Tipp: Welche Arbeitsplatte für die Küche?:

Bei der Einrichtung der Küche spielt auch die Auswahl einer passenden Arbeitsplatte eine wichtige Rolle. Diese soll nicht nur optisch gut aussehen und ausreichend Fläche zum Kochen, Backen und Abstellen liefern, sondern auch eine hohe Materialqualität aufweisen. Denn die Arbeitsfläche ist die meistbelastete Oberfläche in der Küche und meistens sogar im ganzen Haushalt und muss vielen Anforderungen und Beanspruchungen standhalten. Zudem soll sie eine lange Lebensdauer haben und auch noch nach Jahren gut aussehen. Eine qualitativ gute Arbeitsplatte kann bei richtiger Pflege bis zu 15 Jahre halten. Arbeitsplatten können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. In vielen Haushalten findet sich in der Küche eine Arbeitsplatte aus Schichtstoff. Im Vergleich zu anderen Materialien ist Schichtstoff preisgünstig und in fast allen Baumärkten in unterschiedlichen Normgrößen erhältlich. Trotz ihres leichten Gewichts ist die Arbeitsplatte aus Schichtstoff stabil und kann in unterschiedlichen Designs und Oberflächen passend zur Küche ausgewählt werden. Ein Nachteil ist, dass der Schichtstoff nicht allen Beanspruchungen standhält. Somit können Beschädigungen durch Hitze und Wasser entstehen, auch Kratzer sind schnell und stark sichtbar. Äußerst selten dagegen finden sich Arbeitsplatten aus Glas in der Küche, auch wenn sich dieser Trend immer häufiger in modernen und minimalistisch eingerichteten Küchen durchsetzt. In der Regel wird bei Glas-Arbeitsplatten Einscheibensicherheitsglas verwendet. Dieses ist besonders beständig gegen Hitze und Wasser, zudem ist eine Arbeitsplatte aus Glas geruchsneutral und pflegeleicht. Lediglich Flecken durch Fingerabdrücke müssen regelmäßig gesäubert werden. Preislich befinden sich Arbeitsplatten aus Glas in einem höheren Bereich. Weitere Materialien, aus denen eine Küchenarbeitsplatte bestehen kann, sind Keramik, Naturstein, Kunststein und Holz. Bei der Auswahl spielen neben preislichen Faktoren und der Optik auch der Pflegeaufwand und die Beständigkeit eine wichtige Rolle. Quelle: zuhause-wohnen © wavepoint.de

Steigende Mietpreise für Studentenwohnungen:

Laut des Studentenwohnreports 2020 des Finanzdienstleisters MLP in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wird studentisches Wohnen auch während der Corona-Krise zunehmend teurer. Für die Analysen der Preisentwicklungen für Mieten von Musterstudentenwohnungen im zweiten Quartal 2020 wurden insgesamt 30 Städte in Deutschland untersucht. Um die Finanzierbarkeit von Studentenwohnungen anhand einer Musterwohnungsbeschreibung zu verdeutlichen, wurde auch die Einkommenssituation der Studenten während der Krise berücksichtigt. Das Ergebnis ist ernüchternd: In 27 der 30 untersuchten Hochschulstädte sind die Mieten für Studentenwohnungen im Verhältnis zum ersten Quartal gestiegen. Auch mit dem höchsten Wohnzuschlag beim BAföG können Studenten in diesen Städten nicht für die Mietkosten aufkommen. Dies ist auch das Ergebnis der Auswirkungen der Corona-Krise, denn eine Vielzahl von Studenten konnte ihren Studentenjob nicht mehr ausführen. Auch die staatliche finanzielle Unterstützung konnte die Diskrepanz zwischen steigenden Mietpreisen und fallendem Nettoeinkommen nicht ausgleichen. Für die Berechnung der Preisentwicklungen im Bereich Studentenwohnen wurden die Mietpreise einer Musterwohnung von 30 Quadratmetern Wohnfläche mit durchschnittlicher Ausstattungsqualität ausgewertet. Alle Musterwohnungen befinden sich in zentraler Lage und in unmittelbarer Nähe zu der Hochschule. Zusätzlich zur Kaltmiete wurden auch die Wohnnebenkosten von 20 Prozent auf die Miete addiert. Laut Auswertungen der Mietpreise (Warmmiete) befinden sich die teuersten Studentenwohnungen in München. Hier beträgt die durchschnittliche Warmmiete einer Musterwohnung 724 Euro. Eine Erklärung für den Preisanstieg sehen die Forscher darin, dass andere Mietergruppen durch die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf andere, für sie günstigere Wohnungstypen umsteigen müssen und diese dadurch strärker gefragt sind. Quelle: MLP © fotolia.de

Tipp: Schutz vor Baumängeln in der Planungs- und Bauphase:

Um private Bauherren bereits bei der Bauplanung und in der Bauphase eines Ein- oder Mehrfamilienhauses vor Mängeln und Schäden zu schützen, hat der Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) gemeinsam mit dem Institut für Bauforschung e. V. (IfB) eine Studie mit den zehn am häufigsten auftretenden Baufehlern herausgegeben. Diese soll Bauherren einen Überblick darüber verschaffen, in welchen Bereichen sie besonders Acht geben sollen, um mögliche Schäden vorzeitig zu entdecken und ihre Ansprüche auf eine einwandfreie Bauausführung geltend zu machen. Denn werden bestimmte Baufehler erst nach der Abnahme oder gar nach Ablauf der Gewährleistungsfrist entdeckt, müssen private Bauherren für die Mängelbeseitigung selbst aufkommen. Laut Studie treten Baufehler beispielsweise besonders oft bei der Abdichtung des Kellers und bei Bauwerksabdichtungen auf. Dies hat zur Folge, dass durch Feuchteschäden Flecken oder Farbabplatzungen an den Kelleraußenwänden entstehen können. Zu Feuchtigkeitsschäden kann es auch beim Verlegen des Bodenbelags kommen, wenn der aufgetragene Estrich vor dem Verlegen nicht vollständig getrocknet ist. In solch einem Fall können bereits nach wenigen Monaten Feuchteränder und Verfärbungen am Innenputz enstehen. Bei Bodenbelägen wie Massivholzdielen kann es sogar zu Verformungen oder zur Schimmelbildung an den Wänden kommen. Welche weiteren Baumängel auftreten und wie private Bauherren diese frühzeitig erkennen können, kann in der kostenlosen Studie auf der Internetseite des BSB nachgelesen werden. Ebenso finden Leser dort hilfreiche Tipps und Handlungsanweisungen, was zu tun ist, wenn ihnen Ausführungsfehler auffallen. Mit einem professionellen Baubegleiter sowie einer ausführlichen Überprüfung der Baumaßnahmen vor Ablauf der Gewährleistungsfrist gehen private Bauherren auf Nummer sicher, dass keine Mängel und Schäden entstehen. Quelle: BSB © photodune.net

Tipp: Kosten sparen mit hydraulischem Abgleich:

