Tipps: Leben im Wohnmobil:

Wer davon träumt, in einem Wohnmobil zu leben, steht vor einigen Hürden. Wenn das Eigenheim oder die Mietwohnung dauerhaft gegen eine mobile Unterkunft getauscht wird, stellt sich zunächst die Frage nach einer Meldeadresse und nach der Gesetzeslage. Auf dem Blog Campofant finden Interessenten zahlreiche Tipps rund um das Leben im Wohnmobil. Auch wenn es kein klar formuliertes Gesetz gibt, welches das dauerhafte Leben im Wohnmobil untersagt, gibt es viele gesetzliche Grauzonen. Gemäß Bundesmeldegesetz § 20 besteht die Möglichkeit, das Wohnmobil oder den Wohnwagen als Wohnsitz anzumelden. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass dieser kaum oder gar nicht bewegt wird. Eine Möglichkeit wäre, die Wohnadresse an einem Dauercampingplatz anzumelden. Auch ist es möglich, das Wohnmobil auf einem eigenen Grundstück anzumelden. Allerdings sind hier die Vorschriften der jeweiligen Gemeinde zu beachten. Welche Möglichkeiten es gibt, Post zu erhalten, wenn man mit dem Wohnmobil auf Reisen ist oder welche Versicherungen benötigt werden, können Interessenten ebenfalls auf dem Blog nachlesen. Ebenso finden sie dort Hinweise zu den jeweiligen Gesetzesvorschriften. Wer dauerhaft in einem Wohnmobil oder Wohnwagen leben möchte, sollte sich im Vorfeld Gedanken über die Art des Wagens machen. Während ein klassisches Wohnmobil viele Annehmlichkeiten bereithält, bietet ein alter LKW viele Ausbaumöglichkeiten. Ein Wohnwagen hat den Vorteil, dass der PKW beispielsweise zum Einkaufen oder für Sightseeing genutzt werden kann. Platzsparender ist ein Kastenwagen oder ein Bus. Dieser bietet allerdings im Inneren weniger Platz und benötigt eine gute Organisation. Auch Informationen zu Themen rund ums Leben im Wohnmobil, wie beispielsweise Schlafplatzsuche, Kochen, Wäsche waschen oder die Wasserversorgung, sind im Blog nachzulesen. Quelle: campofant.com © photodune.net

Wohneigentum: Unterhalts- und Instandhaltungskosten:

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov wohnen etwa 29 Prozent der deutschen Bevölkerung in einem eigenen Haus. Die Umfrage wurde vom Immobilienverband Deutschland IVD in Auftrag gegeben. Neben vieler Vorteile und Annehmlichkeiten, die Hauseigentümer haben, weist der IVD darauf hin, dass sich Kaufinteressenten bereits im Vorfeld über die regelmäßig anfallenden Kosten informieren sollten. Denn der Kredit für das Haus ist eine Kostenstelle, aber auch Unterhalts- und Instandhaltungskosten müssen einkalkuliert werden. Mit der Serie „Der Weg ins Eigenheim“ informiert der IVD über die Vorteile sowie die Herausforderungen beim Kauf von Wohneigentum. So wird unter anderem erklärt, mit welchen Unterhaltskosten Hauseigentümer zu rechnen haben oder was unter den Begriff „Instandhaltung“ fällt. Synonym zu den Unterhaltskosten verwenden Hauseigentümer oftmals den Begriff Betriebskosten. Dazu zählen alle Kosten für Dienstleistungen und Ausgaben, wie beispielsweise die Gebühren für die Wasserversorgung oder Abfallentsorgung genauso wie Strom- und Heizkosten oder die Kosten für den Schornsteinfeger und andere. Auch die Grundsteuer zählt zu den Unterhaltskosten. Diese wird nicht monatlich, sondern einmal jährlich entrichtet. Je nach Alter und Zustand der Immobilie müssen künftige Immobilieneigentümer auch mit Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten rechnen. Ob durch Reparaturen, durch eine anstehende Wartung der technischen Anlagen oder der Bausubstanz, Hauseigentümer müssen mit wiederkehrenden Kosten rechnen. Da sich die Höhe dieser Kostenpunkte nicht genau ermitteln lässt, gibt es drei Verfahren, mit denen sich schätzen lassen. Während bei einem Verfahren die möglichen Ausgaben am Alter der Immobilie geschätzt werden, stehen bei der „Petersschen Formel“ die Herstellungskosten als Referenz für die Schätzung. Auch eine pauschale Berechnung für mögliche Aufwendungen ist möglich. Hier ist es üblich, als monatliche Rücklage einen Euro pro Quadratmeter zu berechnen. Quelle: IVD © photodune.net

Architektenhaus: Bauen mit einem Architekten:

Wer sein Eigenheim gemeinsam mit einem Architekten planen und realisieren möchte, profitiert von vielen Vorteilen. Denn ein Architektenhaus überzeugt durch seine Einzigartigkeit und bietet dem Bauherren Planungssicherheit sowie ein hohes Maß an Individualität. So werden beim ersten Entwurf des Architekten alle Wünsche und Vorstellungen des zukünftigen Eigenheimbesitzers hinsichtlich der baurechtlichen Vorgaben, der Beschaffenheit des Baugrunds und des zur Verfügung stehenden Budgets überprüft. Steht der Bauentwurf erst einmal fest, können Bauherren den Architekten ebenfalls damit beauftragen, die Behördenangelegenheiten zu übernehmen. So reicht ein Architekt den Bauplan in der zuständigen Baubehörde ein, holt Angebote von unterschiedlichen Handwerksfirmen ein und vergleicht sie miteinander. Ein Architekt begleitet zudem, auf Wunsch, auch während der Bauphase. Neben der Überwachung und Kontrolle der Bautätigkeiten, kann er Mängel am Bau sofort erkennen und diese umgehend beheben lassen. Ebenso überprüft der Architekt, dass der Zeitplan eingehalten wird. Damit Bauherren ebenfalls Planungssicherheit hinsichtlich der Kosten für die Beauftragung des Architekten haben, gibt es die sogenannte „Honoraranordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)“. Hier finden Bauherren eine Übersicht über die verschiedenen Leistungsphasen, für die sie einen Architekten beauftragen können. Ebenso beinhaltet diese einen Höchst- und Mindestsatz seines Honorars. Dieses dient dazu, sowohl vor Dumpingpreisen als auch vor überzogenen Honoraren zu schützen. Insgesamt gibt es neun Leistungsphasen. Diese werden einzeln gewichtet und in Bezug zum Gesamthonorar gestellt. Während beispielweise eine Grundlagenermittlung lediglich mit 2 Prozent des Gesamthonorars berechnet wird, beträgt die Leistung für die Bauüberwachung 32 Prozent des gesamten Honorars. Quelle: hausberater.de © fotolia.de

