbewohnern immer interessanter. Stimmt die Lage der Immobilie, ist die Investition in eine Eigentumswohnung meist ein gutes Investment mit hohen Renditechancen und eine sichere Altersvorsorge. Laut des Verbandes privater Bauherren (VPB) ist die Lage ohnehin eins der wichtigsten Merkmale bei der Auswahl der neuen Immobilie. Kaufinteressenten sollten deshalb sowohl ihren aktuellen Wünschen und Bedürfnissen nachgehen, als auch sich Gedanken darüber machen, wie sie in einigen Jahren leben möchten. Ebenso ist zu analysieren, wie sich die Kommune, in der die Immobilie steht, in den nächsten Jahren verändern wird. Wird Wohnraum in dieser Gegend auch in Zukunft gefragt sein oder werden Menschen eher wegziehen und wird es viele freistehende Wohnungen geben? Auf der Internetseite des VPB finden Kaufinteressierte viele wichtige Informationen und Tipps, worauf Sie bei der Immobiliensuche und dem Kauf einer Eigentumswohnung achten sollten. Neben einer Checkliste verweist der VPB auf weitere Ratgeber und Leitfäden rund ums Thema Eigentumswohnung. So finden zukünftige Immobilienbesitzer beispielsweise Informationen zum Bauen in einer Baugemeinschaft und zu ihrer neuen Rolle als Eigentümer und Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Oder sie erhalten Auskunft darüber, worauf sie beim Bauen mit einem Bauträger achten sollten und was zu tun ist, wenn dem Bauträger eine Insolvenz während des Bauprojekts droht. Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Label-Lotse unterstützt beim Kauf von Haushaltsgeräten:

Die Kampagne „Deutschland macht‘s effizient“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) verfolgt das Ziel, einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zu fördern, in dem Bürger und Bürgerinnen erneuerbare Energien effizient in den Alltag integrieren und nutzen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss der Umgang mit Energien verbessert und in allen Lebensbereichen vollzogen werden. Der Label-Lotse des BMWi erklärt Verbrauchern und Verbraucherinnen die vielzähligen und unterschiedlichen Energielabels und unterstützt beim Kauf eines umweltschonenden Haushaltsgeräts. So erklärt der Label-Lotse nicht nur den Unterschied zwischen den Energieeffizienzklassen A+++ bis D, sondern informiert zudem über die Bedeutung aller weiteren Angaben und Symbole auf den von der Europäischen Union eingeführten Energieverbrauchskennzeichnungen. Eingeteilt in sechs Gerätegruppen gibt der Label-Lotse eine hilfreiche Entscheidungshilfe beim Kauf von Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Geschirrspülern, Fernsehgeräten sowie Beleuchtung. Alle Themenbereiche enthalten eine detaillierte Checkliste, die vor dem Kauf eines Haushaltsgeräts als Informationsgrundlage dient und mit derer Verbraucher und Verbraucherinnen ihre individuellen Anforderungen an das Gerät spezifizieren können. So gibt der Label-Lotse beispielsweise einen Überblick darüber, welches Fassungsvermögen ein Wäschetrockner für eine Familie mit vier Personen benötigt, wie viel Liter Nutzinhalt ein Kühlschrank je nach Personenanzahl im Haushalt haben sollte oder er gibt einen Überblick über die vielzähligen Arten von Lampensockeln und Lampenfassungen sowie Informationen dazu, welche Farbtemperaturen sich für welches Zimmer am besten eignen. Der Label-Lotse des BMWi stellt ein umfangreiches Informationsangebot mit Ratgebern und Entscheidungshilfen zusammen und gibt hilfreiche Energiespartipps sowie Informationen zu unterschiedlichen Geräteherstellern. Quelle: BMWi © photodune.net

Urteil: WEG fordert Abbau einer Außentreppe im Garten einer Mietpartei:

Viele Eigentümer einer Erdgeschosswohnung erfreuen sich an einer angrenzenden privaten Gartenfläche. Dieser Garten gehört gemäß § 3 Abs. 2 des Wohnungseigentumsgesetz zum Gemeinschaftseigentum der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Erwerben die Eigentümer der Erdgeschosswohnung das Sondernutzungsrecht für die Gartenfläche, können sie diesen privat nutzen und die Miteigentümer von der Nutzung des Gartens ausschließen. Ein Eigentümerpaar einer Erdgeschosswohnung brachte in ihrem unter dem Sondernutzungsrecht stehenden Garten eine Außentreppe an, die zum Balkon ihrer Wohnung führte. Die WEG entschied in einer Eigentümerversammlung per Mehrheitsbeschluss, die Treppe solle auf Kosten der Gemeinschaft abgebaut werden. Das Anbringen der Treppe sei, laut WEG, unzulässig und verändere die äußere Gestalt des Gemeinschaftseigentums. Zum Zeitpunkt der Klage war der individuelle Beseitigungsanspruch bereits verjährt. Die Eigentümer der Erdgeschosswohnung waren mit dem WEG-Beschluss nicht einverstanden und erhoben dagegen Klage (AZ 55 S 18/19). Das Amtsgericht Berlin-Lichtenberg lehnte diese ab, auch die Berufungsklage hatte keine Aussicht auf Erfolg. So bekräftigte das Landgericht Berlin das Urteil des Amtsgerichts, mit der Begründung, die Außentreppe entspräche laut § 21 Abs. 4 WEG nicht den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verwaltung. Demnach stelle die angebrachte Treppe eine langfristig angelegte gegenständliche Veränderung des Gemeinschaftseigentums dar und gemäß § 22 Abs. 1 WEG eine bauliche Veränderung. Die Verjährung des individuellen Beseitigungsanspruchs sei in diesem Fall unbeachtlich. Ein vorliegender Beschluss der Eigentümer über die Erlaubnis zu Erweiterung oder einen Umbau des Balkons zur Terrasse sei für das Urteil ebenso unerheblich, denn der Inhalt des Beschlusses muss nicht unbedingt den Anbau einer Außentreppe beinhalten. Quelle: LG Berlin © fotolia.de

Wohnen im Souterrain:

Wohnen im Souterrain? Viele Menschen denken dabei zunächst an einen umgebauten Kellerraum, der wenig Tageslicht hineinlässt oder nur begrenzten Wohnraum bietet. Auch die Sorge vor Einbrechern oder vor Ungeziefer bereiten vielen Wohnungssuchenden Sorge. Doch eine Souterrainwohnung bietet auch viele Vorteile und mit der passenden Gestaltung, Einrichtung und Lichtkonzeption verwandelt sich das Souterrain schnell in modernen und attraktiven Wohnraum. Einer der ausschlaggebenden Gründe dafür, dass Souterrainwohnungen immer beliebter werden, sind die Mietpreise. Gerade in Städten mit Wohnungsmangel und steigenden Mieten bieten die sich im Unter- oder Kellergeschoss befindenden Wohnungen eine kostengünstige Alternative. Zusätzlich profitieren die Mieter einer Souterrainwohnungen von einer angenehmen Kühlfunktion an heißen Sommertagen sowie einer guten Isolierung und Dämmung im Winter. Denn durch die teils in der Erde eingebettete Lage sorgt die passive Raumkühlung für ein angenehmes Raumklima sowie niedrigere Temperaturen im Sommer. Gleichzeitig erwärmen die oftmals durch den Keller verlaufenden Heizungsrohre die Räume im Winter; die in die Erde eingelassenen Wände halten die Wärme im Raum. Damit eine Souterrainwohnung nicht erdrückend wirkt, sollte das Augenmerk auf den Einbau von Fenstern sowie auf die Lichtkonzeption gelegt werden. Vor allem an Stellen, wo der Sonnenlichteinfall am stärksten ist, sollten große Fenster eingebaut werden. Lichtschächte, die vorher ausgehobelt werden, bilden eine gute Möglichkeit, Tageslicht in die Wohnung zu lassen. Streicht man diese von innen mit weißer Farbe, wird die Raumgröße optisch erweitert und die Lichtzufuhr optimiert. Dasselbe gilt für die Fensterlaibung. Zudem sollte bei der Wandgestaltung lediglich mit heller Farbe, jedoch nicht mit Pastelltönen gearbeitet werden. Ein Bodenbelag in hellen Erdtönen und aus natürlichen Materialien wie Holz oder Kork bietet nicht nur eine ansprechende Optik, sondern sorgt auch für Helligkeit in den Räumen. Quelle: Das Haus online © fotolia.de

Investment: Land- und Forstimmobilien:

Bereits vor der Corona-Krise war ein Anstieg in Investitionstätigkeiten in der alternativen Assetklasse Land- und Forstimmobilien zu beobachten. Dieser Trend setzt sich fort – die Nachfrage nach Acker- und Waldflächen unter Investoren steigt auch weiterhin. Denn Land- und Forstimmobilien versprechen, laut Immobilienexperten, eine hohe Rendite, da die Werte für Grund und Boden fortdauernd erhalten bleiben. Diese Entwicklung haben auch die Experten des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International erkannt und vermitteln gewinnbringende Acker- und Waldflächen nun auch in Deutschland und weltweit. Bereits in Neuseeland, Australien und Kanada hat sich das Beratungsunternehmen zu einem der führenden Vermittlungsunternehmen von Land- und Forstimmobilien etabliert. Laut Experten sind Investments im Bereich der Acker- und Landwirtschaft sowie in der Wald- und Forstwirtschaft eine gute Ergänzung zum Investment-Portfolio und senken gleichzeitig das Gesamtrisiko. Auch aus erbschaftssteuerlicher Sicht oder beispielsweise durch steuerliche Begünstigungen bei Wiederanlagen nach einem Verkauf von Agrarflächen ist die Investition in Land- und Forstimmobilien interessant. Während landwirtschaftliche Flächen immer knapper werden, steigen die Preise für landwirtschaftliche Immobilien sowie die Pacht- und Bodenpreise in den letzten Jahren stetig an. Auch die Weiterentwicklung und die Umstellung der Stromproduktion aus erneuerbare Energien sowie das Thema Umweltschutz sind wichtige Gründe und Faktoren, die für Land- und Forstinvestments sprechen. Denn sowohl die Nachfrage nach Pflanzen, die für die Energieproduktion eine elementare Rolle spielen als auch die Nachfrage nach Holz, einem der wichtigsten Roh-, Bau- und Werkstoffe, garantieren Investoren, dass Land- und Forstimmobilien eine sichere und stabile Anlageform sind. Quelle: Colliers © photodune.net

Tipp: Darauf sollten Sie beim Ausbau des Dachgeschosses achten:

Eigentümer eins Hauses, die das Dachgeschoss ausbauen möchten, müssen auf einiges achten, wenn aus einer Abstellkammer künftig nutzbarer Wohnraum werden soll. So müssen neben einer guten Dämmung des Dachs neue Dachfenster eingebaut oder gegen alte ausgetauscht und der Wohnraummuss gut gegen Hitze geschützt werden. Auch eine gute Luftzirkulation gehört zu einem gesunden Wohnklima und guten Wohnkomfort dazu. Bauphysikalisch gehört ein Dachboden in vielen Altbauten zum Außenbereich des Hauses. Wer im Dachgeschoss wohnen möchte, muss dieses nicht nur mit einer Küche, einem Badezimmer und einem Wohnzimmer ausstatten, sondern auch für ausreichend Lichteinfall sorgen. Bei der Auswahl und dem Einbau der Dachfenster spielt die Statik des Gebäudes eine genauso wichtige Rolle wie der Winkel der Dachschräge oder die Berechnung der Mindestlichtfläche der Fenster. Durchschnittliche Maße eines Dachfensters betragen eine Höhe von 78 bis 160 cm sowie eine Breite von 54 bis 164 cm. Wer sich eine Sondergröße für die Fenster wünscht, sollte einen Fensterbauer oder einen Dachdecker in die Planung miteinbeziehen. Auch ein Balkon im Dachgeschoss kann nachträglich einbaut werden. Zu beachten ist allerdings, dass häufig eine Baugenehmigung benötigt wird und bauliche Vorschriften eingehalten werden müssen. Eine gute Alternative zu einer Dachloggia bietet ein kleiner Dachbalkon oder ein Cabrio-Fenster. Dieses lässt sich ohne Genehmigung einbauen und bietet zusätzlichen Wohnraum und einen Dachaustritt ins Freie. Für einen guten Sicht- und Sonnenschutz im Dachgeschoss sorgen an den Fenstern angebrachte Rollos und Plissees. Eine gute Dachdämmung verhindert die Entstehung von Hitze in den Innenräumen des Dachgeschosses. Damit die von den Bewohnern produzierte Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht zu Schäden an der Bausubstanz führt, ist regelmäßiges Lüften erforderlich. Eine elektronisch gesteuerte Belüftungsanlage unterstützt einen regelmäßigen Luftaustausch und trägt maßgeblich zu einem gesunden Wohnklima bei. Quelle: bau-welt © photodune.net