Pünktlich zur Heizsaison lohnt es sich, über effektive Energiesparmaßnahmen nachzudenken. Ein einfaches und lukratives Mittel, um Kosten einzusparen und energieeffizient zu leben, ist der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage. Hierbei ermittelt ein Handwerker, wieviel Wärme jeder einzelne Raum im Haus oder in der Wohnung tatsächlich benötigt, um eine angenehme Raumtemperatur zu schaffen. Demnach stellt er die Thermostate so ein, dass ausreichend, jedoch nicht zu viel, Warmwasser in die Heizkörper fließt. Wird in einer Heizungsanlage kein hydraulischer Abgleich durchgeführt, fließt das meiste Warmwasser zunächst in die Heizkörper, die sich in unmittelbarer Nähe zum Heizkessel befinden. Anschließend wird im nächstliegenden Heizkörper weniger Warmwasser zugeführt als im ersten. Die noch weiter entfernte Heizung erhält nur noch wenig Warmwasser und ist oftmals unterversorgt. Dies hat zur Folge, dass einige Räume trotz hoher Heizleistung kühl bleiben, während andere zu stark beheizt werden. Die Folge ist eine unregelmäßige Heizwärmeverteilung. Ein hydraulischer Abgleich ist besonders dann ratsam, wenn bauliche Veränderungen oder Modernisierungsmaßnahmen am Haus oder in der Wohnung durchgeführt wurden. Auch wenn die Heizung Geräusche, wie beispielsweise ein Pfeifen, von sich gibt oder eine neue Heizpumpe oder ein Heizkessel eingebaut wurde, sollten die Heizkörper richtig eingestellt werden. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich bewegen sich zwischen 650 und 1.250 Euro. Mit der Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle können bis zu 30 Prozent der Gesamtnettokosten erstattet werden. Laut Expertenaussagen kann der Energieverbrauch im Haus dank eines hydraulischen Abgleichs um bis zu 15 Prozent verringert werden. Quelle: co2online © photodune.net

Urteil: Mieter sind für Abfalltrennung verantwortlich:

Eine ordentliche Abfalltrennung gehört zu den Aufgaben und Pflichten aller Mieter einer Mietwohnanlage. Doch nicht immer halten sich alle Mietparteien an die festgelegten Vorgaben einer ordnungsgemäßen Mülltrennung. Dass das Fehlverhalten finanzielle Auswirkungen haben kann, zeigt ein Fall in Frankenthal (AZ 3a C 288/18). Nachdem die Vermieterin eines Wohnhauses die Mieter einer ihrer Wohnungen mehrmalig und durch unterschiedliche Informationen auf eine angemessene Wertstofftrennung hingewiesen hat, änderten die Mieter weiterhin nichts an ihrem Verhalten. So beauftragte die Vermieterin Dritte damit, die Mülltrennung zu überprüfen und den Müll zu sortieren. Neben der Abfalltrennung ging es zudem um den Abtransport von unerlaubt abgestelltem Sperrmüll auf den Gemeinschaftsflächen sowie um die Beseitigung von entstandenen Verunreinigungen der Außenflächen. Die Kosten für die Überprüfung und Nachsortierung der Wertstofftrennung sowie die Müllbeseitigungskosten legte die Vermieterin als Betriebskosten auf die betroffenen Mieter um. Die Mieter reichten Klage ein, da sie der Meinung waren, die entstandenen Kosten seien von der Vermieterin zu tragen und nicht als Betriebskosten umlagefähig. Das Amtsgericht Frankenthal (AG) entschied zugunsten der Mieterin mit der Begründung, diese sei nicht dafür verantwortlich, für das pflichtwidrige Verhalten der Mieter zu haften. Gemäß § 556 Abs. 1 BGB und § 2 Nr. 8 BetrKV sind die entstandenen Kosten für die Mülltrennung und das Nachsortieren als umlagefähige Betriebskosten anzusehen. Zudem hat die Vermieterin ausreichend Bemühungen vorgenommen, durch Informationen eine bessere Mülltrennung in der Wohnanlage zu erreichen. Auch ist davon auszugehen, dass eine ordnungsgemäße Mülltrennung im Sinne des Großteils der Mieterschaft liegt. Quelle: AG Frankenthal © photodune.net

Ratgeber: „Sauberes Wohnen“:

Auf der Internetseite des Onlineratgebers wohnen.de finden Interessenten hilfreiche Tipps rund ums Thema „Sauberes Wohnen“. Um das eigene Zuhause fortwährend sauber und ordentlich zu halten und dabei möglichst wenig Zeit für das Putzen aufzuwenden, lohnt es sich, einen Blick in den Ratgeber-Bereich zu werfen. Ganz gleich, ob es sich um Ratschläge zum Putzen der Wohnung oder zum Thema Teppich- oder Matratzenreinigung handelt, Leser finden einen ausführlichen Informationsbereich mit Checklisten und Anleitungen. So können sie sich über unterschiedliche Möbelpflegeprodukte informieren und dabei wählen, ob sie sich für die Holz- oder Polstermöbelpflege oder für die Pflege ihrer Rattan-Möbel auf der Terrasse interessieren. Auch das Thema „Teppich-Reinigung“ wird abgedeckt. Interessenten finden unter anderem eine Anleitung zum Reinigen und Desinfizieren von Teppichen. Sie erfahren beispielsweise, dass sich ein Teppich gut mit Essigessenz reinigen oder mit feuchtem Salz aufhellen lässt und dass Zitronensaft bei der Fleckenentfernung hilft. Es stehen aber auch hilfreiche Tipps zur Reinigung unterschiedlicher Teppicharten wie geknüpfter oder gewebter Teppiche oder Maschinenteppiche bereit.  Wer eine Übersicht über verschiedene Putzmittel und Putzutensilien erhalten möchte, wird ebenso fündig wie darüber, wie man mit Haushaltsmitteln einem verstopften Abfluss vorbeugen kann oder wie der Backofen, die Badewanne oder die Dunstabzugshaube schnell und einfach gereinigt werden kann. Ein zusammengestellter „Notfallplan“ hilft dabei, in wenigen Minuten für Sauberkeit in der Wohnung oder im Haus zu sorgen, wenn es einmal schnell gehen muss. Zudem werden im Onlineratgeber die Themen Ordnung, Aufräumen und Entrümpelung ausführlich behandelt. Quelle: wohnen.de © photodune.net

Konzepte: Mobilität in Wohnquartieren:

Mit dem Projekt „Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität“ möchte der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) Bewohner von Wohnquartieren dazu animieren, umweltfreundliche Verkehrsmittel im Alltag zu nutzen und auf das Autofahren zu verzichten. Das Ziel bei der Planung von modernen und mobilen Wohnquartieren ist deshalb, dass die Anwohner sich idealerweise mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln, wie dem Bus oder der Bahn, fortbewegen oder das Angebot von Sharing-Diensten nutzen. Dafür entwickelt der GdW gemeinsam mit dem ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) und anderen Partnern neue Mobilitätskonzepte für Wohnquartiere, um in Wohnquartieren die Mobilität und den Umweltschutz zusammenzubringen und zu fördern. Insgesamt 16 Städte aus 8 unterschiedlichen Regionen Deutschlands entwickeln hierbei gemeinsam zukunftsweisende Mobilitätskonzepte, die auf Nachhaltigkeit, Innovation und Integrität setzen. Dabei steht die Zusammenarbeit von Partnern aus der Stadtverwaltung, Wohnungsunternehmen und Mobilitätsdienstleistern im Fokus der Konzeptentwicklung. Der VCD übernimmt die Organisation und Moderation der Gespräche und steht federführend für einen reibungslosen Wissenstransfer zwischen den unterschiedlichen Partnern. So entstehen gemeinschaftlich und zielgerichtet innovative Mobilitätskonzepte, die sowohl bei Neubauprojekten als auch bei Bestandsimmobilien eingesetzt werden können. Für die Weiterentwicklung der Mobilitätsprojekte bieten die Netzwerkpartner zudem interessierten Städten und Akteuren Beratungsworkshops an. Das Projekt „Netzwerk Wohnen und Mobilität“ ist die Fortsetzung des Mobilitätsprojekts „Wohnen leitet Mobilität“ aus dem Vorjahr. Die Laufzeit der Kampagne ist bis April 2023 datiert und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Auch in Zukunft soll die Netzwerkarbeit fortgesetzt werden. Quelle. GdW/VCD © fotolia.de