Studie: Grüne Fernwärme für Deutschland:

In Zusammenarbeit des Hamburg Instituts (HI) und der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft in München (FfE) wurde im März 2021 die Studie „Grüne Fernwärme für Deutschland – Potenziale, Kosten, Umsetzung“ herausgegeben. Gegenstand der Untersuchungen ist die Notwendigkeit der grünen Fernwärme für die Umsetzung der klimaneutralen Wärmeversorgung auf dem Weg zur Klimaneutralität im Wärme- und Gebäudesektor in Deutschland. Um die Klimaziele zu erreichen, müssen Fernwärmenetze um- und ausgebaut werden. Nur dann kann klimaneutrale Wärme aus Großwärmepumpen, Solarthermie, Geothermie, Power-to-Heat (PtH) sowie Abwärme erzeugt und genutzt werden. Neben der Fernwärme-Versorgungsstruktur müssen zudem die Netztemperaturen abgesenkt sowie mehr Wärmespeicher in den Wärme- und Gebäudesektor integriert werden. Doch auch die Anpassung der Wärmelieferverordnung sowie Änderungen am Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) sind, laut Studie, wesentliche Punkte auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die Studie wurde vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) in Auftrag gegeben und steht auf der Internetseite des BDEW zum Download bereit. Neben den genannten Punkten werden weitere Maßnahmen analysiert, die zum Ziel haben, in Zukunft eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen. Laut Aussagen des BDEW ist eine Finanzierung von mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr bis 2030 notwendig. Das Förderprogramm „Bundesförderung effiziente Wärmenetze“ des BDEW soll eine verlässliche Finanzierung gewährleisten. Quelle: BDEW © photodune.net

Urteil: Kündigung wegen Eigenbedarfs:

Wohnungseigentümer haben die Möglichkeit, ein bestehendes Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs zu kündigen. Dieses Recht ist in § 573 Abs. 3 Satz 1 BGB festgeschrieben. Im Kündigungsschreiben muss belegt werden, dass die Eigentümer oder ihre Familienangehörigen sowie die Angehörigen des Haushalts einen konkreten Grund bzw. ein berechtigtes Interesse daran haben, die Wohnung zu übernehmen. Ein Kündigungsschreiben wegen Eigenbedarfs muss zwei wesentliche Punkte beinhalten. Zum einen bedarf die Kündigung Angaben zu der Person, die die Wohnung übernehmen möchte. Zum anderen muss der Grund für das Interesse an der Wohnung so angegeben werden, dass er klar definiert ist und sich von anderen Gründen unterscheidet. Im vorliegenden Fall (VIII ZR 346/19) haben die Eigentümer einer Wohnung Eigenbedarf für ihren Sohn angemeldet. Als Begründung gaben sie an, ihr Sohn benötige mehr Wohnraum – vor allem, um im Homeoffice zu arbeiten. Da die Mieterin die eingereichte Kündigung nicht akzeptierte, erhoben die Vermieter Klage. Diese wurde allerdings vom Amts- und Landgericht von vornherein abgelehnt. Als Grund gaben die Gerichte an, die Kündigung entspräche nicht den formellen Anforderungen, da nicht ausreichend Beweise für den Kündigungsgrund vorlägen. Nach Aussagen der Gerichte hätten beispielsweise Angaben über die aktuelle Wohnsituation des Sohnes mit der Angabe der Zimmeranzahl und Größe gemacht werden müssen, um den Kündigungsgrund zu überprüfen. Die Vermieter reichten daraufhin vor dem BGH eine Nichtzulassungsbeschwerde ein. Doch während des Verfahrens gaben die Parteien die Beendigung des Rechtsstreits an. Da die Nichtzulassungsbeschwerde aller Voraussicht nach zu einer Zulassung der Revision geführt hätte, müssen beide Parteien die entstanden Gerichtskosten zu gleichen Teilen und die jeweiligen Anwaltskosten übernehmen. Quelle: BGH © photodune.net

Einrichtung: Moderne Wohnküche:

Offene Raumkonzepte mit multifunktionalen Wohnküchen gehören längst zu unserem Verständnis des modernen Lebens und sind ein fester Bestandteil in unserem Alltag. Damit der Zusammenschluss der Küche mit dem Essensraum und dem Wohnzimmer nicht überladen wirkt und sich zu einem stimmigen und gemütlichen Gesamtbild fügt, sind einige Dinge zu beachten. So charakterisieren gerade Linien und Formen den Raum, die Einrichtungsgegenstände sind multifunktional nutzbar und die Küchenmöbel und -ausstattung dezent. Auch kleine Räume lassen sich mit einigen Tricks schnell zu einer gemütlichen Wohnküche umwandeln. Ganz gleich, wie klein der Esstisch ist, es empfiehlt sich, ihn in der Nähe des Herdes aufzustellen. So dient er beim Kochen als zusätzliche Arbeits- oder Abstellfläche. Wer etwas mehr Platz hat, kann den Tisch in der Mitte des Raumes aufstellen. Dieser bietet die Möglichkeit, mit Schrank- und Schubladenelementen zusätzlichen Stauraum unter dem Tisch zu schaffen. Moderne Kochinseln besitzen ein integriertes Induktionsfeld, die Tischoberfläche ist beschichtet und dient zugleich als Arbeitsplatte. Während eine sogenannte Modulküche sich durch Flexibilität auszeichnet, punkten bei einer Einbauküche Schrankelemente mit Schiebetüren. So verschwinden das Geschirr, Töpfe und andere Küchenutensilien hinter einer modernen Schrankwand und sorgen für reichlich Wohn- und Wohlfühlatmosphäre. Wohnküchen mit modularen Elementen können nach Belieben verschoben und – je nach Bedarf – zu einem Sideboard oder einem großen Esstisch umgewandelt werden. Mit der richtigen Ausstattung, wie beispielsweise einer in den Oberschränken eingebauten dezenten Dunstabzugshaube, einem durchdachten Lichtkonzept und hochwertigen Materialien, verbinden sich Küche und Wohnzimmer perfekt miteinander. Quelle: Schöner wohnen © fotolia.de

Studie: Crowdinvesting im Immobiliensektor:

Unter dem Begriff „Crowdinvesting“ versteht man ein Finanzierungsmodell, bei welchem sich mehrere Personen mit vergleichsweise geringen Beiträgen an Investitionen beteiligen. Dieser Zusammenschluss von Kleinanlegern wird auch „Schwarmfinanzierung“ genannt, da oftmals zahlreiche Anleger investieren müssen, um die benötigte Kapitalsumme zu erreichen. Auch bei Immobilieninvestitionen hat das Modell des Crowdinvesting Einzug gehalten und sich in den letzten Jahren entwickelt. Laut Zahlen des Forschungsberichts „Praxiserfahrungen mit den Befreiungsvorschriften des Kleinanlegerschutzgesetzes: Eine aktuelle Bestandsaufnahme“ des ifo-Instituts aus München, wurden in Deutschland im Jahr 2020 rund 456 Millionen Euro als Investitionskapital über das Crowdinvesting-Modell generiert. Davon vielen 352 Millionen Euro auf die Investition in Immobilienprojekte. Auch wenn das Investitionsvolumen über Crowdinvesting im Vergleich zu anderen Investitionsformen heutzutage noch eine geringe Rolle spielt, ist jedes Jahr fast eine Verdoppelung des Investitionsvolumens im Immobiliensektor zu verzeichnen. Das ifo-Institut hat die Investitionszahlen zwischen den Jahren 2011 und 2017 untersucht. Das Ergebnis: Jedes Jahr steigen die Anlagen um etwa 197 Prozent. Anhand von einer Crowdinvesting-Datenbank und getätigten Umfragen in gemeinnützigen und sozialen Organisationen, untersucht das ifo-Institut die Entwicklung auf dem Crowdinvesting-Markt. Quelle: ifo-Institut © photodune.net

Traum vom Eigenheim auf kleinem Grundstück:

Wer auf der Suche nach einem passenden Grundstück für sein Eigenheim ist, staunt oftmals über die heutigen Grundstückspreise. Selbst bei einem größeren finanziellen Spielraum kann sich die Suche nach einem passenden Baugrundstück recht schwierig gestalten. Denn Bauland wird immer knapper, vor allem wenn sich das Eigenheim in einer attraktiven Lage befindet. Deshalb lohnt es sich, Ausschau nach kleineren Baugrundstücken zu halten. Mit weniger Quadratmetern sparen Bauinteressenten Geld, müssen aber dennoch nicht auf Wohnfläche und Komfort verzichten. Ausschlaggebend ist die Bauform eines Hauses, die über die Quadratmeterzahl und den Grundriss entscheidet. So sollten zukünftige Eigenheimbesitzer anstatt eines ausladenden Bungalows mit nur einer Etage lieber auf mehreren Geschossen leben. Bei einem Doppelhaus oder einer Reihenhaushälfte spart man zusätzlich Platz, der bei einem freistehenden Einfamilienhaus für die Grenzabstände berechnet werden muss. Ein sogenanntes Kettenhaus verbindet gleich mehrere Einfamilienhäuser zu einer Reihe. Die zwischen den Einheiten liegenden Garagen oder Stallungen bieten Abstand zum Nachbarn und sorgen für ausreichend Privatsphäre. Mit einer intelligenten Planung und dem Einbau von Lichthöfen kann selbst im Untergeschoss gemütlicher Wohn- oder Schlafraum entstehen. Je nach Angaben im Bauplan ist mit etwas Glück auch der Anbau eines weiteren Vollgeschosses oder eines Staffelgeschosses erlaubt, welches die Wohnfläche erweitert. Quelle: hausbauhelden.de © fotolia.de

Thermodetektor spürt Schwachstellen am Haus auf:

Mit einem Thermodetektor haben Hausbesitzer die Möglichkeit, Schwachstellen im Haus schnell und einfach aufzuspüren. Denn handelt es sich um Beeinträchtigungen im Mauerwerk oder in der Bausubstanz, wie beispielsweise Wärmebrücken, sind sie für die Bewohner mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Vielmehr fühlen sich die Wände und die Räume kalt an, die Heizkosten erscheinen hoch oder es bildet sich sogar Schimmel in den Ecken der Wände. Um Baumängel oder eine unzureichende Dämmung aufzuspüren, müssen die Oberflächentemperaturen an den Wänden, Decken und Böden sowie die Raumtemperatur mit einem Oberflächentemperatur-Messgerät, einem sogenannten Thermodetektor, definiert werden. Dieses misst gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit im Raum und analysiert die Werte. Mit einer Farb-Leuchtdiode (LED) werden nicht nur bereits vorhandene Wärmebrücken angezeigt, sondern auch Schwachstellen am Haus aufgespürt, die zügig saniert werden können, um Folgeschäden zu umgehen. So lässt sich auf einen Blick herausfinden, ob ein undichtes Fenster oder Mängel an der Bausubstanz für den Schimmel oder den hohen Energieverbrauch verantwortlich sind. Sind die Schwachstellen einmal bekannt, können Eigentümer schnell handeln, indem sie zum Beispiel die Wärmebrücken mit einer gezielten Dämmung beseitigen und so für ein gesundes Wohn- und Raumklima sorgen. Zudem kann mit den richtigen Verhaltensweisen im Alltag, wie beispielsweise regelmäßigem Stoßlüften oder einer kontrollierten Wohnraumlüftung, ein gesundes Wohnklima gefördert werden. Quelle: effizienzhaus-online © photodune.net

Die wesentlichen Pflichten eines Hauseigentümers:

Wer Eigentümer eines Hauses wird, hat auf der einen Seite viele Rechte und Freiheiten, die er auf seinem Grundstück und in seinem Haus ausüben darf. So kann das Haus beispielsweise verkauft oder vermietet, renoviert und im Innenbereich verändert werden. Es kann auch leerstehen oder belastet werden. Die Rechte von Hauseigentümern sind in § 903 BGB geregelt. Diese gelten, solange und soweit sie die Rechte von Dritten und das Allgemeinwohl nicht behindern. Auf der anderen Seite hat ein Hauseigentümer auch zahlreiche Pflichten, denen er nachgehen muss. Grundsätzlich ist er dafür verantwortlich, dass von seinem Eigentum aus keine Gefahr für Dritte entsteht und dass das Allgemeinwohl nicht gefährdet wird. Zu seinen Pflichten gehören u. a. die Verkehrssicherungspflicht sowie die Räum- und Streupflicht. Bei der Verkehrssicherungspflicht gilt, dass alle Flächen am Grundstück und am Gebäude, alle Bauteile sowie Anlagen und Einrichtungen so sicher gehalten und behandelt werden müssen, dass einem Dritten kein Schaden entstehen darf. Im Winter gilt die Räum- und Streupflicht. Hausbesitzer müssen die Gehwege vor dem Haus von Schnee- und Eisbefall räumen und ggfs. streuen, da diese sonst eine Gefahr für Dritte darstellen. Die sogenannte Nutzungspflicht erlaubt dem Hausbesitzer, seine Räumlichkeiten so zu nutzen, wie es in den baurechtlichen Bestimmungen vorgesehen ist. Hier ist beispielsweise zwischen einem Wohnhaus und einer zu Gewerbezwecken genutzten Immobilie zu unterschieden. Müssen städtische Baumaßnahmen durchgeführt werden, wie die Verlegung von Leitungen zur Wasser- oder Energieversorgung, gilt für Hausbesitzer die Duldungspflicht. Zudem sind Eigentümer dazu verpflichtet, sich im Bereich der energetischen Sanierung an die Vorschriften aus dem Gebäudeenergiegesetz zu halten und diese umzusetzen. Quelle: IVD © photodune.net