Solarstrom: Flachkollektoren oder Vakuum-Röhrenkollektoren?:

Wer seinen eigenen Strom produzieren möchte und über die Anschaffung einer Solaranlage oder Solarthermie nachdenkt, kann zwischen unterschiedlichen Typen von Solarkollektoren wählen. Der Einsatz eines Flachkollektors eignet sich vor allem dann, wenn das Haus und die Dachfläche einen guten Standort haben und viel Sonneneinwirkung ausgesetzt sind. Steht das Haus eher an einem schattigen, kühleren Ort, können mithilfe von Vakuum-Röhrenkollektoren auch höhere Betriebstemperaturen erreicht werden und das Haus kann mit ausreichend selbstproduziertem Strom oder Wärme versorgt werden. Flachkollektoren sind nicht nur wegen ihrer preisgünstigen und bewährten Technik die beliebtesten Solarkollektoren in Deutschland, sondern auch aufgrund ihres guten Energieertrags sowie ihrer langen Lebensdauer von bis zu 25 Jahren. Die Kollektoren bestehen aus Glas, welches die Sonnenwärme einfängt und zu einer Aluminium-Absorberfläche leitet. Die in der Absorberfläche enthaltene Wärmeträgerflüssigkeit bringt die Wärme zum Speicher, während eine Dämmschicht vermeidet, dass Wärme verloren geht. Die kompakte Bauform, ihr stabiles, aber leichtes Gehäuse, welches allen Witterungen standhält, sowie eine gute Ökobilanz und gute Leistungswerte machen Solarkollektoren so beliebt. Eine weitaus teurere Variante stellen Vakuum-Röhrenkollektoren dar. Ihr großer Vorteil ist jedoch, dass sie auch bei einer geringen Sonneneinstrahlung einen hohen Energieertrag garantieren und Wärmeenergie produzieren. In jeder der aus Glas bestehenden Röhren befindet sich ein kreisrunder Absorber in einer Vakuum-Umgebung. Die sich im Absorber befindende Wärmeträgerflüssigkeit fließt zum Brennpunkt eines Halbrund-Spiegels und erreicht mit dieser Funktionsweise höhere Betriebstemperaturen als die von Flachkollektoren. Somit sind Vakuum-Röhrenkollektoren leistungsstärker und eignen sich hervorragend, wenn sie zusätzlich zur Stromproduktion beispielsweise auch als solare Heizungsunterstützung eingesetzt werden sollen. Quelle: Effizienzhaus Online © fotolia.de

Urteil: Unterlassungsklage der Untervermietung an "Medizintouristen" hat Aussicht auf Erfolg:

Eine Eigentümerin einer Wohnung in einer Wohneigentümergemeinschaft (WEG) klagt gegen die Eigentümer der Wohnung, die sich direkt unter ihr befindet (AZ V ZR 295/16). Die Klage hat zum Inhalt, dass die beklagten Eigentümer ihre Wohnung an wechselnde Mieter untervermieten und, nach Auslegung der Klägerin, die Nutzung der Wohnung dadurch zweckentfremdet wird. Denn bei den Mietern handelt es sich um sogenannte „Medizintouristen“, die sich in einem nahegelegenen Klinikum in Behandlung befinden. Die Klägerin fordert die Unterlassung der Nutzung der Wohnung als Pensionsbetrieb. Ein weiterer Grund der Klage ist, dass von den Untermietern Geruchs- und Lärmbelästigungen ausgehen, die, nach Aussagen der Klägerin, Auswirkungen auf ihr Sondereigentum haben. Die Geruchsemissionen entstehen durch die Nutzung von ätherischen Ölen und Weihrauch, die durch die Klima- und Raumluftanlagen sowie offene Fenster in die anderen Wohnungen gelangen. Ebenso gehe aus der Wohnung ein hoher Geräuschpegel hervor – beispielsweise durch das Laufenlassen des Fernsehers. Das Landgericht (LG) und das Oberlandesgericht (OLG) München lehnen die Klage ab. Laut Urteil sei die Klägerin in beiden Punkten nicht klagebefugt. Die Forderung nach Unterlassung der Geräuschs- und Geruchsemissionen durch die Untermieter können weder von der einzelnen Eigentümerin noch von der Eigentümergemeinschaft gefordert oder geltend gemacht werden. Dies ist nur dann möglich, wenn sich die Belästigungen auf Teile des Gemeinschaftseigentums auswirken. Einzig die Eigentümerin der beklagten Wohnung könnte Unterlassungsansprüche geltend machen, da es sich um ihr Sondereigentum handelt. Hinsichtlich der Unterlassungsklage zur Untervermietung und der Nutzung der Wohnung als Pensionsbetrieb hat die Revisionsklage Aussicht auf Erfolg. Denn der Bundesgerichtshof (BGH) weist das Urteil des OLG teilweise ab und verweist die Prüfung an ebendieses zurück. Denn ein durch Mehrheitsabstimmung getroffener Beschluss der WEG untersagt die Nutzung der Wohnungen als Pensionsbetrieb und damit die direkte Nutzung oder Untervermietung an „Medizin- und Krankenhaustouristen“. Quelle: OLG/BGH © photodune.net

Tipps: Tiny House selber bauen:

Wer ein Mini-Haus, auch Tiny House genannt, selbst bauen möchte, kann sich an zwei unterschiedlichen Baumodellen orientieren. Für Anfänger, die über wenig handwerkliches Wissen und Erfahrung verfügen, bietet sich das Baukastenprinzip an. Dieses Modell hat zudem den Vorteil, dass einige der benötigten Genehmigungen schneller von den Ämtern vergeben werden. Erfahrenere Handwerker, die nach dem Bauplanprinzip bauen, können ihre Vorstellungen gestalterisch so umsetzen, wie sie es sich immer gewünscht haben. Zusätzlich können sie durch die Eigenarbeit Kosten sparen. Baupläne und Bauanleitungen für Tiny Houses sind im Internet zu finden. Meistens sind diese jedoch nur in englischer Sprache, da sie von amerikanischen Anbietern stammen. Auch sollte geprüft werden, ob sich die Anleitungen lediglich auf den Rohbau des Tiny Houses beziehen oder auch eine Anleitung zum Innenausbau enthalten. Sowohl die benötigten Materialien und Werkzeuge als auch eine detaillierte Anleitung zur Vorgehensweise sollte in den Bauplänen enthalten sein. Doch Vorsicht ist geboten, denn die amerikanischen Bauvorschriften oder die Straßenverkehrsordnung sind nicht ohne Weiteres auf die deutschen Bestimmungen zu übertragen. In den meisten Fällen benötigt ein Tiny House, trotz seiner kleinen Größe von etwa 8 bis 30 Quadratmetern eine Baugenehmigung. Befindet sich das Tiny House auf einem Anhänger unterliegt es dem Straßenverkehrsrecht und erfordert keine Baugenehmigung. Zu den Kostenfaktoren für ein Tiny House zählen neben den Material- und Baukosten beispielsweise noch Kosten für das Grundstück, die Grunderwerbsteuer sowie ggfs. Kosten für einen Makler, Notar und den Grundbucheintrag. Hinzu kommen Kosten für die Versorgungstechnik und Innenausstattung, sowie weitere Amtskosten wie für die Baugenehmigung oder Grundstücksvermessung. Quelle: Bauratgeber Deutschland © photodune.net

Studie: Spotlight Gewerbeparks:

Laut der im Juni 2020 erschienenen Studie „Spotlight Gewerbeparks“ von bulwiengesa, einem unabhängigen Analyseunternehmen der Immobilienbranchen und der Initiative Unternehmensimmobilien, stellten Gewerbeparks auch schon vor der „Corona-Krise“ eine begehrte und attraktive Investitionsmöglichkeit dar. In den letzten Jahren wurde sowohl eine steigende Nachfrage nach Gewerbeparks als auch ein steigendes Angebot verzeichnet. So nimmt die Bautätigkeit von Gewerbeparks von Jahr zu Jahr rapide zu. Während im Jahre 2015 etwa 90.000 Quadratmeter Fläche fertiggestellt wurden, waren es im Jahre 2019 bereits 210.000 Quadratmeter Nutzfläche. Die Herausgeber der Studie gehen davon aus, dass sich die Fertigstellungen und Flächenumsetzungen von Gewerbeparks in Deutschland auch in Zukunft rasant weiterentwickeln werden. Einer der Gründe dafür sind die Entwicklungen im E-Commerce Bereich. Vor allem für Unternehmen aus dem klassischen B-to-C-Bereich sind Gewerbeparks aufgrund ihres Standorts und ihrer flexiblen Nutzungsmöglichkeiten besonders attraktiv. Von großem Vorteil ist also, dass sich auf nur einem Grundstück Büroflächen und Produktionshallen, sowie die Bereiche Logistik und Service befinden. Unter diesen Bedingungen haben Unternehmen die Möglichkeit kürzere Lieferzeiten zu garantieren und sich den veränderten Produktionsbedingungen anzupassen. Auch die meist stadtnahen Lagen von Gewerbeparks spielen eine wichtige Rolle. So belegen Unternehmen aus der Logistik- und Transportbranche sowie für Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, wie beispielsweise der Leichtindustrie, etwa 44 Prozent der Nutzflächen von Gewerbeparks. Quelle: bulwiengesa © photodune.net

Optimale Beleuchtung mit dem richtigen Lichtkonzept:

Wer träumt nicht von großen sonnenlichtdurchfluteten Räumen, die tagsüber Helligkeit garantieren und einen einladenden Blick in die Natur bieten und abends mit einer gut gesetzten Beleuchtung, harmonische Stimmung und Wohlfühlatmosphäre zu genießen? Eine maßgeschneiderten Lichtplanung und ein durchdachtes Lichtkonzept im Haushalt steigern das Wohlbefinden, schützen die Gesundheit und fördern die Produktivität. Grundsätzlich sind beim Thema Lichtsetzung zwei Beleuchtungsarten zu beachten. Das Grundlicht, auch Arbeitslicht genannt, bildet die Basis der Beleuchtung im Raum. Die Grundbeleuchtung soll eine gleichmäßige Verteilung der Helligkeit bieten und als Orientierung im Dunklen dienen. Mit der Sekundärbeleuchtung, der Hintergrundbeleuchtung und dem Akzentlicht, bekommt die Beleuchtung im Raum eine individuelle Note und kann gezielt so eingesetzt werden, wie es für den Zweck des Raumes und für die Tätigkeiten am effektivsten ist. So wirkt sich beispielsweise bläuliches Licht mit bis zu 5000 Grad Kelvin positiv auf die Produktivität aus, indem es die Produktion des Hormons Serotonin ankurbelt. Bläuliches Licht eignet sich deshalb gut für das Arbeitszimmer, um Tätigkeiten nachzugehen, die eine gute Konzentration erfordern. Rötliches Licht hingegen, mit etwa 3000 Grad Kelvin wirkt beruhigend und eignet sich gut für das Schlafzimmer oder für gemütliche Couch-Abende. Das digitale Magazin „Das Haus Online“ bietet auf seiner Internetseite zahlreiche Informationen zu der richtigen Lichtsetzung in den unterschiedlichen Räumen im Haushalt. So erfordert eine optimale Lichtsetzung im Wohnzimmer oder Esszimmer andere Eigenschaften als die Beleuchtung auf dem Dachboden, im Flur oder im Außenbereich sowie im Garten. Quelle: Das Haus Online © photodune.net

Kleinwindkraftanlagen für die Stromerzeugung im Privathaushalt:

Für die Erzeugung von erneuerbarem Strom für den Eigenbedarf in Privathaushalten sind vor allem Photovoltaikanlagen sehr beliebt. Doch auch mit kleinen Kleinwindkraftanlagen auf dem eigenen Grundstück kann Eigenstrom produziert und genutzt werden. Vor allem Gewerbebesitzer, beispielsweise aus der Immobilien- oder der Landwirtschaft, die einen hohen Stromverbrauch aufweisen, aber auch private Hausbesitzer, greifen auf die Stromerzeugung über Kleinwindkraftanlagen zurück. Kleine Windkraftanlagen in Deutschland haben in etwa eine Größe von 10 bis 30 Metern und einen Rotordurchmesser von etwa 3,5 bis 7 Metern bei einer 6 Kilowatt (kW) Leistung. Nach der Definition des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) spricht man von einer Kleinwindkraftanlage, wenn Sie eine Höhe von 50 Metern und eine Leistung von 100 kW nicht überschreiten. Wer sich für den Kauf einer Kleinwindkraftanlage entscheidet, sollte zunächst überprüfen lassen, ob und welche Bau- und Genehmigungsrichtlinien die jeweilige Landesbauordnung festschreibt. Ebenso muss überprüft werden, ob die Windverhältnisse vor Ort ausreichen, um einen erfolgreichen Betrieb der Anlage zu garantieren. Je stärker die Windgeschwindigkeit vor Ort und höher der Standort der kleinen Windkraftanlage gelegen ist, desto ertragsreicher ist die Stromproduktion. Etwa 1000 Kilowattstunden erneuerbarer Strom können pro Kilowatt installierter Leistung produziert werden, wenn die Kleinwindkraftanlage einen guten Standort im Binnenland hat. An der Küste, wo mit stärkeren Windverhältnissen zu rechnen ist, können sogar mehr als 2000 kWh pro Kilowatt installierter Leistung entstehen. Vor allem an den sonnenarmen Tagen im Herbst und im Winter, ist der Einsatz einer Kleinwindenergieanlage sinnvoll. Dieser dient als gute Ergänzung zu den Photovoltaikanlagen im Sommer, um ganzjährig für ausreichend Stromerzeugung zu sorgen. Das Einspeisen des produzierten Stroms ins öffentliche Netz liegt unter 9 Cent pro Kilowattstunden und ist nicht besonders wirtschaftlich. Deshalb sollte das Haus oder das Gewerbe einen hohen Energieverbrauch aufweisen, damit sich der Einsatz einer Kleinwindkraftanlage auch wirklich lohnt. Quelle: energie-experten.org © photodune.net

Corona-Krise: Verhaltenskodex für Eigentümer und Mieter von Handelsimmobilien:

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) und der Handelsverband Deutschland (HDE) haben einen Verhaltenskodex für Besitzer und Mieter von Handelsimmobilien entwickelt, der Handlungsempfehlungen gibt, wie beide Parteien mit den durch die Corona-Krise entstandenen Einbußen in Mietzahlungen und der Höhe der künftigen Mietpreise umgehen könnten. Denn sowohl die Immobilienwirtschaft als auch der Einzelhandel sind gleich stark von den Auswirkungen der staatlich angeordneten Betriebsschließungen betroffen. Um gemeinsam aus der Krise zu kommen und Mietstreitigkeiten entgegen zu wirken, bevor diese gerichtlich geregelt müssen werden, appellieren ZIA und HDE deshalb, einen Konsens zur Risikoverteilung und Rettung der Immobilienwirtschaft und des Handels zu finden. Denn ein großes Problem liegt darin, dass Mieter von Einzelhandelsimmobilien mit den Mietzahlungen in Verzug sind und ihren Mietvertragspflichten nicht nachkommen können. Gewerbeimmobilienbesitzer haben bisher vereinbarte Zahlungsansprüche und Verzugszinsen in ihrem vollen Umfang geltend machen wollen. Da Mieter und Vermieter von Gewerbeimmobilien beide das Interesse verfolgen, auch in Zukunft bestehen zu können und Städte zukunftsfähig und attraktiv zu halten, sind Lösungsvorschläge notwendig, die den Branchen neuen Schwung verleihen. Mit dem Ziel einer angemessenen Risikoverteilung schlagen die Spitzenverbände der Immobilienbranchen und des Handels vor, die Mieten für die drei Monate andauernden Verordnungen zur Ladenschließung um bis zu 50 Prozent zu erlassen und bestenfalls auch für die Zeit danach Mietreduzierungen zu erlauben. Die Höhe und die Bedingungen der Mietreduzierungen könnten individuell geregelt werden. Auch Verlängerungen der Mietvertragslaufzeiten, die Entwicklung von verkaufsfördernden Maßnahmen, wie beispielsweise flexiblere Öffnungszeiten sowie weitere staatliche Förderprogramme seien zwingend notwendig. Quelle: ZIA / HDE © photodune.net

Terrassentüren und ihre Eigenschaften:

Wer im Besitz eines Gartens und einer Terrasse ist, möchte sich meist an einem schönen Ausblick ins Freie erfreuen – zum Beispiel in die Natur, in einen Wald, auf die Berge oder das Meer. Das gelingt mit der richtigen Terrassentür. Eine großzügige Glasfront mit bodentiefen Fenstern beispielsweise schafft nicht nur Weitblick und sorgt für großen Lichteinfall und helle Räume, sondern verbindet auch den Innen- mit dem Außenbereich. Außerdem sorgt sie bei geschlossenem Zustand im Idealfall für Sicherheit und eine gute Dämmung.  Grundsätzlich gibt es drei Arten von Terrassentüren. Je nachdem, wie viel Platz das Öffnen einer Tür einnehmen kann und welchen optischen Eigenschaften erfüllt werden sollen, kann eine Terrassentür geschoben, geschwenkt oder gefaltet werden. Während eine Hebe-Schiebe-Tür leicht beweglich ist und sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie sehr wenig Platz beim Öffnen benötigt, benötigt eine Schwenk- oder Anschlagtür zum Öffnen einen Winkel von bis zu 90 Grad nach innen. Diese ist zudem sehr gut gedämmt und kostengünstig in der Anschaffung. Falt-Schiebe-Türen bestehen aus unterschiedlichen Glaselementen und lassen sich wie eine Ziehharmonika auseinander- und zusammenfalten. Diese eignen sich vor allen Dingen für breite Terrassen und bieten eine interessante Optik. Allerdings besitzen sie eher schlechte Dämmeigenschaften. Auch die Auswahl des Rahmens spielt bei der Terrassentür eine wichtige Rolle. Dieser soll stabil sein, einen guten Schall- und Eibruchschutz bieten und gut gedämmt sein, damit die Wärme aus dem Haus nicht nach außen und die Hitze nicht nach innen gelangt. Terrassentür-Rahmen können aus Kunststoff, Holz oder einer Aluminiumkonstruktion mit einem Holzkern bestehen. Die kostengünstigste und pflegeleichteste Variante bietet ein Kunststoffrahmen, der zudem gute Dämmeigenschaften aufweist und besonders langlebig ist. Auch Holz hat aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit beste Dämmeigenschaften. Ein Rahmen aus Holz muss allerdings zusätzlich gegen Nässe, Frost und Sonnenlicht geschützt werden, da Holz sehr witterungsanfällig ist. Beste Materialen und Eigenschaften bieten Fensterrahmen aus einer Holz-Aluminium-Konstruktion, die Kosten fallen aber auch dementsprechend hoch aus. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