Tipp: Wohnungstüren richtig streichen und lackieren:

Viele Haus- und Wohnungsbesitzer wünschen sich in ihrem Zuhause Türen aus Holz. Das ist nicht verwunderlich, denn Holz sieht nicht nur optisch gut aus und kreiert eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre, sondern entspricht auch höchsten Qualitätsansprüchen. Holztüren gehören allerdings auch zu den kostspieligsten Türarten und müssen regelmäßig gepflegt werden. Damit die Wohnungstüren aus Holz über eine lange Dauer intakt und unbeschädigt bleiben, sind beim Versiegeln und Lasieren sowie beim Lackieren und Streichen einige Dinge zu beachten. Türen in der Wohnung sind vielen Beanspruchungen ausgesetzt. Durch sie gehen Hausbewohner unentwegt ein und aus. Zum Öffnen und Schließen der Türen benutzen sie dabei oftmals nicht nur die Klinke oder den Türgriff. Kleine Dellen oder Kratzer an der Holztür sind deshalb keine Seltenheit. Ebenso sind Wohnungstüren unterschiedlichen Temperaturen in den Räumen und Raumklimaschwankungen ausgesetzt. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sind bei der Renovierung von Türen wichtige Vorarbeiten zu treffen. So nimmt man vor dem Streichen und Lackieren die Türen bestenfalls aus den Angeln und bearbeitet sie in einer Werkstatt oder im Freien, denn durch das Abschleifen entsteht viel Feinstaub. Das Abschleifen der alten Farbe und Lacke ist elementar, denn nur eine unbehandelte Tür kann neuen Lack und neue Farbe aufnehmen. Sollten nach dem Schleifen Risse sichtbar sein, müssen diese mit Spachtelmasse behandelt werden. Nach den Schleifarbeiten wird die Tür mit speziellen Holzreinigern von Fett- und Silikonrückständen befreit und anschließend mit einem feuchten Tuch abgewischt. Wenn das Holz vollständig trocken ist, sollte dieses noch einmal mit einem im Fachhandel erhältlichen Spezialtuch von den restlichen Staubpartikeln befreit werden. Nachdem das Türschloss und die Beschläge angeklebt wurden, kann mit dem Streichen oder Lackieren begonnen werden. Wer das Holz zunächst grundieren oder mit einem Basislack bestreichen möchte, sollte eine Schaumstoffrolle verwenden und die Tür nach den Angaben auf der Packungsanweisung trocknen lassen. Durch das Auftragen einer transparenten Lasur oder eines Versiegelungslacks wird die neue Türfarbe zusätzlich geschützt. Quelle: Hausjournal © photodune.net

Nachrüsten: Fußbodenheizung spart Energiekosten:

Eine Fußbodenheizung sorgt an kalten Tagen nicht nur für ein wohlig warmes Wohngefühl, sondern spart zudem auch Energiekosten. Da der gesamte Fußboden als Heizfläche dient, verteilt sich die Wärme in Form von Strahlung im ganzen Raum oder Haus. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern hat eine Fußbodenheizung einen höheren Strahlungsanteil und liefert somit auch ausreichend Wärme, wenn die Luft im Raum ein wenig kühler ist. Wer in seinem Haus oder in seiner Wohnung noch keine Fußbodenheizung hat, kann diese bei der Sanierung nachrüsten. Dabei stehen mehrere Systeme zur Auswahl. So tauschen Fachleute beispielsweise bei einem Nasssystem den alten Fußbodenaufbau aus und verlegen dünne Heizleitungen und Dämmplatten unter den neuen Fußboden. Der Estrich unterstützt dabei, die Lasten gleichmäßig zu verteilen und dient gleichzeitig als Wärmespeicher. Sollte der Fußboden mit den gängigen fünf Zentimetern zu hoch sein, bietet sich ein Dünnschichtsystem besonders gut an. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass die Trägerplatte lediglich mit einer dünnen Ausgleichschicht bedeckt ist und direkt auf dem Oberboden angebracht wird. Die Aufbauhöhe beträgt bei dem Dünnschichtsystem lediglich zwei Zentimeter. Eine weitere Möglichkeit ist, in den Estrich des Bodens kleine Kanäle einzufräsen und auf diese Weise die Heizleitungen einzubetten. Die Voraussetzung für diese Art des Einbaus einer Fußbodenheizung ist, dass der Estrich noch in einem guten Zustand ist. Besteht der Boden aus alten Holzbalkendecken, sollte ein Trockenbausystem angewandt werden. Denn ein Boden aus Holzbalken kann oftmals den schweren Estrich nicht aushalten. Bei dem Trockenbausystem werden deshalb leichte Trockenestrichplatten auf die Heizleitungen gelegt. Ganz gleich, welches System für das Eigenheim angewandt wird, wichtig ist, dass die Fußbodenheizung regelmäßig entlüftet wird, um eine reibungslose Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Quelle: effizienzhaus-online © photodune.net

Urteile: Außenwerbung an Gewerbeimmobilien:

Für Mieter von Gewerbeimmobilien spielt Außenwerbung eine wichtige Rolle, um die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu ziehen. Grundsätzlich haben Mieter von Gewerbeobjekten einen Anspruch auf die Nutzung von Außenwerbung. Dazu gehören beispielsweise das Anbringen von Plakaten an der Außenwand, das Aufstellen von Kundenstoppern oder das Anmontieren von Hinweisschildern an der Fassade. Während der Vermieter des Objekts einige Werbemaßnahmen erlauben und dulden muss, kann er bestimmte Vorhaben untersagen. Hier gelten die im Mietvertrag vereinbarten Regelungen. So wies das Amtsgericht Hamburg (AG) die Klage eines Mieters ab, der vom Vermieter verlangte, ein an der Fassade angebrachtes Hinweisschild mit der neuen Geschäftsadresse nach Ablauf der Vertragslaufzeit zu dulden (AZ 44 C 275/18). Da im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde, dass zum Ende des Mietvertrages alle Außenwerbeanlagen abmontiert und die beklebten Fensterscheiben gesäubert werden müssen, hatte der Kläger keinen Anspruch auf Duldung. Denn laut Gerichtsurteil ist ein Hinweisschild mit der neuen Geschäftsadresse als Werbemaßnahme anzusehen, da sich die Bekanntgabe einer neuen Adresse an potenzielle Kunden richtet und zu Förderzwecken des eigenen Umsatzes dienen soll. Wäre im Mietvertrag diesbezüglich keine Sondervereinbarung getroffen worden, hätte der Kläger grundsätzlich ein Recht darauf gehabt, ein Hinweisschild anzubringen. In einem anderen Fall ging es um das Anbringen von großflächigen Leuchtreklamen an einer Gewerbeimmobilie. Wenn im Mietvertrag keine differenzierten Vereinbarungen getroffen wurden, ist das Installieren von Werbetafeln gemäß § 535 Abs. 1 S. 1 BGB grundsätzlich erlaubt. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass der Anbringungsort nicht verunstaltet wird und der ortsüblichen Verkehrssitte entspricht. So entschied das Verwaltungsgericht München (VG), dass ein Vermieter nicht dazu verpflichtet war, eine LED-Videowerbeanlage seines Mieters in vier Schaufenstern zu dulden (AZ M 8 K 16.1426). Bei der Gewerbeimmobilie handelte es sich um ein denkmalgeschütztes Haus, sodass bei dieser Werbemaßnahme von einer Verunstaltung des Anbringungsortes auszugehen sei. Quelle: AG Hamburg/VG München © fotolia.de