Der Traum einer Hausbar:

Gerade in Zeiten, in denen Restaurants und Bars geschlossen sind und Menschen mehr Zeit zu Hause verbringen, wächst bei vielen der Wunsch nach einer eigenen Hausbar. Ob als Bartresen, Bartheke, als Steh- oder Bartisch, je nach den räumlichen Gegebenheiten und Geschmäckern, lässt sich das Wohnzimmer schnell zu einem gemütlichen und geselligen Ort verwandeln. Wem nur wenig Platz zur Verfügung steht, kann auch mit geringen Mitteln das Bargefühl nach Hause holen. Ein Weinregal mit Minibar oder ein Servier- und Barwagen reichen manchmal schon aus. Wer es etwas größer haben möchte, sollte auf einen Barschrank nicht verzichten. Dieser ist in zahlreichen Modellen und unterschiedlichen Materialien zu erwerben. Das Besondere ist: Ein Barschrank zeichnet sich durch ein exzellentes Ordnungssystem aus. So finden nicht nur Wein-, Cognac- und Biergläser ihren Platz, sondern auch das Equipment und nicht zu vergessen, die Spirituosen. Für die richtige Atmosphäre sorgen angenehme Lichteffekte, Lampen und vielleicht auch Leuchtbuchstaben. Auch an der Rückwand des Barschranks oder an seinem Boden angebrachte Spiegel sorgen für ein echtes Bar-Feeling. Hobbyhandwerker und handwerklich Begabte können selbstverständlich auch selbst Hand anlegen und einen Barschrank oder sogar die ganze Hausbar selbst bauen. Ob im Wohnzimmer oder im Partykeller, im Garten oder als mobile Hausbar, Interessenten stehen im Internet zahlreiche Schritt-für-Schritt-Bauanleitungen kostenlos zum Download zur Verfügung. Auch Varianten mit Beleuchtung, elektrisch ausfahrbare Bars oder mobile Bars in einem Schrankkoffer für unterwegs sind möglich – der Gestaltung und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Quelle: heimwerker.de © photodune.net

Mietspiegelindex 2020: Mietpreisanstieg schwächt ab:

Laut des Mietspiegelindex 2020 des Forschungsunternehmens „F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt“ ist in vielen deutschen Städten nach wie vor ein Anstieg der Mietpreise zu verzeichnen. Jedoch zeigen die Auswertungen deutlich, dass der steile Anstieg, der in den letzten Jahren sogar zu einer Verdoppelung der Mietpreise führte, auch in den Ballungsräumen langsam abschwächt. Für den Immobilienmietspiegel wurden insgesamt Daten aus 351 deutschen Städten erhoben, die mindestens 20.000 Einwohner verzeichnen. Im Jahr 2020 stiegen, laut Berechnungen, die ortsüblichen Vergleichsmieten um 1,7 Prozent. Im Vorjahr waren es 1,8 Prozent und im Jahr 2018 sogar 2,2 Prozent. Die teuersten Mietpreise sind in der Metropole Stuttgart zu verzeichnen. Hier beträgt die Nettokaltmiete pro Quadratmeter durchschnittlich 10,38 Euro. Im Vergleich: Deutschlandweit ergeben die untersuchten Städte einen durchschnittlichen Mietpreis von 7,11 Euro für den Quadratmeter. Betrachtet man die anderen „Big 7“ Städte in Deutschland, liegen diese hinsichtlich des Quadratmeterpreises über dem bundesweiten Durchschnitt. Während in München Mieter Durchschnittlich 9,72 Euro pro Quadratmeter zahlten, kostete der Quadratmeterpreis in Köln 8,47 Euro. Quelle: F + B © fotolia.de

Installationszonen für Stromkabel im Gebäude:

In Gebäuden gelten für die Verlegung von Stromkabeln die Vorschriften aus der Norm DIN 18015-3. Die Bereiche, in denen demnach Kabel verlegt werden und die Stromzufuhr gewährleistet wird, werden Installationszonen genannt. Wird außerhalb dieser Zonen gebohrt, können sich Hobbyhandwerker in der Regel sicher sein, dass kein Stromkabel beschädigt wird. Sollte beim Bohren doch eine Leitung getroffen werden, besteht keine Gefahr, da die Sicherung direkt aus der Fassung springt. Doch die Reparatur bzw. der Ersatz eines beschädigten Kabel kann recht arbeitsaufwendig sein. Die Installationszonen haben klar definierte Bereiche, an denen sie verlaufen. Diese befinden sich in einem Abstand von 10 Zentimetern senkrecht neben Fenstern, Türen sowie den Zimmerecken. Insgesamt betragen die senkrecht verlaufenden Zonen eine Breite von 20 Zentimetern. Weitere Installationszonen befinden sich waagerecht über dem Fußboden und unter der Decke. Diese haben eine Breite von 30 Zentimetern und beginnen in einem Abstand von 15 Zentimetern zur Decke oder dem Fußboden. In der Küche sowie in Arbeitsräumen befindet sich noch eine weitere in der DIN 18015-3 festgelegte Installationszone. Diese verläuft ebenfalls waagerecht und misst einen Abstand von 100 Zentimetern zum Fußboden. Die Breite beträgt ebenfalls 30 Zentimeter. Für das Badezimmer gelten weitere zusätzliche Schutzzonen. Diese sind in der Norm VDE 0100 Teil 701 festgeschrieben und definieren, wo sich keine Steckdosen oder Lichtschalter befinden dürfen. Wer beim Bohren auf Nummer sicher gehen möchte, kann beim Auffinden von Stromleitungen ein Messgerät einsetzen. Hier ist allerdings zu beachten, dass – je nach Gerätetyp – neben Metall auch andere, sich in den Wänden befindliche Werkstoffe wie beispielsweise Plastik oder Holz, angezeigt werden können. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

KfW: Erhöhung der Fördermittel zur energetischen Stadtsanierung:

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat die Zuschüsse zur energetischen Stadtsanierung in Quartieren erhöht. Das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung – Klimaschutz und Klimaanpassung im Quartier" greift seit Anfang April und unterstützt u. a. die Bildung einer grünen Infrastruktur und den Auf- und Ausbau einer klimafreundlichen Mobilität. Auch die Digitalisierung und eine wassersensible Stadtentwicklung im Quartier gehören zu den Themenschwerpunkten, die vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Auftrag gegeben wurden. So wurde der Zuschuss der förderfähigen Kosten im KfW-Programm 432 zur energetischen Stadtsanierung von 65 auf 75 Prozent erhöht. Der finanzielle Eigenanteil für Kommunen beträgt jetzt 5 und nicht wie zuvor 15 Prozent. Auch die Sachmittelzuschüsse wurden verdoppelt und belaufen sich jetzt auf 20 anstatt auf 10 Prozent. Eine weitere Erweiterung der Fördermöglichkeiten fällt zudem in den Bereich der Förderkredite und Tilgungszuschüsse. Beantragen Kommunen diese Kredite auf Basis eines Quartierskonzept, kann die Höhe der Tilgungszuschüsse sogar bis zu 40 Prozent betragen. Das überarbeitete und erweiterte KfW-Förderprogramm gilt zunächst bis zum 30. Juni 2022. In diesem Jahr stehen rund 70 Mio. Euro zur Verfügung. Das Förderprogramm besteht seit den 15. November 2011. Bis Ende 2020 wurden mehr als 2.000 Förderzusagen vergeben. Die Gesamtsumme der Fördermittel erreichte in diesem Zeitraum ein Darlehnsvolumen von insgesamt 1,22 Mrd. Euro im Bereich der Quartiersversorgung. Etwa 101 Mio. Euro flossen in Form von Zuschüssen für die Entwicklung von Konzepten sowie in den Bereich des Sanierungsmanagements. Quelle: BMI © fotolia.de

Urteil: WEG-Beschluss hält Anfechtung durch Nießbraucher stand:

In einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) wurde in der Eigentümerversammlung am 7. Juni 2018 per Mehrheitsbeschluss entschieden, die Pflege der Außenanlagen von einem bestimmten Unternehmen ausführen zu lassen. Zwei Wohnungseigentümer erhoben gegen diesen Beschluss Anfang Juli eine Anfechtungsklage. Allerdings wurde diese in letzter Instanz abgelehnt (AZ V ZR 71/20). Denn die klagenden Eigentümer übertrugen ihre Wohnung im Jahre 2011 an die Tochter, die im Grundbuch als Eigentümerin verzeichnet war. Die Eltern und erstmaligen Eigentümer, hielten sich einen Nießbrauch an der Wohnung vor, der sie grundsätzlich dazu berechtigt, eine Beschlussanfechtungsklage einzureichen. Allerdings muss die Klage vom Wohnungseigentümer innerhalb der gerichtlich festgesetzten Klagefrist gemäß § 46 Abs. 1 Satz 2 Hs. 1 WEG erfolgen. Auch wenn ein Eigentümer, in diesem Fall die Tochter, einen Nießbraucher grundsätzlich dazu ermächtigen kann, Anfechtungsklage zu erheben, muss die Ermächtigung zur Prozessführung innerhalb der Frist von einem Monat nach dem Beschluss dem Gericht vorliegen. In diesem Fall haben die Kläger (Eltern der Tochter) dem Gericht erst im September 2018 mitgeteilt, dass sie ihr Eigentum im Jahre 2001 an die Tochter übertragen haben. Mit der Mitteilung reichten sie zudem eine auf den 24. Mai 2001 nachträglich datierte Vollmacht ein, die sie dazu berechtigt, ihre Rechte in dem Verfahren als Prozessstandschafter im eigenen Namen geltend zu machen. Da die Nießbraucher bei der Klageerhebung nicht Wohnungseigentümer waren und keine Ermächtigung innerhalb der Klagefrist vorlag, ist die Anfechtungsklage unbegründet. Die Kläger haben die Klagefrist gemäß § 46 Abs. 1 Satz 2 BGB versäumt. Auch die Prüfung von Nichtigkeitsgründen gemäß § 23 Abs. 4 Satz 1 WEG gaben keine Anhaltspunkte, den Beschluss anzufechten. Quelle: BGH © fotolia.de

Co-Housing: Leben in einer Gemeinschaft:

Wer selbstbestimmt in seinen eigenen vier Wänden leben, jedoch nicht auf die Vorzüge des Lebens in einer Gemeinschaft verzichten möchte, für den kommt das Wohn- und Lebensmodell des Co-Housings in Frage. Eine Co-Housing-Siedlung zeichnet sich dadurch aus, dass die Bewohner in privaten Wohnungen oder Häusern wohnen und sich weitere Bereiche und Flächen gemeinschaftlich teilen. Zu den gemeinschaftlich genutzten Bereichen gehören zum Beispiel eine Küche oder ein Speisesaal, aber auch weitere und größere Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Werkstatt oder ein Kindergarten, Büros, eine Bibliothek oder ein Heimkino. Einer der wichtigsten Leitgedanken des Co-Housings beruht auf dem sozialen Miteinander, dem Austausch und der Nachbarschaftshilfe. Co-Housing-Siedlungen bzw. -Grundstücke werden oftmals von Interessenten gemeinsam erworben, geplant und bewirtschaftet. Die ersten Co-Housing-Wohnprojekte entstanden in Dänemark in den 60er Jahren. Auch in Deutschland entstehen immer mehr Wohnprojekte, wie das Co-Housing, aber auch Mehrgenerationenhäuser, Ökodörfer oder sogenannten Transition-Towns. Neben einem starken sozialen Austausch bringen Co-Housing-Siedlungen auch weitere Vorteile mit sich. Bewohner profitieren von finanziellen Ersparnissen durch die gemeinsame Anschaffung von Geräten, Materialien u. ä. oder durch Mengenrabatte. Ebenso werden bei der Planung und Bewirtschaftung der Siedlungen Aspekte der Nachhaltigkeit, des Umweltschutzes und der Energieeffizienz bedacht, zum Beispiel durch gemeinschaftlich genutzte Autos. Vor allem Menschen, die gerne gemeinsame Entscheidungen treffen, sich aktiv in der Gemeinschaft einsetzen und den sozialen Austausch suchen, finden hier einen passenden Lebensort. Quelle: Futurium/Trendyone © photodune.net

Young Generation: Starkes Interesse am Immobilienkauf :