Klimaschutz und Nachhaltigkeitsaspekte beeinflussen Immobilieninvestitionen:

Nachhaltigkeitsaspekte und Umweltkriterien spielen bei Finanzierungsentscheidungen und Immobilieninvestitionen eine immer wichtigere Rolle. Dabei geht es Investoren und Geldgebern sowohl um Aspekte des Klimaschutzes und der Umweltverträglichkeit als auch um soziale Anliegen. Das geht aus dem DIFI-Report (Deutscher Immobilienfinanzierungsindex) des Immobiliendienstleisters JLL in Kooperation mit dem ZEW – Leibnitz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung aus dem ersten Quartal 2020 hervor. In dem DIFI-Report wurden Immobilienexperten und -expertinnen befragt, welche Rolle Green-Buliding-Zertifizierungen und ESG-Kriterien bei Investitions- und Finanzierungsentscheidungen spielen. Fast zwei Drittel der Befragten Experten gaben an, dass die ESG-Kriterien Environmental, Social und Governance eine mittlere bis große Rolle bei Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen spielen. Immerhin 29 Prozent sprechen sich für einen geringen Einfluss aus. JLL verweist zudem auf internationale Studien, die zeigen, dass Bürogebäude mit Green-Building-Zertifizierungen zu höheren Preisen verkauft oder vermietet werden, als Gebäude, die keine Zertifizierungen haben. Etwa 50 Prozent der Befragten denken zudem, dass ESG-Nachhaltigkeitsaspekte und Green-Building-Zertifizierungen einen Einfluss auf den Marktwert der Immobile haben und sich auf das Finanzierungsvolumen auswirken. Laut Umfrageergebnissen gaben ebenfalls die Hälfte der befragten Teilnehmer an, sich bereits mit einem Anteil von bis zu 10 Prozent an Green-Building-Immobilien in A-Lagen zu beteiligen. Spekuliert wird, dass sich dieser Anteil in den nächsten Jahren erhöhen wird. Einer der Gründe dafür wird sein, dass immer mehr Städte planen, ab dem Jahr 2030 nur noch klimaneutrale Immobilien in den Innenstädten zu akzeptieren. Quelle: JLL © fotolia.de

Welcher Boden in ebenerdigen Duschen?:

Ebenerdige Duschen im Badezimmer erfreuen sich großer Beliebtheit. Denn sie sorgen für Sicherheit, Bewegungsfreiheit und eine moderne Optik. In der Badezimmergestaltung von vielen Neubauimmobilien setzen sich ebenerdige Duschen durch und auch in älteren Bestandsimmobilien lässt sich nachträglich ein barrierefreies Badezimmer nachrüsten. Insgesamt gibt es drei Systeme von begehbaren Duschen: eine Duschwanne, ein Duschelement aus Fliesen oder ein Gefälle-Estrich mit Duschrinne. Eine Duschwanne stellt nicht nur die günstigste Variante dar, sondern ist bei der Montage mit wenig Aufwand verbunden. Zahlreiche Hersteller bieten Duschwannen in unterschiedlichen Formen und Größen an. Die Vorteile einer Duschwanne sind, dass sie sich leicht abdichten lässt. Sollte es Probleme mit dem Abfluss geben, lässt sich eine Duschwanne darüber hinaus problemlos abmontieren. Preislich liegt der Einsatz einer Duschwanne im günstigeren Bereich. Die Kosten für einen ebenerdigen Duschboden bewegen sich bei einer Größe von 120 x 120 Zentimetern in etwa bei 1.000 bis 1.500 Euro. Fertige Duschelemente sind kostengünstiger. Ein gefliester Duschboden bietet die Möglichkeit, gleich das komplette Badezimmer mit Fliesen auszustatten und den Raum optisch zu vergrößern. Duschelemente aus Fliesen sind mit einem Gefälle versehen, sodass das Wasser gut und leicht abfließen kann. Der Abfluss liegt entweder mittig oder in einer Ecke des Duschelementes. Ob rechteckige, fünfeckige oder viertelkreisförmige Böden, geflieste Elemente lassen sich in allen Größen einbauen und liegen preislich im Mittelfeld. Die kostenintensivste Variante sind begehbare Duschen aus Gefälle-Estrich mit Duschrinne. Mit einer rutschfesten Oberfläche, einer großen Auswahl an Farben und Dekoren und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten lässt sich auch der Abfluss dort einbauen, wo er gewünscht wird oder eine behindertengerechte Ausführung realisieren. In Kombination mit einer Fußbodenheizung wird das Badezimmer zu einer richtigen Ruhe- und Komfortoase. Quelle: Das Haus online © photodune.net

Schlechte Energiebilanz bei Nachkriegsimmobilien :

Laut des Infodienstes Bauen und Finanzieren der LBS Landesbausparkassen wurden rund 40 Prozent des gesamten deutschen Wohnungsbestandes vor der Einführung der ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahre 1977 errichtet. Ein Großteil der Immobilien, die in den Jahrzehnten nach dem Krieg, zwischen 1949 und 1978 gebaut wurden, weisen große Mängel und Schwachstellen im Bereich der Energieeffizienz auf und bedürfen umfassender Modernisierungsmaßnahmen. Aus Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums geht hervor, dass der durchschnittliche Energieverbrauch der Bestandsimmobilien aus dieser Zeit bei etwa 208 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/qm) liegt. Immobilien, die nach den Richtlinien aus der Energiesparverordnung von 2009 erbaut wurden, verbrauchen dagegen in etwa 50 kWh/qm. Vor allem Wohnhäuser aus den 50er- und 60er-Jahren, die sogenannten Nachkriegsimmobilien, weisen einen hohen energetischen Sanierungsbedarf auf. Aufgrund von Materialknappheit und Sparsamkeit in der Nachkriegszeit verfügen diese Häuser über keinen ausreichenden Schall- und Wärmeschutz. Auch wenn viele der damals eingesetzten Einzelöfen mit der Zeit durch Zentralheizungen ersetzt wurden, entsprechen diese oft nicht den heutigen Energiestandards. In den 70er-Jahren gewann das industrielle Bauen und das Bauen mit Beton große Bedeutung. Käufer von Wohnimmobilien aus den 70er-Jahren sollten deshalb den Bauzustand dieser Immobilien auf Wärmebrücken, Feuchtigkeitsschäden sowie auf Schadstoffe hin überprüfen lassen, die durch die Verwendung von gesundheitsschädlichen Werkstoffen wie Asbest oder Formaldehyd entstanden sein könnten. Quelle: LBS © photodune.net