Tipp: Änderungswünsche beim Kauf einer Neubauwohnung:

Wer stolzer Besitzer einer Eigentumswohnung wird, hat meistens eigene Vorstellungen, wie der Innenausbau oder die Ausstattung aussehen soll. Manchmal wünschen sich Eigentümer, dass in der neuen Wohnung die Bodenfliesen gegen Parkett ausgetauscht oder zusätzliche Elektro-Installationen verlegt werden. Der Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) rät Wohnungseigentümern beim Kauf ihrer Neubauwohnung dazu, ihre Vorstellungen und Wünsche bereits bei der Planung zu kommunizieren und in der Bau- und Leistungsbeschreibung sowie im Kaufvertrag schriftlich und im Detail festzuhalten. Vor allem, wenn es um Sonderwünsche geht, wie beispielsweise den Austausch des Bodens, die Veränderung der Öffnungsrichtung der Tür oder Veränderungen im Bereich Elektrik, ist Vorsicht geboten. Denn um zusätzliche Kosten zu vermeiden, sollten alle Änderungswünsche im Vorhinein, bestenfalls vor dem Abschluss des Kaufvertrages, besprochen und festgelegt werden. Kommunizieren Eigentümer erst während der Bauphase, dass sie Änderungen an der Ausstattung wünschen, wirkt sich das deutlich auf die Kosten aus. Ist der Kaufvertrag bereits abgeschlossen, müssen diese Änderungen nachträglich aufgenommen und durch einen Notar beglaubigt werden. Zudem weist der BSB darauf hin, dass die Arbeiten bestenfalls durch den Bauträger durchgeführt werden. So bleiben Gewährleistungsfristen bei einem Vertragspartner und die Arbeiten werden in den Bauablauf integriert. Sollte ein anderes Handwerksunternehmen für die Änderungsarbeiten beauftragt werden, müssen die Eigentümer einen weiteren Werkvertrag mit den Handwerkern abschließen. In diesem Fall laufen die Arbeiten gesondert ab, sodass es zu Verzögerungen kommen kann. Grund dafür ist, dass Arbeiten von einem Unternehmen erst abgeschlossen werden müssen, bevor andere wieder aufgenommen werden können. Wenn Eigentümer einzelne Arbeiten in Eigenleistung übernehmen wollen, bieten sich vor allem Maler- und Tapezierarbeiten oder das Verlegen des Bodens gut an. Denn die Materialkosten sind dieselben, große Preisunterschiede entstehen allerdings zwischen dem Stundensatz eines Handwerkers und dem eigenen Arbeitseinsatz. Durchgeführt sollten diese Arbeiten nur, wenn Eigentümer über ein bestimmtes Maß and Handwerksfähigkeiten verfügen. Quelle: BSB © fotolia.de

Statistik: Steigende Baulandpreise in Deutschland:

Nach diesjährigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird Bauland in Deutschland immer teurer. Vor allem in den Großstädten Berlin und Hamburg sind die Kaufpreise für bebaubares Land in den letzten zehn Jahren um ein Vielfaches gestiegen. So lag im Jahre 2019 der Preis für einen Quadratmeter Bauland in Berlin bei 1.328,48 Euro und in Hamburg bei 1.157,91 Euro. Zieht man die Berechnungen der Baulandkaufpreise in ganz Deutschland in Betracht, ergibt sich ein durchschnittlicher Kaufpreis von 189,51 Euro pro Quadratmeter. Vor zehn Jahren lag der Durchschnittspreis von baureifen Grundstücken lediglich bei 122,00 Euro. Bei den Kaufinteressenten und Investoren sind vor allem Baugrundstücke in Wohngebieten von hohem Interesse. Rund 81 Prozent aller Grundstückskäufe im vergangenen Jahr fanden in bewohnbaren Gebieten statt. Bei diesen Transaktionen zeichnet sich ein weiterer Unterschied ab: Ein Baugrundstück, auf welchem eine geschlossene Bauweise zugelassen ist, kostet in Deutschland durchschnittlich rund 285,76 Euro. Der Preis liegt damit um 76 Euro höher als in Wohngebieten, die lediglich eine offene Bauweise zulassen. Der Unterschied ist, dass bei einer geschlossenen Bauweise kein Abstand zwischen den gebauten Gebäuden vorgesehen ist, wie es beispielsweise bei Reihenhäusern der Fall ist. Ein Grundstück mit einer offenen Bauweise dagegen erfordert die Einhaltung von Mindestabständen zwischen den Häusern. Die Kaufpreise für Baugrundstücke in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind verhältnismäßig günstig. Für etwa 60 Euro pro Quadratmeter können Kaufinteressenten hier günstiges Bauland erwerben. Destatis weist darauf hin, dass die vorgenommenen Berechnungen lediglich für einen kurzen zeitlichen Vergleich und nur bedingt verwendbar sind. Denn für die Auswertung wurden Preise von Beispielfällen mit unterschiedlichen Grundstücksgrößen zum Vergleich herangezogen. Eine differenzierte Statistik zu den Kaufwerten für Bauland verschafft die Fachserie 17, Reihe 5, des Statistischen Bundesamtes. Quelle: Destatis © photodune.net

Aufbau und Funktion einer Hauswand:

Außen- und Innenwände bilden das Gerüst eines Hauses. Sie sorgen für Stabilität und Standsicherheit und gehören beispielsweise bei einem Einfamilienhaus zum Tragewerk des Gebäudes. Auch für die Statik sind tragende Wände von enormer Wichtigkeit. Deshalb müssen sie Baustoffe enthalten, deren Bestandteile die Standfestigkeit des Hauses garantieren. Ein Baustatiker ist für die Überprüfung und Berechnung der Baustoffe sowie ihrer Eigenschaften und Dimensionen verantwortlich. Nichttragende Wände hingegen müssen nicht zwingend Bauteile enthalten, die für die Standfestigkeit und Statik des Gebäudes verantwortlich sind. Ob bei Regen, Wind oder Sonne, die Außenwand eines Gebäudes hat die Funktion, Hausbewohner vor äußeren Wettereinflüssen sowie vor Lärm und Feuer zu schützen. So besteht die Außenwand eines Hauses zudem aus einer Dämmung und einer Fassade. Je nach Wandaufbau und verwendetem Dämmmaterial sind unterschiedliche Breiten der Dämmschicht vorgeschrieben. Eine ausreichende Dämmung soll verhindern, dass im Winter Heizenergie verlorengeht und dass im Sommer Hitze ins Innere des Hauses gelangt. Die Fassade des Hauses hat beim Wandaufbau die Funktion, so lange wie möglich vor äußeren Einflüssen und Beanspruchungen zu schützen. Außenfassaden können aus unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise Klinker, Putz oder Holz bestehen. Doch der Wandaufbau muss noch weitere Anforderungen erfüllen. So muss eine Außenwand mit ihren Bestandteilen für einen kontrollierten Luftaustausch sorgen und luftdicht sein. Weist eine Wand nicht ausreichend Luftdichtigkeit auf und befinden sich undichte Stellen im Wandaufbau, kann es zu einem unnötigen Verlust von Wärme sowie zu Zugerscheinungen kommen. Auch durch Feuchtigkeit verursachte Schäden sind die Folge. Mit einem sogenannten Blower-Door-Test kann die Luftfeuchtigkeit des Hauses nach der Errichtung überprüft werden. Auch die Wärmespeicherfähigkeit, sowie der Brand- und Schallschutz spielen beim Wandaufbau eine wichtige Rolle. Quelle: bautipps.de © photodune.net