Laut einer Umfrage der Bausparkasse LBS möchten etwa zwei Drittel der berufstätigen jungen Menschen eine Immobilie kaufen. Die Ergebnisse der Umfrage „Young Generation“ zeigen, dass vor allen Dingen Neubauimmobilien besonders gefragt sind. Aspekte der individuellen Ausbau- und Gestaltungsmöglichkeiten, Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit und die daraus resultierenden niedrigen Betriebskosten machen Neubauten für junge Menschen attraktiv. Auch gewährleistet eine Neubauimmobilie aus Sicht der Befragten zunächst eine hohe Qualität und Schutz vor Sanierungsmaßnahmen und neuen Investitionen. Um junge Berufstätige auf der Suche nach einer passenden Immobilie zu unterstützen, stellt die LBS hilfreiche Tipps zusammen. So raten die LBS-Experten u. a. dazu, auf der Suche nach freien Immobilien und Grundstücken nicht nur Immobilienportale durchzuforsten, sondern sich auch bei Städten und Gemeinden sowie örtliche Banken und Sparkassen zu informieren. Diese haben einen guten Überblick über den regionalen Immobilienmarkt. Zudem ist es ratsam, einen Blick in den städtischen Flächennutzungsplan zu werfen und sich zu erkundigen, welche Baumaßnahmen um das Traumgrundstück herum künftig geplant sind. Wie hoch das Gebäude sein darf, welche Dachform vorgeschrieben ist oder wie viele Vollgeschosse erlaubt sind, können Kaufinteressenten in den Bauvorschriften im Bebauungsplan nachlesen. Der Standort und die Infrastruktur einer Immobilie spielen bei der Suche einem neuen Zuhause eine sehr wichtige Rolle. Vor dem Kauf ist es beispielsweise ratsam, die Wege zum Arbeitsplatz abzufahren und die Umgebung hinsichtlich Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten und Freizeiteinrichtungen zu beleuchten. Diese sollten an unterschiedlichen Wochentagen und Tageszeiten begutachtet werden. Steht ein Finanzierungsplan bereits vor der Immobiliensuche fest, können Kaufinteressenten bei einem geeigneten Grundstück bzw. Immobilienangebot schnell reagieren. Die LBS weist darauf hin, dass zu den Hausbaukosten etwa 15 bis 20 Prozent Baunebenkosten hinzuzurechnen sind. In der LBS-Checkliste bekommen Kaufinteressenten eine detaillierte Übersicht, welche Leistungen zu den Erwerbs- und Baunebenkosten zählen. Quelle: LBS © photodune.net

Wohngesundheit: Holz vor Schädlingen schützen:

Wer sich beim Hauskauf für eine Bestandsimmobilie mit viel Holzausstattung entscheidet, sollte das Gebäude vor dem Kauf von einem Bausachverständigen hinsichtlich seiner Qualität untersuchen lassen. Denn stand ein Gebäude längere Zeit leer und war ggfs. Feuchte ausgesetzt, besteht die Gefahr, dass es von Schädlingen wie Pilzen oder Insekten befallen wurde. Mit einer Vorabuntersuchung gehen Eigentümer auf Nummer sicher, dass sich das Holz in einem guten und gesunden Zustand befindet. Sollten Schwachstellen ersichtlich werden und sollte das Holz bereits von Schädlingen befallen sein, gibt ein Sachverständiger Auskunft darüber, welche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen und wie hoch sich die Kosten dafür belaufen. Der Verband privater Bauherren (VPB) gibt auf seiner Internetseite eine Übersicht über unterschiedliche Holzschädlinge. Dazu gehören beispielsweise der sogenannten Echte Hausschwamm, der Weiße Porenschwamm oder der Braune Kellerschwamm. Auch selten auftretende Holzschädlinge wie die sogenannten Blättlinge können sich bei einer hohen Holzfeuchte bilden und verbreiten. Der Grund für den Holzbefall liegt meistens darin, dass die Räume einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt waren. Ist das Holz einmal befallen, können sich Pilze und Insekten schnell verbreiten. Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad beschleunigen die Ausbreitung des Befalls. Da die Schädlinge keine Zugluft mögen, verstecken sie sich gerne in Hohlräumen, wie beispielsweise in Treppenstufen, Wandverkleidungen oder Fußleisten. Auch feuchte Holzböden oder Dächer sollten vorab gründlich überprüft werden, um bei einem Holzbefall rechtzeitig Abhilfe schaffen zu können. Vorbeugender Holzschutz, eine gute Holzpflege sowie regelmäßige Kontrollen bilden den Grundstein für ein gesundes Wohnklima. Quelle: VPB © fotolia.de

Energie sparen mit intelligenten Tür- und Fensterkontakten:

Intelligente Tür- und Fensterkontakte haben gleich eine doppelte Funktion: Sie schützen vor Einbrechern und unterstützen dabei, Energie zu sparen. Denn die kleinen elektromagnetischen Sensoren sind darauf ausgerichtet zu erkennen, ob das Fenster oder die Tür, an der sie angebracht sind, geöffnet oder geschlossen ist. Angekoppelt an ein Smart-Home-System geben die Sensoren ein optisches oder ein akustisches Signal ab, wenn beispielsweise beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses einige oder alle Fenster nicht verschlossen wurden. Auch im Bereich Heizungs- und Klimasteuerung erweisen die smarten Tür- und Fensterkontakte ihre Dienste. Ist ein Fenster beispielsweise zu lange geöffnet, wird die Leistung der Heizung im Winter oder die der Klimaanlage im Sommer automatisch angepasst. Der Vorteil ist: Es wird keine unnötige Energie verschwendet. Zu guter Letzt unterstützen sie auch bei der Steuerung von Jalousien und optimieren somit das Raumklima. Einige Geräte können sogar die Temperaturen im Innen- und Außenbereich sowie die Luftfeuchtigkeit messen. Mit einer im Smart-Home-System integrierten Wetterstation erkennen die Sensoren, ob beispielsweise starker Wind oder Regen aufkommt. Smarte Tür- und Fensterkontakte sind leicht anzubringen, denn sie werden lediglich an die gewünschten Stellen aufgeklebt. Dabei wird ein Magnet auf den Fensterflügel befestigt, auf den Fensterrahmen hingegen das Kontaktelement. Über das Smart-Home-System wird auf einem mobilen Endgerät über eine App angezeigt, wenn diese beiden Elemente in Berührung kommen. Bei anspruchsvolleren Geräten zeigt das System sogar an, ob der Fenstergriff verschlossen oder das Fenster lediglich zu ist, was beispielsweise auch durch starken Wind passieren kann. Dank ihres unauffälligen Designs stören sie nicht und fügen sich optimal in die Inneneinrichtung ein. Quelle: haubauhelden.de © fotolia.de

Urteil: Musterfeststellungsklage gegen zu hohe Mieterhöhung:

Werden an Immobilien Modernisierungsarbeiten durchgeführt, folgt in der Regel eine Mieterhöhung für die Mieter. Bis Ende 2018 durften Eigentümer jedes Jahr bis zu 11 Prozent der Modernisierungskosten auf die Miete umlegen. Um Mieter zu erleichtern und vor hohen Mieterhöhungen zu schützen, trat zum 1. Januar 2019 ein neues Gesetz in Kraft. Gemäß einer Änderung im Mietrecht und des neuen Mietrechtsanpassungsgesetzes (MietAnpG) ist es Eigentümern erlaubt, lediglich acht Prozent der Modernisierungskosten auf die Mieter umzulegen. In München kündigte die Immobilienfirma des Hohenzollernkarrees mit einem Schreiben vom 27. Dezember 2018 ihren Mietern Modernisierungsarbeiten an. Diese sollten im Dezember 2019 beginnen und bis ins Jahr 2023 andauern. Der Mieterverein München reichte eine Musterfeststellungsklage vor dem Oberlandesgericht (OLG) München ein. Laut dem Mieterverein sei die Zeitspanne zwischen der Ankündigung der Arbeiten und dem Beginn der Modernisierungsmaßnahmen zu lang. Es läge die Vermutung nahe, dass die Immobilienfirma mit der Ankündigung im Dezember 2018, kurz vor Eintreten des MietAnG, davon profitieren wolle, einen höheren Betrag der Kosten auf die Mieter umzulegen. Der Musterfeststellungsklage schlossen sich 136 Mieter an. Das OLG München gab den Klägern Recht und bestätigte, dass die Zeitspanne zwischen der Ankündigung der Modernisierungsmaßnahmen und der tatsächlichen Durchführung zu lang sei. Die Vermieterin reichte Revision ein. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied zugunsten der Beklagten (Az. VIII ZR 305/19). Denn gemäß § 555c Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) erfülle die Ankündigung und die geplante Durchführung der Modernisierungsarbeiten alle gesetzlichen Bedingungen. Die Bestimmungen aus § 555c Abs. 1 Satz 2 BGB erfordern die Benachrichtigung über einen voraussichtlicher Beginn sowie eine voraussichtliche Dauer für die Modernisierungsmaßnahmen. Allerdings bedarf es keiner Einhaltung einer Höchstfrist zwischen der Ankündigung und der Durchführung. Quelle: BGH © fotolia.de

Tipps: So bringen Sie den Frühling ins Wohnzimmer:

Um das Frühlingsgefühl nicht nur draußen genießen zu können, sondern sich die blühende Jahreszeit auch in den Innenbereich zu holen, reichen oftmals schon Kleinigkeiten. Mit wenigen Handgriffen und in kurzer Zeit lässt sich die Wohnung in eine Frühlings-Oase verwandeln. Dabei spielen Licht und Farben eine wesentliche Rolle. So sollten Dekorations-Artikel, Kissen, Handtücher oder das Tischgedeck in Frühlingsfarben wie Gelb, Orange, Mintgrün oder Flieder gewählt werden. Eine frisch gestrichene Wand verleiht der Wohnung neuen Glanz, bestenfalls entscheidet man sich gleich für eine Frühlingsfarbe. Doch auch die vorhandenen Gegenstände und Accessoires im Haushalt können farblich besser aufeinander abgestimmt werden und mehr Ruhe ausstrahlen. Nach Farben sortierte Bücher im Bücherregal versprühen mehr Harmonie und lassen mit der „Rainbow-Bookshelves“-Methode den Regenbogen gleich zu Hause strahlen. Auch Helligkeit, Tageslicht und weite Räume werden mit dem Frühling assoziiert. Wer in kleinen Wohnungen optisch mehr Raumtiefe schaffen möchte, sollte Spiegel auch als Dekorationsartikel nutzen. Werden sie gut platzieren, reflektieren sie das Licht und lassen Räume zudem größer erscheinen. Frische Blumen aus dem Garten oder Zweige von Apfel- oder Kirschbäumen bringen die Frühlingsatmosphäre nach Hause. Getrocknete Blüten können anschließend eingerahmt und als Wandbilder genutzt werden. Auch in der Küche lässt sich im Nu Frische zaubern: Ein kleines Kräuterbeet auf der Fensterbank oder gebundene Sträuße aus Rosmarin oder Thymian bringen nicht nur frühlinghaftes Grün ins Haus, sondern versprühen einen angenehmen und frischen Duft. Auch im Wohnbereich soll es nach Frühling riechen: ätherische Öle, Duftspender oder Duftlampen, die nach Frühling riechen, steigern das Wohngefühl. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de

Gesetz: Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz:

Gute Neuigkeiten im Bereich Elektro-Mobilität: Im März 2021 ist das lang ersehnte „Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz“ (GEIG) in Kraft getreten. In diesem ist festgeschrieben, dass beim Bau von Neubauimmobilien oder bei größeren Renovierungen von Bestandsimmobilien eine bestimmte Anzahl von Ladestationen für Elektroautos gewährleistet werden muss. Das GEIG ist Teil des Klimaschutzprogramms, welches sich zum Ziel gesetzt hat, dass in Deutschland bis zum Jahre 2030 sieben Millionen Elektrofahrzeuge registriert sind. Das GEIG schreibt unter anderem vor, dass beim Neubau oder einer größeren Renovierung von Wohngebäuden mit mehr als fünf PKW-Stellplätzen, jeder Platz mit Schutzrohren für Elektroautos ausgestattet ist. Handelt es sich bei der Immobilie um einen Neubau eines Nicht-Wohngebäudes mit mehr als sechs Parkplätzen, muss jeder dritte Stellplatz mit einer Leitung für eine E-Ladestation ausgerüstet werden. Zusätzlich zu der Ladeinfrastruktur muss es eine Ladestation geben. Bei bereits bestehenden Nicht-Wohngebäuden gilt die Vorschrift eines Ladepunkts, wenn sich auf dem Gelände mindestens 20 PKW-Stellplätze befinden. Ausnahmeregelungen betreffen Nicht-Wohngebäude, die als kleine oder mittlere Unternehmen gemäß der KMU-Definition definiert sind und deren Parkplätze von Mitarbeitern genutzt werden. Ebenso gelten Ausnahmen, wenn die Errichtung einer Leitungsinfrastruktur und von Ladestationen die Gesamtkosten einer „größeren Renovierung“ um 7 Prozent überschreitet. Das Gesetz beinhaltet außerdem die Vorschriften für E-Ladestationen in Quartieren. Quelle: BGBl © photodune.net

Tipp: Pergola im Garten:

Eine Pergola im Garten bietet einen guten Sonnen- und Hitzeschutz und verwandelt den Garten optisch in eine angenehme Ruheoase. Vor allem Holz eignet sich hervorragend für eine Pergola. Diese gibt es im Handel zu kaufen, doch auch Hobbyhandwerker können mit etwas Geschick ihrem Garten einen besonderen Flair verleihen. Dazu sollten zunächst eine Skizze und ein Bauplan angefertigt werden. Meistens genügt ein handschriftlicher Entwurf. Wer möchte, kann aber auch eine Planungssoftware nutzen. Handelt es sich um eine baulich sehr aufwendige Pergola, sollte ein Statiker in die Planungen einbezogen werden. Um eine Pergola zu bauen, werden unterschiedliche Materialien benötigt. Querbalken und Pfeiler bilden zusammen mit Holzbalken und -latten für das Dach die Hauptkonstruktion. Um ausreichend Stabilität zu garantieren, sollten die Pfosten eine Mindestgröße von 10 mal 10 Zentimetern bemessen. Je nachdem, welche Höhe die Pergola haben soll, lassen sich die Balken bereits im Baumarkt auf die gewünschte Größe zurechtschneiden. Elementar wichtig ist zudem ein Bodenfundament aus Beton. Zwar hat die Pergola bereits ein Eigengewicht, welches eine gewisse Stabilität gewährleistet, doch ohne ein Betonfundament stellt sie dennoch ein Sicherheitsrisiko dar. Empfehlenswert ist es, das Fundament etwa 80 Zentimeter tief in den Boden zu legen. So kann dieses die Pergola im Winter vor Frost schützen. Der Abstand zwischen den einzelnen Fundamenten sollte nicht größer als 2,5 Meter sein. Die einzelnen Fundamentpunkte sollten mindestens eine Größe von 35 mal 35 Zentimetern betragen. Auf der Internetseite von „Hausbau Helden“ finden Hobbyhandwerker Tipps für die Planung und den Bau einer Pergola. Dank der Auflistung der benötigten Materialien und Werkzeuge, einer Schritt-für-Schritt-Bauanleitung und Ideen für die Ausstattung der Pergola, kann der Bau beginnen und schon bald ein gemütliches sonnengeschütztes Eck im eigenen Garten entstehen. Quelle: hausbauhelden.de © photodune.net

Leitstudie: Aufbruch Klimaneutralität :

Die aktuelle Leitstudie der Deutschen Energie-Agentur (dena) „Aufbruch Klimaneutralität – Blick in die Werkstatt“ dient als Grundlage auf dem Weg zur Klimaneutralität. Mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens hat sich Deutschland verpflichtet, bis zum Jahr 2050 weitgehend klimaneutral zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es nicht nur einzelner Schritte und Maßnahmen in der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft. Sondern es muss auch ein komplettes Neudenken bis hin zu einer vollständigen Transformation des gesamten Energie- und Wirtschaftssystems stattfinden. Die Leitstudie beinhaltet erste Untersuchungen und Erkenntnisse der gegenwärtigen Situation, aus denen zentrale Handlungsfelder herausgearbeitet und präsentiert werden. An der Studie nehmen zahlreiche Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie aus Politik und Gesellschaft teil. Insgesamt arbeiten 70 Projektpartner zusammen. Dank eines eigens gegründeten Projektbeirats sowie der Erkenntnisse von sechs anerkannten Instituten, die gleichzeitig als Gutachter fungieren, leistet die Leitstudie einen repräsentativen Beitrag zur gegenwärtigen Klimasituation. Gleichzeitig bietet sie erste Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die Analysen der Studie finden in vier unterschiedlichen Sektoren statt. Dazu gehören die Sektoren Energiewirtschaft, Gebäude, Industrie und Verkehr. Gleichzeitig erarbeiten Experten und Expertinnen Lösungen in den sogenannten Querschnittsmodulen 1 bis 3. Die Themen der Querschnittsmodule sind Energiemarktdesign, Transformation sowie Wirtschaft und Europa. Die herausgearbeiteten Lösungen sollen langfristig für alle Sektoren greifen. Der Endbericht der Studie soll im Herbst 2021 erscheinen. Die Studie wird von teilnehmenden Partnern aus der Privatwirtschaft und der dena finanziert. Quelle: dena © photodune.net

Urteil: Hohes Alter allein schützt nicht vor Kündigung des Mietverhältnisses:

Aufgrund von Eigenbedarf kündigt eine Vermieterin ihrer Mieterin das Mietverhältnis nach 18 Jahren. Zum Kündigungszeitpunkt war die Mieterin 88 Jahre alt und lebte seit 1997 mit ihrem Ehemann in der Wohnung, der in der Zwischenzeit bereits verstorben ist. Das Ehepaar wies die Kündigung zurück und verlangt gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 BGB die Fortsetzung des Mietverhältnisses auf unbestimmte Zeit (AZ VIII ZR 68/19). Den Widerspruch begründen sie mit dem Vorleigen eines Härtefalls hinsichtlich ihres hohen Alters und ihrer sozialen Verwurzelung. Auch gaben sie an, nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben, um neuen adäquaten Wohnraum zu finden. Das Landgericht (LG) Berlin gab den Mietern Recht und wies die Räumungsklage ab. Vor allem das hohe Alter der Mieterin sei ausschlaggebend für die Anerkennung eines vorliegenden Härtefalls, auch wenn die Kündigung aufgrund von Eigenbedarf durchaus berechtigt sei. Wenn keine anderweitige Pflichtverletzung der Mieter vorläge, die zu einer Beendigung des Mietverhältnisses führen könnte, sei das hohe Alter als Härtegrund anzusehen und das Mietverhältnis zu verlängern. Der Bundesgerichtshof (BGH) hebt das Urteil des LG auf und gibt den Rechtsstreit zur weiteren Prüfung an das Gericht zurück. Demnach sei lediglich die Angabe des hohen Alters der Mieterin kein entscheidender Grund für die Anerkennung des Vorliegens eines Härtefalls gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 BGB. Ein Sachverständigengutachten soll Aufschluss darüber geben, wie tief die Verwurzelung im Einzelfall geht, beispielsweise unter Berücksichtigung der sozialen Kontakte oder der Teilnahme an sportlichen, kulturellen oder religiösen Veranstaltungen am Wohnort sowie der Beschaffung von Dingen des täglichen Bedarfs in der Umgebung. Im Grunde sei zu prüfen, welche Auswirkungen ein Umzug der Mieterin hätte, insbesondere in Bezug auf ihren Gesundheitszustand. Wenn neben dem hohen Alter und der Verwurzelung der Mieterin durch einen Umzug auch eine Verschlechterung des Gesundheitszustands zu erwarten sei, sei es durch bereits vorhandene Krankheiten, könnte dies allein als Härtegrund ausreichen. Das tatsächliche Vorliegen eines Härtefalls ist im Einzelfall zu prüfen. Quelle: BGH © photodune.net