Urteil: Verlängerung der Räumungsfrist während der Corona-Krise:

Die im Rahmen der Corona-Krise verordneten Beschränkungen des öffentlichen Lebens wirken sich auch auf die Immobilienwirtschaft aus. Im Miet- und Immobilienrecht wurden bereits einige Urteile gefällt, wie beispielsweise im Zusammenhang mit der Räumungsfrist in Wohnraummietsachen (AZ 67 S 16/20). Ein zur Räumung verurteilter Mieter beantragte beim Gericht einer Fristverlängerung um drei Monate bis zum 30. Juni 2020. In einem vorherigen Urteil vom 11. Dezember 2019 (AZ 123 C 61/19) wurde er vom Amtsgericht Berlin zur Räumung der Mietsache bis zum 31. März 2020 verurteilt. Da es ihm, aufgrund der Corona-Krise ausgerufenen Beschränkungen nicht möglich ist, neuen Wohnraum anzumieten, bat er um eine Fristverlängerung in der Räumungssache. Die Zivilkammer 67 des Amtsgericht Berlin hat dem Antrag des Mieters mit dem Beschluss vom 26. März 2020 stattgegeben. Zusätzlich zu den Beschränkungen im öffentlichen Leben und den damit zusammenhängenden Erschwerungen bei der Suche nach Ersatzwohnraum, wurde nach Prüfung des Sachverhalts die Räumungsfrist zum 31. März 2020 gemäß § 721 Absatz 3 Satz 1 Alt. 1 der Zivilprozessordnung (ZPO) ohnehin nicht lang genug bemessen. Zudem sind laut einem Gerichtsbeschluss aufgrund der aktuellen Situation gerichtlich verordnete Räumungsfristen gemäß § 721 ZPO grundsätzlich bis zum 30. Juni zu erstrecken oder zu verlängern. Besteht jedoch Gefahr für Leib oder Leben oder gibt es gleichstehende Interessen des Vermieters oder Dritter, die eine umgehende Räumung der Mietsache verlangen, müsste die Wohnungsräumung des Räumungsschuldners ohne eine Fristverlängerung erfolgen. Diese Voraussetzungen sind hier nicht gegeben. Quelle: LG Berlin © photodune.net

Gestaltung des Vorgartens:

Bei der Gestaltung des Vorgartens spielt der Weg zum Haus nicht nur eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Optik, sondern auch in puncto Sicherheit. Ganz gleich, ob der Gehweg gerade oder geschwungen verläuft, er sollte in jedem Fall gut begehbar und rutschfest sein. Auch eine entsprechende und ausreichende Beleuchtung vermindert die Sturz- und Verletzungsgefahr. Um dem Vorgarten eine Struktur zu verleihen, eignen sich Gehölze besonders gut. Welche Sträucher und Bäume im Vorgarten gepflanzt werden sollen, will gut überlegt sein. Denn diese wachsen zehn Jahre lang, bis sie ihre endgültige Höhe erreicht haben und sind nicht immer gut zu beschneiden. Um ein stimmiges Bild abzugeben, sollte auch die Auswahl der Pflanzen gut durchdacht werden. Ein Bauerngarten mit zahlreichen farbigen Blumen passt beispielsweise gut zu einem Fachwerkhaus, während ein schlicht gehaltener Vorgarten mit geradem Plattenweg und einheitlichen Sträuchern gut zu einem modernen Flachdachhaus passt. Für den Briefkasten und die vor der Haustür stehenden Mülltonnen sollte ebenfalls eine optisch ansprechende Lösung gefunden werden. Eine Mülltonnenverkleidung aus Holz oder Metall lässt die Tonnen verschwinden und kann beispielsweise mit Kletterpflanzen verschönert werden. Eine gute Alternative zum Verstecken von Gegenständen bilden auch Bambusmatten oder Stellwände. Kleine Springbrunnen oder andere Wasserspiele verschönern den Vorgarten und verleihen ihm mehr Lebendigkeit. Quelle: Schöner Wohnen © photodune.net

Stimmungseinbruch am Immobiliensektor:

Aus dem RICS Global Commercial Property Monitor des ersten Quartals 2020 ist unter Investoren und Mietern ein deutlicher Stimmungseinbruch aufgrund der Veränderungen und Folgen der Corona-Krise im Immobiliensektor zu ersehen. Dies geht aus einer Messung von unterschiedlichen Indikatoren hervor, die Aussagen über die Marktdynamik und das Stimmungsbild von Investoren und Mietern liefern. In insgesamt 34 untersuchten Ländern verzeichnen 33 Länder eine Verschlechterung des Vertrauens der Mieter. Auch unter Investoren macht sich in 30 Ländern ein Rückgang im Stimmungsbild deutlich. Laut Umfragewerten ist im internationalen Vergleich besonders im Bereich Gewerbeimmobilien und des Bürosektors ein hoher Negativtrend unter Investoren und Mietern zu verzeichnen. Experten gehen davon aus, dass die durch die Krise und die Ausgangssperren entstandenen neuen Arbeitsstrukturen und die Zunahme an flexiblen Arbeitskonzepten einen Rückgang in der Nachfrage nach Büroflächen mit sich ziehen wird. In Deutschland wird im Vergleich zu den anderen untersuchten Ländern und Industrienationen der Immobilienmarkt als relativ robust und stabil angesehen, auch wenn die Prognosen insgesamt nach unten korrigiert wurden. So ist in Deutschland bisher noch kein Einbruch im Büroimmobiliensektor zu verzeichnen. Anders sieht es im Bereich von Einzelhandelsimmobilien aus. Bereits seit sechs Quartalen ist laut RICS eine Abnahme der Nachfrage in dem Sektor zu verzeichnen, im ersten Quartal 2020 sogar ein deutlich höhere. Quelle: RICS © photodune.net

Ratgeber: Bauen in der Gemeinschaft:

Das Bauen in einer Baugemeinschaft bringt viele Vorteile mit sich. Vor allem Kosteneinsparungen durch die gemeinsamen Baukosten sind bis zu einer Höhe von zehn bis zwanzig Prozent möglich. Doch das gemeinschaftliche Bauen ist nicht für jedermann geeignet. Mit dem Ratgeber „Bauen in der Gemeinschaft“ des Verbands privater Bauherren e. V. (VPB) erhalten Bauinteressenten einen Überblick darüber, was unter einer Baugemeinschaft zu verstehen ist und worauf sie beim Eintritt in eine Baugemeinschaft achten sollten. Mit gezielten Fragen in einer Checkliste können Bauinteressierte zudem überprüfen, ob sie fürs gemeinschaftliche Bauen überhaupt geeignet sind. Denn schließen sich mehrere Bauherren für ein gemeinsames Bauprojekt zusammen, gilt es nicht nur, die eigenen Interessen, Wünsche und Vorstellungen zu beachten und umzusetzen, sondern auch Einigkeit über zahlreiche Fragen und Aspekte des gemeinsamen Wohnprojekts zu finden. Dazu gehören beispielsweise Fragen nach der Rechtsform, Architektur, rechtliche Fragen oder Fragen zur Vertragsgestaltung oder Bauqualität. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Typen von Baugemeinschaften: die freie private und die betreute private Baugemeinschaft. Entscheidet sich die Baugruppe für eine betreute private Baugemeinschaft, übernimmt ein sogenannter Projektsteuerer, oft ein Architekt, die Federführung für das Projekt. Von der Planung des Bauprojekts über die Erstellung von Verträgen mit den einzelnen Baupartnern bis hin zur finanziellen Koordination und zur Betreuung in der Bauphase – der Projektsteuerer übernimmt die Leitung des gesamten Bauprojekts. Vor allem bei Kommunen ist das Bauen in einer betreuten privaten Baugemeinschaft sehr beliebt. Nicht selten vergeben Kommunen gezielt Grundstücke an ausgewählte Projektsteuerer, da es nur einen Ansprechpartner für alle Belange des gemeinsamen Bauprojekt gibt. Ebenso hat ein Projektsteuerer klare Vorstellungen für die Entwicklung des Grundstücks, sodass sich Kommunen das Projekt aussuchen können, was ihnen konzeptuell am meisten zusagt. Bei einer freien privaten Baugemeinschaft übernimmt die Baugruppe alle organisatorischen Bauherrenaufgaben selbst und rechnet gemeinsam ausgeschriebene Bauleistungen individuell ab. Quelle: VPB © photodune.net

Tipps: Hitze im Haushalt vermeiden und Energie sparen:

Bevor der Sommer in Deutschland Einzug hält, ist es ratsam, sich darüber Gedanken zu machen, wie man das Zuhause und sich selbst vor Hitze schützen kann und dabei klimafreundlich bleibt. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH stellt auf ihrer Internetseite acht Energiespartipps vor, die sowohl den Stromverbrauch als auch die Temperaturen im Haushalt senken. So können in Haushalten, die keinen außenliegenden Sonnenschutz haben, Rollos und Jalousien an den Fenstern angebracht werden. Diese sollten den ganzen Tag über geschlossen gehalten werden. Auch das richtige Lüften spielt eine wesentliche Rolle, wenn die heißen Außentemperaturen nicht ins Innere gelangen sollen. Deshalb sollte vor allen Dingen nachts und am frühen Morgen gelüftet werden, wenn die Außentemperaturen am niedrigsten sind. Stetig geöffnete Fenster sollte demnach vermieden werden. Wer im Besitz einer Lüftungsanlage ist, sollte überprüfen, ob diese mit einem Erdwärmetauscher nachgerüstet werden kann. Kaltes Wasser sorgt im Sommer nicht nur für eine willkommene Abkühlung, sondern führt auch zu Stromeinsparungen. Wer kalt duscht, verzichtet auf die Erwärmung des Duschwassers. Auch beim Wäschewaschen kann dank moderner Kaltwaschmittel auf heißes Wasser in der Waschmaschine verzichtet werden. Mit einem Öko-Waschgang und Sparprogramm wird Energie gespart. Dasselbe gilt auch für die Geschirrspülmaschine. Energieeffiziente Kühlschränke mit der Energieeffizienzklasse A+++ verbrauchen nicht nur weniger Kilowattstunden als alte Geräte, sondern geben auch weniger Wärme in die Küche ab. Alle anderen technischen Geräte im Haushalt sollten nicht im Standby-Modus unnötig Energie verbrauchen und Hitze erzeugen, sondern mithilfe von modernen Steckerleisten abgeschaltet werden, wenn sie nicht im Einsatz sind. Quelle: co2online © fotolia.de

Urteil: Wahl eines neuen Verwalters in einer WEG ungültig:

In einer Eigentümerversammlung einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) stand die Bestellung eines neuen Verwalters auf der Tagesordnung. In der zuvor versandten Einladung zur Eigentümerversammlung wurde die Firma T. GmbH als einziger möglicher neuer Verwalter angekündigt. Weitere Vergleichsangebote von anderen Interessenten wurden in der Einladung nicht genannt. Während der Eigentümerversammlung verkündete der Verwaltungsbeirat das Vorliegen von zwei weiteren Angeboten von Interessenten und sprach sich für die Firma T. GmbH als neuen Verwalter aus. Laut Protokoll würden die monatlichen Verwalterkosten pro Wohnung bei der Firma T. GmbH 19,64 Euro betragen, während die Angebote der beiden anderen Interessenten bei 23,20 Euro bzw. 25,00 Euro pro Wohnung und Monat lägen. Per Mehrheitsbeschluss wurde die Firma T. GmbH zum neuen Verwalter gewählt. Zu diesem Bestellungsbeschluss erheben mehrere Eigentümer eine Anfechtungsklage vor dem Amtsgericht Nürnberg (AZ V ZR 110/19) und beklagen eine nicht ordnungsgemäße Verwaltung. Denn bereits in der Einladung zur Eigentümerversammlung hätten auch die Mitbewerber für die Wahl eines neuen Verwalters angekündigt werden müssen. Sowohl die Namen der Bewerber als auch die Eckdaten ihrer Angebote, wie beispielsweise die Vertragslaufzeit und die Vergütung, hätten ebenfalls Bestandteil der Einladung und der Tagesordnung sein müssen. Dies war hier nicht der Fall. Erst mit der vom Landgericht zugelassenen Revision hatte die Klage der Eigentümer Erfolg. Sowohl die Wahl der neuen Verwalterin als auch der geschlossene Verwaltervertrag haben somit keine Gültigkeit. Quelle: BGH © fotolia.de