Heizen und Kochen mit Flüssiggas:

Schon bald sinken die Außentemperaturen und die Heizsaison beginnt. Eine gute Alternative zum Heizen mit Heizöl bietet der Energieträger Flüssiggas. Moderne Flüssiggasheizungen können im ganzen Haus für angenehme Temperaturen sorgen und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz. Denn im Vergleich zum Heizen mit einer Ölheizung wird beim Verbrennen von Flüssiggas weniger CO2 und Feinstaub produziert. Vor allem in ländlichen Gebieten, in denen kein Anschluss für Erdgas oder Fernwärme vorhanden ist, bietet sich der Einsatz einer Flüssiggasheizung besonders gut an. Zudem kann Flüssiggas, genauso wie Erdgas, einen Gasherd betreiben und zum Kochen verwendet werden. Hierbei muss nur darauf geachtet werden, dass der Gasherd Brenndüsen für Flüssiggas enthält. Bei einigen Öfen muss auch der Druckminderer ausgetauscht werden. Bei Haushalten, die bislang mit einer Ölheizung betrieben wurden, lohnt sich der Austausch der veralteten Heizung gegen eine Flüssiggasheizung. Ein weiteres Merkmal ist, dass das Heizsystem auch mit Solarthermieanlagen, Wärmepumpen oder Blockkraftheizwerken zu einem energiefreundlichen System verbunden werden kann. Anders als bei einer Ölheizung ist beim Einsatz von Flüssiggastanks kein Heizkeller notwendig. Die Tanks können entweder direkt im Garten aufgestellt oder nach Wunsch auch unter der Erde verbaut werden. Hierzu ist ein entsprechend großes Grundstück notwendig. Die Kosten für Flüssiggas liegen in der Regel etwas über den Preisen für Erdgas, sind jedoch günstiger als die Preise für Heizöl. Ein großer Vorteil ist, dass der Anschluss für Flüssiggas nicht an ein Gasnetz gekoppelt ist und der Anbieter frei gewählt werden kann. Auf der Internetseite der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online finden Interessenten zahlreiche Informationen rund ums Thema Flüssiggas sowie einen Vergleich zu den Energieträgern Erdgas und Heizöl. Quelle: co2online © photodune.net

Energieberatung bei Kauf und Sanierung eines Hauses verpflichtend:

Ab dem 01.11.2020 gelten die Regelungen des neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG). Änderungen gibt es beispielsweise beim Thema Energieausweis. Ein wesentlicher Punkt ist, dass dort Angaben zu den CO2-Emmissionen des Gebäudes gemacht werden müssen. Im noch geltenden GEG war diese Angabe nicht verpflichtend. Ebenso waren bisher lediglich Verkäufer und Vermieter einer Immobilie dazu verpflichtet, den Kaufinteressenten und Käufern einen gültigen Energieausweis vorzulegen. Ab November wird diese Pflicht nun auch auf den Immobilienmakler erweitert. Dieser ist demnach zur Vorlage des Energieausweises beim Verkauf oder der Vermietung eines Objekts verpflichtet. Weitere, wichtige Änderungen betreffen Käufer eines Ein- oder Zweifamilienhauses. Diese sind nach dem Abschluss eines Kaufvertrages und der Übergabe des Energieausweises dazu verpflichtet, an einem „informativen Beratungsgespräch zum Energieausweis“ teilzunehmen. Voraussetzung jedoch ist, dass das Gespräch gemäß § 80 Abs. 4 GEG als separate Leistung kostenfrei angeboten wird. In dem Informationsgespräch erhalten Käufer wichtige Informationen über die Inhalte des Energieausweises. Ebenso erfolgt eine Beratung bzgl. unterschiedlicher Modernisierungsmaßnahmen. Das „informative Beratungsgespräch“ ist jedoch nicht nur für Käufer verpflichtend, sondern auch dann, wenn Eigentümer ihr Haus sanieren möchten. Hier müssen sie vor der Vergabe eines Auftrags ein Gespräch mit einem zertifizierten Energieberater oder einer Person führen, die zur Ausstellung eines Energieausweises berechtigt ist. Auch in diesem Fall muss die Beratungsleistung einzeln und unentgeltlich angeboten werden (§ 48 GEG). Letztlich ist auch ein Handwerksunternehmen bzw. die Person, die die Sanierungsarbeiten durchführen soll, dazu angewiesen, bei der Angebotserstellung darauf zu verweisen, dass eine Pflicht für den Eigentümer zur Teilnahme an einem Energieberatungsgespräch besteht. Quelle: WiE © photodune.net

Der Traum einer Werkstatt in den eigenen vier Wänden:

Wer sich seine Freizeit gerne mit kleinen Handwerksarbeiten vertreibt oder auch größere Arbeiten am Haus und Garten in Eigenregie erledigt, findet in einer eigenen Werkstatt nicht nur wichtige Werkzeuge und Maschinen, sondern auch einen ganz persönlichen Rückzugsort. Während für manche Hobbyhandwerker bereits eine Ecke im Keller oder in der Garage ausreicht, benötigen andere mehr Platz für ihre Handwerkstätigkeiten. Vor allem für diejenigen, die mit Maschinen arbeiten, um beispielsweise Holz zuzuschneiden oder Metallteile zu fräsen, lohnt sich der Kauf einer kleine Werkstatthalle. Unterschiedliche Anbieter bieten Werkstatthallen nach Maß an. Diese kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Ganz gleich ob es sich um eine Hobbywerkstatt oder eine Werkstatthalle handelt, ein Strom- und ein Wasseranschluss sind für viele Arbeiten elementar. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Steckdosen an den richtigen Stellen verlegt werden bzw. vorhanden sind. Wer mit Holz arbeitet, sollte einen Anschluss für Starkstrom legen, da einige Maschinen nur so ins Laufen gebracht werden können. Auch die Beleuchtung spielt in einer Werkstatt eine wichtige Rolle. Helles, an der Decke und der Werkbank angebrachtes Licht sorgt für klare Sichtverhältnisse und erleichtert das Arbeiten. Bei der Zusammenstellung der gesamten Ausstattung lohnt es sich, auf Qualität zu achten, auch bei der Anschaffung des Werkzeugs sowie der Maschinen. Vom Akkuschrauber über eine Wasserwaage bis hin zum Schleifgerät, eine gute Werkstatt zeichnet sich durch eine Vielfalt an Geräten und Maschinen aus. Befestigungsmaterial wie Gafferband, Kleber, Schrauben und Nägel sollte ebenfalls nicht fehlen. In speziellen Systemwänden und Schränken können alle Materialien und Werkzeuge übersichtlich verstaut werden, sodass sie bei den nächsten Werkstunden leicht auffindbar sind. Nicht zu vergessen ist die Schutzausrüstung in der Werkstatt. So dürfen eine Schutzbrille, Gehörschutz, Hand- und Arbeitsschuhe sowie eine Atemschutzmaske nicht fehlen. Quelle: bauen-und-heimwerken © photodune.net

Studie: Anforderungen bei Planung von Neubauquartieren:

Aufgrund der steigenden Heterogenität in der Gesellschaft sollten bei der Entwicklung und Planung von Stadtquartieren die Anforderungen der unterschiedlichen sozialen Gruppen berücksichtigt und Lösungsansätze für ein vielfältiges Miteinander gefunden werden. Aus diesem Grund hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) die Studie „Soziale Mischung und gute Nachbarschaft in Neubauquartieren – Planung, Bau und Bewirtschaftung von inklusiven Wohnanlagen“ herausgegeben. Diese Analyse richtet sich sowohl an Stadtentwickler und Wohnungsbauunternehmen als auch an Zuständige in den Kommunen. Die Studie beinhaltet 16 konkrete Fallbeispiele, die von dem Stadtplanungs- und Sozialforschungs-Institut Weeber+Partner bereitgestellt wurden. Anhand dieser Beispiele analysieren 14 Wohnungsunternehmen aus der Privatwirtschaft und dem Staatsbetrieb unterschiedliche Aspekte von sozial gemischten Stadtquartieren. Dabei spielen Ausprägung und Umfang der sozialen Durchmischung in den jeweiligen Vierteln eine wichtige Rolle. Analysiert werden zudem die Zielgruppen sowie die rechtlichen Bauvorschriften in den Kommunen und Bundesländern. Die Daten dienen als Grundlage für unterschiedliche Mischungskonzepte. Dabei wird sowohl die soziale Mischung innerhalb eines Haushalts als auch zwischen benachbarten Gebäuden und innerhalb des Quartiers beleuchtet. In den weiterführenden Themenbereichen geht es um die baulich-räumliche Gestaltung sowie um die Bewirtschaftung von sozial gemischten Neubauquartieren. Die Anforderungen an eine gute Nachbarschaft sowie hohe Wohnzufriedenheit werden in der Studie ebenfalls aufgegriffen. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördert die Studie als Forschungsprojekt im Rahmen des Innovationsprogramms „Zukunft Bau“. Quelle: BBSR © fotolia.de

Tipp: Bau-Mediator löst Konflikte während des Bauprozesses :

Missverständnisse oder Unstimmigkeiten am Bau sind keine Seltenheit. Es kommt sogar vor, dass sich die Streitigkeiten so hochschaukeln, dass die Sache vor Gericht landet. Laut Angaben des Onlineportals „Hausberater.de“ kommt das etwa 50.000 Mal pro Jahr vor. So geht es beispielsweise beim Bau eines Eigenheims zwischen privaten Bauherren und den beauftragten Handwerksfirmen um eine mangelhafte Ausführung der Bautätigkeiten. Bei großen Bauprojekten handelt es sich oftmals um Verzögerungen in der Bauphase und eine verspätete Fertigstellung des Bauprojekts. Problematisch ist, dass viel Zeit vergeht, bis ein Prozess rechtskräftig wird. Experten des Onlineportals stützen sich auf die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht), laut denen ein Prozess im Durchschnitt 44 Monate lang dauert. So vergeht bis zur Gerichtsentscheidung viel Zeit, in denen die Kosten steigen, es zu Zahlungsverzögerungen bis hin zu einem finanziellen Schaden kommt. Hinzu kommen Kosten für den Anwalt, das Gericht, den Gutachter und andere. Als unabhängige Bauherrenberatung bieten die „Hausberater“ für Streitfälle am Bau eine professionelle Bau-Meditation an. Ein sachkundiger und zertifizierter Bau-Mediator vermittelt zwischen den streitenden Parteien mit dem Ziel, eine Einigung zu finden. Dabei zeichnet sich ein Bau-Mediator durch seine Neutralität aus. In mehreren Schritten leitet er beide Parteien durch einen Kommunikationsprozess, in welchem über die Sichtweise beider Parteien gesprochen wird. Beide Parteien haben hier die Möglichkeit, alle Bedenken und Ärgernisse auszusprechen, ohne dass die Gegenseite sie dabei unterbricht. Auch Punkte, in denen Einigkeit besteht, werden aufgelistet. Für die Streitpunkte werden konkrete Lösungswege erarbeitet, sodass die Baumaßnahmen schon bald fortgesetzt werden können. Die Dauer einer Bau-Meditation unterscheidet sich von Fall zu Fall und kann zwischen wenigen Stunden und mehreren Sitzungen dauern. Die Erfolgsaussichten für eine Einigung liegen bei 75 bis 90 Prozent. Die Kosten für einen Mediator betragen 150 Euro pro Stunde, was deutlich unter den Kosten eines Gerichtsprozesses liegt. Quelle: bauberater.de © fotolia.de

Innendämmung für denkmalgeschützte Immobilien:

Nicht alle Gebäudearten können von außen gedämmt werden. So lässt sich beispielsweise bei einem denkmalgeschützten Haus oder an der Fassade eines Fachwerkshaus keine Außendämmung anbringen. Oftmals müssen Eigentümer von Altbauten eine Alternative für die Fassadendämmung suchen, wenn sich eine solche von außen aus bautechnischen Gründen oder aus gestalterischen Aspekten nicht realisieren lässt. Eine gute Alternative bietet die Dämmung von innen. Der Vorteil ist, dass das äußere Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Hauses in seinem ursprünglichen Zustand bleibt und die Immobilie dennoch vor Wärme geschützt wird. Wer in seinem Haus eine Innendämmung anbringen möchte, kann zwischen zwei Dämmverfahren wählen: einer kapillaraktiven Dämmung oder einer Dämmung durch das Anbringen einer Dampfbremse. Beide Innendämmverfahren zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Bildung von Tauwasser verhindern. Denn wird ein Haus von innen gedämmt, darf unter keinen Umständen Feuchtigkeit in das Dämmmaterial gelangen. Durchdringt Feuchtigkeit die Dämmung und trifft auf die kalte Außenwand, kann dies zu Schimmelbildung führen. Beide Verfahren verhindern dieses. Bei der kapillaraktiven Dämmung wird die im Feuchtigkeit im Raum aufgenommen und durch Kapillare wieder in den Raum abgegeben, ohne dabei die Dämmung zu beschädigen oder zu durchdringen. Die Innendämmung mit Dampfbremse verhindert das Eindringen von warmer Raumluft in die Dämmung und das Kondensieren von Feuchtigkeit. Beide Arten der Innendämmung sind in Form von Baukastensystemen zusammengesetzt. Sie bestehen aus mehreren Baustoffen, die optimal aufeinander abgestimmt sind, sodass sich kein Tauwasser bilden kann. Dabei können die Dämmstoffe aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie zum Beispiel aus Mineralschaumplatten oder aus Naturdämmstoffen. Die Dicke der Innendämmung sollte mindestens acht Zentimeter breit sein. Beim Einsatz von Dämmplatten ist darauf zu achten, dass sie vollflächig verklebt werden, um eine Hinterlüftung zu verhindern. Ein Experte sollte sowohl den Wandaufbau begutachten als auch eine Qualitätskontrolle durchführen. Quelle: effizienzhaus-online © photodune.net

Urteil: Keine Erbschaftssteuerbefreiung wenn Einzug hinausgezögert wird:

Bei einer Immobilienerbschaft besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer Steuerbefreiung, wenn der Erbe die Immobilie zu Selbstwohnzwecken nutzt. Im vorliegenden Fall (AZ 3 K 3184/17) wurde dem Eigentümer einer Doppelhaushälfte die andere, angrenzende Haushälfte nach dem Dahinscheiden seines Vaters im Jahre 2013 überlassen. Der Eigentümer ist der alleinige Erbe der Doppelhaushälfte. Er plant, die beiden Haushälften zu einer großen Wohneinheit zu verbinden. Da er die Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an beiden Haushälften teilweise in Eigenleistung durchgeführt hat, sind die Baumaßnahmen am Haus erst nach einem Zeitraum von drei Jahren nach dem Erberlass abgeschlossen. Der Einzug der Familie in das geerbte Haus fand somit erst im Jahre 2016, nach einer dreijährigen Renovierungsphase, statt. Den Antrag des Immobilienerben auf eine Erbschaftssteuerbefreiung lehnte das Finanzamt ab. Auch die Klage wurde vom Finanzgericht (FG) abgelehnt. Laut Urteil habe der Kläger keinen Rechtsanspruch auf die Erbschaftssteuerbefreiung, da der Bezug der Immobilie zur Selbstnutzung zu lange hinausgezögert werde. Die Erbschaftsimmobilie hätte in einem „angemessenen Zeitraum“ von höchstens sechs Monaten nach Erbannahme zu Selbstwohnzwecken bezogen werden müssen. Auch die Argumente des Klägers, er habe unverzüglich mit den Renovierungsarbeiten begonnen, haben keine Auswirkungen auf das Urteil. Auch die Tatsache, dass das Haus zunächst trockengelegt werden musste und das beauftragte Handwerksunternehmen aufgrund seiner Auftragsauslastung erst spät mit den Arbeiten begonnen habe, hat keine Einfluss auf das Urteil. Laut LG hätte der Erbe die Möglichkeit gehabt, eine andere Handwerksfirma zu beauftragen. Aufgrund des vorliegenden Bildmaterials ist davon auszugehen, dass die Entrümpelung und Räumung des Hauses erst nach etwa einem halben Jahr nach dem Dahinscheiden des Vaters erfolgt ist. Somit sei der angemessene Zeitraum von sechs Monaten bis zum Bezug des Wohnhauses um ein Vielfaches überschritten worden. Verzögerungen von Renovierungsarbeiten können nur berücksichtigt werden, wenn sie nicht von dem Erwerber zu verschulden sind. Quelle: FG Münster © fotolia.de

Smart Home: Digitale Gesundheitsüberwachung und virtuelle Pflege:

Um Senioren den Alltag zu erleichtern und das Wohn- und Lebensgefühl zu steigern, bieten digitale Smart-Home-Lösungen auch im Bereich der Gesundheitsüberwachung viele Vorteile. So haben vor allem pflegebedürftige Menschen dank moderner Technik die Möglichkeit, sehr lange selbstbestimmt im eigenen Haushalt zu leben. Während vor kurzem noch zahlreiche Messgeräte nötig waren, um beispielsweise den Blutdruck oder den Blutzucker zu messen, vereinen professionelle Apps alle Bereiche der Datensammlung und Speicherung nun in einem System. Zudem bieten Apps die Überwachung der Daten in Form von Grafiken, die Nutzern Hinweise darauf geben, ihre Verhaltensweisen hinsichtlich ihrer Gesundheit zu optimieren. Diese gesammelten Gesundheitsdaten können per Klick an den Hausarzt oder den Pflegedienst übermittelt werden. So können beispielsweise Gespräche mit dem Pflegedienst oder ein Kontrolltermin beim Hausarzt bequem per Fernbesprechung durchgeführt werden. Doch damit nicht genug: Im Bereich „virtuelle Pflege“ sind die sogenannten AAL-Systeme (Ambient Assisted Living) auf dem Vormarsch. Neben der Datensammlung unterstützen AAL-Systeme Nutzer dabei, beispielsweise Medikamente einzunehmen oder regelmäßig zu trinken. Dabei werden kleine Geräte oder Roboter per Funk mit dem Smartphone oder dem Tablet verbunden und strukturieren und überwachen per Leuchtsignal oder durch Geräusche z. B. die Medikamenteneinnahme. Einige Geräte funktionieren technisch über Gesichtserkennung und sind dadurch an den jeweiligen Nutzer gebunden. Doch obwohl technische Assistenzsysteme im Bereich der „virtuellen Pflege“ sowie die Entwicklungen auf dem E-Health-Markt stetig überprüft und weiterentwickelt werden, ist Vorsicht geboten: Verbraucher sollten sich vor dem Kauf genau über die einzelnen Geräte informieren und überprüfen, ob das Gerät der Wahl auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt ist. Quelle: haus.de © wavepoint.de

Marktbericht: Entwicklungen auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt in den Top-7:

Das Finanzdienstleistungsunternehmen WealthCap (Wealth Management Capital Holding GmbH) gibt in der neuen Ausgabe des zweimal jährlich erscheinenden Marktberichts einen Überblick über die Entwicklungen auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt im ersten Halbjahr 2020. Dabei stehen die sogenannten Top-7 Büromärkte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) im Fokus der Analysen. So zeigt sich in den ersten sechs Monaten des Jahres ein durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie verursachter Rückgang in der Gesamtkonjunktur sowie ein Rückgang des Transaktionsvolumens. Der Marktüberblick untersucht in vier Themenbereichen die Büroimmobilieninvestments in den Top-7 in Deutschland. Dazu zählen die Bereiche Marktumfeld, Verhaltensvariablen sowie der Büroinvestitions- und Vermietungsmarkt. Bei der Analyse des Marktumfelds ist im ersten und zweiten Quartal 2020 eine rückläufige Konjunktur im Vergleich zum Vorjahr zu sehen, die auf die Senkung des Bruttoinlandsprodukts zurückzuführen ist. Der Themenbereich „Verhaltensvariablen“ stellt das Verhalten sowohl von der Seite der Finanzierer (Banken) als auch der Anleger (Investoren) dar. Während die Finanzierer einen leichten Anstieg in der Neukreditvergabe verzeichnen, prognostizieren sie gleichzeitig für das gesamte Jahr 2020 ein rückläufiges Neugeschäftsvolumen. Auf Investorenseite bleibt die Nachfrage trotz des sinkenden Transaktionsvolumens weiterhin auf einem hohen Niveau. Detaillierte Angaben zu der rückläufigen Entwicklung des Transaktionsvolumens und der Spitzendrenditen in den größten sieben Büroimmobilienmärkten in Deutschland lassen sich unter dem Themenbereich „Büroinvestitionsmarkt“ einsehen. Der Bereich „Bürovermietungsmarkt“ untersucht sowohl die Leerstandsquote als auch die geplanten Neubauten im Büroimmobiliensektor. Auch die Entwicklung der Mietpreise und der Spitzenmieten ist in der Analyse des Bürovermietungsmarktes nachzulesen. Der WealthCap-Marktbericht ist eine Zusammenarbeit mit dem Immobiliendienstleister JLL und erscheint in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal. Quelle: WealthCap © photodune.net

Tipp: Kein Hausbau ohne vorherige Baugrunduntersuchung:

Wer ein Haus bauen möchte, sollte sich bereits vor dem Erwerb des Grundstücks über den Baugrund informieren. Eine professionelle Baugrunduntersuchung gibt Aufschluss über die Bodenverhältnisse und liefert wesentliche Angaben über die Bodenart und die Bodenklasse sowie über die Tragfähigkeit des Bodengrunds und die Bodenwasserverhältnisse. Der Verband privater Bauherren (VPB) weist Kaufinteressenten auf die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Baugrunduntersuchung hin. Vor allem beim Erwerb eines schlüsselfertigen Hauses ist die Untersuchung unerlässlich. Tauchen während der Bauphase Probleme auf, die auf die Beschaffenheit des Baugrunds zurückzuführen sind, muss der private Bauherr und nicht das beauftragte Bauunternehmen die anfallenden Kosten tragen. Anlehnend an das seit dem 1. Januar 2018 geltende Bauvertragsrechts sind Baufirmen von Fertighäusern dazu verpflichtet, privaten Bauherren vor dem Abschluss eines Vertrages eine Baubeschreibung zu übergeben. In dieser müssen zusätzlich zu dem Angebot und den jeweiligen Preisen auch die Kostenrisiken aufgeführt werden. Unter Kostenrisiken sind mögliche Probleme zu verstehen, die während der Planungs- oder Bauphase entstehen können. Ein klassisches Kostenrisiko ist beispielsweise der Baugrund. Wer ein Haus auf einem Grundstück errichtet, ohne die Bodenbeschaffenheit zu kennen, muss möglicherweise mit zusätzlichem Arbeitsaufwand und Kosten rechnen. Damit die beauftragte Baufirma eine realistische Kalkulation aufstellen kann, sind detaillierte Angaben zum Baugrund elementar wichtig. Mit den aus der Baugrunduntersuchung ersichtlichen Angaben kann die Baufirma errechnen, welche Zusatzkosten für den Aushub, die Bodensanierung oder die Errichtung eines Kellers aller Voraussicht nach entstehen werden. Wurde das zu bebauende Grundstück ehemals als Gewerbegebiet genutzt oder liegt es in der Nähe von Feuchtgebieten, ist besondere Vorsicht geboten. Quelle: VPB © photodune.net

Analyse: Künstliche Intelligenz – vom Hype zur energiewirtschaftlichen Realität:

In der Analyse „Künstliche Intelligenz – vom Hype zur energiewirtschaftlichen Realität“, herausgegeben von der Deutschen Energie-Agentur (dena), wird die Wirkungsweise von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die integrierte Energiewende untersucht. Die Analyse stellt neun Anwendungsfelder vor und zeigt anhand dieser sowohl den technischen Entwicklungstand der KI auf als auch das Verhältnis von Aufwand und Nutzen der KI im Energiesektor. Aus dieser Untersuchung werden zudem konkrete Handlungsempfehlungen im Umgang mit KI präsentiert. Einer der zurzeit vielversprechendsten Bereiche für den Einsatz von KI im Energiesektor ist in der Erstellung von Prognosen. Mithilfe von KI können hier recht präzise Vorhersagen getroffen werden, wie sich die Produktion und Nachfrage von erneuerbaren Energien künftig entwickeln wird. Aus den Prognosen können somit Erzeugung und Einsatz von erneuerbaren Energien optimaler gefördert werden. Auch im Bereich der Betriebs- und Bestandsoptimierung würden Prozesse durch den Einsatz von KI verbessert werden. Hier könnte KI beispielsweise bei der Einsatzplanung von Erzeugungsanlagen und der Optimierung des Netzbetriebs unterstützen. Laut Fachexperten ist als Basis für einen erfolgreichen Einsatz der KI in der Energiewirtschaft ein reger Informationsaustausch zwischen Akteuren aus der Energiebranche sowie dem Digitalsektor notwendig. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch aus bereits durchgeführten Pilotprojekten und Nachhaltigkeitskonzepten muss gefördert werden, um gemeinsam eine ganzheitliche Strategie für den Einsatz von KI im Energiebereich und für die Energiewende erfolgreich zu entwickeln und durchzusetzen. Gemeinsame Projekte, wie beispielsweise das „Future Energy Lab“, eine Zusammenarbeit zwischen der dena und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BmWi), sollen den Akteuren als Kommunikationsplattform dienen, um gemeinsam digitale Projekte im Rahmen der Blockchain-Strategie weiterzuentwickeln und zu erproben. Die Analyse kann auf der Internetseite der dena kostenlos heruntergeladen werden. Quelle: dena © photodune.net

Urteil: Mieterhöhung nur bei Modernisierungs- und nicht bei Instandhaltungsmaßnahmen möglich:

Die Vermieterin eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf ließ nach einer Ankündigung mehrere Baumahnahmen am Haus durchführen und legte die Kosten auf die Mieter um. Zu den Arbeiten gehörten beispielsweise der Austausch der mehr als 60 Jahre alten Haustür sowie der Austausch der in die Jahre gekommen Treppenhausfenster und Wohnungstüren. Ebenso wurden Briefkästen ausgetauscht, eine Gegensprechanlage und Bewegungsmelder installiert, die Hausbeleuchtung erneuert sowie die Hausfassade, die Kellerdecke und das Dach gedämmt. Auch die Heizungsanlage wurde durch eine Fernwärmeanlage ersetzt. Eine der Mieterinnen legte gegen die durch die Baumaßnahmen zustande gekommene Mieterhöhung Klage ein. So zahlte die Mieterin vor den Bauarbeiten monatlich rund 300 Euro Miete. Im Jahre 2016 erfolgten gleich zwei Mieterhöhungen. Dabei betrug die erste rund 190 Euro und die zweite etwa 240 Euro. Die Vermieterin begründete die höheren Kosten mit einer Modernisierungsmieterhöhung nach § 559 Abs. 1 BGB. In dem Gerichtsurteil entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass nicht alle Kosten auf die Mieter umgelegt werden können. Entscheidend ist hier, ob es sich um Maßnahmen zur Instandhaltung oder um Modernisierungsmaßnahmen handelt. Zu den Instandhaltungsmaßnahmen zählen alle Arbeiten, die durchgeführt werden müssen, um das Wohnhaus in einem ordentlichen und bewohnbaren Zustand zu halten. Die durch diese Baumaßnahmen entstanden Instandhaltungskosten sind einzig von der Vermieterin zu tragen. Anders sieht es bei Modernisierungsmaßnahmen aus. Da diese Arbeiten einen Mehrwert für die Bewohner haben und die Wohnsituation der Mieter verbessern, dürfen die Modernisierungskosten anteilig auf die Mieter umgelegt werden. Allerdings ist hier eine bestimmte Obergrenze zu berücksichtigen. Im Fall der über 60 Jahre alten Haustür beispielsweise entschied das Gericht, dass die Nutzungsdauer der Tür nach mehreren Jahrzehnten zu einem großen Teil abgelaufen ist. Somit kann nicht einzig von einer Modernisierung der Tür gesprochen werden. So fällt ein Teil der entstanden Kosten unter den Aspekt der Instandhaltung und nicht der Modernisierung und muss anteilig von der Mietkostenerhöhung abgezogen werden. Quelle: BGH © photodune.net